|
|
 |
|
|
|
Stadt des Rheinland-Pfalz-Tages 2011 vom 27.- 29. Mai 2011
|
|
 |
|
|
|
Kultur-News
|
|
Neue Ausstellung in der KUNST-STATION
Bis zum 01.April stellen zwei Birresborner auf der KUNST- STATION im St-Joseph-Krankenhaus in Prüm ihre Bilder aus. Martina Blasius zeigt Werke der Malerei und Rudolf Benz Fotos aus seiner Serie "Spanien - abseits vom Ballermann". Die Ausstellung ist täglich geöffnet von 10:00 - 18:00 Uhr. Info Tel.: 06553-3389. Foto: Privat
|
|
|
|
|
|
|
Zufluchtsort für Karnevalsflüchtlinge Drei tolle Tage ohne „Helau“ und „Alaaf“
Eine Adresse, die sich Karnevalsmüde merken sollten: Prüm, Tiergartenstraße 43 – Atelier Prüm.
Das Atelier Prüm in der Tiergartenstraße öffnet von Karnevalssamstag (18. Februar) bis Rosenmontag seine Tore für Karnevalsflüchtlinge. Die Künstler Rüdiger Houba (Leiter des Atelier Prüm) und Christiane Hamann (Dozentin, Galerie und Verlag am Pi, Weißenseifen) bieten eine bunte, ideenreiche und schöpferische Zeit im Künstleratelier an der Staffelei an.
Dabei sollen die Kenntnisse in der Acryl- oder wahlweise Aquarellmalerei vertieft werden. Mischen von Farben, Spannung erzeugen im Umgang mit Linie und Fläche und ansprechende Übungen zu Form und Farbe führen zu freiem Schaffen. Wahlweise entstehen abstrakte oder gegenständliche Bilder. An Material sind mitzubringen: Malpinsel, Farben, 3-4 Malgründe (mindestens 50 x 60 cm), Aquarellblock, alte Lappen und Bleistifte. Die Materialien können auch vor Kursbeginn bei Rüdiger Houba bestellt werden. An Kosten fallen 150 Euro inclusive Getränken und Snacks an. Anmeldung bis spätestens zum 11.02.2012 telefonisch unter 06551-960077 oder per E-Mail an rhouba@aol.com. Der Kurs findet bei einer Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen statt. Flyer zum Ausdrucken Foto: Privat
|
|
|
|
|
|
|
Brauchtum in der West-Eifel Fotografien und Text-Dokumentation im Museum Welchenhausen
Die neue Ausstellung zeigt einen reich bebilderten Überblick über die regionalen Feste im Ablauf des Jahres: Der Reigen zieht sich von Sternsingern und Altweiber-Möhnen über Burgsonntag und Osterbräuche zum Krautwisch-Tag bis in den Herbst und Winter mit allem, was für unsere Region typisch ist. Die Bilder, darunter auch seltene und alte Fotografien, geben einen umfassenden Einblick in das lebendige Brauchtum der West-Eifel und der benachbarten Ardennen. Begleittexte beschreiben die Bedeutung und Herkunft der Brauchtumshandlungen und deren Wandel. Die Bild- und Textdokumentation stützt sich auf die Veröffentlichungen und das Archiv des bekannten Pronsfelder Heimatforschers Joachim Schröder
Die Ausstellung im Museum in der Warte-Halle in Lützkampen - Welchenhausen ist bis zum 8. April ( Ostersonntag ) zu sehen. Das Museum ist an allen Tagen durchgängig geöffnet; der Eintritt ist kostenlos. Info: www.kult-our-tal-museum.de
Die weiteren Ausstellungen 2O12 präsentieren wieder ( mit den entsprechenden Vernissagen ) Kunstwerke bedeutender Künstler:
- O9. April ( Ostermontag ): Hubertus GOJOWSCZYK / Krefeld: »Typografien und Buch-Objekte«
- O3. Juni: »In Memoriam THEO WIESEN« / Doppel-Ausstellung mit dem ostbelg. Kunstforum St. Vith
