...

 

 Prüm - Stadt des Rheinland-Pfalz-Tages 2011 vom 27.- 29. Mai 2011

Radler-Nachrichten

2012: „Lustiges Prümtal“ am 2. September
Hauptsponsor Volksbank Eifel Mitte verlost Gutscheine

2011-Lustiges-Prümtal--AuslDen 2. September 2012 sollten sich alle Fahrrad- und Skaterfans schon mal im Kalender rot anstreichen: "Lustiges Prümtal" - der Erlebnistag für Groß und Klein wird Radler und Skater zum 16. Mal durch eine herrliche Landschaft und schmucke Eifeldörfer führen und wieder pures Vergnügen auf Rädern garantieren.

Genauso wie im vergangenen September: Tausende Eifeler und Urlaubsgäste tummelten sich auf den für den Autoverkehr gesperrten Straßen und ließen sich auch von einer kurzen Regenschauer nicht das Vergnügen verderben. Die Orte entlang der 28 km langen Strecke boten ein abwechslungsreiches Programm aus Spiel, Sport und Musik sowie Essen und Trinken.

Mit einem Stempelspiel lockte die Volksbank Eifel Mitte als Sponsor der Veranstaltung die Teilnehmer in die 15 Orte im Prümtal. 3.850 Teilnehmer machten mit, ihre Karten standen jetzt in einer Lostrommel mitten auf dem Eifel-Ardennen-Radweg bei Prüm. Joel Niederprüm war mit seinem Rad unterwegs und spielte für die Volksbank gerne Glücksfee und zog die Gewinner der „Einkaufsgutscheine rund ums Fahrrad“ im Gesamtwert von 600 Euro. Auch die Organisatoren Georg Sternitzke und Manfred Schuler freuten sich über so viele Teilnehmer und assistierten gerne, zusammen mit Daniela Wirtz und Judith Weis von der Volksbank.

Für die Volksbank Eifel Mitte hat der autofreie Sonntag schon Tradition: „Von Anfang an unterstützen wir die Aktion mit Geld und Stempelspiel“, sagt Marketingleiter Willi Leinen, „wir fördern gerne, was den Menschen Freude macht und die Wirtschaft der Region ankurbelt.“ Kurios ist ein „Glücksgriff“ von Joel Niederprüm: Als ersten der zehn Gewinner zog er die Stempelkarte von Christine Kleines aus Prüm aus der Lostrommel, als zehnte Karte die ihres Ehemannes Norbert Kleines. Seinen Gewinn verdoppelt die Volksbank, weil er Mitglied ist. Bei so viel Glück werden dem „Lustigen Prümtal 2012“ bestimmt jetzt schon zwei begeisterte Teilnehmer ganz sicher sein.
Foto: Voba Eifel-Mitte e.G.

Vom Schnee des Alpenkamms über Assisi nach Rom
4 Radsportler des RSC Prüm auf 900 km Italientour

1110_rsc_350Am ersten Oktoberwochenende kommt der Papst nach drei Monaten Sommerresidenz und Deutschlandbesuch zurück nach Rom, der ewigen Stadt. Anlass für vier Radsportler der Seniorenabteilung des RSC Schneifel Prüm, Ottmar Hecken/Prüm, Georg Schmitz/Steffeln, Harald Thönnes/Darscheid und Heinz-Peter Thiel/Mürlenbach, das Vereinstrikot anzulegen und auf einer rd. 900 km langen Etappentour sportlich und kulturell Norditalien „unter die Räder zu nehmen“ und als Pilger dem Heiligen Stuhl einen Besuch abzustatten. Beim Start am letzten Sept.-Wochenende liegt jedoch erstmals seit Mitte der 1930er Jahre Schnee auf dem Reschenpass, sodass die Rennräder erst in den erntereifen Apfelplantagen des Etschtals  oberhalb Meran laufen konnten. Über Verona, Bologna und Florenz genossen die Radfahrer verkehrsarme Strecken und knackige Gebirgszüge bei spätsommerlicher Hitze. In Assisi wanderten die Sportler auf den Spuren des Heiligen Franziskus und steuerten sodann Rom am ersten Oktoberwochenende an. Höhepunkt war das Angelusgebet mit apostolischen Segen von Papst Benedikt XVI. mit tausenden Pilgern auf dem Petersplatz. Vier Pilger trugen das RSC-Trikot.
RSC Prüm Presse

RSC führt Radsportsportfreunde aus dem Münsterland durch die Schnee-Eifel
Zu einem Trainingswochenende waren kürzlich 21 Mitglieder des RSC Ochtrup in Prüm.

Dort wurden sie von den Vertretern des örtlichen Radsportvereins RSC Prüm empfangen, die sich für die Flachländler aus dem Münsterland wieder einige schöne Strecken zurechtgelegt hatten. So standen dann auch zum Eingewöhnen gleich 80 Kilometer und rund 1000 Höhenmeter auf dem Programm. Bei einem gemeinsamen Abendessen mit ihren einheimischen Begleitern wurden später die in den vergangenen Jahren gewachsenen Freundschaften weiter vertieft.

