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Prüm - Stadt des Rheinland-Pfalz-Tages 2011 vom 27.- 29. Mai 2011
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News
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Jahreszeit lässt Arbeitslosenzahlen auf 3 % steigen
Nur 3 % Arbeitslosigkeit im Bezirk Prüm sind wohl als komfortabel zu bezeichnen im Hinblick von 4,4 % Arbeitslosen im gesamten Bezirk der Arbeitsagentur Trier.
Die Arbeitslosigkeit ist von Dezember auf Januar um 106 auf 470 Personen gestiegen. Das waren 88 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Januar 3,0%; vor einem Jahr belief sie sich auf 3,5%. Dabei meldeten sich 224 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, etwa soviele wie vor einem Jahr (- 1) und gleichzeitig beendeten 123 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-17). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Januar um 8 Stellenauf 178 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 60 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Januar 36 neue Arbeitsstellen, 14 weniger als vor einem Jahr.
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Werte und Nähe garantieren Wachstum
Auf einer gemeinsamen Bilanzpressekonferenz der Volks- und Raiffeisenbanken im Eifelkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifelkreis für 2011kam zum Ausdruck: Die Volks- u. Raiffeisenbanken blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und gehen gestärkt ins neue Jahr.
Schuldenkrise, Sorge um den Euro, schwankende Großbanken bestimmten die Schlagzeilen des Jahres 2011 aus der Welt der Wirtschaft. Umso erfreulicher ist die positive Nachricht aus der genossenschaftlichen Kreditwirtschaft im Eifelkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifelkreis, dass die fünf jeweils selbständig agierenden Volks- und Raiffeisenbanken (Volksbank Bitburg eG, Volksbank Eifel Mitte eG, Raiffeisenbank Irrel eG, Volksbank RheinAhrEifel eG, Raiffeisenbank Westeifel eG) ein „sehr gutes Ergebnis in 2011“ erzielten. Am 26. Januar 2012 zogen Rainer Berlingen, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Marketing und Vorstand der Volksbank Eifel-Mitte eG vor den regionalen Medienvertretern in der Dauner Niederlassung der Volksbank RheinAhrEifel im Rückblick auf das abgeschlossene Geschäftsjahr Bilanz.
Rainer Berlingen präsentierte gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Klaus Peters (Raiffeisenbank Westeifel eG), Rudolf Krein (Raiffeisenbank Irrel eG) und Direktor Dietmar Pitzen (VolksbankRheinAhrEifel eG) die Kennzahlen ihrer Institute sowie die Zahlen der Volksbank Bitburg eG des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Ergebnisse des Jahres 2010 konnten übertroffen werden. Besonders positiv zeichneten sich die Eigenkapitalentwicklungen der einzelnen Häuser ab.
Von 109 Millionen Euro im Jahr 2010 konnten die Volks- und Raiffeisenbanken der Eifelregion ihr bilanziertes Eigenkapital um 5 Millionen auf 114 Millionen Euro steigern.
Trotz der Euro- und Staatenkrise sowie zunehmender Zweifel an der Stabilität des Finanzsystems in der Bevölkerung, die das Jahr 2011 prägten, erhöhte sich die Bilanzsumme von 1,8 Milliarden Euro in 2010 auf 1,9 Milliarden Euro.
Mit ihrer positiven Entwicklung dokumentieren die genossenschaftlichen Finanzinstitute, dass die Werte Regionalität, Vertrauen und Sicherheit, auf denen das Geschäftsmodell und die Leitlinien der Volks- und Raiffeisenbanken basieren, von ihren Kunden besonders geschätzt werden. Ihre sicherheitsorientierte und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftspolitik mit einer sich positiv entwickelnden Ertragslage erweist sich erneut als krisenfest und nachhaltig.
Diese Erfolgsbilanz lässt sich auf die individuelle Beratung und dem persönlichen Vertrauensverhältnis zwischen Bankmitarbeitern und Kunden zurückführen.
Bedeutung der Volks- und Raiffeisenbanken der Region Die Volks- und Raiffeisenbanken im Eifelkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifelkreis wurden im Jahr 2011 von insgesamt rund 57.000 Mitgliedern getragen. Die Regionalbanken freuten sich im Jahr 2011 über einen Zuwachs von mehr als 2.600 Mitgliedern. 576 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den 61 flächendeckend im Eifel- und Vulkaneifelkreis verteilten Geschäftsstellen stehen bereit, die mehr als 143.269 Kunden und Mitglieder in allen Finanzangelegenheiten umfassend, bedarfsgerecht und kompetent zu betreuen. Rainer Berlingen erläutert: „Wir sind ein Teil des regionalen Wirtschaftslebens und bieten Mitgliedern und Kunden sichere Anlagealternativen für Ihre Ersparnisse. Und wir stellen eben diese Gelder anderen Mitgliedern und Kunden zur Finanzierung ihrer Investitionsvorhaben zur Verfügung.“
Die Finanzinstitute refinanzieren sich maßgeblich über Kundengelder. Die Einlagen, die die Kunden der Eifeler Volks- und Raiffeisenbanken im Jahr 2011 anvertrauten, erhöhten sich um 16 Millionen auf 1.457 Millionen Euro gegenüber 2010 mit 1.441 Millionen Euro. Aufgrund anhaltend niedriger Zinsen am Kapitalmarkt fragten die Kunden verstärkt Einlagen mit einer kurzen Laufzeit nach. Auch die Spareinlagen verzeichneten einen Zuwachs.
Die Nettozuwächse im privaten und gewerblichen Kreditgeschäft trugen 2011 besonders zur positiven Geschäftsentwicklung bei. Während Geschäftsbanken bei der Kreditvergabe zunehmend restriktiver verfahren, trifft dies für die Volks- und Raiffeisenbanken nicht zu. Sie konnten das Kreditgeschäft im Branchenschnitt überdurchschnittlich steigern. Dementsprechend konnte ein gesamtes Kreditvolumen von 1.262 Millionen Euro an Kunden der Region vergeben werden, während sich die Zahl in 2010 noch auf 1.214 Millionen Euro belief.