Einladung
|
|
|
|
|
|
|
Chorabend der Extraklasse Knabenchor aus Plovdiv bot glanzvolles Konzert
Ein Konzerterlebnis der besonderen Art erlebten die Besucher in der Pfarrkirche Waxweiler. Im Rahmen der Konzertreihe "Musik zur Zeit der Trinitarier" gastierte im Prümtalort einer der weltbesten Kinderchöre: der Knabenchor aus Plovdiv (Bulgarien) bot ein glanzvolles Konzert auf höchstem Niveau. Unter der Leitung von Milka Todorova bot der mehrfach international ausgezeichnete Chor Weihnachtsliteratur und Winterlieder. Gruß- und Dankesworte sprache Ortsbürgermeister Klaus Juchmes und VG-Bürgermeister Andreas Kruppert. Das Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus . JS; Foto: Joachim Schröder
|
|
|
|
|
|
|
„Et Jit Net Jerannt“ in Stadtkyll Premiere für Fritz-Peter Lindens TV-Kolumnenbuch mit Harry Rowohlt
Exklusiver Weihnachts-Abend auf der Kleinkunstbühne im Art Bistro Stadtkyll: Zur Vorstellung von „Et jit net jerannt“, dem Buch mit den gesammelten Eifel-Einsichten von Fritz-Peter Linden aus dem Trierischen Volksfreund, kommt ein ganz besonderer Gast. Harry Rowohlt, der Hamburger Kolumnist (Pooh’s Corner/Die ZEIT), Übersetzer, Vortragskünstler und „Lindenstraßen“-Darsteller, wird gemeinsam mit Linden die Premierenlesung bestreiten, mit vielen Glanzlichtern aus seinem eigenen Programm und Auszügen aus seiner aktuellen CD „Rumba, Rumba, Rumba ist modern“.
Termin ist am Sonntag, 25. Dezember, 20 Uhr.
Was an diesem Abend geschehen wird, weiß keiner der beiden. Es soll aber schön heimatlich werden, darauf haben sie sich geeinigt.
Achtung: Die Plätze sind begrenzt. Der Eintritt kostet 16 Euro, Karten erhält man bei der
Kleinkunstbühne im Stadtkyller Wirfttal unter Telefon 06597/4811. Fotos: Chr. Bruncker & Fritz-Peter Linden; links Fritz-Peter Linden
|
|
|
|
|
|
|
Weihnachten im Eifelland 2. Auflage erschienen Ab Anfang Dezember auch als E-Book verfügbar
Schon nach kurzer Zeit war die erste Auflage dieser Sammlung der schönsten und beliebtesten Eifeler Advents- und Weihnachtsbräuche, Märchen, Anekdoten und Legenden, alt bewährter Bauernregeln, Weihnachtsrezepte, Lieder und Gedichte vergriffen. Nun ist noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest die zweite Auflage dieses reizvollen Buches, das sich vorzüglich als kleines Geschenk eignet, erschienen. Erhältlich ist es im Buchhandel und auch beim Pronsfelder Autor Joachim Schröder (06556-7311). Des Weiteren veröffentlicht es der Sutton-Verlag Anfang Dezember als E-Book, dann ist es in den meisten E-Book-Stores im Internet für 6,99 € erhältlich. RG
www.joachim-schroeder.com
|
|
|
|
|
|
|
„In der Erinnerung wird die Gegenwart zum Bild“ Vernissage am 27.11.11 von 11:30-16 Uhr im Konvikt-Haus der Kultur
