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Stadt des Rheinland-Pfalz-Tages 2011 vom 27.- 29. Mai 2011
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Gesundheits-Nachrichten
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Einheitliche Bereitschaftsarzt-Rufnummer 116 117 Einheitliche Bereitschaftsarzt Rufnummer in der Region nicht verfügbar
Groß wurde die ab 16. April bundesweit einheitliche Rufnummer für den Bereitschaftsdient der kassenärztlichen Vereinigungen angekündigt. Doch verfügbar ist die Rufnummer in unserer Region nicht.
„Willkommen beim ärztlichen Bereitschaftsdienst der kas- senärztlichen Vereinigungen. Ihre Region ist noch nicht an die bundesweite Rufnummer 116 117 angeschlossen. …“ so informiert eine freundliche Dame den Anrufer, der dringend einen Arzt außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten benötigt. Was ist los?
„Die 116 117 wird stufenweise eingeführt. In Rheinland-Pfalz erfolgt die Rufweiterleitung über die 116 117 sowie die Bekanntmachung dieser einheitlichen Bereitschaftsdienstnummer ab 16. April 2012 zunächst in einigen ausgewählten Testregionen mit fest integrierten Bereitschaftsdienstzentralen. Wie der Bereitschaftsdienst in den anderen Bezirken geregelt ist, erfahren Patienten zunächst wie gewohnt entweder über die regionale Presse, das Internet - wie z. B. PRUEMNETZ - die Telefonansagen der niedergelassenen Ärzte oder über den KV RLP-Arztfinder. Damit die Rufnummer für eine Region freigeschaltet wird, müssen zunächst die Voraussetzungen geschaffen werden. Die regionalen Akteure – u.a. Ärzte und Krankenhäuser – müssen zu einer Einigung kommen. Dann muss eine kleine Arztpraxis – meist in einem Krankenhaus – eingerichtet werden. Dort ist dann der jeweils diensthabende Arzt erreichbar. . Die Ärzte in Bereitschaftsdienstzentralen fahren auch zu Hausbesuchen. Dabei kann es auch in Bereitschaftsdienstzentralen wie in normalen Arztpraxen zu Wartezeiten für Patienten kommen, wenn der diensthabende Bereitschaftsdienstarzt gerade auf Hausbesuch ist. Eine flächendeckende Erreichbarkeit der Bereitschaftsdienstzentralen in Rheinland-Pfalz über die 116 117 wird bis voraussichtlich Ende 2013 angestrebt.“ erklärt uns Dr. Saurwein, der Sprecher der KV Rheinland- Pfalz.
In unserem Raum bleibt es demnach noch auf unabsehbare Zeit bei den bisher gültigen 0180er Nummern. Wir denken, dass wir damit alle Anfragen bezüglich der Aktualität unseres Notdienstplans hinreichend beantwortet haben. PRUEMNETZ ist also auch hier immer aktuell, auch wenn es zunächst einmal anders aussah.
Unser Notdienstplan wird übrigens gerade wegen seiner Aktualität und Übersichtlichkeit auch in Arztpraxen genutzt. RG
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Krankenpflegeschule heißt neue Auszubildende willkommen 23 Schülerinnen und Schüler beginnen dreijährige Ausbildung
An der staatlich anerkannten Krankenpflegeschule des St. Joseph-Krankenhauses in Prüm haben 23 Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege begonnen. Diese dauert drei Jahre und beinhaltet theoretischen und praktischem Unterricht in der Schule sowie die praktische Ausbildung in verschiedenen Praxiseinsätzen, die 2500 Stunden umfasst. Für die theoretische Ausbildung sind 2100 Stunden vorgesehen. Die Ausbildung endet mit einer staatlichen Prüfung.
Die Verantwortlichen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Joseph-Krankenhauses Prüm und die Caritas Trägergesellschaft West gGmbH (Träger des Krankenhauses) in Düren heißen die neuen Schüler/-innen herzlich willkommen.
Die staatlich anerkannte Krankenpflegeschule am St. Joseph-Krankenhaus besteht seit 1956. Die Ausbildung dauert drei Jahre und vermittelt fundiertes theoretisches Wissen und gute praktische Fähigkeiten. Alle 18 Monate, entweder zum 1. April oder zum 1. Oktober, beginnt ein Lehrgang.
Weitere Informationen zur Krankenpflegeschule St. Joseph-Krankenhaus erhalten Sie unter Telefon: 06551 15-107 oder 06551 15-0 oder unter www.krankenhaus-pruem.de in der Rubrik Ausbildung. Foto: CTW |
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15 neue Gesundheits- und Krankenpflegerinnen in Prüm Erfolgreicher Ausbildungsabchluss am St. Joseph-Krankenhaus Prüm
15 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen haben nach dreijähriger Ausbildung an der staatlich anerkannten Krankenpflegeschule am St. Joseph-Krankenhaus Prüm nun ihr Examen erfolgreich abgelegt. Nach bestandenen schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfungen nahmen die glücklichen Schülerinnen ihre Zeugnisse über die staatliche Prüfung und die Urkunden zur Führung der Berufsbezeichnung vom Prüfungsvorsitzenden Herrn Dr. Helmut Müller entgegen.
Die erfolgreichen Absolventinnen sind Anne Burelbach (Sinspelt), Meike Emonts (Jucken), Juliane Ersch (Jucken), Nicole Gierden (Waxweiler), Sandra Hengels (Prüm), Manuela Holländer (Roth an der Our), Jewgenia Hubert (Jünkerath), Maike Kamlah (Prüm), Jennifer Krause (Feusdorf), Aline Madureira (Burg-Reuland in Belgien), Anna Michels (Waxweiler), Barbara Peifer (Büllingen in Belgien), Aida Rrahimi (Prüm), Sabine Streit (Pronsfeld) und Marie-Christin Thurmann (Prüm).
Die Mitarbeiter des St. Joseph-Krankenhauses Prüm und die Caritas Trägergesellschaft West gGmbH (Träger der Einrichtung) in Düren gratulieren den Absolventinnen zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss.
