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 Prüm - Stadt des Rheinland-Pfalz-Tag 2011 vom 27.- 29. Mai 2011

News

Regionalmarke EIFEL GmbH erhält Auszeichnung für das Marketingkonzept "Fleisch und Wurst"

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Seit ca. zwei Jahren arbeitet die Regionalmarke EIFEL GmbH verstärkt am Marketingkonzept für den Bereich "EIFEL Fleisch und Wurst". Nun wurde das Konzept durch eine hochkarätige Jury bewertet und erhielt den 2. Preis beim "Marketingpreis Agrarhandel", der von Bayer CropScience und der "agrarzeitung" in einer feierlichen Stunde in Frankfurt verliehen wurde. Im Mittelpunkt der Bewertung stand die Frage, ob strategisch neue Wege in der Marketingkommunikation beschritten werden und inwiefern Originalität und Einmaligkeit umgesetzt werden.

Beim Konzept für "EIFEL Fleisch und Wurst" geht es den Markenverantwortlichen darum, den Verbraucher für die heimische Produktion zu sensibilisieren und somit die Region zu stärken. Eingebunden in einen Qualitätsprozess werden sowohl landwirtschaftliche Erzeuger als auch Schlachtbetriebe und Metzgereien der Region. Durch aufwendige Werbemaßnahmen und dem Auf- und Ausbau eines eifelweiten Netzwerks wird das Thema der regionalen Fleischversorgung immer präsenter, um langfristig Vorteile für die gesamte Region zu erzielen. Kurzum: Es geht um die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen und Familienbetriebe zum Wohle und Schutz der Verbraucher.

Landrat Dr. Joachim Streit gratulierte dem Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL GmbH, Markus Pfeifer und seinem Marken- und Produktmanager Arndt Balter auf´s herzlichste zu dieser hohen Auszeichnung und wünschte weiterhin viel Erfolg bei der Vermarktung der qualitativ hochwertigen Eifelprodukte. Diesen guten Wünschen schloss sich das Aufsichtsratsmitglied der RME und Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH, Klaus Schäfer mit gleicher Herzlichkeit an.
Foto: KV Eifelkreis;
Preisverleihung in Prüm: Marken- und Produktmanager der Regionalmarke EIFEL GmbH (RME), Arndt Balter, Landrat Dr. Joachim Streit mit dem Ehrenpreis, RME-Geschäftsführer Markus Pfeifer, Eifel Tourismus GmbH-Geschäftsführer Klaus Schäfer und RME-Repräsentant des Eifelkreises, Hilarius Esch (vl.n.r.)

Weitere Infos

Gütesiegel für Wasserversorgung in der Eifel
Kommunale Netze Eifel AöR zertifiziert nach Technischem Sicherheitsmanagement

kww2_350Eines der wichtigsten Unternehmensziele der Kommunale Netze Eifel AöR ist es, Kunden und Geschäftspartnern bei der Versorgung ein Höchstmaß an Qualität  und Organisationssicherheit zu bieten. Daher unterzog sich das Unternehmen freiwillig einer aufwändigen Prüfung durch die Experten des Deutschen Verbands des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und schaffte aufgrund einer fundierten und effizienten Vorbereitung auf Anhieb die Zertifizierung. Werner Theis, Verantwortlicher für den Bereich Wasserwirtschaft des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz, Dr. Peter Missal, DVGW-Landesgruppenvorsitzender und Heinz Flick, DVGW-Landesverbandsgeschäftsführer, überreichten jetzt in Prüm die Zertifizierungsurkunden an die KNE-Vorstände Herbert Reinhard und Willi Heck und die verantwortliche technische Führungskraft Rolf Geister. Damit wurde das geprüfte Technische Sicherheitsmanagement (TSM) für die Versorgungssparte Wasser bestätigt.
Durch eine optimierte Aufbau- und Ablauforganisation gewährleistet die KNE die Einhaltung der hohen Anforderungen aus Gesetzen, Verordnungen, technischen Regelwerken und Sicherheitsvorschriften. Dies gilt sowohl bei Arbeiten an eigenen Anlagen und Netzen als auch bei Arbeiten im Rahmen von Dienstleistungen für Dritte. Hauptaufgabe dabei ist, Gefährdungen und Risiken für Personen und Sachwerte zu vermeiden. "Unsere Kunden können sicher sein, dass die KNE bei Qualität, Sicherheit und Service ausgezeichnete Arbeit leistet", betonte Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Dr. Joachim Streit bei der Urkundenübergabe.
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Foto oben: KNE;  Urkundenübergabe (von links): Dr. Peter Missal, DVGW-Landesgruppenvorsitzender, Werner Theis, Verantwortlicher für den Bereich Wasserwirtschaft des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz, KNE-Vorstände Herbert Reinhard und Willi Heck, KNE-Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Dr. Joachim Streit
Foto unten: KNE-Belegschaft Prüm

Die ersten Schritte in Richtung Berufsleben
16 neue Auszubildende verstärken das Team der Milch-Union Hocheifel

Sie wagen ihre ersten Schritte in Richtung Berufsleben. 16 junge Frauen und Männer haben kürzlich ihre Ausbildung als neue Mitarbeiter der Milch-Union Hocheifel eG (MUH) in Pronsfeld begonnen. Insgesamt werden damit zurzeit 50 Nachwuchskräfte in neun verschiedenen Berufen im Unternehmen ausgebildet. ““Engagierte junge Menschen sind die beste Basis für eine weiterhin positive Entwicklung unseres Unternehmens”, sagte Rainer Sievers, der Geschäftsführende Vorstand der MUH. “Unsere Molkerei übernimmt als einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Eifel auch Verantwortung für die Region”, betonte der MUH-Vorstand. “Für die jungen Menschen soll unsere Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung auch ein positives, motivierendes Signal sein”, so Sievers weiter.
Personalleiter Herbert König begrüßte die neuen Auszubildenden und versprach Ihnen eine umfassende, fundierte Berufsausbildung, die ihnen hervorragende berufliche Perspektiven eröffne. Jetzt liege es an jedem Einzelnen was er daraus mache. Die Bandbreite der möglichen Berufsbilder, die weit über die milchwirtschaftlichen Berufe hinaus geht, macht die MUH in der Großregion zu einem gefragten Unternehmen für den Berufseinstieg. Mit rund 200 Bewerbungen war die Nachfrage nach den Ausbildungsplätzen erneut sehr groß. In diesem Jahr starten in Pronsfeld drei Milchtechnologen, drei milchwirtschaftliche Laboranten, zwei Mechatroniker, zwei Kfz-Mechatroniker, ein Elektroniker für Betriebstechnik, zwei Industriemechaniker, zwei Industriekauffrauen und eine Fachkraft für Lagerlogistik ins Berufsleben.
Während der Ausbildungszeit steht für die "Neuen" nicht nur das Erlernen von Fachwissen im Vordergrund, sondern auch wichtige Eigenschaften wie Kundenorientierung, Teamfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit sind feste Bestandteile der betrieblichen Ausbildung. Für König bedeutet Ausbildung eine Investition in die Zukunft: “Die Vielfalt unserer Ausbildungsberufe zeigt, dass wir dringend Fachkräfte zur Bewältigung unserer Produktion benötigen”, sagt König “Der Fachkräftemangel wird eines Tages auch unsere Branche treffen. Da wir guten Nachwuchs haben wollen, investieren wir viel Zeit und Know-How in diesen Bereich.
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(rg) Foto: MUH; Das Foto zeigt die neuen Auszubildenden der MUH mit Ausbilder Rudolf Boos (ganz außen)

”Wellnessberaterin” - neuer Zertifikatslehrgang an der VHS-Prüm
- Einrichtung eines neuen Zertifikatslehrgangs “Wellnessberaterin / Wellnessberater” an der  VHS Prüm -

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In Kooperation mit der IHK Trier wird an der VHS Prüm zum September dieses Jahres ein neuer Zertifikatslehrgang “Wellnessberaterin / Wellnessberater” eingerichtet.  Eine solche Qualifizierungsmaßnahme gibt es bisher in unserer Region noch nicht. Hierbei sollen in ungefähr 90 Lehrgangsstunden an etwa 20 Abenden bzw. in einer ganztägigen Samstagsveranstaltung berufsbegleitend fünf spezifische Module vermittelt werden.