Bei gutem Radsport-Wetter ging es schließlich am nächsten Vormittag zunächst durch die Südeifel in Richtung Luxemburg. Dabei galt es, zwischenzeitlich die größte Herausforderung der Tour zu meistern. Ein satter über 1,6 Kilometer langer Anstieg mit Rampen von 18 Prozent Steigung.
Nach einer Abfahrt ins benachbarte Luxemburg mit nachhaltigen landschaftlichen Eindrücken stand schließlich ein gemütliches Mittagessen im charmanten Grenzstädtchen Vianden an. Im Schatten großer Sonnenschirme wurden die Akkus für den Heimweg wieder aufgeladen. Das war auch nötig, standen doch für den Nachmittag noch mal rund 80 Kilometer auf dem Programm. Auch dafür hatten die ortskundigen Begleiter des Radsportclubs „Schneifel“ Prüm Strecken vom Allerfeinsten ausgesucht, die den Ochtrupern einiges abverlangten. Mit dem entsprechenden Teamgeist konnte aber auch diese Etappe von allen Radsportlern gemeistert werden. Ein gemeinsames Abendessen rundete den Tag ab.
RSC-Ochtrup

Auf rund 100 Kilometern und über 1400 Höhenmetern zeigten die Ochtruper Pedaltreter am folgenden Tag, was ihre Beine zu leisten im Stande sind. So wurde auf der Fahrt zu den berühmten Eifel-Maaren an nahezu jeder Steigung auf Angriff gefahren. Ganz in Stil der Profis lieferten sich die Radsportler einen grandiosen Kampf um den inoffiziellen Titel des Bergkönigs. Dieser ging schließlich an Dirk Grönig, der mit seinen Kletterqualitäten selbst den Gastgebern Paroli bieten konnte.  „Kenner sagen, der Gastgeber lässt dem Gast das größte Stück des Kuchens“ und so sind Sie  halt, die „Eifeler“. Insgesamt wurden im Trainingslager 335 Kilometer und 4350 Höhenmeter absolviert.
Die Ochtruper dankten für die Gastfreundschaft und wollen sich bei passender Gelegenheit revanchieren. Dies könnte etwa beim Ochtruper Volksradfahren am 25. September oder beim Münsterland-Giro einen Monat später sein.
Presse RSC-Prüm; Bild Presse RSC
RSC Ochtrup

RSC Prüm

„Fahrradsternfahrt in der Westeifel war ein voller Erfolg!“

sternfahrt_gruppe_350hRund 50 Radfahrer haben bei Sonnenschein an der gemeinsamen Fahrradsternfahrt des Bundestagsabgeordneten Patrick Schnieder und der CDU-Ortsverbände Arzfeld, Neuerburg und Prüm in der Westeifel teilgenommen.

„Die Resonanz auf unsere Einladung ist wirklich hervorragend. Ich freue mich sehr, dass sich so viele Fahrradfahrer unserer Sternfahrt angeschlossen haben. Wir haben auch zahlreiche Freunde getroffen, die selbst nicht fahren konnten, uns aber mit guten Wünschen auf die Fahrt geschickt haben oder zu unserer Unterstützung nach Pronsfeld gekommen sind. Selbst das Wetter hat sich gehalten, Sonnenschein statt angekündigtem Regen“, resümiert Patrick Schnieder MdB nach der Fahrradtour in Pronsfeld.

Anlässlich des Internationalen Tages des Fahrrads starteten aus Neuerburg, Arzfeld, Bleialf und Prüm jeweils kleinere Fahrradgruppen. Das erste gemeinsame Ziel war das Haus des Gastes in Waxweiler, wo Ortsbürgermeister Klaus Juchmes alle Teilnehmer herzlich begrüßte. In großer Runde ging es dann im Endspurt noch weiter zum Fest des Pronsfelder Musikvereins.

Die Teilnehmer der Fahrradsternfahrt waren sich einig: „Das war eine tolle Sache! Wenn ihr das nochmal macht, sind wir wieder dabei.“ Darüber freut sich Patrick Schnieder besonders. „Die Rückmeldung der Teilnehmer bestätigt meinen eigenen guten Eindruck. Das ist natürlich ein Ansporn für uns. Vielleicht gibt es nächstes Jahr dann schon die zweite große Fahrradsternfahrt.“
Fotos: Veranstalter

Neuer Motorrad-Parkplatz?

webcam_03.06_350Das Landesfest ist vorüber und die große Bühne des SWR am Hahnplatz abgebaut. Wo sonst eine gepflegte Gartenanlage den Platz ziert, ist vorübergehend eine öde Fläche.

Die motorisierten Zweiradfahrer, die zur Zeit in großer Zahl die Schönheit unserer Eifel genießen, haben sofort die Chance ergriffen und den Platz zum Parkplatz ihrer Bikes umfunktioniert.

Dass der Platz angenommen wird, zeigt die gute Belegung den ganzen Tag über von stets wechselnden Gruppen.

RG; Foto: Webcam PRUEMNETZ.DE

Nim(m)s Rad
Pfingstmontag 5. Raderlebnistag im Nimstal

nimmsrad350Zum 5. „Raderlebnistag Nim(m)s Rad“ im Nimstal zwischen Rommersheim und Rittersdorf wird  am Pfingstmontag, den 13 Juni 2011 die Landesstraße L 5 zwischen den beiden Ortschaften auf einer Gesamtlänge von knapp 30 Kilometern zwischen 10 und 18 Uhr nur Radfahrern, Inlineskatern und Fußgängern zur Verfügung stehen.

Für den Autoverkehr wird die Strecke gesperrt.

