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 Prüm - Stadt des Rheinland-Pfalz-Tag 2011 vom 27.- 29. Mai 2011

Radler-Nachrichten

Neuer Eifel-Blick am Katzenkopf

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Auf dem Katzenkopf zwischen der Waldstadt Prüm und dem stillen Mehlental wurde jetzt der 6. Eifelblick im Prümer Land im Beisein von Ernst Görgen und Ulrich Klinkhammer von der  Geschäftsstelle des Naturparks Nordeifel in Prüm, Verbands-
bürgermeister Aloysius Söhngen und Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy der Öffent-
lichkeit vorgestellt.
Das Material und die Arbeits-
kosten zur Errichtung der Aus-
sichtsplattform finanzierte der Naturpark über das jährliche Ausbauprogramm. Eine Zuwe-
gung  zur Plattform wurde durch die Ortsgemeinde Gondenbrett eingerichtet.

Der Standort dieses Eifelblickes liegt ca. 575 m über dem Meeresspiegel. Von hier aus bietet sich ein eindrucksvoller Blick (fast 270°) über den gesamten Höhenzug der Schneifel bis hin zum Islek und zur Prümer Kalkmulde.
An solchen Stellen haben Wanderer und Naturinteressierte die Möglichkeit, die Landschaft als “Ganzes”  zu erleben, indem einzelne Elemente sinnlich erfasst und als Landschaftsbild zusammen gefügt werden. Aussichtspunkte eignen sich daher besonders als Standorte für Erholung, Naturbildung, Orientierung und Standortbestimmung. Sie vermitteln neben Fernsichten eindrucksvolle Einblicke in Schutzgebiete und Panoramablicke in touristisch attraktive Landschaftselemente, wie Seen, Flusstäler,  Heckenlandschaften, Heiden, Moore, Ortschaften, sehenswerte Einzelobjekte usw.
Der Naturpark Nordeifel hat das Konzept “Eifelblicke” entwickelt. Die anfänglich nur in nordrheinwestfälischen Teil des Naturparks angebotenen Eifel-Blicke wurden im Rahmen des jährlichen Ausbauprogramms auf den rheinland-pfälzischen Teil ausgedehnt und mittlerweile an über 60 Standpunkten umgesetzt. Im rheinland-pfälzischen Teil des Naturparks wurden bisher 6 Stationen eingerichtet. Diese liegen im Bereich des Schwarzen Mannes in der Schneifel, sowie in den Ortsgemeinden Buchet, Oberlauch, Büdesheim, Habscheid und Gondenbrett. Im Bereich Duppach und Schönecken sollen Ende des Jahres 2 weitere  folgen.
(rg); Foto: Udo Schikora

Die “Eifel-Blicke” im Prümer Land

 

 

Radeln und Wandern mit dem Eifelverein Prüm

Radeln an Olef und Urft
Am Samstag den 04.09.2010 startet der Eifelverein Prüm zu einer weiteren Radtour um 13 Uhr vom Prümer Teichplatz-Parkhaus mit PKW's und Rädern. Dieses Mal geht es nach Olef, einem Dorf zwischen Schleiden und Gmünd.
An der Olef, später an der Urft, wird durch Dörfer und ein schönes Waldgebiet zur Urfttalsperre geradelt. Dort ist eine Einkehr vorgesehen, bevor der Rückweg angetreten wird.
Die Gesamtstrecke ist ca. 34 km und von jedem zu fahren.
Alle Radelfreunde und Gäste sind herzlich Willkommen.