Die theoretische Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. zum Gesundheits- und Krankenpfleger umfasst mindestens 2.100 Stunden im Blockunterricht im Wechsel mit der praktischen Ausbildung in den einzelnen Abteilungen, für die 2.500 Stunden vorgeschrieben sind. Alle 18 Monate (1. April oder 1. Oktober) beginnt ein Lehrgang. Weitere Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten im St. Joseph-Krankenhaus Prüm gibt es auf www.krankenhaus-pruem.de in der Rubrik „Ausbildung“.
Mit dem St. Joseph-Krankenhaus verfügen die Menschen im Prümer Land über ein modern ausgestattetes Krankenhaus mit 153 Betten mit den Fachabteilungen Chirurgie (Unfallchirurgie), Innere Medizin, Anästhesiologie sowie der Belegabteilung Gynäkologie / Geburtshilfe. Das St. Joseph-Krankenhaus Prüm setzt zudem auf die Ausbildung junger Menschen. Für die Krankenpflegeschule gibt es seit Ende der 1990er-Jahre ein eigenes Schulgebäude.
Herzlichen Glückwunsch zu bestandenen schriftlichen, praktischen und mündlichen Examensprüfungen“ auch von PRUEMNETZ Foto:CTW |
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Schmerz laß nach ! FÄLLT AUS! Vortrag und Diskussion im Rahmen von “Treffpunkt Krankenhaus”
Alle Menschen machen irgendwann Erfahrungen mit Schmerzen, entweder am eigenen Leib als Patienten oder als Angehörige.
Dabei stellen sich manche Fragen:
- Wie entstehen Schmerzen?
- Welche Schmerzen unterscheidet man?
- Was kann man dagegen tun?
- Wie gehen wir im Krankenhaus mit Schmerzen um ?
- Wie verhält man sich richtig?
Unter dem Thema:“ Schmerz lass nach“ erhalten Sie aktuelle Informationen über die Entstehung und die Bedeutung von Schmerzen, die verschiedenen Schmerzformen, den richtigen Umgang mit Schmerzen und über ganzheitliche Schmerztherapie.
- Zeitpunkt: 23.04.2012 um 19.00 Uhr
- Veranstaltungsort: Marktscheune Stadtkyll
Unter der Leitung von Herrn Dr. Erb, Chefarzt Anästhesie und Palliativmedizin wirken als Referenten mit:
- Herr Dr. Afasch, Anästhesist und Schmerztherapeut
- Frau Laures, pain nurse, palliative care
- Frau Schmitz, Krankenschwester, Wundexpertin
- Herr Schellen, Physiotherapeut.
Im Anschluss an die Ausführungen der Experten ist Zeit für die Beantwortung Ihrer Fragen eingeplant. Während der Pausen Demonstration schmerzlindernder Übungen.
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Neue Fachabteilung Geriatrie im St. Joseph-Krankenhaus Prüm Netzwerk „Eifel“ zusammen mit dem Krankenhaus Maria Hilf Daun
Das St. Joseph-Krankenhaus in Prüm ist von der Landesregierung als neuer Standort der altersmedizinischen Versorgung (Geriatrie) anerkannt. Bereits seit 2010 werden im St. Joseph-Krankenhaus in Abstimmung mit den Kostenträgern Patienten in der Geriatrie (Altersmedizin) behandelt: Im September 2010 hatte Dr. med. Christoph Rick seine Zusatzausbildung zum Geriater erfolgreich abgeschlossen. Auch die anderen zum Team der geriatrischen Versorgung gehörenden Berufsgruppen - Pflegedienst, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten - haben sich auf ihre neue Aufgabe eingestellt und weitergebildet.
Ein solches Angebot für ältere Patienten ist in der ländlichen Region der Eifel dringend notwendig: Müssen die Patienten nach Trier, sind die Angehörigen und andere Besucher auf ein Auto angewiesen, da die Möglichkeiten, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, begrenzt sind. Zudem wird der Patient aus seiner Umgebung „herausgerissen“, was zu unnötiger Belastung führen und den Genesungsprozess beeinträchtigen kann.
Gemeinsam mit dem Dauner Maria Hilf Krankenhaus hat das St. Joseph-Krankenhaus des Weiteren ein Netzwerk „Eifel“ gebildet, um flächendeckend im ländlichen Raum der Eifel Patienten optimal und heimatnah zu versorgen. Da der zuständige Ausschuss für Krankenhausplanung in Mainz den Antrag zur Genehmigung des Netzwerkes Eifel, Prüm-Daun, einstimmig befürwortet hat, beginnen die beiden Krankenhäuser nun damit, das „Geriatrische Netzwerk Eifel, Prüm-Daun“ umzusetzen.
Die Caritas Trägergesellschaft West (ctw), die das St. Joseph-Krankenhaus Prüm betreibt, ist auch Träger des St. Marien-Hospitals Düren, das bereits seit 1990 eine große Fachabteilung Geriatrie mit 60 Betten führt. Hinzu kommt eine Geriatrische Tagesklinik mit 8 Plätzen, in der die Patienten tagsüber behandelt und aktiviert werden. Hier hat Dr. Rick seine 18-monatige Weiterbildung Geriatrie absolviert. „Das ganzheitliche Therapiekonzept für ältere und alte multimorbide Patienten liegt uns am Herzen, und wir freuen uns, dies nun auch im St. Joseph-Krankenhhaus Prüm vorzuhalten. Die demographische Entwicklung erfordert spezielle Behandlungsmethoden für den betagten Menschen. Diese müssen auch in ländlichen Regionen zur Verfügung stehen“, so Dipl.-Kfm. Bernd Koch, Geschäftsführer der ctw.
Foto CTW: von .links: Geriater Dr. med. Christoph Rick, der kaufmännische Direktor Andreas Fidelak, Pflegedirektor Frank Tietz und Frau Beate Schulz, Stationsleitung der Geriatrie
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Baupläne für Krankenhauserweiterung wurden vorgestellt Anbau einer Intensivstation an den OP-Trakt und Neubau eines Bettenaufzuges
Der Bewilligungsbescheid für die Förderung des ersten Bauabschnitts am St. Joseph-Krankenhaus Prüm ist vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie eingegangen. Das Bauvorhaben wird im ersten Bauabschnitt mit 2.795.000 Euro gefördert, zusätzlich beteiligt sich das St. Joseph-Krankenhaus mit Eigenmitteln. Zunächst wird eine interdisziplinäre Intensivstation neu gebaut, Beginn ist im Frühjahr 2012. Der Bau soll 18 Monate dauern.