In den anliegenden zwölf Ortsgemeinden wird es ein buntes und vielfältiges Rahmenprogramm mit Musik, Animation und gutem Essen geben. 
Offizieller Startschuss ist um 10 Uhr in Rittersdorf und Rommersheim.
Auftritte von Musikvereinen geben in 4 Orten (Rommersheim, Schönecken, Seffern und Bickendorf) musikalisch den richtigen Schwung. Für das leibliche Wohl der Teilnehmer wird in alle Orten gesorgt. Dabei reicht das Angebot vom einfachen Imbissstand über Eifeler Spezialitäten und  hausgebacken Kuchen bis zu Waffeln. Riesig geht es in Schönecken zu mit Riesenbratwürsten und Spezialitäten aus der Riesenpfanne un Riesenbratwürsten. Daneben gibt’s hier ein „Power Up“ für ermattete und den ersten Service Point für die Drahtesel. Für deren Funktionieren stehen aber auch in Nimmshuscheider Mühle, Bickendorf und Rittersdorf in Bereitschaft.
Kunstausstellung in Schönecken, Traktoren-Ausstellungen in Lasel und Seffern, Überfahren des 50. Breitengrades in Rittersdorf und vieles andere bieten Abwechslung. Aber auch das Angebot für die kleinen Teilnehmer in fast allen Orten kann sich sehen lassen.   

Für weniger Geübte verkehren zwischen Rommersheim und Rommersheim zwei kostenfreie Radlerbusse.

Die Teilnahme am Rad-Erlebnistag erfolgt auf eigene Gefahr!

  • Information:
    TI Bitburger Land (06561-94340) und
  • TI Prüm (06551-505).
  • Homepage Nim(m)rad mit Streckenplan und Programm zum Ausdrucken

MdB Patrick Schnieder MdB lädt zur Fahrradsternfahrt ein

lokfest_350Gemeinsam mit den CDU-Gemeindeverbänden aus Prüm, Arzfeld und Neuerburg lädt der Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder alle Bürgerinnen und Bürger der Region ein, an einer Fahrradsternfahrt im Raum Prüm teilzunehmen.

„Am 3. Juni ist der Internationale Tag des Fahrrads. Das ist für uns der Anlass zu einer gemeinschaftlichen Fahrradtour in unserer Region. Auf den Radwegen der Westeifel, auf den ehemaligen Bahntrassen werden wir am 5. Juni gemeinsam in die Pedale treten“, erklärt Patrick Schnieder. Er freue sich auf rege Beteiligung, denn eingeladen seien alle Bürgerinnen und Bürger der Region: „Teilnehmen kann an unserer Fahrradtour jeder der Lust hat in einer größeren Gruppe mit dem Fahrrad unsere Heimat zu erkunden. Die ausgewählten Strecken sind für groß und klein gut geeignet, sodass dem Sonntagsausflug nichts im Wege steht. Uns geht es vor allem um das gemeinsame Erlebnis!“

Aus Neuerburg, Arzfeld und Prüm sowie aus Bleialf werden sich jeweils Gruppen auf den Weg machen. Sternförmig fahren die Gruppen aufeinander zu und treffen sich um 12 Uhr am Haus des Gastes in Waxweiler. Patrick Schnieder erläutert den Ablauf: „In Waxweiler haben wir die erste Gelegenheit zu einer kurzen Erfrischung. Von dort geht es dann gemeinsam, in der großen Gruppe weiter nach Pronsfeld. Unser Ziel ist um 13 Uhr das III. Sommerfest des Musikvereins Pronsfeld an der Lok.“

Es gibt vier Startpunkte, jeweils einen in Arzfeld, Bleialf, Neuerburg und Prüm. Wer sich den Gruppen anschließen möchte kommt einfach zum angegeben Startpunkt und fährt mit.

  • Neuerburg: 10 Uhr; Treffpunkt: Enztal-Radweg nach Arzfeld bei Lidl
  • Bleialf: 10.30 Uhr; Treffpunkt: Alter Bahnhof
  • Arzfeld: 11 Uhr; Treffpunkt: Am Ausstellungsgelände von der B 410 kommend
  • Prüm: 11 Uhr; Treffpunkt: Parkplatz der Firma Rolle

Wer sich auf dem letzten Stück der großen Gruppe anschließen möchte, sollte bis 12 Uhr in Waxweiler am Haus des Gastes eintreffen.

Patrick Schnieder freut sich bereits auf den 5. Juni: „Das ist eine tolle gemeinsame Aktion. Sogar mein Team aus Berlin wird mit dabei sein. Ich hoffe, dass sich viele Fahrradfreunde unserer Sternfahrt anschließen.“

Die Fahrradtour ist unabhängig vom Wetter geplant und findet in jedem Fall statt. Für die Planung vor Ort wäre es hilfreich, wenn Sie sich kurz per E-Mail oder telefonisch bei einem der jeweiligen Gemeindeverbände anmelden würden.

Kontaktdaten

  • Neuerburg: Lothar Wiemer; Tel: 06522/160 080; E-Mail: lowiemer@aol.com
  • Bleialf: Hanns P. Küster; Tel: 06555/900848; E-Mail: kuester@cdu-bleialf.de
  • Arzfeld: Gerhard Kauth; Tel: 06554/533; E-Mail: Gerhard.Kauth@gmx.de
  • Prüm: Franz-Josef Keilen; Tel: 06551/3942; E-Mail: f.j.keilen@web.de

Das Auto stehen lassen - Den Gegenwind dank E-Bikes genießen
Neue touristische Attraktion: Rad mit Hilfsmotor

ebike_350Schon seit einem Jahr gibt es in Prüm eine Verleihstation für E-Bikes. Damit wird älteren Menschen ein attraktives Angebot unterbreitet, sich mittels eines Drahtesels die schöne Landschaft zu erschließen. In der Abteistadt gibt es dieses Leihangebot im Hotel "Goldener Stern", das mit Daniele Haas (links auf dem Foto) eine ausgesprochen gastfreundliche und kompetente Hotelinha-
berin leitet. Ab dieser Saison hat Frau Daniele Haas ihr Angebot dem kreisweiten der Firma Rad-Erlebnis-Sport GmbH angeschlossen.