Eine Gemeinschaftsausstellung von Rosemarie Leuschen, Cornelia Hartkopf, Ulla Philipp, Ulrich Rojek und Helga Wendl wird am Sonntag im Konvikt-Haus der Kultur eröffnet. Hierzu schreiben die Künstler: „Willkommen zur Ausstellung der Kunst des 41. Jahrtausends. Wir alle tragen Bilder der Erinnerung in uns und wir alle lassen diese Bilder für andere in Gestik, Mimik, Wort, Schrift, Bild oder bildhauerisch entstehen, um unsere Erinnerungen zu vermitteln. Das erste bekannte Kunstwerk dieser Art wurde vor ca. 40.000 Jahren geschaffen. Seitdem versucht der Mensch sich anderen Menschen mitzuteilen. Und wenn wir den Lehren Meisters Eckharts aus Köln, einem der bekanntesten Gelehrten und Kirchenlehrers aus dem Mittelalter, folgen, dann verbindet uns unsere unsterbliche Seele mit Gott und lässt uns selbst zu Kindern Gottes werden. Kinder, die ihrem Schöpfer nachfolgen und selbst schöpferisch tätig sind. Und so wie Gottes Werk, Gottes Schöpfung nie abgeschlossen ist, sich nie erschöpft, so erschöpft sich auch die Schaffenskraft seiner Kinder nicht. In immer neuen Werken teilen sich sich anderen Menschen mit und wer offenen Herzens ist, kann ihre Botschaft vernehmen. So lautet eine Botschaft dieser Ausstellung, aufmerksam die Gegenwart wahrzunehmen, um die Bilder die in einem selbst entstehen zu verstehen. „ Foto: Veranstalter
|
|
|
|
|
|
|
Traditionelles Jahreskonzert des Musikvereins Prüm Verdiente Musikerinnen und Musiker geehrt
Der Musikverein 1834 e.V. Prüm hatte kürzlich zu seinem traditionellen Jahreskonzert in die Aula der Realschule Plus eingeladen. Zahlreiche musikbegeisterte Gäste waren dieser Einladung gefolgt. So konnte das Jugendorchester des Vereins in der voll besetzter Halle das Konzert eröffnen. Mit großer Spielfreude wurden von den Nachwuchsmusikern moderne Blasmusikstücke hervorragend interpretiert. Die Darbietungen bestätigten die gute Vorbereitung auf dieses Konzert durch den Dirigenten Rainer Raskopp. Der Auftritt dokumentierte die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins in eindrucksvoller Weise.
Im Anschluss ehrte der stellvertretende Vorsitzende des Kreismusikverbandes Bitburg-Prüm, Willi Meyers, verdiente Musikerinnen und Musiker für ihre langjährige aktive Tätigkeit im Prümer Musikverein. Es waren dies im Einzelnen: Eich Jonas, Engel Julia und Scholzen Luisa (5 Jahre), Candels Christina und Peifer Annika (10 Jahre), Conen Elke, Göbel Ilona, Hoffmann Eckhardt und Werner Liane (20 Jahre), Müller Klaus, Nahrings Andreas, Strack Edith, Tarnow Guido und Thies Jürgen (30 Jahre). Besondere Freude herrschte darüber hinaus bei den Musikerinnen und Musikern, dass Hubert Nickels für 40 Jahre aktive Tätigkeit im Prümer Musikverein geehrt werden konnte. In der Laudatio stellt der zweite Vorsitzende Rainer Raskopp die großen Verdienste von Hubert Nickels heraus. Hubert Nickels ist nicht nur seit 40 Jahren aktiver Flügelhornist beim Musikverein sondern engagiert sich seit vielen Jahren als Vorstandsmitglied. So war er in der Vergangenheit 6 Jahre lang stellvertretender Kassierer, 9 Jahre Schriftführer und ist seit 7 Jahren Erster Kassierer des Vereins. Darüber hinaus hat er sich über viele Jahre gemeinsam mit seiner Ehefrau Annemie Nickels vorbildlich für die Jugendarbeit im Verein eingesetzt. Die Musikerinnen und Musiker wünschten Hubert Nickels noch viele gemeinsame Jahre als aktiver Musiker und Vorstandsmitglied in ihren Reihen und vor allem persönliches Wohlergehen und bedankten sich mit einem Präsent.