Volks- u. Raiffeisenbanken bedeutender Wirtschaftsfaktor, Arbeitgeber und Steuerzahler Als wichtiger Arbeitgeber der Region beschäftigten die Volks- und Raiffeisenbanken der beiden Eifel Landkreise im Jahr 2011 576 Mitarbeiter aus der Region, davon befinden sich 38 in der Ausbildung. Die Ausschüttung der Dividenden an die Mitglieder wird voraussichtlich insgesamt 1.577 Millionen Euro betragen. In die regionale Staatskasse zahlten die Finanzinstitute 2.051 Millionen Euro an Gewerbesteuern. Die Investitionen, die sie in 2011 tätigten, beliefen sich auf 4.902 Millionen Euro. Die regionale Verwurzelung der Genossenschaftsbanken ist spürbar und wird aktiv gelebt. Dies beweisen die sich positiv entwickelnden Kennzahlen, die dokumentieren, dass das Geld aus der Region wieder in die Region zurückfließt. Für Kunden und Mitglieder werden zahlreiche kulturelle aber auch sportliche Veranstaltungen organisiert. Mehr als 586 Tausend Euro verwendeten die Genossenschaftsbanken für Spenden gesellschaftlicher, kultureller und regionaler Interessen.
Ausblick 2012 „In den nächsten Jahren erwarten wir einen anhaltenden, harten Wettbewerb, besonders um Kundeneinlagen“, bemerkte Berlingen. Die Banken leihen sich das Geld, mit dem sie arbeiten, vermehrt bei privaten Anlegern, weil das Vertrauen der Bankengruppen untereinander im Zuge der Staats- und Eurokrise gesunken ist. „Vor einem fairen Wettbewerb haben wir keine Angst“, macht Berlingen deutlich. „Kein echter Wettbewerb ist allerdings, wenn wirtschaftlich solide Institute im Wettbewerb benachteiligt werden“, fährt er fort. Staatlich gestützte Groß- und Direktbanken ködern Privatkunden mit marktfernen Konditionen und betriebswirtschaftlich unsinnigen Zinsen, um an Liquidität zu kommen. Foto: Volksbank
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Standorterweiterung geht zügig voran Milch-Union Hocheifel blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück
Die Standorterweiterung der Milch-Union Hocheifel eG (MUH) in Pronsfeld geht mit großen Schritten voran. „Wir liegen mit unseren Planungs- und Bauarbeiten voll im Zeitplan“, freut sich Rainer Sievers, der Geschäftsführende Vorstand der Eifelmolkerei. In Pronsfeld werden derzeit eine neue Milchbe- und –verarbeitung, ein Trockenwerk und eine neue Butterei gebaut. Die neuen Anlagen sollen schon im kommenden Jahr in Betrieb genommen werden. Dazu wird die MUH zusätzlich rund 60 Millionen Euro in ihren Standort investieren.
Nach den Worten von Sievers blickt die MUH auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück. „Es ist uns gelungen, den Umsatz zweistellig auf rund 700 Millionen Euro zu steigern. Dazu haben wir erstmals über 1,4 Milliarden Verpackungseinheiten hergestellt“, erläutert Sievers. Bereits im vierten Quartal des Jahres 2011 hat die MUH ihren neuen Produktionsbereich in Betrieb genommen. Der komplette Gebäudekomplex, der auch mit den erforderlichen Büro- und Sozialräumen sowie Werkstätten und einem Labor ausgestattet ist, umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratmetern. Dort produziert die MUH seither auch alle haltbaren Milchprodukte für ihren Kooperationspartner die Schwälbchen AG aus Bad Schwalbach im Taunus. Die Eifel-Molkerei hat im Jahr 2011 erneut rund 30 Millionen Euro in Ausbau und Erweiterung ihres Produktionsstandortes investiert.
Die Gremien der MUH hatten sich im Februar 2011 für eine Wachstumsstrategie entschieden, in deren Mittelpunkt die Erweiterung des Standortes Pronsfeld steht. „Wir haben uns darüber gefreut, dass der Aufbau einer zweiten Verwertungsschiene bei unseren Mitgliedern eine breite Zustimmung gefunden hat“, blickt Vorstandsvorsitzender Manfred Graff auf das abgelaufene Jahr zurück. Diese Strategie garantiert, dass wir künftig alle Milch unserer Mitgliedsbetriebe verarbeiten und erfolgversprechend vermarkten können, so der Vorstandsvorsitzende weiter. Graff bedauert in diesem Zusammenhang, dass zum 31. Dezember 2011 zehn Landwirte gekündigt haben, um die MUH zum 1. Januar 2014 verlassen zu können. Allerdings wertet Graff diese geringe Anzahl als Indiz dafür, dass die große Mehrheit der MUH-Mitglieder ihre Molkerei auf dem richtigen Weg sieht. Foto: MUH
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Neues Blockheizkraftwerk im Probebetrieb Nachhaltige und kostengünstige Wärme aus Biogas für Prümer Kurcenter und Regino-Gymnasium
Dieser Tage nahm das von einer KWA -Gesellschaft betriebene Blockheizkraftwerk der Fa. Schmitt-Enertec mit einer Leistung von 400 kWe in der Prümtalstraße den Probebetrieb auf. Hier werden Strom und Wärme für das Kurcenter mit Freizeitbad und das Regino-Gymnasium erzeugt. „Hierdurch wird die Emission von circa 1500 t Kohlendioxid – 500 t bei der Wärme- und 1000 t bei der Elektrizitätserzeugung – eingespart. Der Eifelkreis erhöht damit seinen Anteil an Energiebedarfsdeckung aus erneuerbaren Energien und spart gleichzeitig etwa 60.000 € (Gaspreis im Mai 2011 zu Grunde gelegt),“ so Martin Olinger von der Kreisverwaltung.