Die Teilnehmerinnen erhalten einen gründlichen Einblick in die Sichtweise der Wellnessansätze und in die Entwicklung des Gesundheitssystems. Außerdem wird ein differenzierter Überblick zum Tourismusmarkt, zum Bereich Wellness und zum Gesundheitstourismus gegeben. Aufgezeigt werden im Besonderen die konkreten Tätigkeitsfelder einer Wellnessberaterin. Zusätzlich erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spezielle medizinische Grundlagen, wobei besonders die Auswirkungen von Wellnessanwendungen auf die menschlichen Organe bedeutsam sind. Ganz konkret werden die einzelnen Wellnesskomponenten wie z.B. Ernährung, Beauty bzw. Kosmetik, Massage, Fitness und Entspannung vorgestellt, so dass eine kompetente Kundenberatung bei der Auswahl der Anwendungen möglich wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind später somit in der Lage, selbstständig Verkaufsgespräche zielgerichtet, professionell sowie abschlussorientiert zu führen und können ggf. auch mit schwierigen Gesprächs- oder problematischen Beratungssituationen umgehen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil dieses Lehrgangs ist die Vermittlung bewährter Methoden der Kundenbindung und -pflege, um gewonnene Kunden bei der Auswahl von Wellnessprodukten längerfristig beraten und zufrieden stellend begleiten zu können.

Die Qualifikationsmaßnahme “Wellnessberatung” will mehrere Zielgruppen ansprechen und zwar,  zum einen Personen mit praktischen Erfahrungen und Vorkenntnissen aus den Bereichen Gesundheit, Tourisnus, Medizin, Sport und Freizeit, zum anderen aber auch Personen mit Vorkenntnissen aus dem Beauty- und Kosmetikbereich sowie schließlich Personen, welche aus dem nichtmedizinischen Bereich kommen.

Unterrichtet werden alle angehenden ”Wellnessberaterinnen und Wellnessberater” von einem interdisziplinären Dozententeam bestehend aus einer Beraterin für systemische Organisationsnetwicklung, einer staatl. geprüften Kosmetikerin und mediz. Fußpflegerin, einem staatl. geprüftem Masseur bzw. mediz. Bademeister, einem Heilpraktiker bzw. Osteopathen und Chiropraktiker sowie einem nach der klassischen Schulmedizin ausgebildeten Orthopäden mit eigener Praxis, wobei als besondere Schwerpunkte die manuelle Therapie und Knochensystemerkrankungen zu nennen sind. Als Ausbildungsorte sind neben dem Konvikt in Prüm, ein Hallenbad, medizinische Praxen sowie eine ganztägige Exkursion in eine Reha-Klinik vorgesehen.

Ob ggf. für einzelne Teilnehmerinnen und Teilnehmer finanzielle Fördermöglichkeiten bei diesem Zertifikatslehrgang mit Hilfe des “Qualichecks Rheinland-Pfalz” in einer Höhe von bis zu 50% oder mittels der “Bundesbildungsprämie” bestehen, muss individuell abgeklärt werden. Der Start dieses neuen Zertifikatslehrgangs “Wellnessberaterin” erfolgt am 16. September 2010 um 19:00 Uhr  im Rahmen einer Auftakt- und Informationsveranstaltung in der VHS Prüm.

Weitere Information bzw. die Zusendung einer Informationsbroschüre:

  • Frau Monika KOPS (VHS Prüm) -  06551 / 943119        -   Email: vhs@vg-pruem.de
  • Herrn Jürgen TILK (IHK Trier)     -  0651 /   9777-7001   -   Email: tilk@trier.ihk.de

MUH glänzt erneut mit Topqualität ihrer Produkte
Milch-Union Hocheifel bestätigt hohes Niveau in der Internationalen DLG-Qualitätsprüfung

muh-dlg-praemiert-2010-300Das Testzentrum Lebensmittel der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) hat die Milch-Union Hocheifel eG (MUH) aus Pronsfeld im Eifelkreis Bitburg-Prüm jetzt mit 72 Gold-, 6 Silber- und 2 Bronze-Medaillen für die hervorragende Qualität ihrer Produkte ausgezeichnet. Erst kürzlich hatte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) der Eifler Molkerei, für die ausgezeichnete Produktqualität, den Bundesehrenpreis als höchste Qualitätsauszeichnung der deutschen Ernährungswirtschaft verliehen. Damit stellt die MUH erneut ihre Spitzenstellung in der deutschen Molkereibranche unter Beweis.

 “Für uns ist das ein toller Erfolg, der die Bemühungen aller Beteiligten um einen permanent hohen Qualitätsstandard unserer Milchprodukte belohnt”, freut sich Rainer Sievers, der Geschäftsführende Vorstand der MUH. “Wir werden auch künftig großen Wert darauf legen, die erstklassige Milch unserer Landwirte zu Qualitätserzeugnissen zu verarbeiten, um unserem hohen Anspruch stets gerecht zu werden”, verspricht Sievers.” An der in Europa führenden Qualitätsprüfung für Molkereiprodukte nahmen 264 Unternehmen aus 13 Ländern mit über 3.000 Produkten teil.

"DLG-prämierte Milcherzeugnisse stellen Spitzenqualität in ihren Produktbereichen dar”, unterstreicht Inka Scharf, Projektleiterin im DLG-Testzentrum Lebensmittel, den hohen Stellenwert der DLG-Auszeichnung. “Denn die jährlich von der DLG durchgeführten Qualitätsprüfungen zählen dank ihrer Fach- und Methodenkompetenz zu den strengsten Tests weltweit. Aktuelle und wissenschaftlich abgesicherte Prüfmethoden sowie produktspezifische Qualitätsstandards garantieren die hohe Aussagekraft der Ergebnisse.”Die Auszeichnung “DLG-prämiert” wird dabei nur an Lebensmittel vergeben, die sensorisch einwandfrei sind und die Qualitätskriterien der DLG in besonderem Maße erfüllen. Dazu gehören eine sorgfältige Rohstoffauswahl genauso wie eine optimale Verarbeitung und Zubereitung.

Die im Test mit “DLG-prämiert” ausgezeichneten Molkereiprodukte sind im Internet unter www.DLG.org/molkereiproduktetest veröffentlicht.
Foto: MUH

Bürgerarbeit im Eifelkreis
Zuschlag für ARGE Bitburg-Prüm

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat ein von der ARGE Bitburg-Prüm eingereichtes Konzept zur Erprobung der "Bürgerarbeit" positiv bewertet und als Modellprojekt anerkannt. Bürgerarbeit ist die sozialversicherungspflichtige, befristete Beschäftigung von Leistungsempfängern (Arbeitslosengeld II) für zusätzliche Tätigkeiten im öffentlichen Interesse.

Dabei basiert Bürgerarbeit auf einem mehrstufigen Konzept, in dem die Empfänger von Transferleistungen zunächst intensiv aktiviert und in besondere Vermittlungsaktivitäten einbezogen werden. Wenn diese Maßnahmen nicht zur Einmündung in den ersten Arbeitsmarkt geführt haben, steht quasi als letzte Konzeptstufe die Vermittlung in Bürgerarbeitsplätze an.

Adressat der Ausschreibung des Ministeriums für Arbeit und Soziales waren strukturschwache Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit. Die ARGE Bitburg-Prüm hat sich trotz der niedrigen Arbeitslosigkeit im gesamten Agenturbezirk Trier mit den anderen ARGEn der Region entschieden, sich an dem Modellvorhaben zu beteiligen und ist mit einem überzeugenden Konzeptentwurf bei den Juroren des Ministeriums durchgedrungen. Gerade vor dem Hintergrund zu erwartender Mittelkürzungen für die Eingliederung in Arbeit im Bundeshaushalt 2011 kann die finanzielle Förderung der Bürgerarbeitsplätze mit einem jährlichen Fördervolumen von bis zu 324.000 Euro einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Eingliederungsetats leisten. Das Fördervolumen für alle ARGEn der Region beträgt für die Jahre 2011 bis 2013 insgesamt 4,6 Mio. Euro.