 |
Nach den Ehrungen präsentierte sich das Orchester des Musikvereins auf der Bühne. Mehr als 60 Musikerinnen und Musiker hatten sich in einer intensiven Probephase durch alle Register, zahlreiche Gesamtproben und einem Probewochenende unter Leitung ihres Dirigenten Thomas Rippinger auf diesen Konzertabend vorbereitet. Das ausgewogene Konzertprogramm führte das Publikum durch eine Vielzahl musikalischer Stilrichtungen; von klassischen Märschen bis hin zu Originalkompositionen für sinfonische Blasmusik präsentierte das Orchester souverän und ansprechend die vielfältigsten Interpretationsmöglichkeiten der Blasmusik.
Am Ende des Konzertabends bedankte sich das Publikum bei den Musikerinnen und Musikern begeistert für die gelungene musikalische Darbietung in einem herausragenden Konzert.
Ein besonderes Lob galt dem Dirigenten Thomas Rippinger, der an diesem Abend wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, wie ein hervorragender Dirigent sein Orchester führt. Darüber hinaus erfreute er die Konzertbesucher mit seiner charmanten Moderation durch den Konzertabend. Foto: Manfred Schuler
|
|
|
|
|
|
|
„Liebeslieder eines Durchreisenden“ Balladen, Blues & Swing
Am Samstag, 10. Dezember, um 20:30 Uhr gastiert Heinz Küppers im Duo mit Reinhard Neumann – Gitarren in der Kleinkunstbühne in Stadtkyll. Balladen, Blues und Swing stehen auf dem Programm der beiden Künstler, die in Stadtkyll keine Unbekannten sind.
Wann ist es zu spät, etwas Neues zu wagen? Für Musiker Heinz Küppers (56) gibt es nur eine Antwort: „Nie!“ Mit seinen Songs, auf deutsch und selbst geschrieben, durchstreift er die Wälder des Ichs; dunkel, gefühlvoll, zum Frösteln intensiv. Längst vergessen geglaubte Erinnerungen werden geweckt, die Erfahrung erlebter Leidenschaften flutet durch manche Zeile, aber auch die klare Botschaft: „Weiter, immer weiter. Glaube an Dich! “
Musik fürs Älterwerden; mal witzig, mal wehmütig, mal sehnsüchtig, mal ganz und gar unerbittlich: Selbst der Tod ist für Küppers ein Thema. In „Abschied“ erinnern harte Stakkato-Akkorde an das Pochen der Zeit, denn dieser Abschied ist endgültig; die letzte Erinnerung an einen Freund. Durch alle unterschiedlichen Stimmungen seiner Lieder, ist seine unverwechselbare, tiefe Stimme der rote Faden: oft rauh und metallisch hart, kann sie im nächsten Augenblick überraschend zärtlich klingen.
Schon von Kindheit an, hat Küppers den Blues im Blut. Doch unbekümmert mischt er die Stile, sucht nach Bruchkanten und ungewohnten musikalischen Verbindungen. Nicht umsonst liebt er das Wort „Roadmovie“. In Bewegung zu bleiben, gedanklich unterwegs zu sein, ist ein wichtiger Aspekt in seinem Leben.
Der ruhige Gegenpol: Sein Wohnort, die Eifel, Spiegelbild seiner Seele. In ihrer Weite und Melancholie findet er den Raum, nach der inneren Heimat zu suchen und Emotionen in Songs umzusetzen, die vor allem eins verraten: Heinz Küppers hat viel erlebt und viel erkannt – genau wie seine Zuhörer.
