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Stadt des Rheinland-Pfalz-Tag 2011 vom 27.- 29. Mai 2011

"Ich bin stolz auf Euch, ihr habt übermächtiges geleistet“

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"Ich bin stolz auf Euch, ihr habt übermächtiges geleistet“, so begrüßte Stadtbürgermeisterin Mahthilde Weinandy die rund 800 freiwilligen Helfer des Rheinland-Pfalz Tages, die sich zum Dankesfest in der Prümer Markthalle eingefunden hatten.
Die Bürgermeisterin hob die Helfer besonders hervor und war von deren Arbeit immer noch begeistert, sprachlos und angetan.
"Ohne Euch wäre der RLP-Tag nicht gestemmt worden. Die Polizei, das THW, die Feuerwehr und all die ehrenamtlichen Helfer waren eine große Gemeinschaft während des Rheinland-Pfalz-Tages.
Wir haben alle Zweifler an Prüms Leistungsfähigkeit eines Besseren belehrt. Ich bin stolz auf Euch".

Landrat Dr. Joachim Streit und Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen schlossen sich den Worten der Bürgermeisterin an und aben ihrer Freude und Anerkennung über diese Hilfs- und Leungsbreitschaft Audruck.
Für den musikalischen Rahmen des Abends sorgten die Prümer Abteibläser.
Udo Schikora

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Gemeinsam auf den Spuren Christi
Ökumenischer Gottesdienst beim Rheinland-Pfalz-Tag mit Präses und Bischof

IMG_0617_350In der voll besetzten Basilika St. Salvator in Prüm haben am 28. Mai Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, und der Bischof von Trier, Dr. Stephan Ackermann einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Unter den Gläubigen waren auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck und Innenminister Roger Lewentz.  Der christliche Glaube habe das Gesicht des Landes wesentlich geprägt, sagte der Bischof Ackermann in seiner Begrüßung. Er gehöre wesentlich zur Identität von Rheinland-Pfalz dazu.

Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Gemeinsam auf den Spuren Christi“. In der Basilika St. Salvator werden Teile der Sandalen Christi aufbewahrt. Auch wenn das Motto auf die Sandalen verweise, gehe es doch ebenso wie bei der Heilig-Rock-Wallfahrt im kommenden Jahr nach Trier nicht um eine „Reliquienschau“, betonte Bischof Ackermann. Er rief die Gläubigen  vielmehr dazu auf, sich von den „Symbolen, die auf Christus hinweisen“, inspirieren zu lassen. Es gehe darum, Spuren Christi in der Gegenwart zu entdecken und zu hinterlassen.

Christinnen und Christen – katholische wie evangelische – brauchen Gottes Wort und Gottes Sakrament, um die Spuren Christi und die Gegenwart Gottes für ihr Leben immer wieder neu zu erkennen. Das betonte Präses Schneider in seiner Predigt über die biblische Geschichte der Emmausjünger. In dieser Geschichte sind zwei Männer mit dem auferstandenen Jesus unterwegs, erkennen ihn aber erst, als er mit ihnen – wie beim letzten Abendmahl vor seiner Kreuzigung – das Brot bricht. Schneider forderte die Gläubigen auf: „Lasst uns den Worten Jesu trauen, dass er selbst als der Auferstandene und Lebendige durch die Zeiten hindurch mitten unter uns ist, wenn wir in seinem Namen Tischgemeinschaft miteinander halten und feiern.“

Während des Rheinland-Pfalz-Tages, der vom 27. bis zum 29. Mai in Prüm  stattfand, präsentierten sich Einrichtungen und Gruppen des Bistums Trier, des Evangelischen Kirchenkreises Trier und die Neuapostolische Kirche auf einer „ökumenischen Kirchenmeile“. Rund um die Basilika gab es unter anderem Kinder-Aktionen, spirituelle Angebote und Diskussionen über Gott und die Welt auf der „blauen Couch“.