Die Arbeitsplätze für Bürgerarbeit sollen insbesondere bei Gemeinden, Städten, Landkreisen und Zweckverbänden, also im kommunalen Bereich geschaffen werden. Weitere Einsatzstellen sind im sozialen Bereich vorgesehen. Die ARGE Bitburg-Prüm wird hierzu mit allen möglichen Einsatzstellen Kontakt aufnehmen. Das neue Projekt bietet eine Perspektive für Menschen ohne Aussicht auf Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt und eröffnet dem kommunalen und sozialen Bereich Chancen, zusätzliche Arbeiten angehen zu können.

Jahreshauptversammlung von “PRÜM eifelstark - Stadtmarketing und Gewerbeverein”

Die Jahreshauptversammlung von “PRÜM eifelstark - Stadtmarketing und Gewerbeverein” ist am Mittwoch, den 18.08. um 20 Uhr im Hotel Tannenhof. Hierzu sind neben den Vereinsmitgliedern auch andere interessierte Unternehmer herzlich eingeladen.
Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Tätigkeitsbericht
  3. Kassenbericht
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Veranstaltungen und Projekte 2010/2011
  6. Verschiedenes

Arbeitslosenquote auf 2,9% gesunken

Die Arbeitslosigkeit hat sich von Juli auf August um 15 auf 458 Personen verringert. Das waren 27 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juli 2,9%; vor einem Jahr belief sie sich auf 3,1%. Dabei meldeten sich 163 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 9 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 174 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-13). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 1.253 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 139 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 1.243 Abmeldungen von Arbeitslosen (-119).

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Juli um 43 Stellen auf 152 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 54 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im August 76 neue Arbeitsstellen, 44 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 325 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 45.

Insbesondere der Ausbildungsmarkt in der Region Trier entwickelt sich weiterhin gut. Es stehen mehr Ausbildungsplätze als Bewerber zur Verfügung. Waren im Juli noch 685 Jugendliche ohne einen Ausbildungsplatz, sind es im August nur noch 425. Dem standen im August 473 Ausbildungsstellen gegenüber. Im Juli betrug der Bestand an unbesetzten Ausbildungsstellen noch 815.
“Wir sind weiterhin bemüht, den noch unversorgten Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zu verschaffen” erklärt Leibe.

Tag der Friseure am 19. September in der Bierstadt
Vorführungen auf drei Bühnen in der Bitburger Stadthalle

Ank LM 2010_Frisurmodeschau09_350Meister, Gesellen, Auszubildende im Rampenlicht -  am Sonntag, 19. September bestimmt das kreative Handwerk in der Stadt des Bieres den Rhythmus. Um 9 Uhr fällt der Startschuss zum “Tag der Friseure”. Auf drei Bühnen werden Aktivitäten rund um das Friseurhandwerk gezeigt.
“Das Ganze wird eine Mischung aus Showprogramm und Leistungsschau. Wir rechnen mit einigen Hundert Besuchern”, sagt Landesinnungmeister Guido Wirtz aus Körperich.  Der Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland wird zusammen mit der Friseur-Innung Westeifel die Landesmeisterschaften Rheinland in den Kategorien Damen, Herren und Kosmetik austragen. Neben den Landesmeisterschaften, stehen die Präsentationen aktueller Trends und Techniken bei Frisuren und Makeup auf dem Programm. Mit einem Friseur-Top-Event wird nicht alleine das Fachpublikum angesprochen, sondern alle modisch Interessierten.
Besonders der praktische Leistungswettbewerb der Handwerkerjugend steht im Fokus der Veranstaltung. Der Wettbewerb "Lehrlingsfrisieren" ist eine Maßnahme im Rahmen der handwerklichen Berufsausbildung mit dem Ziel, die Vorzüge der betrieblichen Ausbildung herauszustellen und für das Handwerk überzeugend zu werben. Begabte Lehrlinge sollen mit dem Wettbewerb in ihrer beruflichen Entwicklung gefördert werden.
Zur Teilnahme berechtigt sind junge Friseure, die ihre Gesellenprüfung in der Zeit vom Herbst des Vorjahres bis zum Sommer des Wettbewerbsjahres abgelegt und zum Zeitpunkt der Gesellenprüfung das 25. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Auch die Industrie wird vor Ort sein, und ihre neuesten Produkte bei einer kleinen Fachmesse vorstellen. “Ein sattes Programm, das nicht nur die Fachwelt anlocken wird”, ist sich Wirtz sicher. Der Obermeister der Westeifel-Innung, der zugleich auch Landesinnungsmeister ist, engagiert sich seit Jahren erfolgreich und stellt immer wieder das Friseurhandwerk in den Fokus der Öffentlichkeit
Mit der Bitburger Stadthalle wurde verkehrstechnisch ein zentral gelegener Veranstaltungsort gefunden. Die Bitburger Stadthalle bildet gemeinsam mit der Bitburger Markenwelt einen zusammenhängenden Gebäudekomplex. “Die chice neue Bitburger Stadthalle bietet den idealen Rahmen für die Veranstaltung, zu der Akteure und Publikum aus den Großregionen Koblenz, Mainz und Trier erwartet wird”, sagt Geschäftsführer Dirk Kleis.

Auf der Internetseite des Landesverbandes lv-friseure.de sind die Ausschreibungsunterlagen für interessierte Teilnehmer hinterlegt.
Foto: Archiv Höser

Fotostrecke Landesfrisurenshow 2009; Fotograf: Udo Schikora

 “Unsere Sieger machen Möbel!”
Junggesellen der Schreiner-Innung Westeifel stellen aus

GP Schreiner Prüm 2010_PresseUnter dem Motto “Unsere Sieger machen Möbel!” lädt die Schreiner-Innung Westeifel zum Regional Work Contest ein. “Auch kleine Bühnen haben Siegertreppchen”, sagt Obermeister Christian Bauer und stellt den Fachkräftenachwuchs im Schreinerhandwerk ins Scheinwerferlicht. “Unsere  Jungs und Mädels haben erfolgreich die Hürden der Prüfungen genommen”, so der Schreinermeister aus Bitburg.  Mit der Ausstellung der Schreiner-Gesellenstücke, stellt die Schreiner-Innung Westeifel ihre Junggesellen und die Bedeutung der handwerklichen Ausbildung, wirkungsvoll aufs Podest. “Die Anfertigung eines Gesellenstückes ist das Herzstück der Gesellenprüfung im Schreinerhandwerk”, sagt Lehrlingswart Rainer Schüller aus Daun. “Bei der Anfertigung ist Kreativität und handwerkliches Können notwendig, um diesen Teil der Prüfung zu absolvieren”, ergänzt sein Amtskollege Hans-Peter Schon aus Bitburg. Lehrlingswart Heinz-Peter Gilson ist gespannt auf die Wertung des Publikums. “Diese geht selten konform mit dem Ergebnis, das die Prüfungsanforderungen verlangen und ist deshalb immer sehr spannend”. Alle Besucher in den Schalterhallen der Kreissparkasse in Bitburg und Daun und der Volksbank Eifel Mitte eG in Prüm sind eingeladen zu voten. “Wir hoffen, dass viele sich beteiligen und ihre Stimme abgeben”, so Geschäftsführer Dirk Kleis. Denn wer den richtigen Tipp abgegeben hat und jeweils an einem der Ausstellungsstandorte gewinnt, darf sich in einem Ultraleichtflugzeug die Eifel einmal von oben anschauen. Die Ausstellung dauert vom 19. bis 30. Juli 2010. Sie ist zu sehen während den Öffnungszeiten der Banken.
Foto: KH MEHR; Ein Blick über die Schulter zeigt die angehenden Gesellen im Schreinerhandwerk konzentriert bei der Erfüllung der Aufgabenstellungen.

