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Abtei Prüm
Die spätere Fürstabtei Prüm in Prüm wurde 721 von Bertrada der Älteren, der Urgroßmutter Karls des Großen gestiftet. Von dessen Eltern, Pippin dem Jüngeren und seiner Frau Bertrada der Jüngeren wurde die Abtei 752 mit Mönchen des Benediktinerordens besetzt und als Hauskloster der Karolinger neugegründet. Die Abtei war stets eng verbunden mit der Familie der Karolinger und genoss deren besondere Gunst. Nach seiner Abdankung als Kaiser verbrachte Lothar I. in Prüm die letzten Tage seines Lebens und erhielt sein Grab in der Prümer Abteikirche. 1748 wurden die Abteigebäude durch Andreas Seitz nach Plänen von Balthasar Neumann unter Kurfürst Franz Georg von Schönborn neu gebaut. 1794 wurde die Abtei durch die Franzosen aufgelöst und die Mönche vertrieben. Danach war das Gebäude zeitweise Sitz diverser Ämter. 1802 wurde die Abteikirche zur Pfarrkirche St. Salvator. Im 2. Weltkrieg wurden die Gebäude stark zerstört. 1952 war der Wiederaufbau der Abteigebäude weitgehend abgeschlossen. Heute befindet sich in den Abteigebäuden das Regino - Gymnasium.
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