Auf dieser Couch, einem Angebot der Diakonie, wurden zahlreiche Interviews geführt, auch mit Präses und Bischof. Thema war dabei unter anderem die Frage des Ausstiegs aus der Atomenergie. Dabei befürwortete Bischof Ackermann die Empfehlung der Ethikkommission zur Energiepolitik, innerhalb eines Jahrzehntes aus der Kernkraft auszusteigen. „Das ist ein guter Ratschlag“, sagte Ackermann. Wichtig sei, dass der Ausstieg in einer guten Weise und nicht überstürzt erfolge. Für Präses Schneider ist die Atomtechnologie eine Technologie, die absolute Sicherheit erfordere. „Und das Absolute ist nicht unser Maß, sondern das Fehlerhafte“, sagte er. Es mache die Größe von Menschen aus, wenn sie umkehren könnten. Er persönlich glaube, bei der Bundesregierung habe ein ernsthaftes Umdenken eingesetzt, ergänzte Schneider.
Presse Bistum; Foto: Udo Schikora

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toepfer_350Bühnen, Aktionsflächen, Ausstellungen 

Gut gelungen ist den Organisatoren der Gastgeberstadt die Einteilung der verschiedenen Ausstellungs-, Aktions- und Bühnenflächen. Das war gewiss keine Kleinigkeit, im Gegenteil: Im Vorfeld musste viel vermessen, geplant und gebaut werden. 

Doch an allen drei Tagen zeigte sich eine wunderbare Mischung von all dem, was einen guten Rheinland-Pfalz-Tag ausmacht. Vorführungen und Informationen der verschiedensten Art gab es im Messegelände, wo die Rettungsdienste und die Streikräfte sich präsentierten. Mitten in der Stadt, am Johannismarkt, bot der Landesverband der Musikschulen teils erstklassige Darbietungen, während im Pfarrgarten die Kirchen für Informationen und etwas Entspannung sorgten. Das Zelt der Großregion auf dem Altenmarkt fand viel Zulauf. Eine besondere Anziehungskraft entfaltete hier die Abteilung "Wald- und Forstwirtschaft", die zum Spielen, Rätseln und Erleben einlud und dabei voll ins Schwarze traf: Der Wald wurde zum Erlebnisraum für Jung und Alt.

Auf dem Tiergartenplatz traf sich das gesamte politische Bundesland mit den Ministerien und der Darstellung der gewachsenen Partnerschaft mit Ruanda. Feuerwehr, Polizei, THW, Bundespolizei und Zoll zeigten ihre technischen Errungenschaften und einige Demonstrationen am Teichplatz, während das Forum "Friede, Umwelt, Integration" ihr Zelt in der Kurcenterstraße aufgeschlagen hatte. Hier und am Freibad waren viele Selbsthilfegruppe präsent, im Kurpark herrschte Aktivität und Spaß: Sport, Spiel, Freizeit und ein Kinderfest fanden besonders bei Familien einen ungeahnten Zulauf. 

Eine einzige Erlebniszone war das "Eifeldorf" auf dem Prümer-Sommer-Platz. Hier gab es Kulinarisches aus der Region, viele Aktionen mit Kochdemonstrationen, Musik und Verweilmöglichkeiten. Diese "kommunale Bühne" war zu fast jeder Zeit gut ausgelastet und bot eine üppige Vielfalt an Genüssen aller Art. 

Neben diesen Bühnen und Aktionsflächen war die Pallette der Ausstellungen eine wesentliche Bereicherung des Landesfestes. Das Gesundheitsamt präsentierte "Demenz ist anders", die Vermessungs- und Katasterverwaltung Geobasisdaten. In der Ritzstraße zeigten sich die Künstler aus Eifel und Ardennen "in Prüm zuhaus" mit einer "Galerie fine art- eifel", der Landtag Rheinland-Pfalz präsentierte sich in einer Wanderausstellung auf dem Tiergartenplatz. Weitere Ausstellungen des Ateliers Prüm, des Förderkreises Symposion Weißenseifen, des Geschichtsvereins und des Statistischen Landesamtes komplettierten das dichte Ausstellungsprogramm.
Joachim Schröder

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Stadt mit Herz
Kommentar von Joachim Schröder

Wie hieß es nach den Olympischen Spielen in und über München einst? "Weltstadt mit Herz". Das ist die Metropole bis heute geblieben.

Prüm, die Abtei- und Waldstadt, Stadt der Kultur und Schulen, trägt seit dem Rheinland-Pfalz-Tag den Ehrentitel "Kleinstadt mit Herz". Das kann mit Fug und Recht behauptet werden. Prüm zeigte sein schönstes Gesicht, selbst der Wettergott ist nun ein Prümer. Die Gastgeberstadt hat Spuren gelegt, Spuren, in die die Besucher - wohl an die 120.000 - eintraten und die sie in Erinnerung behalten.