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm präsentiert sich als eine der schönsten Landschaften Deutschlands. Sie beeindruckt durch ihre landschaftliche Vielfalt und ihren Facettenreichtum an Kultur, Geschichte und Erholung. Deshalb wurden in der Vergangenheit umfangreiche Investitionen in den Aufbau eines attraktiven Rad- und Wanderwegenetzes getätigt, um diese Potenziale sowohl für die in- und ausländischen Gäste wie auch für die heimische Bevölkerung zu erschließen. Im Rahmen der LEADER-Entwicklungsstrategie des Eifelkreises Bitburg-Prüm wird eine verstärkte Inwertsetzung dieser touristischen Infrastrukturen auch in Kooperation mit den benachbarten luxemburgischen Ferienregionen angestrebt.

Die eigenwillige Mittelgebirgslandschaft des Eifelkreises mit dem Rad zu entdecken, ist gleichermaßen ein Erlebnis für Familien oder Gruppen, wie auch für Rennradler oder Einzelgenießer. Allerdings stellt sie mit ihren teilweise sehr großen Höhenunterschieden insbesondere weniger sportliche und ältere Menschen vor wahre Herausforderungen. Neue Möglichkeiten eröffnen sich hier mit dem Elektrofahrrad (E-Bikes), das den Radler durch einen elektrischen Hilfsmotor unterstützt. Da sich für die touristischen Betriebe neue Entwicklungsperspektiven eröffnen, hat die Lokale Aktionsgruppe LEADER des Eifelkreises Bitburg-Prüm (LAG Bitburg-Prüm) Anfang Mai in Zusammenarbeit mit den Touristinformationen des Eifelkreises Bitburg-Prüm und Trierer Land zu einer Informationsveranstaltung für die touristischen Leistungsanbieter eingeladen.

Die Firma Rad-Erlebnis-Sport GmbH (Respo GmbH), die bereits über wertvolle Erfahrungen im Bereich der Mosel verfügt, stellte ihr Konzept zum Angebot von E-Bikes vor. Das Prinzip ist ein ganz einfaches: Hiernach können touristische Betriebe diese E-Bikes gegen einen monatlichen Mietpreis anmieten, um sie als sogenannte Verleihstation wiederum Gästen zum Verleih weitervermieten zu können. Daneben bieten sogenannte Ladestationen die Möglichkeit an, die Akkus der E-Bikes aufzuladen, um nach einem kurzen Aufenthalt eine unbeschwerte Weiterfahrt zu gewährleisten. Hierzu sind keine umfangreichen technischen Voraussetzungen erforderlich. Eine einfache Steckdose ist ausreichend. Die vertragliche Bindung der Betriebe beschränkt sich jeweils auf die Laufzeit der jährlichen Saison.

Alle Anwesenden stimmten darin überein, dass ein möglichst flächendeckendes Angebot anzustreben sei. Betriebe, die an einer aktiven Beteiligung als Verleih- oder Akkuladestation interessiert sind, können weitere Informationen bei den Touristinformationen des Eifelkreises Bitburg-Prüm erhalten.
Joachim Schröder/Presse Eifelkreis; Foto: Joachim Schröder

Nützliche Errungenschaft

Radfahrer8_350Wenn man heute durch Pronsfeld kommt, staunt man nicht schlecht: Eine Fülle alter Eisenbahnrelikte verweisen auf den einstigen Knotenpunkt, wo die Stichbahnen nach Waxweiler, Neuerburg und Bleialf/St. Vith ihren Ausgang nahmen. 

Viel hat sich verändert im ehemaligen "Eisenbahnerdorf". Nach der Stilllegung aller Linien lag das Gelände ziemlich trostlos da. Mittlerweile kreuzen sich hier nicht nur die Radwege ins Alfbach- und Prümtal, vielmehr ist auch die Verweilstation im Freilichtmuseum ein gern aufgesuchter Ort. 

Radfahrer können hier eine Rast machen, sich erholen oder auch anhand der zahlreichen Tafeln, Grafiken und Fotos informieren über die Eisenbahngeschichte der Westeifel. Auch mit dem Auto angereiste Bahn- und Naturfreunde finden eine Parkgelegenheit und nützliche Hinweise zur Geschichte der Eisenbahn oder zum Prümtalort. Hinweisschilder verraten auch die Wege zu der örtlichen Gastronomie oder zum Eifelzoo.

Neu hinzugekommen ist nunmehr auch ein Wohnmobilstellplatz auf dem ehemaligen Bahngelände in Richtung Pittenbach. Eine Ver- und Entsorgungsstation für Wasser und Abwasser wurden eingerichtet, ferner zwei Stromsäulen mit zwölf Anschlüssen, eine Beleuchtungsanlage und eine Müllentsorgungsstation. Das RWE steuerte eine Solarleuchte bei.