Karten und Informationen: Kleinkunstbühne Stadtkyll Telefon 06597 - 48 11 E-Mail: info@kleinkunstbuehnestadtkyll.de Internet: www.kleinkunstbuehnestadtkyll.de
|
|
|
|
|
|
|
Eine Sternstunde für die Literatur in Prüm Günter Grass war in der Eifel
Er kam, er las - und er begeisterte: Literaturnobelpreisträger Günter Grass fand bei seiner Lesung am 29. September in Prüm eine herzliche und begeisterte Aufnahme. Mehr als 700 Besucher (in zwei Tagen ausverkauft seit Anfang April) lauschten fasziniert seiner Vortragskunst, als er aus seinem möglicherweise letzten Buch „Grimms Wörter“ las.
Riesige Warteschlange vor dem Einlass, riesige Signierschlange nach der Lesung, danach „standing ovations“ in der großen Aula: der Nobelpreisträger für Literatur kam an. „So viel Ehre, so viel Zuspruch! Man könnte, um ein neues Wort zu formen, eifelsüchtig werden!“ hatte er das Publikum begrüßt. Grass eifelsüchtig, das Publikum grass-süchtig, daraus kann für die Zukunft noch einiges erwachsen...
In einem Live-Interview mit dem SWR am Abend schwärmte Grass von der Eifel: „Wir sind von Bonn aus mit dem Auto gefahren und habe dabei einige Umwege gemacht. Dabei habe ich wirklich ungeheuer viel schöne und offene Landschaft gesehen und bin ganz begeistert von der Landschaft der Eifel.“ Man darf gespannt sein, was sich aus dieser Begeisterung für die Eifel und das Eifel-Literatur-Festival noch entwickelt...
In unserer Fotogalerie und auf der Website www.eifel-literatur-festival.de können Sie den unvergesslichen Grass-Abend in Prüm noch einmal Revue passieren lassen: Sie können sich in die Fotogalerie versenken, Sie können die Einführungsrede von Dr. Josef Zierden nachlesen und alle bisher veröffentlichen Festivalinfos zur streitbaren Literaturlegende Günter Grass.
Wichtiger Tipp: Das Festivalprogramm 2012 steht. Es ist in keinem Fall weniger hochkarätig als 2010. Das vollständige Programm wird erstmals überhaupt bereits Ende November veröffentlicht. Mit der Hauptpressekonferenz in Bitburg wird spätestens zum 01. Dezember der Startschuss für den Vorverkauf fallen. Das Festival beginnt im April 2012. Wenn Sie wirklich nichts verpassen wollen: Beachten Sie den Newsletter von Festival-Initiator Dr. Josef Zierden und empfehlen Sie ihn an Bekannte und Verwandte weiter. Auf der Festival-Website können Sie ihn abonnieren. Josef Zierden garantiert: Newsletter-Empfänger sind die ersten, die wichtige Festivalinfos erfahren. Das kann, siehe rasanter Grass-Vorverkauf, entscheidend sein! RG; Fotos: Udo Schikora
|
|
|
|
|
|
|
Günter Grass liest gut gelaunt vor mehr als 700 Gästen
Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass hat am Donnerstagabend beim Eifel-Literatur-Festival-Spezial vor mehr als 700 Gästen in der bis auf den letzten Platz besetzten Aula der Wandalbert-Schule aus seinem jüngsten Buch "Grimms Wörter" gelesen. Schier endlos die Schlange der auf Einlass Wartenden, groß das Medienaufgebot.
Das Publikum begrüßte den wohl bedeu- tendsten noch lebenden Schriftsteller Deutschlands begeistert.
Diese Lesung sei eine Sternstunde für das Festival, sagte Festivalinitiator und –leiter Dr. Josef Zierden. Als in diesem Jahr nach 14jährigem Bemühen die Zusage von Günter Grass kam, habe er sich spontan zu einer Sonderauflage des Festivals entschlossen. Nach 2 Tagen ausverkauft, sagt wohl alles. Grass sei der bedeutendste Repräsentant der deutschsprachigen Literatur seit 1945, so Literaturwissenschaftler Dr. Zierden.