Sommerwanderung im Nimstal
Am Samstag, 28. August 2010 wandert der Eifelverein Prüm von Schönecken aufwärts Richtung Irsfelder Hof. Von hier hat man bei klarem Wetter eine weite Sicht über die Eifel.
Die Tour führt abwärts Richtung Nimsreuland in das Nimstal. Auf dem Hauptwanderweg Nr. 5 des Eifelvereins geht es oberhalb der Nims nach Schönecken zurück. Hier ist eine Einkehr vorgesehen.
Die Gehstrecke beträgt ca. 10 Kilometer. Wanderführer ist Rudolf Hohmann.
Abfahrt ist am 28. August 2010 um 13.00 Uhr ab Rathausplatz mit PKW. Mitfahrgelegenheit ist bei einem Kostenbeitrag von 1,-€ gegeben.
(rg)

Biber staut Alfbach wieder auf
Die Biberburg - ein beliebter und interessanter Stop am Alftal-Radweg

Biberbäume_35ß.jpg.Das Espenlaub im Alfbachtal darf wieder bibbern: Ein halbes Jahr nach dem rigorosen Abbau des Biberdamms im Alfbachtal ist der Biber wieder aktiv. Derzeit bietet sich wieder ein vertrautes Bild: Biberdamm, gefällte Bäume, Springkraut und Wasserspiegelungen bestimmen die Szenerie.

Noch vor 8 Monaten wiesen die Info-Tafeln zum Biber nur noch in eine zerklüftete Mondlandschaft.

Der Einsatz in dem Naturschutzgebiet war notwendig geworden, weil einer der beiden Dämme einen Durchlass unter dem Wirtschaftsweg blockierte. So wurde eine solche Menge Wasser aufgestaut, dass das Wasser den Wirtschaftsweg zu durchweichen drohte und die Gefahr bestand, dass der gesamte Weg weggespült wird.

Viele befürchteten damals, dass die Naturattraktion unwiederbringlich verloren sei. Doch nach gut einem halben Jahr hat sich die Situation entspannt. Der Biber ließsich gottlob nicht vergraulen, sondern ganz im Gegenteil: Er baute wieder fleißig an einem neuen Damm. Mittlerweile ist auch der Bachlauf renaturiert, die Vegetation hat sich wieder breit gemacht, Pflanzen kehrten zurück.

Bestenfalls bis auf halbe Höhe wollte die Verbandsgemeinde den Alfbach wieder stauen lassen. Um Fußgängern bei Hochwasser den Weg über die Furt zu ermöglichen, wird noch über einen Holzsteg nachgedacht.

Mittlerweile wurde ein künstlicher Damm von der Gemeinde in Absprache mit der Landespflegebehörde und dem Bauamt angelegt. Ziel ist es, unterhalb der Brücke den Wasserstand anzuheben, damit ein Druckausgleich erfolgt. Denn das durch den Biberdamm gestaute Wasser oberhalb der Brücke drückt durch den Fuß des Dammes und so besteht die Gefahr der Unterspülung. Wenn das Wasser nun unterhalb der Brücke steigt, findet ein Druckausgleich statt.

Touristen, Naturliebhaber und vor allem Radfahrer und Fußgänger finden sich nun wieder zurecht im "Biberland". Fast alles ist wieder wie früher. Die Natur mitsamt der Biber hat wieder "Platz", auch die Wegenutzung ist ungefährdet. Touristen und Tierfreunde zeigen sich mit der Maßnahme einverstanden. "Hauptsache ist, dass die munteren Tiere noch da sind und ihr Zuhause nicht verloren", so ein begeisterter Naturfreund aus Holland.
Joachim Schröder

Zur Fotostrecke

Mit Eifelverein und Rad nach Bernkastel

Eifel-Ardennen-Radweg_WW0Q5208b_350Zur nächsten  Radwandertour lädt der Eifelverein Prüm recht herzlich ein.
Am Samstag den 31. Juli 2010  um 9 Uhr fahren wir mit PKW’s und Rädern vom Parkhaus am Prümer Teichplatz nach Daun auf den  “Maare – Mosel - Radweg”.
Die Strecke führt vom Dauner Bahnhof über Gillenfeld, Hasborn, Wittlich, Lieser nach Bernkastel-Kues.
Nach einer Rast in Wittlich (km 36) fahren wir die Lieser entlang an die Mosel. In Bernkastel schauen wir  uns in der schönen Altstadt um, bevor wir in Kues um 17.45 Uhr in einen Radelbus steigen, der uns wieder zurück nach Daun bringt (Ankunft 19.00 Uhr).
Die Gesamt-Radstrecke beträgt 58 km.
Voranmeldungen sind erforderlich unter 06551/4128 um die Busrückfahrt zu gewährleisten. Kosten je Teilnehmer für die Busfahrt: 6,- bis 7,- €.
Also: Runter vom Sofa und rauf  auf`s Rad !!

