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Die Geschichte der Abteistadt Prüm
beginnt 721 mit Bertrada, der Urgroßmutter Karls des Großen. Sie gründete ein Kloster im Tal des Flüsschens Prüm, aus dem die Stadt hervorging. Die Abtei entwickelte sich zum Stammkloster der Karolinger. Kaiser Lothar, der Enkel Karls des Großen, liegt in der Abteikirche bestattet. In seinen letzten Tagen hatte er um Aufnahme als einfacher Mönch in das Kloster gebeten, nachdem er des Familienstreits um die Aufteilung des Karolingerreichs müde war. 855 findet Kaiser Lothar I. sein Grab in der Klosterkirche. Heute finden wir sein Grab in der Basilika. Das Kloster entwickelte sich zum Hauskloster der Karolinger. Die "Goldene Kirche" wird Zentrum eines mächtigen Kloster- staates. 1721 erfolgt der Bau der der heutigen Basilika. Mit der Säkularisation unter Napoleon wird das Kloster aufgegeben.
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