Metallhandwerk bestätigt Innungsspitze
Joachim Thiel für weitere fünf Jahre als Obermeister gewählt

Metall JHV 2010 WE_PresseDie Metall-Innung Westeifel hat in ihrer Jahreshauptversammlung Obermeister Joachim Thiel aus Schönecken und den stellvertretenden Obermeister Theo Urbany aus Ferschweiler für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Matthias Mohnen aus Malbergweich, Jörg Probst aus Neuendorf und Wolfgang Krämer aus Gerolstein. Geschäftsführer Dirk Kleis hatte zuvor der Innung eine solide Haushaltslage bestätigen können. Jahresrechnung und Haushaltsplan wurden jeweils einstimmig angenommen. Fachlich setzte sich die Innung mit der neuen Richtlinie “DAST 022” auseinander, die neue Anforderungen im Bereich des Verzinkens mit sich bringt. Ein weiteres Schwerpunktthema der Versammlung betraf die Ausbildung. Zur Zeit sind 107 Auszubildende im Metallhandwerk beschäftigt. Die Ausbildungsquote ist damit so hoch wie schon lange nicht mehr, berichtete der Prüfungsausschussvorsitzende Mario Arens.
Foto: KH MEHR;
Kreishandwerksmeister Herbert Lames gratuliert Obermeister Joachim Thiel und dessen Stellvertreter, Theo Urbany zur erneuten Amtszeit

Zweiter Bundesehrenpreis in Folge für die MUH
Milch-Union Hocheifel erhält höchste Qualitätsauszeichnung der deutschen Ernährungswirtschaft

Die Milch-Union Hocheifel eG (MUH) aus Pronsfeld im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist zum zweiten Mal in Folge vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichnet worden. Rainer Sievers, der Geschäftsführende Vorstand der MUH, nahm die höchste Qualitätsauszeichnung, die ein Unternehmen der Molkereibranche erhalten kann, jetzt in Berlin entgegen. Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Gerd Müller übergab der Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), Carl-Albrecht Bartmer, Urkunde und Medaille während einer Feierstunde im Bärensaal des Alten Stadthauses in der Bundeshauptstadt.
Damit gehört das Eifeler Unternehmen zum zweiten Mal in Folge zu den zwölf besten Herstellern von Milchprodukten in Deutschland. An diesem bedeutendsten deutschen Leistungsvergleich haben sich 206 Betriebe mit insgesamt über 2.600 Produkten beteiligt. Nur zwölf von ihnen werden für besonders gute Gesamtleistungen in der aktuellen Qualitätsprüfung der DLG ausgezeichnet. Die Milch-Union ist unter den ausgezeichneten Herstellern von Milchprodukten die einzige Molkerei, die den Preis zum zweiten Mal in Folge erhält.
 “Qualitativ hochwertige Produkte sind unser Ziel. Unsere Qualitätspolitik orientiert sich an den hohen Anforderungen unserer Handelspartner und den Erwartungen der Verbraucher, die somit den Maßstab setzen”, sagt Sievers. “Natürlich sind wir stolz über solch herausragende Ergebnisse. Wir werden alles daran setzen, diese hohen Qualitäts-Standards auch künftig einhalten zu können”, so Sievers weiter. “Aus diesem großen Teilnehmerkreis als einer der Besten hervorzugehen, unterstreicht, dass das Unternehmen MUH zu den deutschen Spitzenbetrieben der Ernährungsbranche zählt.”. lobte Staatssekretär Dr. Müller. Auch DLG-Präsident Bartmer hob die konsequente Qualitätsorientierung der MUH als vorbildlich hervor. Die Molkerei habe sich zu einem Vorzeigeunternehmen entwickelt, das richtungsweisende Maßstäbe für Qualität, Geschmack und Genuss setze.
Foto MUH: von links nach rechts: DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer, MUH-Vorstand Rainer Sievers, Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Gerd Müller

MUH nimmt neues Hochregallager in Betrieb
Erweiterung des Produktionsstandortes Pronsfeld läuft auf Hochtouren

Mit der vollständigen Inbetriebnahme des neuen Hochregallagers ist bei der Milch-Union Hocheifel eG (MUH) jetzt der nächste Schritt zum Ausbau des Produktionsstandortes in Pronsfeld vollzogen worden. Bereits Ende vergangenen Jahres hatte die Molkerei mit der Installation von zehn neuen Fertigmilchtanks die Erweiterung ihrer Betriebsstätte in Angriff genommen. Die zehn neuen Fertigmilchtanks mit einem Gesamtfassungsvermögen von 2,8 Millionen Litern werden in diesem Jahr in Betrieb gehen. Das Tanklagervolumen der MUH wird dann annähernd zehn Millionen Liter Milch umfassen.
 “Wir sehen großes Potential zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens am Standort Pronsfeld”, sagte der Geschäftsführende Vorstand der MUH, Rainer Sievers zum weiteren Ausbau der Molkerei. “Unser Fokus liegt auf der Selbstständigkeit der Milch-Union, daher arbeiten wir mit Hochdruck daran, die MUH optimal auf die Liberalisierung der Milchmärkte vorzubereiten, so Sievers, der damit rechnet, dass die Milchanlieferung in den kommenden Jahren weiter ansteigt.
Dank der rund 17.000 zusätzlich geschaffenen Paletten-Stellplätze kann der Warenumschlag in der MUH erheblich erhöht werden. Grund für den Ausbau der Lagerkapazität auf insgesamt rund 40.000 Paletten-Stellplätze ist unter anderem die Erweiterung der Produktpalette. Der Einstieg des Unternehmens in die Frischmilchproduktion hat zudem den Bau eines neuen Kühllagers erforderlich gemacht.
Gleichzeitig laufen auch die Arbeiten für den Bau eines neuen Produktionsbereiches auf Hochtouren. Dazu wird gerade eine neue, 10.000 Quadratmeter große Produktionshalle gebaut. Der MUH-Geschäftsführer hofft, dass die Arbeiten am neuen Produktionsbereich bis zum Frühjahr 2011 so weit fortgeschritten sein werden, dass mit der Installation der Prozesstechnologie begonnen werden kann.
Für die zukünftige Weiterentwicklung des Unternehmens hat die MUH ein an das aktuelle Betriebsgelände angrenzendes Areal erworben. Der neu gewonnene Raum bietet mit einer Fläche von rund zehn Hektar weitere Möglichkeiten für die künftige Expansion des Unternehmens.
Foto: MUH

Landwirtschaftsminister aus Luxemburg besucht MUH
Romain Schneider zeigt sich angetan von der Eifeler Molkerei

„Als höchst interessant und spannend“, charakterisierte der luxemburgische Landwirtschaftsminister Romain Schneider seinen Besuch der Milch-Union Hocheifel eG (MUH) in Pronsfeld. Schneider, dem im Vorfeld viele Luxemburger MUH-Lieferanten den Besuch der hochmodernen Molkerei ans Herz gelegt hatten, nahm die Einladung von MUH-Vorstandsmitglied Alphonse Ferber aus Buschrodt gerne an. Gemeinsam mit Marc Mathékowitsch, dem Generalverwalter des Ministeriums, André Vandendries, dem ersten Regierungsrat und Frank Schmit dem Direktor des landwirtschaftlichen Wirtschaftsdienstes des Ministeriums diskutierte Schneider mit Mitgliedern des MUH-Vorstandes über aktuelle Probleme der Milchwirtschaft in der Europäischen Union.
Hauptthema der Gespräche zwischen der luxemburgischen Delegation und dem Vorstand der MUH war das Ende der Quotenpolitik im Jahr 2015. Auch wenn es nicht einfach ist, innerhalb der EU auf einen Nenner zu kommen, aber das Ende der Quote ist definitiv beschlossene Sache“, sagte Frank Schmit, der der sogenannten High-Level-Group-Milch der Europäischen Union angehört. Es seien nur einige wenige Mitglieder, die eine Mengenregulierung beibehalten wollten, so Schmit weiter. MUH-Vorstandsvorsitzender Manfred Graff und Geschäftsführer Rainer Sievers erläuterten der Delegation die Zukunfts-Pläne der MUH. „Auch wir bereiten uns intensiv auf die Zeit nach 2015 vor“, erläutere Graff bei der Vorstellung der Erweiterungspläne der Molkerei. Da diese in einem Gebiet liege, in dem die Milchwirtschaft auch künftig eine wichtige Rolle spielen werde, sieht Sievers beste Entwicklungschancen am Standort Pronsfeld. Entsprechend richte die MUH ihre Geschäftspolitik der kommenden Jahre auch aus.
Foto: MUH