Radsportler erklimmen die Höhenlagen der Eifel
Sportler aus dem Münsterland begeistert von der Eifel

rscochtrup_400Prüm in der Eifel war Ziel der Radsportfreunde des RSC Ochtrup. Vierundzwanzig Vereinsmitglieder hatten sich am frühen Freitagmorgen zunächst dank freundlicher Unterstützung zweier Autohäuser angemessen motorisiert auf den Weg in das idyllische Eifelstädtchen gemacht.
Am Nachmittag wurde es dann ernst. Um 15.00 Uhr warteten sechs Vertreter des örtlichen Radsportvereins RSC Prüm auf die Ochtruper, um ihnen die schönsten Strecken rund um Prüm zu zeigen.

So standen dann auch zum Eingewöhnen gleich achtzig Kilometer und rund 1000 Höhenmeter auf dem Programm für die Flachländer aus dem Töpferstädtchen. Doch davon ließen sich die Ochtruper nicht einschüchtern. Unerschrocken folgten sie den Berg erfahrenen Prümern Kollegen und kurbelten sich die anvisierten Steigungen hinauf. Dabei floss natürlich der eine oder andere Schweißtropfen. Wo es hoch geht, geht’s bekanntlich irgendwann auch wieder runter. Bei Gefällstrecken, die zum Teil im zweistelligen Bereich lagen, war daher die volle Konzentration gefordert. Dank der professionellen Führung ihrer einheimischen Begleiter wurde auch diese Herausforderung gefahrlos gemeistert. Erschöpft aber glücklich erreichten die RSCler am frühen Abend ihre Unterkunft im Jugendgästehaus Prüm. Bei einem gemütlichen Abendessen verbunden mit Gesprächen über Ketten, Ritzel und natürlich Berge ließen sie den Abend ausklingen. Natürlich nicht, ohne darauf zu achten, den in Schieflage geratenen Flüssigkeitshaushalt des Körpers wieder ins Lot zu bringen. Schließlich sollte am Samstag die Königsetappe folgen.

Zur Auswahl standen zwei Strecken über 125 und 170 Kilometer. Zunächst ging es für alle gemeinsam bei herrlichem Wetter durch die Südeifel in Richtung Luxemburg. Dabei galt es zwischenzeitlich die größte Herausforderung der Tour zu meistern. Eine satte über 1,6 Kilometer lange Steigung mit Rampen von 18 Prozent Steigung. Der erfolgreiche Gipfelsturm führte dann auch umgehend zu einer Photosession, um die Heldentaten für die Nachwelt festzuhalten. Nach einer malerischen Abfahrt ins benachbarte Luxemburg mit atemberaubenden landschaftlichen Eindrücken stand schließlich ein gemütliches Mittagessen im malerischen Grenzstädtchen Vianden an. Im Schatten großer Sonnenschirme wurden die Akkus für den Heimweg wieder aufgeladen. Das war auch nötig, standen doch für den Nachmittag noch mal rund 90 Kilometer auf dem Programm. Auch dafür hatten die ortskundigen und erfahrenen Begleiter des Radsportclubs Schneifel” Prüm Strecken vom Allerfeinsten ausgesucht, die den Ochtruper Kollegen einiges abverlangten. Ohne Stürze, weil stets umsichtig und diszipliniert gefahren wurde, erreichten alle Teilnehmer abends, wenn auch spät, wieder gut gelaunt aber müde die Unterkunft.