Die interdisziplinäre Intensivstation wird an den OP-Trakt im Erdgeschoss gebaut, sodass sehr kurze Wege zwischen OP und Intensivabteilung zur Verfügung stehen und die bisher notwendige Aufzugsfahrt zwischen der ersten Etage, wo sich derzeit die Intensivstation befindet, und dem OP im Erdgeschoss entfällt. Dies reduziert zudem die Belastung für Patienten und Mitarbeiter. Auch Notfälle müssen nicht mehr in die erste Etage gefahren werden und profitieren vom ebenerdigen Zugang. Ein neuer Bettenaufzug wird den Transport von Patienten wesentlich entlasten, so dass sich die Wartezeiten vor den Aufzügen für Patienten und Mitarbeiter verkürzen werden.
Nach dem Umzug der Intensivstation von der ersten Etage in den Neubau wird anschließend der zweite Bauabschnitt folgen: Die jetzige Intensivstation wird dann in eine Funktionsabteilung der Inneren Medizin, mit z.B. Endoskopie und EKG, umgebaut. Presse CTW
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MRT in Prüm – Auswertung im belgischen St. Vith  Teleradiologisches Netz zwischen Prüm und St. Vith offiziell vorgestellt
Die Krankenhäuser St. Vith und Prüm arbeiten in Zukunft eng zusammen. In Prüm steht der Magnetresonanztomograf, in St. Vith sitzt der Facharzt, der die Auswertung vornimmt. Die Aufnahmen werden über eine geschützte Leitung übertragen. Gesundheitsministerin Malu Dreyer und der Gesundheitsminister der deutschen Region Belgiens, Harald Mollers gaben ihrer Freude über den Start des grenzüberschreitenden Projekts Ausdruck. “So werden den Patienten weite Wege erspart – die Untersuchungen werden in Prüm gemacht, über Datenleitung nach Belgien übermittelt, wo der Facharzt die Auswertung vornimmt und die Diagnose umgehend nach Prüm übermittelt. Seit dem 19.04. erfolgten bereits 126 Untersuchungen.” erklärte Bernd Koch, Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft West, des Trägers des Prümer Krankenhauses. “Von Nachteil ist es, dass zur Zeit nur stationär aufgenommene Patienten untersucht werden, da die Zustimmung der Kassenärztlichen Vereinigung fehlt,” bedauerte der kaufmännische Direktor Andreas Fidelak. Dr. Georg Huppertz, der Radiologe aus St. Vith, bedauerte, dass ambulante Untersuchungen noch nicht möglich seien. Nur bei ambulanter Behandlung trage sich die Einrichtung. Zu erwähnen ist noch, dass das Klinikum in St. Vith bereits seit 1993 CT-Untersuchungen vornimmt.
Das Projekt startete bereits 2008 und kostete ungefähr 1,8 Millionen Euro. Den Hauptteil der Kosten dieses Modellprojekts, rund 800.000 Euro, trug die Europäische Union, 500.000 Euro das Krankenhaus Prüm, 300.000 Euro das Krankenhaus in St. Vith und das Land Rheinland-Pfalz steuerte 150.000 Euro bei. Foto: Udo Schikora
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Jetzt zur Grippeschutzimpfung Ministerium und Landesärztekammer rufen zur Schutzimpfung auf
Das Gesundheitsministerium und die Landesärztekammer rufen dazu auf, sich jetzt gegen die saisonale Grippe impfen zu lassen. Der Aufruf richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aber an die Personengruppen, für die die Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (RKI) eine Impfung unbedingt empfiehlt. Hierzu gehören
- Menschen über 60 Jahre,
- Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines chronischen Grundleidens,
- Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen,
- medizinisches Personal,
- Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und
- Menschen, die in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr arbeiten.
- Auch Personen mit erhöhter Infektionsgefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln sollten sich impfen lassen.
Grundsätzlich können alle Menschen von einer Grippeschutzimpfung profitieren. Versicherte, die nicht zu einem der besonders angesprochenen Personenkreise zählen, sollten sich vor einer Impfung mit ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen, da einzelne Kassen ihre Bereitschaft zur Kostenerstattung für alle ihre Versicherten erklärt haben
Der saisonale Influenza-Impfstoff enthält Bestandteile der drei Virustypen, die aktuell für die Mehrzahl der Influenza-Infektionen beim Menschen verantwortlich sind. Die genaue Zusammensetzung wird jedes Jahr von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt. Seit dem letzten Jahr haben sich keine relevanten Veränderungen der zirkulierenden Typen gezeigt.
Nach erfolgter Impfung ist der Impfschutz innerhalb von 10 bis 14 Tagen aufgebaut. Da es in der Regel ab Januar zu einer deutlichen Zunahme von Influenzainfektionen kommt, sollte die Impfung möglichst bis Ende 2011 erfolgt sein.
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Team des St. Joseph-Krankenhauses Prüm gewinnt ctw-Fußballpokal 2011: Team des St. Joseph-Krankenhauses Prüm gewinnt gegen Mannschaft des St. Augustinus Krankenhauses Düren
Den Wanderpokal des alljährlichen Fußballturniers der Caritas Trägergesellschaft West (ctw) in Düren erspielten sich in diesem Jahr zum ersten Mal die Fußballer des St. Joseph-Krankenhauses Prüm. Sie gewannen im Finale gegen die Mannschaft des St. Augustinus Krankenhauses aus Düren-Lendersdorf mit 1:0. Nach einer spannenden Gruppenphase zogen die beiden Teams jeweils als Gruppensieger ins Finale ein. Schon mehrfach waren die männlichen Spieler des Prümer Krankenhauses beim ctw-Fußballturnier in Birgel/Düren vertreten. Sie setzten sich, mit nur einem Gegentreffer, gegen die Mannschaften des Löschzugs II der freiwilligen Feuerwehr Düren, des St. Antonius-Krankenhauses Schleiden sowie des St. Augustinus Krankenhauses in Düren-Lendersdorf durch. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten und Unsicherheiten rechnete keiner mit dem Sieg, doch die Spieler motivierten sich gegenseitig, und auch die mitgereisten Fans leisteten tatkräftige Unterstützung. So gewannen die Prümer auch das letzte Spiel gegen die motivierten Kicker des St. Augustinus Krankenhauses mit viel Siegeswillen und einem Eckball, der das entscheidende Tor brachte. Alexander Borsch (Physiotherapeut), Lucian Cosmin (Arzt), Tim Grohmann (Pflegepraktikant), Willi Meyer (OP-Assistent), Johannes Piel (Physiotherapeut), Sebastian Piel (Physiotherapeut) und Marco Sifferath (Arzt) vom St. Joseph-Krankenhaus Prüm sicherten den ctw-Fußballpokal für ihr Haus. Das Siegerteam bedankt sich herzlich beim SV Roth für die Bereitstellung der Sportanlage zum Training.