Ein Grußwort von Kulturstaatssekretär Walter Schumacher in Vertretung von Ministerpräsident Kurt Beck, Begrüßung durch Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy und Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Prüm.
Dann die Lesung aus aus „Grimms Wörter“. Virtuos mit der Sprache spielend - gut gelaunt, mal schelmig, mal nachdenklich - zog der Nobelpreisträger das Publikum in seinen Bann. Mit "standing ovations" wurde Grass gefeiert. Im Anschluss an die Lesung Riesenandrang beim Signieren, fast alle 700 wollten ein Autogramm.
„Die Lesung war top“, so Daniele Haas vom Hotel zum Goldenen Stern, wo Günter Grass auch übernachtete. „Es war ein Riesenerlebnis, einmal einen der Großen der Literatur hautnah zu erleben. Seit meiner Schulzeit haben mich seine Romane begleitet und begeistert. Dass ich ihn einmal als angenehmen und unkomplizierten Gast in meinem Hotel bewirten dürfte, hätte ich mir als Schülerin bestimmt nicht träumen lassen. Er ist übrigens schon der 2. Literatur-Nobel- preisträger nach Herta Müller, der in unserem Hotel übernachtet. RG; Fotos: Udo Schikora
Fotostrecke
|
|
|
|
|
|
|
Große Ereignisse … SWR-Fernsehen: "Judith trifft..." am Mittwoch, 28.9., in der "Landesschau"
Die Journalistin und Fernsehmoderatorin Judith Kauffmann ist eines der bekann- testen Gesichter von SWR-Fernsehen Rheinland-Pfalz. Mehr als 20 Jahre lang hat sie die "Landesschau" moderiert, mit Johann Lafer gekocht ("Himmel unn Erd"), ist mit dem "Glaskasten" durchs Land gereist. Seit 2005 läuft innerhalb der Landesschau wöchentlich ihre Reihe "Judith trifft...". Da trifft sie "ganz normale Menschen in ihrem Alltag, bei ihrer Arbeit, an ihrem Platz im Leben". Die jüngste Folge führt am Mittwoch, 28. September, in die Eifel, nach Prüm: Judith trifft Josef Zierden, den Organisator des Eifel-Literatur-Festivals. Eine Begegnung aus besonderem Anlass: Günter Grass kommt nach Prüm. Josef Zierden hat 14 Jahre lang daran gearbeitet... Sendezeit: Mittwoch, 28. September, in der Landesschau (19.00 bis 19.45 Uhr). Foto: Dr. Josef Zierden bei der Ankündigung des Literatur-Events
|
|
|
|
|
|
|
wARTEHALLE zeigt neue Ausstellung
Die Herbstausstellung 2011 in der »ARTE-HALLE« Welchenhausen zeigt Graphiken und Ölbilder von Rüdiger Hempel ( Düsseldorf und Neuss ). Die ausgestellten Werke liefern einen umfassenden Überblick über die zeichnerische und druckgrafische Arbeit des Künstlers aus den letzten drei Jahrzehnten. Hempels Zeichnungen, Drucke und Gemälde entwerfen scheinbar naturalistische Szenen, meistens Natur- oder Landschaftsdarstellungen.
Hintergründig behandeln sich stets aber auch künstlerisch-abstrakte Fragen der Wahrnehmung oder auch philosophische Daseinsprobleme.
Das trifft besonders auf die "Totentanz-Bilder" zu, von denen ein Gesamt-Zyklus in der Ausstellung gezeigt wird.
Das bevorzugte Metier des Künstlers ist die Radierung . Dabei geht es um das direkte, nicht korrigierbare Zeichnen auf Metalle, die als Druckplatten dienen.
Der dann folgende Ausdruck der Bilder auf der Handdruckerpresse erfordert zusätzlich höchste Könnerschaft, Präzision und künstlerische Entscheidungen.
Diese Kunsttechnik hat Rüdiger Hempel jahrelang als Dozent und Leiter von Workshops gelehrt und weitergegeben.