Leichtes Ausradeln war abschließend am Sonntagmorgen angesagt. Was das für die Eifel bedeutet, sollten die Ochtruper Radfahrer schnell merken. Bei rund 50 Kilometer Streckenlänge mit etwa 500 Höhenmetern, wurden sie noch einmal ordentlich gefordert. Immerhin stand der höchste Berg der Schneifel, der “ Schwarze Mann”, auf dem Programm. Auch bei moderatem Tempo war auch diese Etappe einmal anspruchsvoll und mit einer schnellen Trainingseinheit im flachen Münsterland durchaus zu vergleichen. Gegen Mittag hieß es schließlich Abschied nehmen und die Heimreise antreten. Immerhin stand am Nachmittag das Viertelfinalspiel der Deutschen Fußballnationalmannschaft gegen England an. Ein Ereignis, das selbst eingefleischte Radsportler nicht verpassen durften.

Nach einigen Tagen hatten sich die Waden und Oberschenkel der Radsportler von den Strapazen erholt. Deutlich länger anhalten werden die vielen positiven Eindrücke und Erlebnisse eines tollen Wochenendes in der Eifel, bei dem der persönliche Trainingsstand stark verbessert und das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt wurde.
Foto: RSC Ochtrup

Mit dem Rad zum “Großen Preis von Belgien”

Mit dem Rad zum “Großen Preis von Belgien” vom 27.08. bis 29.08. auf Radwegen wird in diesem Jahr zum ersten Mal möglich sein.

Von Prüm gehts über den Prümtalradweg bis nach Pronsfeld. (10 km). Von dort durch das schöne Alfbachtal bis nach Bleialf (12 km) und dann weiter nach St. Vith (17 km). Dieses Stück von Prüm nach St. Vith können Sie auch bequem mit dem “Radlbus” zurücklegen.
Ab St. Vith geht es dann nach Weismes (17 km). Und dann gehts weiter auf neuer Strecke auf dem Ravelradweg nach Stavelot.

Am Samstag, dem 3. Juli, wird der 21,2 km lange Ravelweg auf der ehemalige Bahnlinie zwischen Weismes und Trois-Ponts offiziell seiner Bestimmung übergeben.
Der Asphaltbelag gewährleistet einen hohen Fahrkomfort und erfüllt gleichfalls die hohen Anforderungen der barrierefreien Erholung, wie die Direktorin des Verkehrsamtes der Ostkantone Belgiens, Sandra De Taeye, anlässlich der Vorstellung unterstrich. Der Radwanderweg ist in der Tat nicht nur Radfahrern, sondern auch Fußgängern bzw. Wanderern, Reitern, Skatern und auch Personen mit eingeschränkter Mobilität problemlos zugänglich. Zwischen Trois-Ponts (260 Meter über Meeresniveau) und Weismes (510 Meter) gilt es übrigens eine durchschnittliche Steigung von nur gut einem Prozent zu bewältigen, was selbst weniger geübte Radfahrer vor keine unüberbrückbaren Probleme stellen dürfte.

Die vier betroffenen Gemeinden Trois-Ponts, Stavelot, Malmedy und Weismes freuen sich über den symbolischen Wert dieser künftigen Radwanderstrecke, verbindet diese doch das westliche und das östliche Ende der früheren Fürstabtei Stavelot-Malmedy, die auf eine über 1000-jährige Geschichte zurückblicken kann.

Das Straßenbauministerium der Deutschen Gemeinschaft stellte für den Bau des Radweges, der mit einer doppelten Asphalt-Schicht versehen ist, 1.355 000 Euro zur Verfügung. Dieser Kostenrahmen deckte ebenfalls die Sanierung von mehreren Metallbrücken entlang der Bahnlinie, die Beschilderung, die Bodenmarkierung, die Sicherung der ehemaligen Bahnübergänge sowie den notwendigen Bau von Zufahrtsrampen in Trois-Ponts, Stavelot und Malmedy ab. Die Lütticher Gasgesellschaft ALG investierte ihrerseits 1.210 000 Euro in den Bau der Gasleitung, die unter dem Radweg verlegt ist und mehreren Unternehmen entlang der ehemaligen Bahnlinie, darunter der Malmedyer Papierfabrik Ahlstrom, zugute kommen wird. Zudem können die früheren Bahnhöfe von Stavelot, Malmedy und Weismes mit neuem Leben erfüllt werden.