Europa Mini-Köche EIFEL besuchen Mühlenbäckerei in Lünebach

Im Rahmen des Projektes Europa Mini-Köche EIFEL besuchten die teilnehmenden Kinder in den Osterferien zwei Bäckereien in der Eifel: Die Bäckerei Utters in Dockweiler und die Mühlenbäckerei in Lünebach.
Am zweiten Tag besuchten die Mini-Köche der Gruppe “Eifel Cocinos” die Mühlenbäckerei in Lünebach. Die Mini-Köche hatten dabei die Gelegenheit die Produktion verschiedenen Brotsorten bis zum Vertrieb an die jeweiligen Verkaufsstellen kennen zulernen. Frau Arimond erläuterte den interessierten Mini-Köchen die einzelnen Arbeitsschritte.
Die Mühlenbäckerei wird seit dem Erwerb der Getreidemühle im Jahr 1867 und dem Bau der eigenen Bäckerei als Familienunternehmen geführt. Um die hohe Qualität aller Backwaren zu gewährleisten, wird ausschließlich frisch gemahlenes Mehl verwendet. Alle Brote werden mit reinem Natursauerteig gebacken.
Die Mini-Köche lernten, dass die Produkte eine lange Reife- und Backzeit benötigen, damit die natürlichen Aromastoffe voll zur Geltung kommen. Damit viele Kunden der Bäckerei von dieser Frische und Qualität profitieren können, sind die Verkaufsfahrzeuge täglich im Umkreis von über 100 km unterwegs.
Natürlich durften auch hier die Mini-Köche verschiedene Brotsorten testen und auch mit nach Hause nehmen.

Hintergrundinformationen zum Projekt “Europa Mini-Köche EIFEL”:
Das 1989, im Rahmen des “Ferienprogramms Bartholomä”, von Jürgen Mädger ins Leben gerufene Projekt der Miniköche hat sich bis heute zu einem europaweiten Projekt entwickelt, bei dem neben Deutschland auch Gruppen aus Österreich, Finnland, der Schweiz und Frankreich teilnehmen.
Unter dem Motto “Gesundheit durch richtige Ernährung in einer intakten Umwelt” werden die Miniköche, im Alter von 10-12 Jahren, innerhalb von 2 Jahren spielerisch für das Kulturgut Essen und Trinken sensibilisiert. Unter fachkundiger Anleitung von Ernährungsberatern, Chefköchen und Servicekräften werden die Kinder gleichermaßen in die Theorie wie in die Praxis eingeführt. Schwerpunkte der regelmäßigen, regionalen Gruppentreffen sind die Bedeutung regionaler Produkte, der Umweltschutz, sowie die Konfrontation mit der Bedeutung einer beruflichen Ausbildung.
Unterstützt wird das Projekt in der Eifel durch das Vulkanhotel Stellberg in Steffeln, Gasthaus Herrig in Meckel, Hotel Schneider am Maar in Schalkenmehren und das Hotel Heidsmühle in Manderscheid, welche die Miniköche in ihren Betriebn in die Geheimnisse des guten Geschmacks und die Grundlagen des gastronomischen Handwerks einweisen. Schirmherr der Eifel-Gruppen ist der Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz, Hendrik Hering.
Informationen erhalten Sie bei der Eifel Tourismus GmbH unter Tel.:06551-9656-0 oder per E-Mail info@eifel.info und auf der offiziellen Homepage der Europa-Miniköche www.minkoeche.de 

Fleischerei Juchems aus Stadtkyll schließt sich der Regionalmarke EIFEL an

Eifeler Qualitätsbetriebe und Qualitätsprodukte unter einem einheitlichen Logo zu vermarkten ist die Hauptaufgabe der Regionalmarke EIFEL GmbH. Ein wichtiger Schwerpunkt bei der Arbeit der Markenverantwortlichen liegt auf der Wertschöpfungskette EIFEL-Fleisch und Wurst. Hierbei geht es darum, den Verbrauchern bewusst zu machen, dass hier in der Eifel hochwertige Lebensmittel nach strengen Qualitätsrichtlinien und mit handwerklicher Sorgfalt produziert werden. Zum anderen liegt der Schwerpunkt aber auch darin, den Wert unserer heimischen Landwirtschaft darzustellen. Ohne Landwirtschaft gäbe es unsere schöne Natur- und Kulturlandschaft nicht. “Deshalb ist jeder in dieser Kette, der sich seiner Verantwortung bewusst ist - ob Landwirt, Schlachtbetrieb oder Metzger – verpflichtet, seinen Produktionsprozess transparent darzustellen und somit den Verbrauchern Orientierung und Sicherheit bei der Auswahl ihrer Lebensmittel zu liefern”, so Arndt Balter, zuständig für die Marken- und Produktentwicklung bei der Regionalmarke EIFEL GmbH.
Die Fleischerei Juchems erfüllt all diese Voraussetzungen und schließt sich nun der Regionalmarke EIFEL an. Uwe Juchems, Inhaber der gleichnamigen Fleischerei und gleichzeitig Innungs-Obermeister der Fleischerinnung Daun, zu dieser Entscheidung: “Für uns war es kein Problem die Anforderungen der Regionalmarke EIFEL zu erfüllen. Hauptlieferant für unser Rindfleisch z.B. ist die Landwirtschaft meines Bruders Stephan. Zudem kaufen wir je nach Bedarf bei heimischen Landwirten zu. Lange Transportwege sind bei uns tabu. Bei uns zählt Frische und Qualität aus der Region. Und das nun schon seit 50 Jahren”
Arndt Balter fügt hinzu: “Auch bei der Verarbeitungsqualität geht die Fleischerei Juchems keine Kompromisse ein. Die hauseigene Schlachtung garantiert die Frische, die der Verbraucher wünscht.”
Nur Metzgereien, die ihr Fleisch garantiert aus der Region beziehen und selber Fleisch- und Wurstwaren herstellen, können sich der Regionalmarke EIFEL anschließen. Zu erkennen sind diese Betriebe am Qualitätslogo der Eifel - dem kleinen gelben “e” vor vierfarbigem Hintergrund.
Foto: Harald Schmitz,  Stadtkyll  (v.l.n.r. Uwe und Stephan Juchems)

Milch-Union Hocheifel erweitert Tanklagerkapazität
Zehn riesige Edelstahltanks schaffen größere Flexibilität für die Produktion