Über eine fünf Kilometer lange Biogasleitung wird das Biogas von der Anlage in Giesdorf nach Prüm transportiert. Stündlich strömen 200 cbm Biogas von der Giesdorfer Biogasanlage ins BHKW in der Prümtalstraße. Zudem wurde die 2002 errichtete Biogasanlage ertüchtigt und modernisiert. Dem Team von KWA-Eviva ist es damit gelungen, die Ausnutzung des Biogases deutlich zu erhöhen. So wurden unter anderem die Motoren, die die Gasanlage bei einem Nutzungsgrad von 10% betrieben, durch eine Hackschnitzelanlage ersetzt. Die Holzschnitzel zum Betrieb stammen aus heimischen Wäldern. RG; Fotos: Udo Schikora (aufbau) und KWA Eviva
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Die 11. WESTEIFELSCHAU 2012 wird vorbereitet Infoabend am 16.11. in Lichtenborn
Nach dem sensationellen Erfolg in 2010 mit weit über 12.000 Besuchern hat sich die WESTEIFELSCHAU seit 1990 zu einer der führenden Gewerbeausstellungen für den Raum Eifel – Ostbelgien – Luxemburg entwickelt. Nächstes Frühjahr ist es wieder soweit: Die WES 2012 präsentiert vom 28.04. bis 01.05.2012 wieder neue Attraktionen und Angebote für Unternehmen, Aussteller und Besucher: So zum Beispiel noch einmal exklusiv das Schwerpunktthema Ausbildung und Weiterbildung, eine Fahrrad-Sternfahrt und das spannende WES-Geocaching-Experience mit GPS-Navigationsgeräten.
Der Gewerbeverein Arzfeld und Umgebung e.V. und die Agentur AKATO:MARKETING.® laden am
Mittwoch, 16.11. ab 19.00 Uhr zu einem Info-Abend mit Multi-Media-Präsentation in die Erlebnisgastronomie „Eifelsaal“ nach D-54619 Lichtenborn , Hauptstraße 14 ein.
Das neue Konzept, die Konditionen für Aussteller und wichtige Informationen rund um die Teilnahme an der Messe werden vorgestellt. Dazu gibt es leckeres Fingerfood und Getränke. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte melden sich bitte bei Herbert Zahnen an unter Telefon 0 65 50 – 92 90 -0 oder per E-Mail an info@gewerbeverein-arzfeld.de. Die Infos zur WES 2012 gibt es in Kürze auch im Internet unter
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Arbeitslosenquote mit 2,3 % sensationell niedrig im Landesvergleich
Die Arbeitslosigkeit hat sich von September auf Oktober um 12 auf 353 Personen verringert. Das waren 101 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Oktober 2,3%; vor einem Jahr belief sie sich auf 2,9%. Dabei meldeten sich 102 Personen (neuodererneut) arbeitslos, 39 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 115 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-18). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 1.348 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 198 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; demgegenüber stehen 1.474 Abmeldungen von Arbeitslosen (-69). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Oktober um 5 Stellen auf 175 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 44 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Oktober 37 neue Arbeitsstellen, 3 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 557 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 131.
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Bald weniger Buslinien? „Viele Busunternehmen im Eifelkreis Bitburg-Prüm klagen über wirtschaftliche Schwierigkeiten durch sinkende Passagierzahlen“ so berichtet das SWR-Fernsehen.
Die Ticketpreise sollen im kommenden Jahr um 4,6% steigen. Das reicht einigen Unternehmen aber nicht aus um wirtschaftlich arbeiten zu können. Zur Zeit werden im Eifelkreis 18.000 Schüler befördert. Die in Zukunft sinkenden Schülerzahlen bedeuten aber auch sinkende Einnahmen. Landrat Dr. Joachim Streit bedauert diese für den Eifelkreis in sozialer wie ökologischer Hinsicht negative Entwicklung. Innenminister Roger Lewentz sieht keine Möglichkeit über den bisherigen hinaus Mittel freizugeben.
Wir wollten von Werner Andrė, der Besitzer eines mittelständischen Busunternehmens in Prüm ist, wie er diese Situation sieht. Er hat 60 Busse im Linienverkehr, davon 45 im Eifelkreis, eingesetzt. Sie fahren im Auftrag von Moselbahn und RMV. Er ist Vorstandsmitglied im OSW, dem Omnibusverband Süd-West.
„Die demografische Entwicklung wird uns in den nächsten Jahren noch mehr zu schaffen machen. Ich sehe das Hauptproblem in Rheinland-Pfalz darin, dass die öffentlichen Mittel verkehrt verteilt werden. Hier herrscht ein krasses Missverhältnis. Die Busse erbringen 80 % der Beförderungsleistung, erhalten aber nur 20 % der staatlichen Mittel. Die Eisenbahnen erhalten überproportional viel von den öffentlichen Geldern. Es ist für mich ein Witz, dass Mittel an „Hobby-Eisenbahnen“ wie die Eifel-Querbahn“ fließen. Zwischen 35 – 40 Millionen Euro fließen in diese reaktivierte Strecke, die nur touristischen Zwecken dient. Hinzu kommen noch jährliche Subventionen in Millionenhöhe. Alle anderen Verkehrsmittel haben Steuererleichterungen. Hier möchte ich als Beispiel die Fluggesellschaften erwähnen, die von der Mineralölsteuer befreit sind. Es kann nicht sein, dass ein Flug vom Flughafen Hahn in den Süden billiger ist, als ein Busticket von Dasburg nach Stadtkyll. All diese unsinnig ausgegebenen Gelder fehlen für den ÖPNV, in unserem Landkreis, dem flächenmäßig größten in Rhld-Pfalz.“ Die Allgemeinheit leidet also unter solch unsinnigen Ausgaben öffentlicher Gelder.“
Einige Busunternehmen haben schon angekündigt, im nächsten Jahr unrentable Linien nicht mehr zu bedienen. Es kommen harte Zeiten auf die Bevölkerung in den nächsten Jahren zu. RG
Zum Fernsebeitrag des SWR-Fernsehen
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Erste Elektrotankstelle in der VG-Prüm Raiffeisengruppe Westeifel zusammen mit dem RWE sind Schrittmacher beim Thema „Erneuerbare Energien"
Die erste öffentliche Elektrotank- stelle in der Verbandsgemeinde Prüm, sowie das erste serienmäßig gebaute Elektroauto stehen ab so- fort auf dem Gelände der Raiffei- sentankstelle in der Bahnhofstr. 26 in Prüm. Hier kann nun auch jeder sein eigenes Elektroauto aufladen und sich zum Thema informieren.