Ausgehend von seinen Grafiken setzt er in seinen "Jahresbildern" Ereignisse und Themen eines jeweiligen Jahres auch in Malerei um.
Beispiele dieser - in Ölfarbe und Lasurmalerei ausgeführten - Bilder sind ebenfalls im Museum in der Wartehalle (bis Ende Dezember) zu sehen.
Eröffnung der Ausstellung: Samstag, den 10. Sep. 2011, um 16.00 Uhr in Welchenhausen. Das Museum ist an allen Tagen "rund um die Uhr" geöffnet;
der Eintritt ist frei. Weitere Infos unter: www.artehallewelchenhausen.de
|
|
|
|
|
|
|
Prüm – Mittelpunkt Europäischen Kunstschaffens
Schon seit 54 Jahren ist Prüm im Sommer Mittelpunkt Europäischen Kunstschaffens. Dann stellen Maler, Bildhauer und Vertreter anderer Bildenden Künste ihre Werke in der alten Abtei aus.
Bei der Vernissage in der Prümer Basilika stand die Verleihung des Kaiser-Lothar-Preises der Stadt Prüm an den Präsidenten der EVBK Professor Dr. Dieter Alexander Boehminghaus im Mittelpunkt. Seit annähernd 20 Jahren steht er der Vereinigung von Künstlern aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden vor. Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy hob bei der Preisverleihung Professor Boehminghaus als eine Persönlichkeit hervor, die maßgeblich die Prümer Kunstszene geprägt habe. Den mit 1.500 Euro dotierten Förderpreis der Kreissparkasse Bitburg-Prü nahm der 24jährige Monschauer Didier Gehlen von Gregor Hell entgegen.
In diesem Jahr stellen 140 Künstler rund 300 Werke Ihres Schaffens im Regino-Gymnasium aus. Die Ausstellung ist noch bis zum 31.Juli täglich von 9:30 bis 18 Uhr geöffnet.
Fotograf Holger Klein hat die Vernissage und erste Eindrücke der Ausstellung mit der Kamera festgehalten.
RG; Fotos: HolgerKlein: M. Weinandy, Prof. Boehminghaus, Laudator Prof. Menges_SPELL
Fotostrecke
|
|
|
|
|
|
|
Prüm ehrt Professor Dr. Boehminghaus
Der Kaiser-Lothar I.- Preis der Stadt Prüm wird in diesem Jahr dem Künstler und langjährigen Präsidenten der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler Herrn Prof. Dr. D. Alexander Boeminghaus verliehen. Die Urkunde überreicht die amtierende Stadtbürgermeisterin Frau M. Weinandy.
Neben dem herausragenden künstlerischen Werk wird gleichzeitig auch das persönliche Engagement ausgezeichnet, mit dem sich der Künstler für die Integration des europäischen Gedankens in der EVBK eingesetzt hat.
Die Vorraussetzungen für diesen Preis sind seit 1954 in der Satzung der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen e. V. (EVBK) festgelegt.
Der Kaiser-Lothar-Preis wird dem Künstler anlässlich der Eröffnung der 54. Jahresausstellung der EVBK von der Stadt Prüm in der Basilika überreicht.
Die Laudatio hält der Künstler und Vizepräsident der EVBK Prof. Dr. H.- W. Menges- SPELL.
Den Förderpreis der Kreissparkasse Bitburg-Prüm erhält in diesem Jahr der junge Nachwuchskünstler Didier Gehlen aus der Hand des Sparkassendirektors Reinhold Maas für sein bemerkenswertes plastisches Werk.
Die Jahresausstellung 2011 ist vom 2. Juli bis zum 31. Juli 2011 im Abteigebäude Prüm täglich von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr zu besichtigen.(am 31.7. bis 15 Uhr)
Die Vernissage findet am Samstag, den 2. Juli um 15.00 Uhr in der Basilika statt.