Die Menschen, die hierher kamen, waren voll des Lobes. Ob aus Mainz, Kaiserslautern, Koblenz oder Zweibrücken - man zeigte sich beeindruckt. Das herrliche Ambiente mit Abtei- und Basilikablick, die offenen Plätze, Straßen und das hervorragende Angebot lagen dabei klar vorne: "Ein tolles Programm, nette Menschen, viele Köstlichkeiten - alles vom Feinsten", so die Kommentare der Besucher. SWR-Reporterin Judith Kauffmann brachte es sehr persönlich auf den Punkt: "Ein kleines, aber goldiges Städtchen".

Und die Organisatoren? Sie leisteten Bedeutendes. Stadt, Verbandsgemeinde, der Eifelkreis, die vielen Macher hinter den Kulissen, das Orga-Team, die freiwilligen Helfer, Notdienste und Polizei sorgten trotz Enge und Hitze für Sicherheit und Ordnung. Die heimische Bevölkerung zeigte sich verständnisvoll, viele Einschränkungen musste man in Kauf nehmen.

Die Busse liefen perfekt, die Beschilderung war gut und auch die Organisation der Parkplätze im Außenbereich war bestens. Gut zu wissen: Nichts Schlimmes ist passiert - im Gegenteil: Ein Fest der Sinne, eine 72-Stunden-Feier voller Harmonie und Geselligkeit. Ein großes Fest der Begegnung.

Kritikerstimmen werden schnell verstummen! Nörgler, Neider und Grantler gibt es immer. Es waren nur wenige, aber laute. Sie werden sich belehren lassen müssen oder gelangten schon zur Einsicht. Prüm hat die Herausforderung bestens gestemmt, natürlich mit großer Unterstützung aus Mainz.

Was wird bleiben? Nachhaltigkeit wird bleiben. Die große Begegnungsfeier mit dem besonderen Flair der Region, dem Charme der Stadt, der Gastgeberfreude und der Herzlichkeit der Menschen ist nicht nur auf Fotos gebannt. Sie wird auch in den Herzen weiterleben:

Prüm, die "Kleinstadt mit Herz".

Joachim Schröder

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Ein stimmungsvolles und friedliches Landesfest

bt_350Der 28. Rheinland-Pfalz-Tag in Prüm war ein stimmungsvolles, friedliches und über die Landesgrenzen ausstrahlendes Landesfest. Zu diesem Fazit kamen Ministerpräsident Kurt Beck, Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Aloysius Söhngen, bei der abschließenden Pressekonferenz.

Bei anfänglich kühlen Temperaturen und schließlich strahlendem Sonnenschein gaben sich vom 27. bis 29. Mai 2011 Persönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen ein Stelldichein in der Eifelstadt. Mehr als 120.000 Besucherinnen und Besucher erkundeten die Prümer Innenstadt, die sich mit einer attraktiven Festmeile, einem vielfältigen Bühnen- und Unterhaltungsprogramm und vor allem mit einer beeindruckenden Gastfreundlichkeit präsentierte."Der Rheinland-Pfalz- Tag hat viele Menschen in die Region gelockt und uns die vielen Facetten unserer schönen Heimat gezeigt", sagte der Ministerpräsident.

Prüm bot ein buntes Programm, musikalische Highlights und integrierte bewusst das nachbarliche und freundschaftliche Miteinander im Dreiländereck Belgien, Luxemburg und Deutschland in das Festprogramm. Dies konnte man unter anderem auf dem Bauern- und Ökomarkt, dem "Markt der Städte und Landkreise" und beim großen Festzug am Sonntag erleben.

Der 28. Rheinland-Pfalz-Tag hat nicht nur das Gemeinschaftsgefühl in der Region gestärkt, er hat auch die Werbetrommel für die Ausrichterkommune und das gesamte Land gerührt.

"Ich war gern in Prüm zu Gast und danke für das unkomplizierte und fröhliche Miteinander aller Beteiligten. Es war ein herzliches Landesfest und auch ein gemütliches Wohlfühlfest, bei dem alles fußläufig zu erreichen war", so Beck.
Ein Dank gebühre auch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den ehrenamtlichen Helfern auf und hinter den Bühnen und den Einsatzkräften, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben.