Der 1. Beigeordneter Jakob Weinand von der Verbandsge- meinde Prüm und Verbandsbürger- meister Andreas Kruppert von der Verbandsgemeinde Arzfeld, Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy, Werner Assmann (Raiffeisen-Waren-GmbH Westeifel), Klaus Peters (Raiffeisenbank Westeifel eG), Manfred Klasen (RWE Vertrieb AG) sowie Michael Arens (RWE Deutschland AG) nahmen die erste öffentliche „Strom-Tankstelle" am heutigen Tage gemeinsam in Betrieb.
Die Raiffeisengruppe Westeifel hat neben der Investition in das erste serienmäßig produzierte Elektrofahrzeug der Region auch gemeinsam mit RWE die erste öffentliche „Strom-Zapfsäule" in die Prümer Region gebracht. „Zu einem Elektrofahrzeug gehört auch die Elektrotankstelle", so Werner Assmann, Geschäftsführer der Raiffeisen-Waren GmbH Westeifel „Wichtig ist nicht nur die Investition in ein Fahrzeug; echter Mehrwert für die Öffentlichkeit entsteht erst durch Schaffung der Ladeinfrastruktur. Die Schaffung einer nachhaltigen Energieversorgung und umweltfreundlicher Mobilität gehören zu den zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft. Mit RWE haben wir einen starken Kooperationspartner gefunden. Gemeinsam wollen wir Antworten geben auf folgende Fragen:
- Wie kommt ökologisch erzeugter Strom zu den Autos?
- Wie können Elektrofahrzeuge effizient gesteuert werden?
- Welche erneuerbaren Energien können genutzt werden?"
Bei dem neu angeschafften Elektroauto handelt es sich um das erste in Großserie produzierte Elektromobil, einem Citröen C- Zero, welches an der Ladesäule in Prüm, sowie an über 1.000 weiteren Ladepunkten in Deutschland mit „grünem" Strom von RWE geladen werden kann. Dazu Klaus Peters, Vorstand der Raiffeisenbank Westeifel eG: „Wir freuen uns, gemeinsam mit unserem Partner RWE die Elektromobilität nach Prüm zu holen". Manfred Klasen, Leiter Flächenvertrieb der RWE Vertrieb AG ergänzt: „Mit unserem Engagement im Bereich E-Mobilität leisten wir einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in der Region. In Mayen, am Nürburgring, in Schweich, in Daun und Adenau stehen bereits weitere RWE-Ladestationen." Für die RWE Deutschland AG ergänzt Regionalleiter Michael Arens: „Gerade im ländlichen Raum wollen wir die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge konsequent weiter ausbauen." Elektroautos sind sauber und leise — sie unterstützen die Schonung fossiler Brennstoffe und die Einhaltung der künftig europaweit geltenden CO2Grenzwerte.” In Zukunft kann man also in der Bahnhofstraße zukünftig neben Treibstoff und Gas auch Strom laden. Das Fazit von Christine Kausen, Vorsitzende des Gewerbevereins Prüm Eifelstark lautet: „Die Raiffeisengruppe Westeifel setzt nicht nur die richtigen Zeichen, sondern sie wählt auch den richtigen Weg, indem sie viele Partner mit ins Boot nimmt. Das wirkt sich positiv auf den Einkaufsstandort Prüm und die ganze Region aus."
Technische Infos:
Das Elektrofahrzeug Das Elektroauto und die Ladesäule haben zunächst Pilotcharakter. Das oben beschriebene Fahrzeug wurde ausgewählt, weil seine Lithium-lonen Batterie eine hohe Energiedichte hat; ihre Reichweite liegt mit bis zu 150 Kilometern im Marktvergleich relativ hoch. Die Höchstgeschwindigkeit des 49 kW bzw. 67 PS starken Fahrzeugs beträgt 130 km/h. In Deutschland ist das Serienfahrzeug seit Anfang des Jahres 2011 auf dem Markt und kann in einem Zeitraum von vier bis sechs Stunden an einer ganz normalen Steckdose wieder komplett aufgeladen werden. Für das Auto spricht auch, dass es Mitte Januar als erstes in Großserie produziertes Elektromobil den ADAC-Crash-Test bestanden hat. Werner Assmann ist begeistert, wenn er von seinen ersten Fahrerlebnissen im nahezu emissionsfreien Wagen berichtet. „Es ist ein tolles Fahrgefühl. Kein Motorengeräusch, nur ein leises Summen und als Passant hört man nur den Reifenabrieb." Und tatsächlich fällt der geringe Geräuschpegel als erstes auf. Ein Blick auf's Display zeigt dann aber doch, dass das Auto an ist. Eine Kupplung sucht man beim Anfahren vergeblich: Nur Gas und Bremse, mehr braucht man nicht, um loszulegen. Schalthebel nach vorne, Gas geben - und das Auto zieht an. Deutlich besser als erwartet. Auch die Höchstgeschwindigkeit lässt sich mit 130 km/h sehen. Elektroauto fahren ist ein echtes Vergnügen.
Der Ladevorgang: D ie Aufladung geht ganz einfach: Entweder zu Hause am eigenen Stromnetz oder an einer öffentlichen Ladestation wie am Raiffeisenmarkt in Prüm. Die entsprechenden Kabel werden mit dem Auto geliefert. Durch die automatische Identifizierung über das Ladekabel funktioniert der Aufladevorgang unkompliziert: Die Ladesteuerung der Station erkennt das Fahrzeug des Kunden und leitet die Informationen über die geladene Energiemenge per Mobilfunk an das RWE Kundencenter weiter. Aber auch eine Authentifizierung via Smartphone oder über die Telefonhotline ist möglich. Die Rechnung kommt dann per Post nach Hause.