Dritter wurde das Team vom St. Elisabeth-Krankenhaus aus Jülich, das sich gegen die Kicker des Löschzugs II der freiwilligen Feuerwehr Düren durchsetzen konnte. Die Geschäftsführer der ctw, Assessor jur. Gábor Szük und Dipl.-Kfm. Bernd Koch, überreichten die Siegerpokale. Die weiteren Platzierungen: St. Antonius-Krankenhaus Schleiden (5.), St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf (6.), Berufsfeuerwehr Düren (7.).
Zum neunten Mal hatte die Caritas Trägergesellschaft West (ctw) in Düren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Familien auf die Anlage des TuS Germania 1885 Birgel zum ctw-Fußballpokal eingeladen. Die Veranstalter begrüßten neben den Belegschaftsmannschaften aus den ctw-Einrichtungen auch wieder die Teams der Berufsfeuerwehr Düren und des Löschzugs II der freiwilligen Feuerwehr Düren.
Das Turnier fand erstmals 1981 im St. Augustinus Krankenhaus Düren statt. Damals traten Pfleger und Ärzte gegeneinander an. Besonderer Dank gilt Harald Harf, Mitarbeiter im St. Augustinus Krankenhaus Düren-Lendersdorf und ehrenamtlicher Organisator des Fußballturniers seit 1985, sowie dem TuS Germania 1885 Birgel, dessen Vereinsmitglieder aktiv bei der Ausgestaltung der Turniere mitwirken. CTW-Presse
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Patrick Schnieder – Mit gutem Beispiel voran Bundestagsabgeordnete und Mitarbeiter spendeten knapp 100 Liter Blut
Auf Einladung von DRK-Präsident Dr. rer. pol. h. c. Rudolf Seiters spendeten heute insgesamt 199 Bundestagsabgeordnete und Mitarbeiter des Bundestages bei einer DRK-Sonderblutspendeaktion am Berliner Reichstag Blut für schwerkranke Patienten. Bei der 18. Blutspende-Aktion des DRK an diesem Ort hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr die Schirmherrschaft übernommen.
Prominente Spender waren neben Bundesverteidi- gungsminister Dr. Thomas de Maizière u.a. auch die ehemalige Bundesjustizministerin und SPD-Bundes- tagsabgeordnete Brigitte Zypries und der CDU-Bun- destagsabgeordnete Patrick Schnieder aus Bitburg.
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr: "Jede einzelne Blutspende ist wichtig, denn sie rettet Menschen das Leben. Blutspenden werden laufend dringend benötigt - auch in der bevorstehenden Urlaubszeit."
Bereits während der EHEC-Epidemie rief Bundesgesundheitsminister Bahr die Bevölkerung zu Blutspenden auf. Die beispiellose Hilfsbereitschaft der Blutspenderinnen und Blutspender bundesweit hat dazu beigetragen, dass nicht nur die schwer betroffenen HUS-Patienten mit einer hohen Anzahl von notwendigen Blutpräparaten behandelt werden konnten, sondern auch die vielen Tausend Patienten mit anderen schweren Erkrankungen weiterhin angemessen versorgt werden konnten.
Damit lebensnotwendigen Behandlungen mit Blutpräparaten in allen Kliniken und Praxen ununterbrochen auch in den Sommerferien abgesichert sind, halfen auch die Volksvertreter mit einer Blutspende, die Versorgung in den kommenden Wochen abzusichern.
Bei den vorherigen 17 Blutspendeaktionen am Reichstag sind 2.576 Blutspenden entnommen worden. Zusammen mit den heute gewonnen 199 Blutspenden sind bis dato rund 1.388 Liter Blut für die Patienten in der Region geflossen, denn bei jeder Blutspende wird ein halber Liter Blut entnommen.
Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig? Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 75 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. In der Bundesrepublik Deutschland werden über das Jahr gesehen durch die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes ca. 3,8 Millionen Vollblutspenden für die Versorgung der Kliniken in Deutschland bereitgestellt. Das Deutsche Rote Kreuz sichert auf diese Weise ca. 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Statistisch gesehen spenden jeden Tag ca. 15.000 Spender deutschlandweit ca. 7.500 Liter Blut für die Versorgung in ihrer jeweiligen Heimatregion beim DRK. In der Region Berlin, Brandenburg und Sachsen, die der DRK-Blutspendedienst Ost versorgt, werden allein ca. 1.500 Blutkonserven täglich benötigt, das sind 750 Liter Blut.
Wer darf Blut spenden? Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 71. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt, der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell auf dem Termin geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!
Termine und Informationen zur DRK-Blutspende im Prümer Land 02.09.2011 Freitag 16:30 Uhr - 20:30 Uhr Prüm Realschule Plus Wandalbertstr. 16
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Gesundheitskurse des Ski_Club weiter mit Qualitätssiegel Auch in Zukunft Förderung durch Krankenkassen möglich
Der Ski-Klub Prüm bietet in seinem breiten Sportangebot auch die Kurse „Pilates“ und „Präventive Rückenschule“ mit der Kursleiterin Nina Hontheim an.
Nach Prüfung durch den Landessportbund wurde das Qualitätssiegel "Sport pro Gesundheit" für diese Kurse nun um zwei weitere Jahre verlängert. Der Vereinsvorsitzende Oliver Arimond überreichte Nina Hontheim die entsprechenden Urkunden bei der letzten Vorstandssitzung und wünschte weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit.