Somit wurde dieser Platz enorm aufgewertet. Schon zahlreiche Wohnmobilisten nutzten die Station zum Aufenthalt, weitere werden folgen. In der kommenden Woche werden sich viele an dieser Stelle "häuslich" niederlassen, um von hier mit dem Shuttlebus oder Fahrrad den Rheinland-Pfalz-Tag in Prüm anzusteuern.
Bericht und Fotos:
Joachim Schröder

DSC_5432

DSC_5433

DSC_5438

DSC_5439

DSC_5441

PronsfeldEisenbahn

PronsfeldLok

Radfahrer5

Radfahrer6


Weitere Infos zum Wohnmobilstellplatz

Auf den Spuren der Bergmänner

150411_bleiglanz_350
Eine kulturhistorische Wanderung unternahmen Mitglieder des Eifel- und Bergmannvereins Bleialf sowie interessierte Bürger rund um den Schneifelort.

150 Jahre alt wird in diesem Jahr der Bergmannsvereins St. Babara 1861. Unter der kundigen Leitung von Toni Fuchs führte es die Geschichtsfreunde von Buchet zu einigen bezeichnenden Stätten der Bergmannshistorie, so etwa zu den Wasserlösungsstollen, einem Kunstschacht mit Wasserhebewerk, einem Kohlemeiler bis hin zum Lichtloch des Besucherbergwerks Mühlenberger Stollen und dem Brandscheider und Michelberger Bertaschacht. Markante Bäume weisen auf einen Schachteinstieg hin.

Norbert Knauf als Experte für Mineralogie gab sachkundige Erklärungen zu den Stätten, Gesteinsformationen und -substanzen. Dabei erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die Struktur der Bleisteine und deren Bearbeitung, die in Bleialf bis 1952 stattfand.

Toni Fuchs informierte des Weiteren über die Flurbezeichnungen und Örtlichkeiten im Schneifelgebiet. Er "würzte" seine Ausführungen mit zahlreichen Erlebnissen aus der eigenen Kindheit und mit heiteren Anekdoten aus der Erfahrenswelt als Kind.

Der hochinteressante Rundgang endete im gemütlichen Bürgerstübchen in Buchet, wo auch Ortsbürgermeister Alois Fußmann und Ex-OB Manfred Kleis weitere relevante Details der Bleialf-Bucheter Wirtschaftsgeschichte rund um den Bergbau preisgaben.
Js; Fotos: Joachim Schröder

DSC_4590

EifelbachAlf

Einstiegsschaechte

Eisenoxid-Einfluss

Koehlerplatz

Bleiglanz

Loewenzahn

Markante Eiche

Wasserfall

Rast auf Benefiztour in Prüm

benefiztour
Unter dem Motto "Philippe goes north" radelte der 18-jährige Philippe Geiger von Dietikon (bei Zürich) nach Aachen und sammelte dabei Spenden für zwei Kinderhilfsprojekte. Sechs Tage ist der Berufsschüler und angehende Koch unterwegs: auf sechs Etappen von jeweils etwa 100 Kilometern Länge, täglich 5-7 Stunden im Sattel.

“Ich hoffe, mit meiner Spende vielen Kindern neuen Mut, neue Kraft und Lebensfreude zu geben", sagt Geiger. Die Spendengelder kommen dem deutschen Verein "Herzenswünsche" und der Schweizer Stiftung "Kinderhilfe Sternschnuppe" zugute. Mit Hilfe von Sponsoren deckte Philippe Geiger seine eigenen Kosten, schließlich war auch einiges an Ausstattung notwendig, vom Trikot bis zum Müsliriegel.  Die Familie Arens vom Landhotel Am Wenzelbach in Prüm war sofort beeindruckt von dem engagierten Sportler und unterstützte durch eine kostenlose Übernachtung. So konnte der zukünftige Koch gestärkt die letzte “Nobis-Etappe” bis nach Aachen antreten.

Doch nicht das Streckenprofil, die teilweise recht kalte Witterung oder die 13 kg Gepäck machten ihm auf seiner Tour zu schaffen. Auf der Etappe von Mandelbachtal nach Konz wurde ihm sein Fahrrad gestohlen. Das geliehene Rad erwies sich leider als nicht besonders tourengängig, trotzdem schaffte er die vorgesehene Etappe bis nach Konz. Und dorthin reiste seine hilfsbereite Tante aus Aachen, um ihm ein neues Mountainbike zu bringen. Die Tour konnte dank der engagierten Familie weiter gehen. Nach 6 Tagen und 556 km mit 3 verschiedenen Fahrrädern ist Philippe Geiger am Mittwoch in Aachen von Freunden, Verwandten und Spendern, wie z.B. Nobis Printen, herzlich empfangen worden.

Mehr Informationen zur Tour veröffentlicht Philippe Geiger in seinem Reisetagebuch unter
http://www.benefiz-tour.ch.vu.
Wer seine Aktion unterstützen will, kann spenden an die
"Sternschnuppe", PC-Konto 80-204001, Stichwort: "Benefiz Tour 2010"
oder an "Herzenswünsche", Konto 370080 bei der Sparkasse Münsterland-Ost (BLZ 40050150), Stichwort: "Philippe goes north"
Foto: Regionalmarke EIFEL: Philippe Geiger im EIFEL Rad-Trikot mit Werner Arens, Landhotel Am Wenzelbach, Prüm

Neuer Eifel-Blick am Katzenkopf

eifelblick_pruem_tafel_juli_2010_1755_500
Auf dem Katzenkopf zwischen der Waldstadt Prüm und dem stillen Mehlental wurde jetzt der 6. Eifelblick im Prümer Land im Beisein von Ernst Görgen und Ulrich Klinkhammer von der  Geschäftsstelle des Naturparks Nordeifel in Prüm, Verbands-
bürgermeister Aloysius Söhngen und Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy der Öffent-
lichkeit vorgestellt.
Das Material und die Arbeits-
kosten zur Errichtung der Aus-
sichtsplattform finanzierte der Naturpark über das jährliche Ausbauprogramm. Eine Zuwe-
gung  zur Plattform wurde durch die Ortsgemeinde Gondenbrett eingerichtet.