Bei “leerem Tank” dauert der Ladevorgang an der RWE-Tanksäule nur rund 15 Minuten gegen- über 8 Stunden an der heimischen Steckdoseund. Die Tankfüllung kostet ca. 4,50 €.
Die Ladesäule: An der RWE Smart-Station können bei einer Ladeleistung von bis zu 22 kW je Ladepunkt zwei Elektrofahrzeuge parallel bis zu sechsmal schneller im Vergleich zu einer haushaltsüblichen Steckdose geladen werden. Durch die Erfüllung internationaler Sicherheitsstandards und —merkmale, wie die Begrenzung des Ladestroms oder die automatische Steckerverriegelung während des gesamten Ladevorgangs wird die persönliche Sicherheit jederzeit gewährleistet. Presse RWE und Raiffeisen-Waren-GmbH Westeifel; Fotos: Udo Schikora
Fotostrecke
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„Prümtaler“ demnächst bei Blumen Münz
Seit Dezember 2009 schreibt der PRÜMTALER in unserer Einkaufsstadt eine richtige Erfolgsgeschichte. Über 40.000 Euro wurden damit umgesetzt, bereits die vierte Auflage wurde gedruckt und es gibt über 60 Akzeptanzstellen.
Vom Beginn seiner Einführung bis jetzt konnte der PRÜMTALER im Café Endres erworben werden. Leider kann Frau Endres diesen Service, den sie ehrenamtlich übernommen hat, in Zukunft nicht mehr weiterführen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür!
Ab dem 01.08.11 wird der PRÜMTALER aber weiterhin in der Hillstraße verkauft - bei Blumen Münz. Das Team um Roland Münz wird diesen Service übernehmen und so dazu beitragen, daß eine gute Idee von PRÜM eifelstark weiterhin erfolgreich ist.
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Eifelkreis als „Smart Country“ Modellregion für mehr Intelligenz im Stromnetz
Mitten im Eifelkreis Bitburg-Prüm, in Bleialf, schlugen RWE Deutschland und Partner aus Industrie und Wis- senschaft am 17. Juni ein neues Kapitel in der Geschichte unserer Stromversorgung auf. Zum ersten Mal wird in Deutschland ein intelligentes Stromverteilnetz in einer ländlichen Region unter Spannung gesetzt. Unter dem Motto „Smart Country“ bietet die im Eifel- kreis eingesetzte Technik auf einer Fläche von 170 Quadratkilometern eine intelligente Antwort auf die Frage, wie Strom aus Sonne und Wind bei gleichzeitig hoher Versorgungs- sicherheit genutzt werden kann. Planer, Bauherren und Betriebsführer für das Stromnetz der Zukunft sind die Verteilnetz- und Netzservicegesellschaften von RWE Rhein-Ruhr und RWE West- falenWeser-Ems.
Kombiniert mit moderner Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und einem Biogasspeicher als „Strompuffer“ gewährleistet das intelligente Netz jederzeit eine stabile Stromversorgung. Dies gilt auch dann, wenn das natürlich schwankende Angebot an Strom aus Sonnen- und Windenergie nicht dem aktuellen Strombedarf von Verbrauchern entspricht. Der Aufbau des Demonstrationsnetzes wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Insgesamt werden 3 Millionen Euro für das intelligente Netz im Eifelkreis ausgegeben. In rund drei Jahren wird Zwischenbilanz gezogen, wie sich das intelligente Netz im Einsatz bewährt hat.
Dr. Joachim Schneider, Technik-Vorstand der RWE Deutschland AG: „Mehr Strom aus erneuerbaren Energien und Netzstabilität sind keine Gegensätze mehr, wenn intelligente Netze dahinterstehen. Bei smarten Lösungen geht RWE vorweg, damit die Energiewende im Stromverteilnetz gelingt.“ Dr. Knut Kübler, Leiter des Referates „Energieforschung“, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: „Was in der Eifel unter realen Bedingungen getestet wird, kann sich zum Prototypen für einen deutschlandweiten Umbau des Stromverteilnetzes mit Smart Grids entwickeln.“ Denn hauptsächlich in den ländlichen Regionen entscheidet sich, ob die Energiewende zu mehr erneuerbaren Energien auch im Stromverteilnetz verwirklicht werden kann. 98 Prozent der deutschen Netzinfrastruktur von insgesamt rund 1,7 Millionen Kilometern machen das Stromver- teilnetz aus. Knapp 350.000 Kilometer davon werden von RWE Deutschland betrieben.
In Bitburg-Prüm will RWE zeigen, wie die Versorgungssicherheit in ländlichen Regionen auch bei einem mitunter stark schwankenden Angebot aus erneuerbaren Energien gewährleistet werden kann. Unter mehr als 400 Gebieten hat RWE Deutschland den Eifelkreis als Labor für diesen Härtetest eines intelligenten Stromnetzes ausgewählt. Denn hier liegen in mehrerer Hinsicht typische Herausforderungen für die Betreiber von Stromverteilnetzen: Bislang sorgte eine an die bisherige Versorgungsaufgabe angepasste Netzinfrastruktur für Versorgungssicherheit in einer dünn besiedelten Region. 5.500 Einwohner auf 170 Quadratkilometern verbrauchen im Demonstrations-Netzgebiet ungefähr 22 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr. Zum Vergleich: Eine Stadt wie Essen hat auf 210 Quadratkilometern einen jährlichen Strombedarf von 5,5 Milliarden kWh.
Seit im Eifelkreis die Zahl der installierten Windkraft- und Photovoltaikanlagen stark steigt, muss das Stromverteilnetz mit der Zeit gehen und das schwankende Angebot an Strom aus erneuerbaren Energien so ausbalancieren, dass die Gefahr von Versorgungsunterbrechungen minimiert werden kann. Aktuell speisen im Versorgungsbereich des RWE-Regionalzentrums Trier mit rund 362.000 versorgten Einwohnern über 5.500 Anlagen – davon 5.200 Photovoltaikanlagen – mit rund 840 Megawatt (MW) installierter Kapazität in das Mittel- und Niederspannungsnetz ein. Im Jahre 2006 waren es erst rund 800 Erzeuger. Außerdem speisen 57 Windenergieanlagen mit einer Kapazität von 107 MW direkt in das 110.000-Volt Netz ein. Das Ende der Fahnenstange ist nicht erreicht. Im Jahr 2010 lagen dem RWE-Regionalzentrum Trier über 2.230 Anfragen zur Einspeisung dezentral erzeugter elektrischer Energie vor. Im Jahre 2011 sind es schon weitere 190.