Für sehr viel Spaß und kurzweilige Unterhaltung dürfte unterdessen das große Eröffnungsfest des neuen Ravel-Wegs am Samstag, dem 3. Juli, sorgen, das sich über die vier Gemeinden erstreckt und zu dem die Besucher, ob Einheimische oder Touristen, schon jetzt herzlich eingeladen sind.
Die Gäste können die Tag bereits mit einem Frühstück in Trois-Ponts oder Weismes beginnen. Um 11 Uhr werden die Bürgermeister Jean-Luc Gabriel (Trois-Ponts) und Thierry de Bournonville (Trois-Ponts) von Trois-Ponts per Tandem Richtung Stavelot-Masta aufbrechen, wo sie gegen 11.30 Uhr zur offiziellen Banddurchschneidung mit den Kollegen Albert Mathonet (Weismes) und André Denis (Malmedy) zusammentreffen, die sich ihrerseits gemeinsam in Weismes auf den Weg gemacht hatten. Der offizielle Teil der Feierlichkeiten findet ab 13.30 Uhr auf dem Gelände von Malmedy Expo statt. Dortselbst wie auch am ehemaligen Bahnhof von Stavelot ist den ganzen Tag über für musikalische Unterhaltung und das leibliche Wohl gesorgt. Ferner startet an der Abtei Stavelot eine kulturelle Fahrradrallye, wobei die Teilnehmer die Auswahl zwischen drei Routen haben. Den Gewinnern winken interessante Preise. Wanderungen von 5, 10 und 15 Kilometern, ein 10-km-Volkslauf und ein Halbmarathon sowie eine Ballveranstaltung am Abend runden das umfangreiche Programm (siehe auch anbei) ab.
Foto: Joachim Schröder: Radler im Alfbachtal

Bayern schwärmen von Eifel-Radlwoche

Dass die Eifel eines der attraktivsten und schönsten Radlgebiete Deutschlands ist, bestätigen 18 Rad-
sportler von Radsportclub FORICE-89 aus der Region Dachau. Ihren Bericht, der unsere schöne Heimat lobt, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.
“Um das Resüme vorwegzunehmen - alle Teilnehmer waren begeistert und sehr beeindruckt von der viel-
fältigen Schönheit der Region -. Der Großteil dieser Mittelgebirgslandschaft liegt im "Eifel.-Ardennen"-
Naturpark, der sich länderübergreifend in Deutsch-
land-Belgien-Luxemburg befindet. Inmitten dieses größten europäischen Naturparks liegt u.a. das ge-
schützte Hochmoorgebiet "Hohes Venn" und die Eifel-Maare, woher dieser Teil den Namen Vulkaneifel trägt.
Für uns Radler war natürlich als besonderer Anreiz das Terrain mit seinen anspruchsvollen Strecken im Bereich zwischen 400 - 800 Höhenmetern, wobei dies aufgrund der wenig befahrenen Straßen ein fast ungewohntes Vergnügen war.
Der Streckenverlauf des Profi-Tages-Radrennen Lüttich-Bastogne-Lüttich führt ebenfalls überwiegend durch dieses Gebiet.
Wer es jedoch gemütlicher und ruhiger angehen lassen möchte, dem bieten hervorragende Fahrradwege auf für Radler ausgebauten stillgelegten Bahntrassen viel Gelegenheit, die wunderschöne Landschaft in Ruhe zu genießen. Die Orginisatoren der Woche, Rudi Heinen, Rudi Wimmer und Willi Wieser hatten anlässlich einer vorausgegangenen Erkundung der Region Tagesetappen ausgewählt. Einige Teilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, das Großherzogtum Luxemburg mit seiner gleichnamigen Hauptstadt sowie die historische Stadt Echternach zu besuchen.
Der ausgewählte Ausgangspunkt Prüm, der sich in der Nähe der bekannten Bierstadt Bitburg inmitten dieser Region befindet war der ideale Ausgangpunkt für die täglichen Touren zwischen 80 - 110 km. Somit konnten bei den Ausfahrten angrenzende Orte in Luxemburg und Belgien per Radl erreicht werden. Sowohl eine Fahrt zu den erloschenen Vulkanen (Maaren) stand auf dem Programm sowie die bekannte Route im Kylltal, wobei in Gerolstein die Trinkflaschen kostenlos direkt an der Mineralwasserquelle aufgefüllt werden konnten.
Am eingelegten Ruhetag war ein Besuch des schön gelegenen und bekannten Eifelstädtchen Monschau (Heimatort des Berichtverfassers) und anschließend die Rückfahrt über Belgien mit Abstecher - kurze Wanderung - im Hochmoor, ausgehend von der höchsten Erhebung Belgiens - Baraque Michel - im Programm.
Da bei einer doch anspruchsvollen Radsportwoche ebenfalls das Quartier eine nicht unwesentliche Rolle spielt, so kann man bei der Auswahl des Hotels von einem wirklichen Glücksgriff sprechen. Das auswählte Landhotel "Am Wenzelbach" das von der Familie Arens seit über 30 Jahren als Eigentümer betrieben wird, bot eine nicht zu überbietende Qualität in allen Bereichen, wobei insbesondere die bereits mit vielen Auszeichnungen versehene Küche mit dem abendlichen 4-Gänge-Menue ein wirkliches Gourmet-Erlebnis waren. Wer gedacht hatte, aufgrund der anstrengenden Tages-Radl-Etappen ein paar Kilo abzuspecken, wurde positiv enttäuscht, da keiner dem hervorragenden Angebot aus Küche und Keller widerstehen konnte.
Nach einer unfallfreien Woche - sowohl auf der Autobahn als bei den Radl-Touren - hatte jeder das Gefühl, eine in jeder Hinsicht erlebnisreiche und schöne Woche verbracht zu haben.”
Rudi Heinen, Radsportclub FORICE-89