Gemeinsam mit 360 Gästen verfolgte die Landesregierung den Festzug mit über 110 Beiträgen auf der Ehrentribüne. Auch Oberbürgermeister Dr. Joachim Gerhard aus Ingelheim sah dem Umzug aufmerksam zu, um sich für den 29. Rheinland-Pfalz-Tag 2012 in seiner Heimatstadt Ingelheim inspirieren zu lassen.
Foto: Joachim Schröder: Der Hahnplatz beim Bonny Tyler Konzert

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Prüm - Stadt mit Herz

festz_350Am Abend nach dem großen Umzug waren sich alle einig: Der Rheinland-Pfalz-Tag in Prüm überstieg alle Erwartungen. Rund 55.000 Gäste fanden sich am Sonntag in der Abteistadt ein, um mitzufeiern beim großen Landesfest.

"Petrus muss ein Prümer sein" titelte Pruemnetz am Vormittag und hatte recht: Den ganzen Tag über gab nur Sonnenschein. Grundvoraussetzung für Feierlaune, Freude und Kommunikation. Heiterkeit und Frohsinn lag über dem Tag, der als "größter Feiertag" in die Annalen der traditionsreichen Abteistadt eingehen wird.

115 Motivwagen, musizierende Vereine, Fußgruppen und Repräsentanten beteilgten sich am größten Umzug, den Prüm je gesehen hat. Rund drei Stunden wälzte sich der bunte Bandwurm über die Bahnhofstraße, Kreuzerweg, Umweg, Tiergartenstraße, Hahnstraße in das "Herz" der Waldstadt - den Hahnplatz. Hier erwarteten neben der politischen Prominenz etwa 7000 Menschen den Zug.

Auf der Tribüne wurde Ministerpräsident Kurt Beck mit seinem Kabinett und vielen Ehrengästen Zeuge einer heiter-bunten Veranstaltung. Tanz, Spiel, Vorführungen und viel Spaß prägten das bunte Bild unter sonnenverhangenen Himmel und der prächtigen Kulisse der Basilika. Die Fernsehkameras zeichneten das Geschehen auf - die Sendung wird am Abend ausgestrahlt.

Ein Fazit zu sehen, ist erlaubt: Prüm gab sein Bestes, die Besucher waren sehr angetan. Prüm war ein sehr guter Gastgeber, das war am Rande immer wieder zu hören. Und: Man hätte nicht geglaubt, dass eine "so kleine Stadt das stemmen könne".  Es wurde gestemmt - und wie!
Joachim Schröder

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Petrus muss ein Prümer sein!

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In Prüm pulsierte am gestrigen Samstag das Leben. Nach dem eher gemütlichen Auftakt am Freitag rollte am gestrigen Samstag eine wahre Menschenlawine auf die Stadt zu. Höhepunkt: Der Auftritt der Rock-Lady Bonnie Tylor auf der SWR-Bühne am Abend. 

Der Tag fing besinnlich an mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Basilika. Anschließend führte Pastor Robert Lürtzener die illustre Gästeschar mit MP Kurt Beck an der Spitze durch das Gotteshaus. Zelebranten waren der Trierer Bischof Ackermann und der EKD-Vorsitzende Schneider. 

Die Politiker begaben sich anschließend sofort in die Stadt, um die zahllosen Stände, Aktionsflächen und Programme in Augenschein zu nehmen. Dabei ging es locker zu: MP Beck zu Pruemnetz: "Das sind die Vorzüge einer kleinen Stadt - man ist eng zusammen, die Wege sind kürzer, alles geht familiärer zu". 

Kurze Wege - naja. Vom interessanten Angebot im Messegelände durch die verschiedenen Zonen im Stadtgebiet bis hin zur "sportlichen Meile" im Kurpark - es gab eine Fülle zu sehen und zu erleben. Auf den Bühnen gab es ein bunt gemischtes Programm, eine Unzahl an Vorführungen ergänzte die Darbietungen und Hunderte von Informations- und Kaufsständen zogen die Menschen an. 