Teilnehmer an solchen Kursen können einen Zuschuss bei ihrer Krankenkasse beantragen Weitere Infos dazu gibt es unter Tel. 4013 oder unter www.sk-pruem.de Foto: Reiner Schneider: Oliver Arimond und Nina Hontheim
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Malu Dreyer kündigt Investitionen für Krankenhaus in Prüm an
„Das Land Rheinland-Pfalz wird noch in diesem Jahr Fördermittel für eine neue Intensivstation im St. Joseph-Krankenhaus bereitstellen.“ Darüber hinaus wird das Land eine neue Endoskopieabteilung und eine neue Funktionsdiagnostik fördern. Das teilte Gesundheitsministerin Malu Dreyer mit.
Die Intensivstation ist rund 30 Jahre alt, zu klein und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Da sie an der vorhandenen Stelle nicht vergrößert werden kann, ist es erforderlich, einen Erweiterungsbau zu errichten. Die Kosten für den Erweiterungsbau sind mit rund 3,2 Millionen Euro veranschlagt. Nach Prüfung der Planungsunterlagen soll noch im Sommer dieses Jahres eine Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Land und dem Krankenhausträger abgeschlossen werden. Ministerin Dreyer ist optimistisch, dass noch in diesem Jahr der Spatenstich für den Erweiterungsbau erfolgen kann.
Nach dem Umzug der beiden Intensivstationen sollen die dann leerstehenden Räume umgebaut werden. Dort sollen eine neue Endoskopie und eine neue Funktionsdiagnostik untergebracht werden. Auf Grund der starken Zunahme der endoskopischen Untersuchungen und Eingriffe ist die bestehende Endoskopie zu klein geworden. Sie soll, ebenso wie die Funktionsdiagnostik, größer und den heutigen Anforderungen entsprechend ausgebaut werden. „Auch dafür wird das Land die notwendigen Mittel bereitstellen“, so Malu Dreyer.
Auch bei einem weiteren Projekt hat das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium Unterstützung zugesagt: Dem Aufbau eines teleradiologischen Netzes zwischen den Krankenhäusern in Prüm und St. Vith in Belgien. Derzeit müssen Patientinnen und Patienten aus der Region Prüm für einen Teil der radiologischen Untersuchungen in weiter entfernte Krankenhäuser wie Bitburg oder Euskirchen fahren. Dies soll der Vergangenheit angehören. Das St. Joseph-Krankenhaus in Prüm, das bereits über einen Computertomographen (CT) verfügt, erhält zusätzlich einen Kernspintomographen, mit dessen Hilfe Patientinnen und Patienten ortsnah untersucht werden können. Die Aufnahmen und Bilder werden mittels Teleradiologie an das Krankenhaus St. Vith im benachbarten Belgien versandt und dort ausgewertet und diagnostiziert. Die Ergebnisse werden wiederum mittels Teleradiologie an das St. Joseph-Krankenhaus nach Prüm übermittelt. Dort wird dann über die weitere Behandlung der Patientinnen und Patienten entschieden. „Dieses Projekt ist ein Musterbeispiel für eine grenzüberschreitende und zugleich ortsnahe Krankenversorgung. Den Patientinnen und Patienten aus der Region Prüm bleiben in Zukunft weite Wege für radiologische Untersuchungen erspart“, sagte Malu Dreyer. Presse RLP; Foto: fotalia
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Ehrenzeichen für “Grüne Damen” und Verabschiedung im Krankenhaus Prüm Ehrenamtlicher Krankenhaus-Hilfsdienst des Prümer Krankenhauses gewürdigt
Im Rahmen einer Feierstunde im St. Joseph-Krankenhaus Prüm bekamen jüngst Frau Irmgard Ewen, Frau Helene Hofmann, Frau Marlies Junk und Frau Gisela Leitzen das Goldene Caritas-Ehrenzeichen für ihre 15-jährige ehrenamtliche Tätigkeit und Frau Hella Molitor für ihre 10-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Krankenhaus-Hilfsdienst des Prümer Krankenhauses das Silberne Caritas-Ehrenzeichen verliehen.
Ein besonderer Dank für die langjährige Zugehörigkeit und in Anerkennung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit ging an Frau Margarete Rosenkranz, die nach 19-jähriger Tätigkeit und Frau Maria Molitor, die nach 14-jähriger Tätigkeit offiziell verabschiedet wurden. Als neue Koordinatorin für die “Grüne Damen” wurde Frau Helene Hofmann in ihr Amt eingeführt.
Die Ehrung und Verabschiedung fand im Kreise aller im Prümer Krankenhaus tätigen “Grünen Damen” durch den Pflegedirektor Frank Tietz und den Kaufmännischen Direktor Herrn Assessor jur. Andreas Fidelak statt. Frau Dr. med. Hansen als Vorsitzende des Freundes- und Förderkreis sowie Frau Clara Husch als MAV Vertreterin bedankten sich auch bei allen “Grünen Damen” für ihren ehrenamtlichen Einsatz.
Das Team der “Grünen Damen” im Prümer Krankenhaus besteht zurzeit aus 16 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen.
Hintergrund: Ende der 1960er Jahre entstanden in der Bundesrepublik Deutschland die ersten Gruppen, deren Bezeichnung offiziell “Ökumenische Krankenhaushilfe” lautet. Bundesweit gibt es heute mehr als 15.000 der “Grünen Damen”, von denen einige auch Männer sind. Die Idee wurde 1967 von Brigitte Schröder, der Ehefrau eines früheren deutschen Außenministers, aus den USA importiert. Ihren Namen haben sie von den grünen Kitteln, die sie im Krankenhaus trugen.