Vom Eisenbahn- zum Radfahrerknotenpunkt

Der neue Eifel-Ardennen-Radweg bietet ein wahrlich “grenzenloses" Radfahrvergnügen, verbindet er doch die deutsche Eifel mit den belgischen Ardennen! Von Prüm nach St. Vith fährt man fast durchweg auf der zum Radweg umgebauten, ehemaligen Bahntrasse. Die Anstiegsmeter verteilen sich daher gleichmäßig über längere Strecken, so dass man das Landschaftspanorama des Deutsch-Belgischen Naturparks in aller Ruhe genießen kann.
Von Prüm aus führt der Radweg zunächst durch das Prümtal zum ehemaligen Eisenbahnknotenpunkt Pronsfeld.
Auch heute hat sich der alte Bahnhof wieder zu einem Knotenpunkt entwickelt - jetzt aber für Radfahrer, Inlineskater und Wanderer. Neben Ruhegelegenheiten mit Bänken und Tischen hat sich ein kleiner Imbissstand etabliert und ein kleines Eisenbahnmuseum ist im Aufbau. Eine Deutz-Kleinlok (Köf II) erinnert an die Eisenbahnvergangenheit, die am 11. Juni 2001 mit der endgültigen Stilllegung endete. Hier trennten sich früher die Eisenbahnwege nach Neuerburg und St. Vith in Belgien. Der Personenahnverkehr dorthin wurde aber nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr aufgenommen.
Heute fährt man auf der ehemaligen Bahntrasse  in Richtung Norden durch das Naturschutzgebiet Alfbachtal mit seiner seltenen Tier- und Pflanzenwelt bis nach Bleialf und weiter nach St. Vith.
Heute wollen wir Ihnen zunächst einmal in einer kleinen Diashow die Schönheiten der Teilstrecke des Eifel-Ardennen-Radwegs von Pronsfeld nach Habscheider Mühle nahebringen, festgehalten mit der Kamera des Pronsfelder Heimatforschers Joachim Schröder, der bereits in vielen Veröffentlichungen und Büchern seine Heimatliebe gezeigt hat.

Auf dem Radweg von Pronsfeld nach Bleialf

 

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