Der Standort dieses Eifelblickes liegt ca. 575 m über dem Meeresspiegel. Von hier aus bietet sich ein eindrucksvoller Blick (fast 270°) über den gesamten Höhenzug der Schneifel bis hin zum Islek und zur Prümer Kalkmulde.
An solchen Stellen haben Wanderer und Naturinteressierte die Möglichkeit, die Landschaft als “Ganzes”  zu erleben, indem einzelne Elemente sinnlich erfasst und als Landschaftsbild zusammen gefügt werden. Aussichtspunkte eignen sich daher besonders als Standorte für Erholung, Naturbildung, Orientierung und Standortbestimmung. Sie vermitteln neben Fernsichten eindrucksvolle Einblicke in Schutzgebiete und Panoramablicke in touristisch attraktive Landschaftselemente, wie Seen, Flusstäler,  Heckenlandschaften, Heiden, Moore, Ortschaften, sehenswerte Einzelobjekte usw.
Der Naturpark Nordeifel hat das Konzept “Eifelblicke” entwickelt. Die anfänglich nur in nordrheinwestfälischen Teil des Naturparks angebotenen Eifel-Blicke wurden im Rahmen des jährlichen Ausbauprogramms auf den rheinland-pfälzischen Teil ausgedehnt und mittlerweile an über 60 Standpunkten umgesetzt. Im rheinland-pfälzischen Teil des Naturparks wurden bisher 6 Stationen eingerichtet. Diese liegen im Bereich des Schwarzen Mannes in der Schneifel, sowie in den Ortsgemeinden Buchet, Oberlauch, Büdesheim, Habscheid und Gondenbrett. Im Bereich Duppach und Schönecken sollen Ende des Jahres 2 weitere  folgen.
(rg); Foto: Udo Schikora

Die “Eifel-Blicke” im Prümer Land

Biber staut Alfbach wieder auf
Die Biberburg - ein beliebter und interessanter Stop am Alftal-Radweg

Biberbäume_35ß.jpg.Das Espenlaub im Alfbachtal darf wieder bibbern: Ein halbes Jahr nach dem rigorosen Abbau des Biberdamms im Alfbachtal ist der Biber wieder aktiv. Derzeit bietet sich wieder ein vertrautes Bild: Biberdamm, gefällte Bäume, Springkraut und Wasserspiegelungen bestimmen die Szenerie.

Noch vor 8 Monaten wiesen die Info-Tafeln zum Biber nur noch in eine zerklüftete Mondlandschaft.

Der Einsatz in dem Naturschutzgebiet war notwendig geworden, weil einer der beiden Dämme einen Durchlass unter dem Wirtschaftsweg blockierte. So wurde eine solche Menge Wasser aufgestaut, dass das Wasser den Wirtschaftsweg zu durchweichen drohte und die Gefahr bestand, dass der gesamte Weg weggespült wird.

Viele befürchteten damals, dass die Naturattraktion unwiederbringlich verloren sei. Doch nach gut einem halben Jahr hat sich die Situation entspannt. Der Biber ließsich gottlob nicht vergraulen, sondern ganz im Gegenteil: Er baute wieder fleißig an einem neuen Damm. Mittlerweile ist auch der Bachlauf renaturiert, die Vegetation hat sich wieder breit gemacht, Pflanzen kehrten zurück.

Bestenfalls bis auf halbe Höhe wollte die Verbandsgemeinde den Alfbach wieder stauen lassen. Um Fußgängern bei Hochwasser den Weg über die Furt zu ermöglichen, wird noch über einen Holzsteg nachgedacht.

Mittlerweile wurde ein künstlicher Damm von der Gemeinde in Absprache mit der Landespflegebehörde und dem Bauamt angelegt. Ziel ist es, unterhalb der Brücke den Wasserstand anzuheben, damit ein Druckausgleich erfolgt. Denn das durch den Biberdamm gestaute Wasser oberhalb der Brücke drückt durch den Fuß des Dammes und so besteht die Gefahr der Unterspülung. Wenn das Wasser nun unterhalb der Brücke steigt, findet ein Druckausgleich statt.

Touristen, Naturliebhaber und vor allem Radfahrer und Fußgänger finden sich nun wieder zurecht im "Biberland". Fast alles ist wieder wie früher. Die Natur mitsamt der Biber hat wieder "Platz", auch die Wegenutzung ist ungefährdet. Touristen und Tierfreunde zeigen sich mit der Maßnahme einverstanden. "Hauptsache ist, dass die munteren Tiere noch da sind und ihr Zuhause nicht verloren", so ein begeisterter Naturfreund aus Holland.
Joachim Schröder

Zur Fotostrecke

Mit dem Rad zum “Großen Preis von Belgien”

Mit dem Rad zum “Großen Preis von Belgien” vom 26.08. bis 28.08. auf Radwegen wird in diesem Jahr zum ersten Mal möglich sein.

