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Die Basilika - Wahrzeichen von Prüm
Im Jahr 1721 wurde die Klosterkirche unter Verwendung älterer Bauteile (Nordturm aus dem 15. Jahrhundert) von Johann Georg Juda im Auftrag des Trierer Kurfürsten neu gebaut. Im Jahr 1794 erfolgte die Auflösung des Klosters und die Vertreibung der Mönche. 1802 wurde die Abteikirche zur Pfarrkirche. Im Jahr 1860 entdeckte man beim Abbau des alten Hochaltares die Gebeine Kaiser Lothars. 1874 und 1875 wurden für die Gebeine Grabmal mit finanzieller Unterstützung von Kaiser Wilhelm I. errichtet. 1891 stifteten die Prümer Ärzte und Apotheker einen neuen Reliquienschrein für die Reliquien der Heiligen Drei Ärzte. 1896 wurde ein neuer Schreinaltar für die Sandalen Christi errichtet.
Ab 16. September 1944 war die Stadt Prüm Ziel von amerikanischem Artilleriebeschuss. Vor allem seit dem 23. Dezember nahmen die Bombenangriffe zu. Die ehemaligen Abteigebäude werden stark beschädigt. Heiligabend 1945 kurz vor der Christmette stürzte das Gewölbe des rechten Seitenschiffes und des gesamten Langschiffes infolge der Schädendurch die Bombenangriffe von 1944 ein.
Im Jahr 1950 war der Wiederaufbau der Kirche weitgehend abgeschlossen. 1950 verlieh Papst Pius XII. der Klosterkirche den Titel Basilica minor.
In den letzten Jahren wurden auf Betreiben und großem Einsatz von Pastor Lürtzener umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. (Außenanstrich der Front, beide Türme, zur Zeit Dach und Außenanstrich des Hauptschiffes, Chorraum)
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