Im Eifeldorf wurde Kulinarisches aus der Eifel angeboten, vom Edelbrand bis zur Eifel-Haxe und Reibekuchen war alles zu haben. Tiergarteninsel, Altenmarkt und Johannismarkt zeigten nicht nur ihr neues "Gesicht", sondern eigneten sich bestens für die Darbietungen. Kernzone war der Hahnplatz mit seinen verlockenden Angeboten für Musik- und Kulturfreunde. Dabei zeigte sich der Platz mit der tollen Kulisse der Abtei und Basilika von seiner schönsten Seite. 

judo_350Eine Augenweide und Erlebniszone war und ist der Kurpark. Ideale Bedingungen für Kinder, Sporttreibende und Familien fanden die Besucher vor. Gäste aus Nah und Fern zeigten sich beeindruckt vom natürlichen Ambiente in diesem eher stillen Stadtteil der Abteistadt - im Kurpark herrschte ausgelassene Stimmung. 

Höhepunkt des Tages war am Abend - Punkt 21 Uhr - der Auftritt der wallisischen Rock-Röhre Bonnie Tyler, die ihre ganze Frauenpower erkennen ließ. 90 Minuten nonstop Tyler-Act - etwa 8000 Menschen auf dem Hahnplatz klatschten begeistert mit und schwangen ihre Hüften. 

Ein schöner Rheinland-Pfalz-Tag bei besten Wetterbedin-
gungen! Petrus muss ein Prümer sein, zumindest ein Eifeler.
Joachim Schröder

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Festumzug und Feuerwerk

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Mit 115 Gruppen bildet heute ab 13 Uhr der große Festumzug durch die Waldstadt den Höhepunkt des Landesfestes.

Auf dem Zugweg werden Zigtausende erleben, was die einzelnen Regionen, Städte und Landkreise des Landes der Rüben und Reben zu bieten haben.

Ausgehend vom Kreuzerweg über Kalvarienbergstraße, Umweg, Tiergarten- und Hahnstraße, vorbei an der Ehrentribüne am Hahnplatz, wird der über 3 Kilometer lange Lindwurm gegen 16 Uhr am Ritzkreisel sein Ende haben.
Das dreitägige Landesfest bietet aber auch heute wieder einen bunten Mix aus Information und Unterhaltung im gesamten Stadtgebiet.

Um 22:30 Uhr setzt ein Höhenfeuerwerk über der Basilika den Schlusspunkt hinter ein bisher gelungenes Fest.

PRUEMNETZ wird mit 2 Fotografen unterwegs sein, um das Geschehen für sie festzuhalten.

Mit den Bildern unserer Webcam werden Sie zudem auch in der Ferne Live-Eindrücke vom großen Festumzug von der Ehrentribühne aus, dem Programm auf der SWR-Bühne ab 17 Uhr und dem abschließenden Feuerwerk genießen können
RG; Foto: Willy Weinandy: Prümer Wagen 2010 in Neustadt

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Ganz Prüm eine Partymeile
Musikbühnen ziehen abends Tausende an

Bis spät in die Nacht dröhnt und schallt es über unserer kleinen Eifelstadt. Zigtausende genießen das Prümer Partyfeeling. Von den Veranstaltern ist Sorge getragen, dass für jeden Geschmack etwas im Angebot ist.

Ed_250Im „Eifeldorf“ bei der Verbandsgemeinde heizte Radio RTL 93,7 und 97,0 mit den besten Hits aller Zeiten freitags und samstags die Stimmung an.

Freitags begeisterte die „Eifel-Party-Nacht“ tausende Fans mit den besten Kultbands von damals und heute, mit dabei: „Hallo Rakete“, „Merlix“ und „Innuendo".
Samstags „Die Nacht der Stimmen“ mit den besten Sängern und Musikern der Eifel, mit dabei:  Thomas Schwab & Band, Oliver Rohles, Tobias Weber, Frank Rohles, Barbara Spoo und die Sieger des Gesangwettbewerbs.

Der heutige Sonntag ist der Tag der  Freunde des Jazz. Gestartet wird um 10 Uhr mit einem Jazzfrühstück. Ab 17 Uhr – nach dem großen Festumzug - Crime-Jazz vom DJ-Pult bis zum Treffen von Musik und Literatur beim „Eifel-Krimi-Abend“ mit EifelAward-Träger Dr. Josef Zierden und bekannten Eifel-Krimi-Autoren, z.B. Carsten Sebastian Henn, Edgar Noske und Günter Krieger. Den musikalischen Rahmen liefert „GRAYTEST“ (Michael Kiessling & Roger Weiler).