Von Prüm gehts über den Prümtalradweg bis nach Pronsfeld. (10 km). Von dort durch das schöne Alfbachtal bis nach Bleialf (12 km) und dann weiter nach St. Vith (17 km). Dieses Stück von Prüm nach St. Vith können Sie auch bequem mit dem “Radlbus” zurücklegen.
Ab St. Vith geht es dann nach Weismes (17 km). Und dann gehts weiter auf neuer Strecke auf dem Ravelradweg nach Stavelot.

Am Samstag, dem 3. Juli, wird der 21,2 km lange Ravelweg auf der ehemalige Bahnlinie zwischen Weismes und Trois-Ponts offiziell seiner Bestimmung übergeben.
Der Asphaltbelag gewährleistet einen hohen Fahrkomfort und erfüllt gleichfalls die hohen Anforderungen der barrierefreien Erholung, wie die Direktorin des Verkehrsamtes der Ostkantone Belgiens, Sandra De Taeye, anlässlich der Vorstellung unterstrich. Der Radwanderweg ist in der Tat nicht nur Radfahrern, sondern auch Fußgängern bzw. Wanderern, Reitern, Skatern und auch Personen mit eingeschränkter Mobilität problemlos zugänglich. Zwischen Trois-Ponts (260 Meter über Meeresniveau) und Weismes (510 Meter) gilt es übrigens eine durchschnittliche Steigung von nur gut einem Prozent zu bewältigen, was selbst weniger geübte Radfahrer vor keine unüberbrückbaren Probleme stellen dürfte.

Die vier betroffenen Gemeinden Trois-Ponts, Stavelot, Malmedy und Weismes freuen sich über den symbolischen Wert dieser künftigen Radwanderstrecke, verbindet diese doch das westliche und das östliche Ende der früheren Fürstabtei Stavelot-Malmedy, die auf eine über 1000-jährige Geschichte zurückblicken kann.

Das Straßenbauministerium der Deutschen Gemeinschaft stellte für den Bau des Radweges, der mit einer doppelten Asphalt-Schicht versehen ist, 1.355 000 Euro zur Verfügung. Dieser Kostenrahmen deckte ebenfalls die Sanierung von mehreren Metallbrücken entlang der Bahnlinie, die Beschilderung, die Bodenmarkierung, die Sicherung der ehemaligen Bahnübergänge sowie den notwendigen Bau von Zufahrtsrampen in Trois-Ponts, Stavelot und Malmedy ab. Die Lütticher Gasgesellschaft ALG investierte ihrerseits 1.210 000 Euro in den Bau der Gasleitung, die unter dem Radweg verlegt ist und mehreren Unternehmen entlang der ehemaligen Bahnlinie, darunter der Malmedyer Papierfabrik Ahlstrom, zugute kommen wird. Zudem können die früheren Bahnhöfe von Stavelot, Malmedy und Weismes mit neuem Leben erfüllt werden.

Für sehr viel Spaß und kurzweilige Unterhaltung dürfte unterdessen das große Eröffnungsfest des neuen Ravel-Wegs am Samstag, dem 3. Juli, sorgen, das sich über die vier Gemeinden erstreckt und zu dem die Besucher, ob Einheimische oder Touristen, schon jetzt herzlich eingeladen sind.
Die Gäste können die Tag bereits mit einem Frühstück in Trois-Ponts oder Weismes beginnen. Um 11 Uhr werden die Bürgermeister Jean-Luc Gabriel (Trois-Ponts) und Thierry de Bournonville (Trois-Ponts) von Trois-Ponts per Tandem Richtung Stavelot-Masta aufbrechen, wo sie gegen 11.30 Uhr zur offiziellen Banddurchschneidung mit den Kollegen Albert Mathonet (Weismes) und André Denis (Malmedy) zusammentreffen, die sich ihrerseits gemeinsam in Weismes auf den Weg gemacht hatten. Der offizielle Teil der Feierlichkeiten findet ab 13.30 Uhr auf dem Gelände von Malmedy Expo statt. Dortselbst wie auch am ehemaligen Bahnhof von Stavelot ist den ganzen Tag über für musikalische Unterhaltung und das leibliche Wohl gesorgt. Ferner startet an der Abtei Stavelot eine kulturelle Fahrradrallye, wobei die Teilnehmer die Auswahl zwischen drei Routen haben. Den Gewinnern winken interessante Preise. Wanderungen von 5, 10 und 15 Kilometern, ein 10-km-Volkslauf und ein Halbmarathon sowie eine Ballveranstaltung am Abend runden das umfangreiche Programm (siehe auch anbei) ab.
Foto: Joachim Schröder: Radler im Alfbachtal