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Helfende Hände für Krankenhaus Prüm
Wortwörtlich helfende Hände haben die Damen der Handarbeitsgruppe der kFD Arzfeld. Seit 16 Jahren treffen sie sich monatlich und erstellen hochwertige Handarbeiten, die sie zum Verkauf anbieten. Den Erlös spenden sie z.B. an die Kinderkrebsstation im Mutterhaus Trier, an den Kindergarten oder die Obdachlosenhilfe. Diesmal darf sich der Freundes-und Förderkreis des St.Josephkrankenhauses über die Spende von 1.000 Euro freuen. In Anwesenheit des kaufmännischen Direktors, Herrn Fidelak, überreichte die Leiterin des Handarbeitskreises, Frau Helga Kockelmann, im Krankenhaus den Scheck an die Vorsitzende, Dr.Ursula Hansen. Die dankte sehr herzlich für die großzügige Gabe und berichtete den Frauen, was der Verein aus derlei Spenden bereits fördern konnte: unter anderem ein Therapiegerät für die neue geriatrische Station, Stühle mit erhöhter Sitzfläche für Gelenkoperierte, spezielle Babybettchen zum “Andocken “ an das Bett der Mutter, eine Spielecke in der Cafeteria, sogenannte Schmerzpumpen und einen Multifunktionsrollstuhl. Nach einigen Erläuterungen von Herrn Fidelak zur Situation und Entwicklung des Krankenhauses konnten die Frauen einen Blick in eines der neu ausgestatteten Zimmer für Palliativbetreuung werfen. Foto: Privat
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Spezielle palliativmedizinische Behandlung im St. Joseph-Krankenhaus Interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Klinik – enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und Familienangehörigen
Das St. Joseph-Krankenhaus hat begonnen, eine spezielle palliativmedizinische Betreuung anzubieten. Palliativmedizin bedeutet die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patientinnen und Patienten mit einer voranschreitenden Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung: Wenn die Erkrankung nicht mehr auf die kurative Behandlung anspricht, steht die Linderung von Symptomen (z. B. Schmerzen, Übelkeit, Atemnot, Unruhezustände) im Vordergrund. Ein interdisziplinäres Team betreut im St. Joseph-Krankenhaus Patienten mit einer unheilbaren Krankheit, um sie im Anschluss an die Krankenhausbehandlung nach Hause zu entlassen und Ihnen zu ermöglichen, die letzte Lebenszeit zu Hause zu verbringen, sowie Patienten, die aufgrund der Erkrankung im Endstadium nicht mehr zu Hause betreut werden können. Zum interdisziplinären Team gehören die palliativmedizinisch weitergebildeten Ärzte Dr. med. Thomas Erb, Chefarzt der Anästhesieabteilung und Facharzt für Anästhesiologie und Notfallmedizin, und Dr. med. Michael Abou-Afasch, Oberarzt der Anästhesieabteilung und Facharzt für Anästhesiologie, Notfallmedizin und spezielle ambulante Schmerztherapie, des Weiteren die Ärzte der Inneren und Chirurgischen Abteilung, palliativmedizinisch weitergebildete Fachkrankenschwestern, die Physiotherapeuten, Sozialarbeiter und Seelsorger des St. Joseph-Krankenhauses, eine Psychologin und ehrenamtliche Hospizfachkräfte. Der Freundes- und Förderkreis des St. Joseph-Krankenhauses e.V. unterstützte die palliativmedizinische Behandlung mit einer Spende, so dass zwei Zimmer speziell für die Bedürfnisse dieser Patientengruppe hergerichtet werden konnten. Wichtiges Merkmal der Behandlung ist, dass die im Krankenhaus tätigen Teammitglieder sie eng mit den betreuenden Haus- und Fachärzten sowie den Angehörigen und Familien der Patienten abstimmen. Es erfolgt eine enge fachliche Zusammenarbeit und Beratung mit dem palliativmedizinischen Pflege- und Ärzte-Team des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier. Die organisatorische Leitung des Palliativ-Care-Teams im Prümer Krankenhaus übernehmen Dr. Erb und Schwester Marita Laures. Haus- und Fachärzte mit palliativmedizinisch zu betreuenden Patientinnen und Patienten können sich an das Sekretariat von Dr. Erb, Telefon 06551 15-210 wenden.
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Bekenntnis zu kleinen Krankenhäusern
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) besuchte am Mittwoch das St. Josef-Krankenhaus in Prüm. Eingalden hatte die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Fink, die Beck auch begleitete. In Zeiten des Wahlkampfes verwundert ein solcher Besuch nicht, immerhin gab es auch konkrete Zusagen aus Mainz.
Die Verwaltungsdirektorin aus Prüm, Ingrid Mertes, und der Verwaltungsratspräsident der Klinik St. Josef St.Vith, Christian Krings, begrüßten den hohen Gast im Foyer des Krankenhauses. Auch Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy freute sich über den Besuch des Landesvaters.
Prüm hat sicherlich ein kleines, aber feines und zudem gut geführtes Krankenhaus, das den Menschen in der Region viel bedeutet. Darauf verweist auch der Förderkreis des Krankenhauses, der ebenfalls hohe Akzeptanz erfährt.
Beck brach in seiner kurzen Ansprache eine Lanze für die kleineren Krankenhäuser und Kliniken, die ihre Fördermittel mit Recht erhielten. Von 4,5 Millionen Euro Finanzmittel für das Prümer Haus sicherte der Ministerpräsident 90 Prozent Landesmittel zu. So sollen Kernspintomografie, Hospiz- und Palliativstationen und die Erweiterung der Intensivstation mit diesem Geld gestützt werden.
Angetan von der freundlichen und familiären Atmosphäre zeigte sich auch Monika Fink. Besonders betont und gewürdigt wurde von allen die enge Zusammenarbeit der beiden Krankenhäuser St. Vith und Prüm. Im vergangenen Jahr war im Rahmen eines Interreg-Projekts ein teleradiologisches Netz zur Übermittlung und Auswertung von radiologischem Bildmaterial zwischen beiden Kliniken in Betrieb genommen worden.
Nunmehr verfügt das Krankenhaus Prüm seit geraumer Zeit zwar über einen Kernspintomographen, doch die Suche nach einem Radiologen gestaltet sich wegen der ausbleibenden Zulassung für die ambulante Behandlung schwierig. Eine Entscheidung über dieses Defizit kann jedoch nicht die Politik erbringen, hier hat die kassenärztlichen Vereinigung das Wort. Joachim Schröder; Fotos: Udo Schikora
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MUH-Mitarbeiter helfen Leben zu retten Betriebstypisierung bei der Milch-Union Hocheifel mit erfreulicher Resonanz
Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie (Blutkrebs). Für viele Leukämiepatienten besteht die einzige Heilungschance in einer Stammzellspende. Das war für mehr als 200 Mitarbeiter der Milch-Union Hocheifel eG (MUH) der Grund, sich für die Deutsche-Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) typisieren und registrieren zu lassen. “Wir freuen uns sehr, dass so viele Mitarbeiter unserem Aufruf gefolgt sind. Im Kampf gegen Leukämie zählt jeder Einzelne!”, sagte Rainer Sievers, Geschäftsführender Vorstand der MUH.