Das Modellprojekt besteht aus vier verschiedenen technischen Bausteinen: Spannungsregler sind vor und hinter intelligenten Ortsnetzstationen oder direkt beim Kunden angebracht. Sie schützen vor Schwankungen in der Versorgungsspannung. Zum ersten Mal in Deutschland wird die Biogasanlage eines Landwirtes als Stromspeicher zum Ausgleich von Schwankungen in Erzeugung und Verbrauch im Netz mit einbezogen. Der dritte Baustein besteht aus Messpunkten an 20 Stellen im Netz sowie an 48 Photovoltaikanlagen. Kontinuierlich werden hier Spannung und Strom gemessen, um die Netzplanung und -führung optimieren zu können. Baustein Nummer vier ist eine leistungsstarke Kabelstrecke mit Pausenschaltern. Dabei handelt es sich um eine neu errichtete „Strom-Autobahn“, die die bisherigen „Strom-Landstraßen“ entlastet und damit die Anschlusskapazität für die dezentrale Erzeugung erhöht. Durch den Einsatz von Pausenschaltern wird die Ausbreitung von Fehlern, die von der Strom-Landstraße auf die Strom-Autobahn übergehen könnten, verhindert. Presse RWE; Foto Joachim Schröder
PRUEMNETZ hat über den Aufbau des Netzes berichtet
Schlaues Stromnetz für die Eifel Von Neuseeland nach Großlangenfeld Einmalig in Deutschland
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Schlaues Stromnetz für die Eifel
Am 17. Juni nimmt das RWE im Raum Bleialf ein Demonstrations-Stromverteilnetz für eine Zukunft mit deutlich mehr Strom aus Wind, Sonne und Biomasse offiziell in Betrieb. Seit Monaten wurden die Arbeiten dazu unter anderem in Bleialf, Großlangenfeld und Ütt- feld-Spielmansholz durchgeführt. (PRUEMNETZ berichtete) Der Eifelkreis Bitburg-Prüm steht bei diesem Stromverteilnetz Modell für eine der großen Herausforderungen unserer Energieversorgung. Denn vor allem in ländlichen Regionen wird immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen.
Seit Jahren geht dort die Zahl an Windkraft-, Biogas- oder Fotovoltaikanlagen steil nach oben. Alleine im Eifelkreis lagen nach rund 1.300 Anfragen im Jahre 2009 im vergangenen Jahr 2.230 Anfragen zur Einspeisung dezentral erzeugter Energie vor. Den Schwerpunkt mit über 95 % der Anfragen bildet die Fotovoltaik. Gleichzeitig findet der dort erzeugte Strom nicht durchweg genügend Abnehmer vor Ort. Diese Schwankungen zwischen Angebot und Nachfrage stellen auch regionale und lokale Versorgungsnetze in dünn besiedelten Regionen vor enorme Herausforderungen, die sich allein mit intelligenten Netzkonzepten ("Smart Grids") und neuen Betriebsmitteln meistern lassen.
Das Smart Grid soll die neuen Herausforderungen nun bewältigen: Dazu gehören Spannungsregler vor und hinter intelligenten Ortsnetzstationen oder direkt beim Kunden. Zum ersten Mal dient zudem die erweiterte Biogasanlage eines Landwirts als Speicher zum Ausgleich von Schwankungen in Erzeugung und Verbrauch.
Ein dritter Baustein sind Messpunkte an mehreren Stellen des 130 Quadratkilometer großen Demonstrationsnetzes. Baustein Nummer vier ist eine Kabelstrecke mit Pausenschaltern, die die Anschlusskapazität für die dezentrale Erzeugung deutlich erhöht. RG; Foto: RWE
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Arbeitslosigkeit im September weiter gesunken
Die Arbeitslosigkeit hat sich von August auf September um 6 auf 365 Personen verringert. Das waren 83 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im September 2,3 %, vor einem Jahr belief sie sich auf 2,8 %. Dabei meldeten sich 116 Personen neu oder erneut arbeitslos, 37 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 127 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-40). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 1246 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 159 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 1359 Abmeldungen von Arbeitslosen (-51). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im September um 19 Stellen auf 170 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 27 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im September 45 neue Arbeitsstellen, 22 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 520 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 128.
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Von Neuseeland nach Großlangenfeld in die Eifel Spannungsregler für das Strom-Projekt „Zukunftsnetze“ von RWE Deutschland
Das in der Eifel angesiedelte Projekt „Zukunftsnetze“ für Strom von RWE Deutschland nimmt weiter Formen an: Am Dienstag wurde ein Mittelspannungsregler in der Größe eines Übersee-Containers von einem Schwerlastkran auf sein Fundament gestellt. Hier wird das in Deutschland einzigartige Gerät künftig im 20.000 Volt-Bereich über eine gleichbleibende Spannung wachen. Mitte Juni fällt der Startschuss für das Demonstrationsprojekt im Eifelkreis Bitburg-Prüm Unter realen Bedingungen wird dann getestet, wie das Stromverteil- netz auch mit einem Überangebot an Strom aus erneuerbaren Energien zurecht kommt.