Bayern schwärmen von Eifel-Radlwoche

Dass die Eifel eines der attraktivsten und schönsten Radlgebiete Deutschlands ist, bestätigen 18 Rad-
sportler von Radsportclub FORICE-89 aus der Region Dachau. Ihren Bericht, der unsere schöne Heimat lobt, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.
“Um das Resüme vorwegzunehmen - alle Teilnehmer waren begeistert und sehr beeindruckt von der viel-
fältigen Schönheit der Region -. Der Großteil dieser Mittelgebirgslandschaft liegt im "Eifel.-Ardennen"-
Naturpark, der sich länderübergreifend in Deutsch-
land-Belgien-Luxemburg befindet. Inmitten dieses größten europäischen Naturparks liegt u.a. das ge-
schützte Hochmoorgebiet "Hohes Venn" und die Eifel-Maare, woher dieser Teil den Namen Vulkaneifel trägt.
Für uns Radler war natürlich als besonderer Anreiz das Terrain mit seinen anspruchsvollen Strecken im Bereich zwischen 400 - 800 Höhenmetern, wobei dies aufgrund der wenig befahrenen Straßen ein fast ungewohntes Vergnügen war.
Der Streckenverlauf des Profi-Tages-Radrennen Lüttich-Bastogne-Lüttich führt ebenfalls überwiegend durch dieses Gebiet.
Wer es jedoch gemütlicher und ruhiger angehen lassen möchte, dem bieten hervorragende Fahrradwege auf für Radler ausgebauten stillgelegten Bahntrassen viel Gelegenheit, die wunderschöne Landschaft in Ruhe zu genießen. Die Orginisatoren der Woche, Rudi Heinen, Rudi Wimmer und Willi Wieser hatten anlässlich einer vorausgegangenen Erkundung der Region Tagesetappen ausgewählt. Einige Teilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, das Großherzogtum Luxemburg mit seiner gleichnamigen Hauptstadt sowie die historische Stadt Echternach zu besuchen.
Der ausgewählte Ausgangspunkt Prüm, der sich in der Nähe der bekannten Bierstadt Bitburg inmitten dieser Region befindet war der ideale Ausgangpunkt für die täglichen Touren zwischen 80 - 110 km. Somit konnten bei den Ausfahrten angrenzende Orte in Luxemburg und Belgien per Radl erreicht werden. Sowohl eine Fahrt zu den erloschenen Vulkanen (Maaren) stand auf dem Programm sowie die bekannte Route im Kylltal, wobei in Gerolstein die Trinkflaschen kostenlos direkt an der Mineralwasserquelle aufgefüllt werden konnten.
Am eingelegten Ruhetag war ein Besuch des schön gelegenen und bekannten Eifelstädtchen Monschau (Heimatort des Berichtverfassers) und anschließend die Rückfahrt über Belgien mit Abstecher - kurze Wanderung - im Hochmoor, ausgehend von der höchsten Erhebung Belgiens - Baraque Michel - im Programm.
Da bei einer doch anspruchsvollen Radsportwoche ebenfalls das Quartier eine nicht unwesentliche Rolle spielt, so kann man bei der Auswahl des Hotels von einem wirklichen Glücksgriff sprechen. Das auswählte Landhotel "Am Wenzelbach" das von der Familie Arens seit über 30 Jahren als Eigentümer betrieben wird, bot eine nicht zu überbietende Qualität in allen Bereichen, wobei insbesondere die bereits mit vielen Auszeichnungen versehene Küche mit dem abendlichen 4-Gänge-Menue ein wirkliches Gourmet-Erlebnis waren. Wer gedacht hatte, aufgrund der anstrengenden Tages-Radl-Etappen ein paar Kilo abzuspecken, wurde positiv enttäuscht, da keiner dem hervorragenden Angebot aus Küche und Keller widerstehen konnte.
Nach einer unfallfreien Woche - sowohl auf der Autobahn als bei den Radl-Touren - hatte jeder das Gefühl, eine in jeder Hinsicht erlebnisreiche und schöne Woche verbracht zu haben.”
Rudi Heinen, Radsportclub FORICE-89

Vom Eisenbahn- zum Radfahrerknotenpunkt

Der neue Eifel-Ardennen-Radweg bietet ein wahrlich “grenzenloses" Radfahrvergnügen, verbindet er doch die deutsche Eifel mit den belgischen Ardennen! Von Prüm nach St. Vith fährt man fast durchweg auf der zum Radweg umgebauten, ehemaligen Bahntrasse. Die Anstiegsmeter verteilen sich daher gleichmäßig über längere Strecken, so dass man das Landschaftspanorama des Deutsch-Belgischen Naturparks in aller Ruhe genießen kann.
Von Prüm aus führt der Radweg zunächst durch das Prümtal zum ehemaligen Eisenbahnknotenpunkt Pronsfeld.
Auch heute hat sich der alte Bahnhof wieder zu einem Knotenpunkt entwickelt - jetzt aber für Radfahrer, Inlineskater und Wanderer. Neben Ruhegelegenheiten mit Bänken und Tischen hat sich ein kleiner Imbissstand etabliert und ein kleines Eisenbahnmuseum ist im Aufbau. Eine Deutz-Kleinlok (Köf II) erinnert an die Eisenbahnvergangenheit, die am 11. Juni 2001 mit der endgültigen Stilllegung endete. Hier trennten sich früher die Eisenbahnwege nach Neuerburg und St. Vith in Belgien. Der Personenahnverkehr dorthin wurde aber nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr aufgenommen.
Heute fährt man auf der ehemaligen Bahntrasse  in Richtung Norden durch das Naturschutzgebiet Alfbachtal mit seiner seltenen Tier- und Pflanzenwelt bis nach Bleialf und weiter nach St. Vith.
Heute wollen wir Ihnen zunächst einmal in einer kleinen Diashow die Schönheiten der Teilstrecke des Eifel-Ardennen-Radwegs von Pronsfeld nach Habscheider Mühle nahebringen, festgehalten mit der Kamera des Pronsfelder Heimatforschers Joachim Schröder, der bereits in vielen Veröffentlichungen und Büchern seine Heimatliebe gezeigt hat.

Auf dem Radweg von Pronsfeld nach Bleialf

Banner_oben_1999_178_text

buedesheimlogo