“Mit der Betriebstypisierung hatten unsere Mitarbeiter die Möglichkeit, sich in den Dienst der guten Sache zu stellen.”, sagte Pressesprecher Wolfgang Rommel. “Leukämie kann jeden treffen. Ich könnte selbst einmal auf eine Spende angewiesen sein.”, betonte MUH-Mitarbeiter Martin Rogge, der, wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen, die Aktion unterstützt hat.
Vor Ort informierte Mona Zimmermann die Freiwilligen eingehend über die Vorgehensweise. Sie arbeitet in der Spenderneugewinnung der DKMS in Köln und betreute die MUH. “Jeder fünfte Leukämiepatient findet keinen passenden Spender.”, berichtete Zimmermann. “Große Typisierungsaktionen erhöhen die Wahrscheinlichkeit einen genetischen Zwilling zu ermitteln.” Für die Blutabnahme stellte das Deutsche Rote Kreuz aus Prüm einen Arzt und Krankenpflegepersonal zur Verfügung. Mitarbeiter der MUH unterstützten Zimmermann bei der Organisation und der administrativen Vor- und Nachbereitung an den Aktionstagen.
Hintergrund:
Die DKMS ist eine gemeinnützige Gesellschaft mbH, die möglichst vielen Leukämiekranken durch eine Stammzelltransplantation helfen möchte. Mit 2,2 Millionen potenziellen Lebensrettern ist sie die weltweit größte Stammzellspenderdatei. Seit ihrer Gründung 1991 hat sie über 2500 Betriebstypisierungen durchgeführt und hofft auf das Interesse weiterer Unternehmen aus der Region Trier.
Foto: (von links nach rechts): MUH-Mitarbeiter Martin Rogge, Mona Zimmermann von DKMS und Christoph Lorse vom Deutschen Roten Kreuz (DRK Prüm) während der Aktion in Pronsfeld
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Examinierte Pflegekräfte im St. Joseph-Krankenhaus schließen Fortbildung erfolgreich ab Weiterbildung zum Thema “Gerontopsychiatrische Fachkenntnisse”: Übergabe der Zertifikate
 22 examinierte Pflegekräfte des St. Joseph-Krankenhauses Prüm haben ihre Fortbildung “Gerontopsychiatrische Fachkenntnisse” erfolgreich abgeschlossen und erhielten jetzt ihre Zertifikate. Die Absolventen sind: Martina Barth, Edith Baur, Michaela Bormann, Marlies Dichter, Irmgard Hack, Zakline Heck, Stefanie Hermanns-Porten, Silvia Heyen, Rita Hoffmann-Pfeiffer, Stefanie Jacobs, Alexandra Jansen-Hoffmann, Lydia Kaufmann, Karin Klassen, Christina Krämer, Anita Lepage, Carena Lorse, Petra Michels, Andrea Müller, Monika Oeffling, Annemarie Pütz, Angelika Schmitz und Kerstin Spoo Die Gerontopsychiatrie beschäftigt sich mit älteren Menschen, die über 60 Jahre alt sind, und ihren psychischen Erkrankungen. Inhalte der Fortbildung “Gerontopsychiatrische Fachkenntnisse” waren gerontopsychiatrische Krankheitsbilder und Pflege, Kinästhetik, Qualitätsmanagement, Kommunikation und Gesprächsführung, Validation, Expertenstandards, Einführung in das Recht / Haftungsrecht, Arbeitsrecht und Pflegedokumentation. Zum Abschluss gab es Testat und Kolloquium. Die Weiterbildung fand vom 24.02.2010 bis 10.11.2010 in 119 Unterrichtsstunden und 60 Stunden Selbstlernphase für Projektaufträge statt. Der Bildungsträger, Auditorium Südwestfalen, hat die staatliche Anerkennung, ist als Bildungsträger für die berufliche Förderung zugelassen und sein Qualitätsmanagement ist zertifiziert. Die Bundesagentur für Arbeit/Trier förderte die Maßnahme. Die Organisation, wie Absprachen mit der Agentur für Arbeit/Trier und mit dem Bildungsträger/Auditorium Südwestfalen, die Abstimmung der Jahresunterrichtsplanung, die Vorbereitung des Klassenraums und die Bereitstellung der didaktischen Hilfsmittel, übernahm der Pflegedirektor am St. Joseph-Krankenhaus Prüm, Frank Tietz. Frau Agnes Kurowska vom Auditorium Südwestfalen und Pflegedirektor des St. Joseph-Krankenhauses Frank Tietz übergeben die Zertifikate. Foto: Privat
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Im Notfall ist Teamarbeit gefragt St. Joseph-Krankenhaus trainiert Wiederbelebungsmaßnahmen
Ärzte und Pflegende des St. Joseph-Krankenhauses Prüm trainieren gezielt Wiederbelebungsmaßnahmen, um in einer Notfallsituation optimal reagieren zu können. “Ein plötzlicher Herz-Kreislauf-Stillstand etwa erfordert schnelles Handeln. Unsere Ärzte und Pflegende reagieren darauf nach genau festgelegten Richtlinien und Absprachen, dem so genannten “crisis resource management”, erläutert Chefarzt Dr. med Thomas Erb, Facharzt für Anästhesie und Notfallmedizin im St. Joseph-Krankenhaus Prüm. Extreme Notfallsituationen und unerwartete Ereignisse kommen in der modernen Medizin äußerst selten vor. Dennoch trainieren Ärzte und Schwestern/Pfleger im Prümer Krankenhaus diese regelmäßig. Die Zusammenarbeit der Teams ist dabei ebenso wichtig wie die effektive Ausführung der Maßnahmen. Das St. Joseph-Krankenhaus Prüm arbeitet bei den mehrfach im Jahr stattfindenen Trainings mit dem Institut für medizinische Simulation Köln zusammen. Dieses Institut stellt einen full-scale-Simulator zur Verfügung: eine Menschenpuppe, deren hochaufwändige Technik eine realistische Simulation verschiedenster Notfallsimulationen und deren Behandlung ermöglicht. Dadurch ist das Lernen und Üben unter den realistischen Bedingungen im OP sehr intensiv. Außerdem hat sich die externe Supervision und Anleitung bewährt. In diesem Jahr wurden bereits zweimal Ärzte und Schwestern/Pfleger aus den Bereichen Anästhesie, OP und Intensivmedizin trainiert. Das Training dauert einen ganzen Tag und dabei werden alle Ärzte und Schwestern des St. Joseph-Krankenhauses geschult. Übrigens profitieren die Mediziner bei diesem Training von den Erfahrungen in der Luftfahrt. Dort sind solche Trainings zur Erhöhung der Flugsicherheit schon seit Langem Pflicht. Foto: CTW
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Geburtsvorbereitungskurs im St. Joseph-Krankenhaus Prüm Im St. Joseph-Krankenhaus Prüm finden fortlaufend ganzheitliche Geburtsvorbereitungskurse durch eine Physiotherapeutin und eine Hebamme statt einschließlich eines Partnerabends und Kreißsaalbesichtigung. Die Kursgebühr übernimmt die Krankenkasse. Anmeldungen ab der 20. Schwangerschaftswoche bitte bei der Hebamme Kathrin Kiefer, Tel. 06551/965955, oder bei der Physiotherapeutin Ingrid Rohles, Tel. 06557/422.