Ausst_250Auf dem Johannismarkt beherrscht die Musik aller Richtungen den ganzen Tag über die Szene. Von Big Band Sound über Jazz bis Rock und Pop reicht das Repertoire der Schülerinnen und Schüler der Musikschulen des Landes.

Am Sonntag von 11 bis 20 Uhr – unterbrochen vom großen Festumzug – präsentieren sich hier, beginnend mit der Bigband „Rhythm and Brass“ der Musikschule Kuseler  Musikantenland, einzelne Musikgruppen der Musikschule des Eifelkreises.


 

Hahn_250Auf dem Hahnplatz vor der Basilika hat der SWR seine Zelte aufgeschlagen.
Auf der großen Bühne gab es am Freitag mit der Liveübertragung von „SWR auf Tour“ ein Angebot für die Freunde der leichten Muse gepaart mit Wissen. Einige Tausend hatten sich eingefunden, um Martin Seidles amüsante Vorstellung des Prümer Landes zu folgen. Bekannte Gäste waren unter anderem Sydney Youngblood, Stefanie Hertel, der SWR SonntagsChor und Startenor  Johannes Kalpers. (gesonderter Beitag mit Fotostrecke hier)
Samstag ein Höhepunkt für die Freunde der Rockmusik. Bonny Tyler, die  walisische Rockröhre verstand es die Tausende, die den Hahnplatz komplett füllten, in ihren Bann zu ziehen. (Fotostrecke)

Der heutige Sonntag ist den Schlagerfreunden gewidmet. Ab 17 Uhr wird
Moderator Nick Benjamin das SWR4 Schlagerfestival mit Achim Petry, Ramon Chormann und Christoff & Band, dem Superstar aus Belgien präsentieren.
Den Abschluss bildet ab 20.45 Uhr die Schlagerparty mit Van Baker & Band.

Joh_250Das Ausstellungsgelände mit Halle war Treffpunkt der Jugend rund um die RPR1. – bigFM Open-Air-Bühne. Freitags und samstags feierten auch hier Tausende begeistert bis in den frühen Morgen ab.
Topact am Freitag war die finnische Band „Sunrise Avenue“, die extra per Hubschrauber eingeflogen wurde. (Fotostrecke)

Zuvor hatten auf der RPR1-Bühne Ministerpräsident Kurt Beck und Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy im Beisein von Landrat Dr. Joachim Streit und Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen das Landesfest offiziell eröffnet.

Am Samstag zog dann die bigFM – Open Air Party mit Repulse, Fabian Buch, Eklipse, Marteria und last not least Topact Cassandra Stehen wieder tausende an.
Abschluss war an beiden Tagen die bigFM – Party Night mit den bigFM Party Chillern und bigFM DJ Attila.

Heute, Sonntag, nach dem Festumzug RPR1. – Partyab mit Sarah von Neuburg und Lars Christian Karde, live on Stage: The Jomtones und Sidewalk.
RG; Fotos: Udo Schikora

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Die Ministerriege hinterließ ihre Spuren

Goldbuch_350Nach der Kaninettssitzung am gestrigen Tag schritt Ministerpräsident Kurt Beck mit seinem neuen Kabinett in den Vorraum des historischen Gebäudes, heute attraktives Haus des Gastes, um sich in das Goldene Buch der Abteistadt Prüm einzutragen.

Zuvor hatte Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy vor der Presse die bisherigen Eintragungen erläutert: Von MP Peter Altmeyer (1955) über Künstler und Sportler hinterließen hier viele prominente Stadtbesucher ihre schriftlichen Grüße.

Beck sparte nicht mit Anekdoten rund um andere "goldene Bücher". Von Worms bis Koblenz, von Trier bis Landau: Überall ranken sich kuriose Geschichten um die Einträge. Das neue Mainzer Kabinett aus SPD und Grünen vollzog den Akt dann doch einheitlich mit schwarzer Tinte. "Das wollen wir so beibehalten", so Beck scherzhaft. Vize-Ministerpräsidentin Evelyn Lempke und ihre Kollegen sahen alles gelassen und - kommentarlos.