Planerisches und handwerkliches Geschick aller Beteiligten waren in der ersten Dezemberhälfte auf dem Gelände der Milch-Union Hocheifel (MUH) bei Pronsfeld gefragt, denn die Eifeler Molkerei hat in diesem Zeitraum ihr Tanklager erheblich erweitert. Am heutigen Dienstag fanden Anlieferung und Montage von insgesamt zehn neuen Fertigmilchtanks ihren Abschluss. Höchste Konzentration und handwerkliches Geschick waren erforderlich, ehe das Montageteam des schwäbischen Traditions-Unternehmens Rieger Behälterbau GmbH aus Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart und die Firma Steil Kranarbeiten aus Trier gemeinsam die letzten drei von insgesamt zehn jeweils 280.000 Liter Milch fassenden Edelstahltanks an ihrem Bestimmungsort aufgestellt hatten. “Das war wirklich perfekte Präzisionsarbeit”, kommentierte Marc Peiker, der bei der MUH für die Koordination des Aufbaus verantwortlich zeichnet, die Leistung der Kollegen. Die neuen Tanks ermöglichen es der Großmolkerei künftig ihre Produktionsanlagen flexibler nutzen zu können.
“Wir müssen der immer größer werdenden Produktvielfalt Rechnung tragen”, erläutert Michel Heckemanns, Leiter Planung/Technik die Investitionen im Bereich des Tanklagers. So umfasst das Produktportfolio der MUH im laufenden Geschäftsjahr rund 600 unterschiedliche Artikel. Die zehn neuen Fertigmilchtanks, mit einem Gesamtfassungsvermögen von 2,8 Millionen Litern, werden vorbehandelte Milch aufnehmen, die dann zur Abfüllung bereit gestellt wird. “Dadurch können wir mehr Produkte zur gleichen Zeit herstellen und sind, was die Produktion anbetrifft, wesentlich flexibler”, erläutert Heckemanns. Für die neuen Tanks wird eine Investitionssumme von rund zwei Millionen Euro aufgewendet.
Die Isoliertanks, die von der Firma Rieger Behälterbau GmbH aus Bietigheim-Bissingen hergestellt wurden, sind jeweils 26 Meter hoch und haben einen Durchmesser von rund viereinhalb Metern. Sie wurden auf jeweils 42 Meter langen Tiefladern aus dem Raum Stuttgart über die Autobahn nach Pronsfeld transportiert und dort von vier Autokränen der Firma Steil an ihre jeweiligen Bestimmungsorte gehievt. Ein Trupp von Spezialisten verschweißte die Tanks dann auf den dafür vorgesehenen Fundamenten. Nach Inbetriebnahme der neuen Behälter wird das Tanklagervolumen der MUH annähernd 10 Millionen Liter Milch umfassen.
Fast zeitgleich mit der Anlieferung der neuen Tanks wird in Pronsfeld auch mit der Inbetriebnahme des neuen Hochregallagers begonnen. Die rund 15.000 zusätzlich  geschaffenen Paletten-Stellplätze dienen dem Ziel, den Warenumschlag in der MUH zu erhöhen. “Entsprechend der Erweiterung der Produktvielfalt mussten wir auch unsere Lagerkapazität auf insgesamt ca. 36.000 Palettenstellplätze deutlich ausbauen”, erläutert Heckemanns
“Wir haben ja schon im Sommer betont, dass wir großes Potential zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens am Standort Pronsfeld sehen”, sagte der Geschäftsführende Vorstand der MUH, Rainer Sievers zu den neuerlichen Investitionsmaßnahmen. Insgesamt wird die MUH im Geschäftsjahr 2009 rund 30 Millionen Euro in den Standort in der Eifel investieren. Was die Milchanlieferung ihrer Mitglieder anbetrifft hat die MUH im Jahr 2009 bisher ein Plus von mehr als sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Insgesamt erwartet man beim Eifler Unternehmen für 2009 eine Milchverarbeitungsmenge von knapp 1,2 Milliarden Kilogramm Milch. “Wir sind dabei uns auf die Liberalisierung der Milchmärkte vorzubereiten”, sagt Sievers, der damit rechnet, dass die Milchanlieferung auch in den kommenden Jahren weiter ansteigt.
Die  Milch-Union Hocheifel eG, einer der größten Hersteller haltbarer Milchprodukte in Europa, beschäftigt am Standort Pronsfeld mittlerweile mehr als 750 Mitarbeiter. Der weitere Ausbau des Produktionsstandortes läuft auf Hochtouren.
Foto: Archiv PRUEMNETZ; die MUH im Mai 2008

Fleischerei Peters wird "1. Regionalmarke EIFEL Metzgerei" im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Seit Anfang 2008 arbeitet die Regionalmarke EIFEL GmbH verstärkt an der Wertschöpfungskette EIFEL-Fleisch und Wurst. Hierbei geht es darum, den Verbrauchern bewusst zu machen, dass hier in der Eifel hochwertige Lebensmittel nach strengen Qualitätsrichtlinien und mit handwerklicher Sorgfalt produziert werden. Zum anderen liegt der Schwerpunkt aber auch darin, den Wert der heimischen Landwirtschaft darzustellen.
"Deshalb ist jeder in dieser Kette, der sich seiner Verantwortung bewusst ist - ob Landwirt, Schlachtbetrieb oder Metzger - verpflichtet, seinen Produktionsprozess transparent darzustellen und somit den Verbrauchern Orientierung und Sicherheit bei der Auswahl ihrer Lebensmittel zu liefern", so Arndt Balter, zuständig für die Marken- und Produktentwicklung bei der Regionalmarke EIFEL GmbH.
Als nun 1. "Regionalmarke EIFEL-Metzgerei" im Eifelkreis Bitburg-Prüm hat die Fleischerei Peters ihre Filialen (Winterspelt und Prüm) auf das neue Konzept umgestellt. Inhaber Wilfried Peters hierzu: "Eigentlich arbeiten wir schon immer analog den Kriterien der Regionalmarke EIFEL. Wir garantieren kurze Transportwege und damit Frische, da unser Rind- und Schweinefleisch und daraus hergestellte Produkte aus der eigenen Landwirtschaft stammen. Dies wird nun von einem unabhängigen Institut geprüft. Es gibt auch bereits seit Beginn der Regionalmarke EIFEL eine Zusammenarbeit im Bereich einzelner Wurstwaren, die überwiegend über den Lebensmitteleinzelhandel vertrieben werden. Die Komplettumstellung war für uns eine logische Konsequenz, um unseren Kunden die Philosophie der Regionalmarke EIFEL näher zu bringen, welche auch gleichzeitig unsere eigene ist: EIFEL - Qualität ist unsere Natur."
Arndt Balter ergänzt: "Nicht jede Metzgerei, die in der Eifel ist, ist auch eine EIFEL-Metzgerei. Will sagen: Oftmals werden die Rohmaterialien wie Rindfleisch oder Schweinefleisch Tagespreis abhängig in anderen Regionen oder sogar im Ausland eingekauft. Das heißt nicht, dass es sich hierbei um schlechtere Qualität handeln muss. Aber: Bei unserem Konzept geht es schließlich um die Stärkung der heimischen Region. Die Nähe zum Erzeuger und das Wissen um den gesamten Produktionsprozess sind uns sehr wichtig. Viele Verbraucher sehen dies auch so. Regionale Qualitätsprodukte zu fairen Preisen. Das ist unser Ziel. Deswegen werden wir diesen Bereich in Zukunft verstärkt ausbauen. Die Fleischerei Peters erfüllt alle Voraussetzungen und wir freuen uns, einen weiteren wichtigen "Markenbotschafter" gewonnen zu haben."