Der Weg nach Großlangenfeld war für den rund 500.000 Euro teuren Regler weit: Gebaut wurde er von der Firma ABB in Neuseeland. Im Projekt „Zukunftsnetze“ kommt dem Gerät eine wichtige Rolle zu. Bedingt durch den starken Ausbau von Windkraft- und Fotovoltaikanlagen der letzten Jahre - im Jahr 2010 lagen dem RWE-Regionalzentrum Trier über 2230 Anfragen zur Einspeisung dezentral erzeugter elektrischer Energie vor - kann es im Stromnetz je nach dem Grad der Einspeisung zu Spannungsschwankungen kommen. Um dem entgegenzuwirken und die Voraussetzungen für den weiteren Ausbau der regenerativen Erzeugung in der Eifel zu schaffen, hat RWE Deutschland sowohl im Mittelspannungs- wie auch im Niederspannungsnetz so genannte Spannungsregler eingebaut. Geräte dieser Art waren früher nicht erforderlich, erläutert Projektleiter Torsten Hammerschmidt, da die Netze für eine Stromversorgung ausgelegt sind, die den Strom von zentralen Kraftwerken hin zu den Kunden transportieren und es kaum weitere dezentrale Einspeiser gegeben hat. Erst das starke Aufkommen der regenerativen Erzeugung mit ihren wetterabhängig stark schwankenden Einspeisemengen habe zugunsten eines stabilen Versorgungsnetzes technische Lösungen erfordert. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie wurden in Zusammenarbeit mit ABB, der Universität Dortmund und dem Consulting-Unternehmen Consentec verschiedene Lösungswege erarbeitet. Das Neuartige an dem in Großlangenfeld eingesetzten Mittelspannungsregler ist der erstmalige Einsatz dieser für die Chipindustrie entwickelten Technik in der öffentlichen Stromversorgung. Durch die stufenlose und sehr schnelle Regeltechnik wird dem Stromkunden eine sehr stabile Spannung zur Verfügung gestellt.
In den nächsten Tagen wird der Regler an das 20.000-Volt Stromnetz angeschlossen und in den Probebetrieb gehen. Eine mehrjährige Erprobung im Regelbetrieb wird sich daran anschließen, so Hammerschmidt. Auf diese Weise werden ausreichend Erkenntnisse gesammelt, um das Konzept erfolgreich auf andere Netzregionen zu übertragen.
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Einmalig in Deutschland In Üttfeld erprobt RWE Deutschland neue Technik für die Netze der Zukunft
Neun Meter Länge und drei Meter Breite misst das Blockheizkraftwerk (BHKW), das am Mittwoch verteilt auf drei Lastwagen auf dem Bauernhof der Familie Hoffmann ankam und dort mithilfe eines Schwerlastkranes aufgebaut wurde. Die Anlage ist zusammen mit einem Biogasspeicher Teil des Modellprojektes „Netze der Zukunft“, das RWE Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium zurzeit in der Eifel errichtet. Mithilfe von intelligenten Lösungen sollen starke Schwankungen von Angebot und Nachfrage im Stromnetz so ausgleichen, dass eine sichere Stromversorgung gewährleistet bleibt.
Das Blockheizkraftwerk hat eine elektrische Leistung von 220 Kilowatt. Zur Reinigung des schwefelhaltigen Biogases besitzt es eine Aufbereitungsanlage, die zudem auch das bereits bestehende 150 KW große BHKW der Familie Hoffmann mit bedient. Die zweite Anlage wurde erforderlich, um nachts das in einem separaten Speicher gesammelte Biogas verstromen zu können. Auf diese Weise steht das Stromnetz am Vor- und Nachmittag den Fotovoltaikanlagen in der Region zur Verfügung. Bei schlechtem Wetter kann das BHKW auch tagsüber zur Verstromung des Biogases gestartet werden. Laut Projektleiter Thomas Oelkrug ist die Anlage in dieser Konstellation einmalig in Deutschland. Foto: Presse RWE
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RWE baut das Stromnetz der Zukunft
Die Zukunft der Stromnetze entsteht Eifelkreis Bitburg-Prüm, unter anderem bei Bleialf. Fachleute von RWE Deutschland entwickeln derzeit in Zusammenarbeit mit dem Bundesforschungsministerium, Hochschule und Industrie das intelligente Stromverteilnetz. Das „Smart Grid“ soll auch starke Schwankungen von Angebot und Nachfrage im Stromnetz so ausgleichen, dass eine sichere Stromversorgung gewährleistet bleibt.
Erstmalig wird ein darauf ausgelegtes Demonstrationsnetz in einer Modellregion – in diesem Fall der Landkreis Bitburg-Prüm – getestet. Das Projekt „Zukunftsnetze“ wird vom Bundeswirtschaftsministerium mit mehr als drei Millionen Euro gefördert. Die Inbetriebnahme des Demonstrationsnetzes ist für den Frühsommer diesen Jahres vorgesehen. Das Naturreservat Eifel ist eine Modellregion: Hier finden Netzplaner die typischen Herausforderungen vor, die die Energiezukunft in ländlichen Gebieten bestimmen werden.
In der dünn besiedelten Region reichte bislang eine überschaubare Netzinfrastruktur aus, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Doch mit dem Ausbau der regenerativen Energieträger haben sich die Anforderungen an das Stromnetz radikal verändert. Das Erneuerbare Energien Gesetz bescherte Windkraftparks und Photovoltaikanlagen einen Boom: Im Jahr 2010 lagen dem RWE-Regionalzentrum Trier über 2230 Anfragen zur Einspeisung dezentral erzeugter elektrischer Energie vor. Aktuell speisen über 5.500 Anlagen mit rund 840 Megawatt in das Mittel- und Niederspannungsnetz ein, den Schwerpunkt bildet die Photovoltaik. Hinzu kommen 57 Windenergieanlagen mit einer Einspeisekapazität von 107 MW, die direkt in das 110.000-Volt Netz einspeisen. Dramatisch ist auch die Entwicklung: Gab es 2006 im Gebiet des Regionalzentrums Trier etwa 800 dezentrale Erzeugungsanlagen, so hat sich die absolute Zahl auf knapp 6000 Anlagen erhöht.
Vier Konsortialpartner arbeiten am Pilotprojekt mit: Neben RWE Deutschland sind der Anlagenbauer ABB, das Consulting-Unternehmen Consentec sowie die Technische Universität Dortmund beteiligt. Die Planer der Zukunftsnetze setzen nicht mehr nur auf den quantitativen Ausbau sondern auch auf neue Betriebsmittel mit fortschrittlicher Informationstechnik. „Die Projektergebnisse dienen uns als Grundlage für die zukünftige lokale und regionale Netzplanung“, erläutert Projektleiter Torsten Hammerschmidt von RWE Deutschland.