Anschließend tauschten die Gäste und Gastgeber großzügig Geschenke aus. Mathilde Weinandy, Aloysius Söhngen und Joachim Streit erhielten Gemälde berühmter rheinland-pfälzischer Bauwerke, im Gegenzug erhielten Beck und die Minister kulinarische Köstlichkeiten aus der Eifel. 
Joachim Schröder

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SWR - Abend aus Prüm - hinaus in alle Welt
Prüm und die Region im Fokus des Rheinland - Palz - Tages

ontour_350Unterhaltsam, informativ und spannend :  "SWR on Tour" lieferte Bemerkenswertes aus der Region, viel Unterhaltung mit Schlagern und Pop, dazu kam eine Menge geballter Information.

"Ist es wahr, das in Weißenseiffen künstlerisch gearbeitet wird?" "Stimmt es, dass es Dudelsackspieler in Dudeldorf gibt?" "Hat ein Prümer Mönch die Maibowle erfunden?" Das SWR - Team mit Moderator Martin Seidler hatte sich für das Quiz interessante Regionalfragen einfallen lassen und - die Ratespieler ließen sich nicht lumpen. Selbst Ministerpräsident Beck - im Publikum sitzend - wusste auf die Frage nach der Echternacher Springprozession eine Antwort: "Klar, das geht nach vorne und zurück".

Das Publikum war bunt gemischt -Alt und Jung waren gekommen, um einmal live mitzuerleben, was so auf der Bühne und hinter den Kulissen abgeht. Kameras im Vorbeiflug über den Köpfen, stationär oder im Galopp durch die Gänge - es war äußerst interessant, was die Technik aufbot. Glänzend aufgelegt: Martin Seidler - ein Moderator mit viel Wissen und Emotion. 

Als Künstler waren Stefanie Hertel, Johannes Kalpers mit dem SWR-Sonntagschor, Sydney Youngblood und Barbara Spoo, die ein Heimspiel hatte, auf der Bühne aufgeboten. Besonders überzeugte Kalpers mit seinem Hit "Regenbogen und Sonnenschein". Das Publikum war begeistert. 

Im Interview: Monika Rolef als Bertrada, die Prüm gut darstellte. Als "Held" wurde Chefarzt Dr. Hermans gewürdigt. Er leistet Besonderes für Kinder in Not, deren Heimatland keine moderne chirurgische Hilfe leisten kann. 

Der SWR- Abend, vor gut 3000 Zuschauern vor prächtiger Kulisse, war für die Besucher eine informative und unterhaltsame Reise durch die Welt der Musik und der Region. Prüm - das ist sicher - gab am ersten Tag des Landesfestes eine gute Figur ab.
Joachim Schröder

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Land fördert Zukunftsinvestitionen in Prüm
Ministerpräsident Kurt Beck in Prüm

beckpr_350„Das Land fördert die Stadt Prüm und den Landkreis in den unterschiedlichsten Bereichen und unterstützt die Menschen bei der künftigen Entwicklung ihrer Heimat. Dies ist Ausdruck der zukunftsgerichteten Politik der Landesregierung im ländlichen Raum“, sagte Ministerpräsident Kurt Beck bei der Kabinettssitzung anlässlich des diesjährigen Rheinland-Pfalz-Tages in der Eifelstadt.

So wurden in den vergangenen fünf Jahren über neun Millionen Euro aus dem Investitionsstock in die Region investiert. Auch aus Mitteln der Dorferneuerung bewilligte das Land 4,21 Millionen Euro für kommunale Vorhaben (darunter fast 500.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II) und 4,3 Millionen für private Vorhaben im gesamten Landkreis. Darüber hinaus konnten in den vergangenen Jahren längerfristige Fördermaßnahmen des Landes für die städtebauliche Erneuerung in der Stadt Prüm auf den Weg gebracht werden. So flossen für 5,4 Millionen Euro zuwendungsfähiger Kosten rund vier Millionen Euro in das Bahngelände und den Stadtkern Prüm sowie in die energetische Sanierung der Astrid-Lindgren-Schule. Aus Mitteln der Sportanlagenförderung wurden 2009 Zuwendungen von 50.250 Euro gewährt. Dies entsprach 50 Prozent der Gesamtinvestitionen. Im laufenden Jahr ist vorgesehen, die Sanierung der Leichtathletikanlage „In der Dell“ in Prüm zu fördern.