Bund fördert Fortschreibung des Regionalen Energiekonzeptes
Eine effiziente regionale Energieversorgung unter Einbeziehung regenerativer Energien ist in der Region Trier ein schon lange aktuelles, viel bewegtes Thema. Dafür hat die in den Bereichen Raumordnung und Regionalentwicklung tätige Planungsgemeinschaft bereits im Jahr 2001 mit dem "Regionalen Energiekonzept als Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung" eine breite Diskussionsgrundlage geliefert. Mittlerweile nimmt die Region Trier in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus eine Spitzenposition in der Nutzung regenerativer Energien ein. Die Region hat sich nun erfolgreich als Beispielregion in dem vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ausgeschriebenen "Modellvorhaben der Raumordnung: Strategische Einbindung regenerativer Energien in regionale Energiekonzepte - Folgen und Handlungsempfehlungen aus der Sicht der Raumordnung" beworben. Zusammen mit drei weiteren ausgewählten Regionen (Hannover, Freiburg, Annaberg-Bucholz) hat sich die Region Trier gegen gut 50 andere Bewerber durchgesetzt. Forschungsnehmer des Modellvorhabens und mit Koordination sowie wissenschaftlicher Begleitung betraut ist die Universität Dortmund, Fakultät Raumplanung, Fachgebiete Ver- und Entsorgungssysteme sowie Stadt- und Regionalplanung. Die bis Anfang 2010 laufende Fallstudie bietet nun die Möglichkeit, das Energiekonzept aus 2001 mittels entsprechender Fördergelder zu analysieren und im Hinblick auf die Perspektiven der Nutzung regenerativer Energien in der Region fortzuschreiben. Der Vorsitzende der Planungsgemeinschaft, Landrat Roger Graef, zeigt sich zufrieden: "Es passt alles gut zusammen: Mit der im regionalen Konsens in Gründung befindlichen Regionalen Energieagentur erfolgt die praktische Umsetzung der Konzeptidee 2001. Mit der Fallstudie im Rahmen des Modellvorhabens können wir jetzt noch in enger Abstimmung mit den maßgeblichen regionalen Energieakteuren Grundlagenmaterialien aktualisieren, die der Agentur für deren Arbeit zur Verfügung gestellt werden. Zusammen mit den örtlichen und teilregionalen Initiativen, wie bspw. der Bioenergieregion Eifel, ist die Region Trier konsequent auf dem Weg zur Energiewende."
Presse KV Eifelkreis

Milch-Union Hocheifel mit zweistelligem Wachstum
Die MUH hat im vergangenen Jahr erstmals mehr als eine Milliarde Kilogramm Milch verarbeitet.

 “Das vergangene Jahr war durch den drastischen Preisverfall auf den Rohstoff-
märkten gekennzeichnet”, sagte der Geschäftsführende Vorstand der MUH, Rainer Sievers anlässlich der Bilanzpresse-
konferenz des Unternehmens am Donners-
tag in Pronsfeld. Dennoch sei es der MUH gelungen einen Jahresmilchpreis von 36,6 Cent je Kilogramm Milch zu erwirtschaften, bilanzierte Sievers. Die Molkerei habe 2008 außerdem mit 36,6 Cent pro Liter den höchsten Milchpreis ihrer Firmengeschichte an die zuliefernden Bauern zahlen können. Und wie in der Vergangenheit habe dieser Preis auch im vergangenen Jahr deutlich über dem Bundesdurchschnitt gelegen.

Mit einer Milchverarbeitungsmenge von 1,078 Milliarden Kilogramm hat die MUH erstmals in ihrer Geschichte die Milliardenhürde übersprungen. Für einen der größten deutschen Milchverarbeitungsbetriebe bedeutete dies einen Umsatz von 620 Millionen Euro (Vorjahr 547 Millionen) und damit eine Steigerung von mehr als 13 Prozent. Die Milchverarbeitung konnte gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um mehr als zwölf Prozent gesteigert werden. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Sievers eine nochmalige Steigerung auf insgesamt rund 1,2 Milliarden Kilogramm. Derzeit werden am Standort Pronsfeld täglich 3,3 bis 3,5 Millionen Kilogramm Milch verarbeitet.

Die Eigenlieferung der MUH-Mitglieder lag 2008 mit 1,019 Milliarden Kilogramm um 10,5 Prozent über Vorjahr, eine Steigerung, die man so noch nie zuvor erlebt habe, betonte der MUH-Geschäftsführer. Davon wurden in Deutschland 744, in Belgien 171 und in Luxemburg 104 Millionen Kilogramm erfasst. Zum Jahresende 2008 waren laut Sievers 2604 aktive Lieferanten bei der MUH registriert, was ein Plus von 172 Lieferanten gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die durchschnittliche Anlieferung je Landwirt betrug im vergangenen Jahr rund 391.000 Kilogramm Milch und damit rund 12.000 Kilogramm mehr als noch im Geschäftsjahr 2007.

“Vielfältige Sonderentwicklungen und der starke Einfluss politischer Entscheidungen rund um Milchstreiks und Molkereiblockaden haben unsere Molkerei im Jahr 2008 zu einer teilweisen Neupositionierung im Markt gezwungen”, erläuterte MUH-Vertriebs-Geschäftsführer Winfried Meier. “Dabei waren wir aus Gründen der Preispflege im deutschen Markt gehalten, gezielt Lieferpositionen – zum Teil auch bei langjährigen Kunden im Heimatmarkt – aufzugeben, berichtete der Vertriebschef weiter. Die Milch-Union Hocheifel produzierte in 2008 insgesamt 1,33 Milliarden Verpackungseinheiten und konnte diese Kennzahl nochmals um mehr als 43 Millionen Einheiten steigern. “Das Auslandsgeschäft hat im vergangenen Jahr weiter an Bedeutung gewonnen”, berichtete Meier. Kompensation und Potential für weiteres Wachstum hätten ausländische Märkte geboten, insbesondere Frankreich und Südeuropa. Damit seien die Anforderungen an Flexibilität und Logistik weiter gestiegen. Der Exportanteil der Molkerei erhöhte sich auf rund 32 Prozent.

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr 2009, verwies Sievers zunächst auf die deutliche Steigerung der Milchanlieferung. “In den ersten fünf Monaten des Jahres hatten wir in punkto Milchanlieferung unserer Mitglieder ein mehr als zehnprozentiges Plus zu verzeichnen”. Bedauerlicherweise seien die Verbraucher, was den Konsum von Milchprodukten betrifft, eher zurückhaltend. Eine Prognose für den Milchpreis im laufenden Geschäftsjahr 2009 wollte der Geschäftsführer nicht wagen. “Als Hellseher könnte man in Krisenzeiten viel Geld verdienen, da selbst erfahrende Wirtschaftsfachleute mit ihren Prognosen immer wieder danebenliegen”, sagte  Sievers. Genau wie vor einem Jahr sei momentan nicht vorhersehbar, wie sich die Rohstoffmärkte entwickeln werden, betonte der Geschäftsführer.

Die Zukunft des Unternehmens sehen Vorstandsvorsitzender Manfred Graff und der Vorsitzende des Aufsichtsrates Klaus Land ganz eindeutig in der Selbstständigkeit. “Zwar wird in der Branche derzeit ständig von Fusionen gesprochen”, sagte Graff, “doch wir sehen großes Potential zur Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens am Standort Pronsfeld”, betonte der MUH-Vorstand. Folglich habe man auch die strategische Zukunftsplanung dementsprechend ausgerichtet. Im Kerngeschäft wolle man in der jeweiligen Produktgruppe immer unter den Top drei der Branche sein. Die  Milch-Union Hocheifel eG, einer der größten Hersteller haltbarer Milchprodukte in Europa, beschäftigt am Standort Pronsfeld mittlerweile rund 750 Mitarbeiter. Der weitere Ausbau des Produktionsstandortes ist mit den Bauarbeiten für die Erweiterung des Hochregallagers um weitere 17.000 Stellplätze bereits angelaufen. Zudem ist noch in 2009 der erste Spatenstich für den Bau eines komplett neuen Produktionsbereiches vorgesehen. Die MUH plant für das Jahr 2009 mit Investitionen von rund 30 Millionen Euro.
Foto: Die MUH im Mai 2008, Archiv Pruemnetz.de