Ganzheitlicher Geburtsvorbereitungskurs in der Grundschule Arzfeld Das St. Joseph-Krankenhaus Prüm veranstaltet an 9 Abenden von 18.45 – 20.15 Uhr fortlaufend einen ganzheitlichen Geburtsvorbereitungskurs einschließlich eines Partnerabends in der Grundschule Arzfeld. Die Kursgebühr übernimmt die Krankenkasse. Anmeldungen bitte bei der Hebamme Petra-Hoffmann Thielen, Tel.-Nr. 06550/929780.
Rückbildungsgymnastik im St. Joseph-Krankenhaus Prüm Waren Sie schwanger? Dann helfen Sie Ihrem Körper bei der Rückbildung zu seiner ursprünglichen Form mit funktionellem Bauch- und Beckenbodentraining. Der Kurs ist fortlaufend, so dass eine Anmeldung jederzeit möglich ist. Die Kursgebühr übernimmt die Krankenkasse. Anmeldungen bitte bei der Physiotherapeutin Ingrid Rohles, Tel. 06557/422.
Rückbildungsgymnastik in der Grundschule Arzfeld In der Grundschule Arzfeld bietet das St. Joseph-Krankenhaus Prüm Rückbildungskurse an. Die Kurse (Dauer: 60 Min.) finden jeweils dienstags um 16.30 und 17.30 Uhr statt und beinhalten Rückbildungsgymnastik sowie ein Beckenbodenaufbau- und Trainingsprogramm. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen. Anmeldungen bitte bei der Hebamme Petra Hoffmann-Thielen, Tel.-Nr. 06550/929780.
Funktionelles Bauch- und Beckenbodentraining für Frauen oder Männer im St. Joseph Krankenhaus Prüm Macht Ihnen Ihre Blase oder der Darm Probleme, wenn Sie husten, niesen oder lachen? Musste Ihre Gebärmutter oder Ihre Prostata entfernt werden oder möchten Sie vorbeugend etwas tun? Dann melden Sie sich bitte bei der Physiotherapeutin Ingrid Rohles, Tel. 06557/422, an. Die Kursgebühr übernimmt Ihre Krankenkasse.
Babymassagekurs im St. Joseph-Krankenhaus Prüm oder Babymassage zu Hause. Im St. Joseph-Krankenhaus in Prüm finden laufend an 5 Vor- und/oder Nachmittagen einstündige Babymassagekurse für Babys ab der 4. Lebenswoche statt. Leitung: Edith Bertschi, Krankenschwester und Babymassagekursleiterin. Es sind auch Hausbesuche möglich! Anmeldungen bitte unter Tel.-Nr. 06551/829 oder 0171/6745136.
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Verbesserte Gesundheitsversorgung in der Eifel durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit Interreg-Projekt “Teleradiologisches Netz St. Vith - Prüm” genehmigt.
Die Krankenhäuser aus St. Vith und Prüm planen eine gemeinsame Nutzung von medizinischen Geräten, den Austausch von Personal sowie eine elektronische Vernetzung der beiden Krankenhäuser für eine bessere medizinische Versorgung im Bereich der Radiologie im deutsch-belgischen Grenzraum der Eifel. Diese praktische grenzüberschreitende Gesundheitskooperation wird mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Das Programm fördert sowohl kleinräumige Projekte in den direkten Grenzgebieten als auch dezentrale strategische Projekte auf Ebene der Großregion. Ein sehr konkretes Projekt für den deutsch-belgischen Grenzraum der Eifel wurde am 17.09.08 einstimmig von den Mitgliedern des Lenkungsausschusses genehmigt: das “Teleradiologische Netz St. Vith - Prüm”.
Das Proje kt möchte grenzüberschreitende Hürden beim Zugang zur Gesundheitsversorgung abbauen. Das heißt konkret, dass der Patient keine langen Fahrtwege oder doppelte Untersuchungen über sich ergehen lassen muss, da die Daten elektronisch zwischen den Krankenhäusern ausgetauscht werden. So trägt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit dazu bei, eine moderne radiologische Behandlung der Bevölkerung der ländlichen Gebiete der deutsch-belgischen Eifel sicherzustellen. Das “Teleradiologische Netz” ist damit ein positives Beispiel für eine praktische grenzüberschreitende Gesundheitskooperation und kann mittelfristig einen Beitrag zur Annäherung der Gesundheitssysteme über die Staatsgrenzen hinweg leisten.
Die Gesamtkosten für die Umsetzung des Projekts betragen knapp 1,8 Millionen Euro. Zur Kofinanzierung des Projekts hat der Lenkungsausschuss des Programms INTERREG IV A “Großregion” 2007-2013 Fördermittel in Höhe von rund 810.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung genehmigt. Die restlichen Kosten werden durch Eigenmittel der Projektpartner und einem Zuschuss des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums sichergestellt.
Fotos: oben Krankenhaus Prüm, unten Krankenhaus St. Vith
Krankenhaus St. Vith im Internet Krankenhaus Prüm im Internet
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