„Das Engagement des Landes ist kontinuierlich groß und vielfältig. Wir bewahren Historisches, erneuern Bewährtes und fördern dabei Projekte, die den Menschen in der Vulkaneifel auch in Zukunft die Lebensqualität ihrer Heimat sichern“, sagte Beck.
Foto: Udo Schikora

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Prüm, die heimliche Hauptstadt
Das 72 - Stunden - Landesfest hat begonnen

Über ein Jahr Vorbereitung, eine große logistische Herausforderung, dann der Endspurt mit viel, viel Arbeit: Es ist geschafft! Der Rheinland-Pfalz-Tag hat begonnen. Ministerpräsident Kurt Beck wird um 18 Uhr zusammen mit Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy den offiziellen Startschuss geben. 

Oldtimer-Zech_300In den letzten Tagen spürte man viel Hektik, großes Fiebern und die bange Sorge - wie wird das Wetter? Ein paar Regentropfen am Morgen können die Stimmung nicht eintrüben, der Wetterbericht verheißt sogar Gutes.
Miss Strohut kann kommen. Als gutes Omen betrachten wir die Ankündigung der Teilnahme von
der noch amtierende Miss Strohhut Nina Rein aus Frankenthal. Sie hat das Glück in ihrer Amtszeit nach dem letztjährigen Rheinland-Pfalz Tag in Neustadt zum zweiten Mal teilzunehmen und
als offizielle Stadtrepräsentantin beim Festzug mitzuwirken.

Für Samstag und Sonntag sind wieder steigende Temperaturen mit teilweise Sonnenschein angekündigt. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 20 %. Also ideale Voraussetzungen für das Hauptereignis, den Festzug am Sonntag ab 13 Uhr.  

Passen 100.000 geschätzte Besucher in die 6000 - Einwohner - Stadt? Wo kann man parken, essen, sich vergnügen? Fragen über Fragen, die im Vorfeld dann doch alle ihre Antwort fanden. Die Organisatoren des Festes haben Großartiges geleistet, auch die vielen Helfer und städtischen Arbeiter gaben ihr Bestes. 

Der Auftakt am Freitag:

willkommen_300Um 10:30 Uhr ist Kabinettssitzung mit MP Kurt Beck und seinen 11 Ministern im alten Rathaus. Danach gegen 12 Uhr Eintrag ins Goldene Buch der Stadt.

Ab 12 Uhr wird das SWR-Fernsehen mit den Proben zur abendlichen Livesendung „SWR on Tour“ auf der SWR-Bühne am Hahnplatz beginnen.
Damit bietet der SWR den Besuchern des Rheinland-Pfalz-Tages wie immer viel Unterhaltung. Moderator Martin Seidler stellt auf dem Hahnplatz in der Livesendung „SWR auf Tour“ die gastgebende Stadt, die Region und ihre Menschen vor

Ab 15 Uhr geöffnet sind die vielfältigen Ausstellungen im gesamten Stadtgebiet.

Zur gleichen Zeit eröffnet auch das „Eifel-Dorf“ seine Pforten. Hier stellt sich die Region vor. Mit dabei auch die „MUH“ und die Organisation „Regionalmarke Eifel“.
Ab 18 Uhr wird Radio RTL von dort aus die „besten Hits aller Zeiten“ in den Äther ausstrahlen, bevor ab 20 Uhr die Eifel-Partynacht mit den besten Bands der Region zu hören sein werden.
 

Auf dem Ausstellungsgelände heizen ab 17 Uhr „The Vibes“ auf der RPR1-Bühne die Stimmung an.
Um 18 Uhr werden dort dann Ministerpräsident Kurt Beck und Stadtbürgermeisterin M. Weinandy das Fest offiziell eröffnen.
Ab etwa 22  Uhr steht die finnische Band „Sunrise Avenue“ auf der Bühne. Sie wird extra von Oberhausen per Hubschrauber eingeflogen. Denn vorher nimmt sie dort den „Komet“-Preis entgegen.
Später kann in der Markthalle bei der BigFM Party abgefeiert werden.

Wir werden Sie durch die Livebilder unserer Webcam am Hahnplatz, aktuelle Berichte und Fotostrecken bestens informieren.

Wir wünschen allen einen schönen, erlebnisreichen Rheinland-Pfalz Tag 2011.

Ihr Redaktionsteam von PRUEMNETZ

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Prümer Delegation beim Rheinland-Pfalz-Tag 2010
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Webcam Hahnplatz
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