Prümer Holzwerk GmbH schließt die Pforten

Mit der Schließung der Prümer Holzwerk GmbH endet die über 60jährige Geschichte eines Prümer Traditionsbetriebs. 31 Mitarbeiter, davon 28 Vollzeitbeschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz. Der Antrag auf Massenentlassung wurde gestellt.
Die Prümer Holzwerk GmbH stellte Brettschichtholz in allen Formen her: sowohl im Stangen- und Kommissionsgeschäft, im Formbinderbereich als auch in Wand und Deckenelementen. Die Stärken waren: Zuverlässigkeit, Kundennähe und vor allem Flexibilität!
Es wurden große Ziele gesetzt, investiert, neue Mitarbeiter eingestellt – in den teilweise wirtschaftlich guten Jahren.
Die heutige Krise des Unternehmens steht in engem Zusammenhang mit technischen Rückständen sowie der Weltfinanz- und Wirtschaftskrise. Die für das Jahr 2009 erwarteten Umsätze sind mangels entsprechender Auftragseingänge nicht erreicht worden. Damit verbunden war ein Rückgang des Umsatzes sowie einem durch die Wirtschaftskrise wettbewerbsbedingtem Margenverfall, der letztlich zu dem negativen Jahresergebnis 2009 geführt hat. Die Arbeiten in der Bauwirtschaft mussten witterungsbedingt bereits frühzeitig Ende 2009 eingestellt werden und starteten aufgrund des lang andauernden Winters sehr spät in 2010. Dies führte für die ersten 4 Monate 2010 zu einem weiteren Umsatzrückgang im Vergleich zu den Vorjahren.
Die Gesellschafter haben sämtliche Umstrukturierungs- und Refinanzierungsmöglichkeiten analysiert. Der witterungsbedingte Umsatzrückgang in den ersten vier Monaten und der mangelnde Auftragseingang haben jedoch die Erfolgsmöglichkeiten einer Umstrukturierung und Refinanzierung wesentlich eingeschränkt, sodass die Gesellschafter zu folgendem Beschluss gekommen sind: Auflösung des Unternehmens.
Nach Einleitung eines Antrages auf Massenentlassung beim zuständigen Arbeitsamt, wurde allen Mitarbeitern (28 Festangestellte und 3 Aushilfen) nach den gesetzlichen Fristen gekündigt.
Alle vorhandenen Aufträge werden zur Zeit ordnungsgemäß abgewickelt. Die Forderungen gegenüber Gläubigern sowie Lieferanten werden beglichen.
Eine Fortführung der Produktion ist nicht geplant.
Foto: Archiv Pruemnetz

 

St. Joseph-Krankenhaus Prüm erhält erste EU-Zulassung für Küchenbetrieb im Landkreis Bitburg-Prüm
Kontrollsystem garantiert Einhaltung von hohem Qualitätsstandard

Im Beisein von Herrn Landrat Dr. J. Streit, Herrn Verbandsbürgermeister A. Söhngen, Frau Stadtbürgermeisterin M. Weinandy und Herrn Geschäftsführer G. Szük wurde dem Leiter der Küche, Herrn N. Lochen, die EU-Zulassung überreicht. Seit Beginn des Jahres müssen Betriebe, die Lebensmittel produzieren und vermarkten, eine EU-Zulassung vorweisen. Die EU-Zulassung wird durch das Veterinäramt des Kreises vergeben. Die gute Beratung durch die zuständigen Mitarbeiter des Amtes - von der Planung bis zur Realisierung dieses wichtigen Zieles - war sehr hilfreich. Strenge Richtlinien müssen eingehalten werden, um als Großküche andere Betriebe bzw. - im Falle des St. Joseph-Krankenhaus Prüm - andere öffentliche Einrichtungen mit Mittagessen beliefern zu dürfen. Die Küche im St.Joseph-Krankenhaus Prüm hat bereits langjährige Erfahrung mit der Produktion und Logistik von gesundem und hochwertigem Mittagessen für Kitas und Ganztagsschulen. Sie versorgt bisher die Einrichtungen: Schule Kloster Niederprüm, Real- und Hauptschule Prüm, Realschule plus Bleialf, Caritas Sozialstation Arzfeld sowie die Kitas Prüm, Niederprüm, Pronsfeld und Bleialf.
Im letzten Jahr wurde mit erheblichem Aufwand die Küche modernisiert, wodurch unter anderem nun die EU-Zulassung möglich wurde. Die Modernisierung führt auch dazu, dass Kapazitäten für weitere Produktionen und Belieferungen frei sind. Das Krankenhaus Prüm ist sehr daran interessiert, die Belieferung mit dem "vor Ort" gekochten hochwertigen Essen weiter auszubauen. Gründe dafür sind unter anderem:

  • ￿als Küche "vor Ort" ist man stolz darauf, möglichst viele Eifeler Produkte zu verarbeiten.
  • ￿Aufgrund der Lage "vor Ort" gelingt es, zu den Verantwortlichen "kurzen Kontakt" zu halten, so dass auf Veränderungen und Probleme schnell reagiert werden kann.
  • ￿Im Küchenbetrieb werden junge Menschen erfolgreich ausgebildet.
  • ￿Die Ausweitung der Belieferung dient auch der regionalen Sicherung von Arbeitsplätzen.

Die EU-Zulassung verlangt die absolut strenge Einhaltung von Qualitätsstandards. Angefangen vom Einkauf der Waren für die Lebensmittelherstellung über die Verarbeitung bei der Herstellung im Betrieb bis hin zur Auslieferung an die Konsumenten müssen z.B. alle Schritte lückenlos schriftlich dokumentiert sein. Die seit Jahren bereitsvorgeschriebenen und eingehaltenen Hygienevorschriften nach HACCP sind nun noch strenger gefasst. So darf beispielsweise nur in den zugelassenen Produktionsräumen mit eigenem Personalstand das Endprodukt hergestellt werden, damit die erforderlichen Hygienestandards sowie Schulung und Weiterbildung des Personals nachgewiesen werden können. Der Transport zum Konsumenten unterliegt ebenfalls strengsten Maßstäben, da Geschirr und Wagen entsprechend aufbereitet sein müssen. Ein eigenes Kontrollsystem garantiert die erforderliche lückenlose Dokumentation.

 

Vier Sterne für Eifeler Bauunternehmen
Michels GmbH erarbeitet sich Qualitätssiegel

Großer Bahnhof bei der Bauunternehmung Michels GmbH in Nimsreuland: Dieser Tage erhielt Firmenchef Werner Michels vom Baugewerbeverband das 4-Sterne-Qualitätssiegel “Meisterhaft”  überreicht. Vorausgegangenen war der langwierige Prozess der Zertifizierung bei dem die betrieblichen Abläufe optimiert und ein Qualitätsmanagement geschaffen wurde. “Betriebe, die das Gütesiegel erhalten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen und sich einer ständigen externen Prüfung und Kontrolle unterziehen”, sagt Norbert Dreisigacker, Geschäftsführer des Baugewerbeverbandes Rheinland-Pfalz. Er gratuliert dem Ehepaar Werner und Birgit Michels zur “bestandenen Prüfung”. Das Qualitätssiegel hat sich das Baugewerbe vor vier Jahren geschaffen, um regionalen Betrieben die Möglichkeit zu geben, sich von dem schlechten Image der Bauwirtschaft zu distanzieren. “Auch für uns war dies ein Grund und vor allem, um unsere Qualitätsarbeit deutlicher herauszustellen”, erklärt Werner Michels und ergänzt, dass ein Gütesiegel Vertrauen beim Bauherrn schafft. “Wir sehen auch uns in der Verantwortung gegenüber unseren Beschäftigten. Auch deshalb ist die Weiterentwicklung des Unternehmens unsere Pflicht”, sagt der Maurermeister. Von der Kreishandwerkerschaft MEHR überbringt Geschäftsführer Dirk Kleis Glückwünsche. “Die Firma Michels ist im Eifelkreis Bitburg-Prüm die erste Baufirma, die eine 4-Sterne-Zertifizierung erreicht hat. Sie unterstreicht damit den hohen Qualitätsanspruch der meistergeführten Innungsfachbetriebe in der Region.”

Seit 1980 besteht das Bauunternehmen Michels GmbH in Nimsreuland. Gründer waren der heutige Inhaber Werner Michels und sein Vater Nikolaus. Seit 1986 ist Werner Michels alleiniger Geschäftsführer. Das Bauunternehmen hat sieben Beschäftigte und ist hauptsächlich im Hochbaubereich tätig.
Foto: Kreishandwerkerschaft MEHR; Dirk Kleis, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft MEHR (l.) und Norbert Dreisigacker vom Baugewerbeverband (r.) gratulieren dem Ehepaar Michels zur 4-Sterne-Urkunde “Meisterhaft”

 

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