Das Modellprojekt besteht aus vier Bausteinen: Spannungsregler sind vor und hinter intelligenten Ortsnetzstationen oder direkt beim Kunden angebracht. Sie schützen vor Schwankungen in der Versorgungsspannung. Zum ersten Mal in Deutschland wird die erweiterte Biogasanlage eines Landwirtes als Stromspeicher zum Ausgleich von Schwankungen in Erzeugung und Verbrauch im Netz mit einbezogen. Der dritte Baustein besteht aus Messpunkten an mehreren Stellen in dem 130 km² großen Demonstrationsnetz. Kontinuierlich werden hier Spannung und Strom gemessen, um die Netzplanung und -führung optimieren zu können. Baustein Nummer vier ist eine leistungsstarke Kabelstrecke mit Pausenschaltern. Dabei handelt es sich um eine neu errichtete „Strom-Autobahn“, die die bisherigen „Strom-Landstraßen“ entlastet und damit die Anschlusskapazität für die dezentrale Erzeugung erhöht. Durch den Einsatz von Pausenschaltern wird die Ausbreitung von Fehlern, die von der Strom-Landstraße auf die Strom-Autobahn übergehen könnten, verhindert. Alle diese Bausteine dienen dazu, mehr dezentrale Erzeugung kostengünstig an das Stromnetz der Zukunft anschließen zu können. Foto und Quelle: RWE
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Modernste Technik in Prüms ältester Apotheke
Seit einiger Zeit bemerken die Kunden der Adler Apotheke in Prüm dass sie beim Einkauf ihrer Medikamente nicht mehr allein an der Bedienungstheke warten müssen während das Apothekenfach- personal in riesigen Schubsäulen die Ware heraussucht, sondern Zeit hat, sie ausführlich zu beraten. Trotzdem sind die Arznei- mittelpackungen wie von Geisterhand schnell am Beratungsplatz verfügbar. Verantwortlich dafür ist ein ROWA Vmax Automat. Auf einer Grundfläche von 1,60 X 4,2 Metern und 3 Meter Höhe werden hier bis zu 11000 Medikamente bevorratet. Ein Robotergreifarm besorgt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 3 m/Sekunde (das sind 10,8 km/h) die Verwaltung und Ausgabe der Medikamente.
Apotheker Ulrich Keller (links; rechts Frau Keller) erzählt PRUEMNETZ über die Beweggründe zur Anschaffung und die Funktionsweise des ROWA Automaten:
“Das “Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung”, das den Abschluss von Rabattverträgen zwischen einzelnen Krankenkassen und verschiedenen Herstellern zur Folge vorsieht, macht die Organisation des Apotheken-Warenlagers noch schwieriger.
Bei der Apotheken-Automatisierung geht es zum einen darum, das Handling des Wareneingangs zu vereinfachen und eine bessere Kontrolle über den Warenbestand zu bekommen, zum anderen um einen Raum- und Zeitgewinn - elementare Gesichtspunkte für die Apotheke, um konkurrenzfähig zu bleiben. Im Unterschied zu den apothekenüblichen Schubsäulen, in denen die Präparate alphabetisch gelagert werden, basiert der Rowa - Kommissionierautomat auf einem chaotischen Lagerprinzip. Hierbei werden die Packungen nicht nach dem Alphabet, sondern nach Höhenklassen geordnet abgelegt.  Die angelieferte Ware wird an einer Eingabestation eingescannt und anschließend in Höhe, Tiefe und Breite vermessen. Vorteil dieser halbautomatischen Einlagerung: Hier werden gleich die Verfallsdaten eingegeben. Über ein Förderband und mit einem Greifer wird die Ware in den Kommissionierautomaten transportiert und dort an einem freien Lagerplatz entsprechend der Größe der Packung abgelegt. Dadurch kann man viel kompakter als in Schubsäulen lagern. Videofilm: Waren-Eingang
Es stehen nunmehr vier computergestützte Beratungsplätze zur Verfügung. Verlangt ein Kunde ein bestimmtes Präparat, wird dieses vom Handverkaufstisch aus über das Warenwirtschaftssystem angefordert. Der Kommissionierautomat sorgt dafür, dass die Medikamente in wenigen Sekunden über Förderbänder und Wendelrutschen am Handverkaufstisch sind. Es entsteht keine Hektik mehr, der Apotheker bzw. seine Mitarbeiter bleiben beim Kunden und bieten die Möglichkeit zu einer intensiven Beratung. Videofilm: Waren-Ausgabe
Hintergrund:
Adler Apotheke Prüm Bereits vor Beginn des 18. Jahrhunderts gab es innerhalb des Klosters Prüm eine “Apotheke”. Die erste richtige Apotheke gründete der Apotheker Fritsch 1786 unter dem Namen Adler-Apotheke. Sie befand sich im Flurstück “Bei der Dechanei”. Dies ist ganz in der Nähe von dem Standort der alten Stiftskirche. Apotheker Hyazinth Keller übernahm 1951die Apotheke von Herrn Apotheker Franz Gatzen. 1968 übernahm sein Sohn Udo Keller die Apothekenleitung. In seiner Zeit wurde die Apotheke mehrfach innen und außen verändert. Anfang 2004 übergab Udo Keller die Adler-Apotheke an seinen Sohn Ulrich. 9 Fachkräfte garantieren heute qualifizierte Beratung und Zufriedenheit der Kunden. Zur Homepage
ROWA Automatisierungssysteme GmbH Nach Gründung der Rowa Automatisierungssysteme GmbH durch Rudolf Wagner und Markus Willems in Kelberg (Eifel) im Jahre 1996 entwickelte sich das Unternehmen stetig nach oben. Heute beschäftigt es rund 300 Mitarbeiter in Kelberg, darunter auch Fachkräfte aus dem Prümer Land. In 23 Ländern arbeiten inzwischen 3250 Apotheken mit ROWA Automaten. Zur Hompage RG; Fotos: Udo Schikora
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