Zur Ausstellung gibt die EVBK einen 120- seitigen hochwertigen Katalog heraus in dem alle beteiligten Künstler aufgeführt sind.
Die Sonderaktion heißt dieses Jahr: „Prym“. Sie wird zusammen mit der Sonderausstellung zum Rheinland-Pfalz-Tag: „In Prüm wie Zuhaus“ während der Jahresausstellung in der Galerie fineart eifel (Ritzstraße 18, 54595 Prüm) gezeigt. Foto: Holger Klein
|
|
|
|
|
|
|
Eifel-“Nobelpreis” für Eifel-Literatur-Festival
Mit dem nach 2009 zum zweiten Mal verliehenen “Eifel-Award”, dem Preis der Zukunftsinitiative Eifel für herausragende eifeltypische Initiativen und Errungenschaften, wurden jetzt auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin das bekannte “Eifel-Literatur-Festival” und das “CYSTeam”, ein Discobus-System von und für junge Leute im zur Eifelregion zählenden deutschsprachigen Teil Belgiens, ausgezeichnet.
Die Preise nahmen Dr. Josef Zierden, der Erfinder und “Macher” des Eifel-Literatur-Festivals, und Alfred Lecerf, Bürgermeister der ostbelgischen Gemeinde Lontzen, aus den Händen der Laudatoren entgegen. Dies waren Dr. Sigfrid Gauch, Ministerialrat a. D. und bis 2010 Literaturreferent des Landes Rheinland-Pfalz sowie Isabell Weykmans, Ministerin für Kultur, Medien und Tourismus der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Die dazugehörenden Urkunden überreichten die Erste Kreisbeigeordnete Monika Fink in Vertretung des erkrankten Landrates Dr. Joachim Streit (Eifelkreis Bitburg-Prüm) an Zierden und Günter Rosenke, Landrat des Kreises Euskirchen, an Lecerf.
Die Zukunftsinitiative Eifel, die den Eifel-Award verleiht, ist eine Dachmarke der zehn Eifelkreise aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sowie der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und acht Wirtschaftskammern. Der Zusammenschluss versteht sich als Kommunikations- und Koordinationsplattform, um die Interessen der Eifel über Länder- und Staatsgrenzen hinweg voranzubringen. Sie hat sich vor allem fünf Handlungsfelder auf die Fahnen geheftet, die wahlweise auch für den Eifel-Award preiswürdig sein können: Kultur und Tourismus, Wald und Holz, Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe sowie Technologie und Innovation. Josef Zierdens 1994 aus der Taufe gehobenes Literaturfestival ist dem Bereich “Kultur und Tourismus” zuzuordnen, das 2001 erfundene und gegründete “CYSTeam” darf als innovativ gelten. Das Eifel-Literatur-Festival und sein Initiator und Organisator Josef Zierden hätten die Eifel über Grenzen hinweg bekannt und auch populär gemacht, sagte Laudator Dr. Sigfrid Gauch der ITB in Berlin. Siegfried Lenz, Martin Walser und Mario Adorf lasen bereits bei den zuletzt 28 eifelweiten literarischen Veranstaltungen, zu denen 2010 insgesamt 15.000 Besucher kamen. Stargast war da Literatur-Nobelpreis-Trägerin Herta Müller.
Den zweiten Eifel-Award erhielt das ostbelgische “CSYTeam”. Das ist eine Abkürzung für “Center Young Service Team” und steht für ein Mobilitätsprojekt, das auf beispielhafte Art eine Lösung für die motorisierte Beweglichkeit junger Menschen im ländlichen Raum entwickelt hat. pp/Agentur ProfiPress
|
|
|
|
|
|
|
Zwei vor, eins zurück ... Schützeneswertes Weltkulturerbe
Diese Nachricht kommt einer kleinen Sensation gleich: Die Echternacher Springprozession trägt nun den Titel "Immaterielles Weltkulturerbe der Unesco" - und "springt" damit in den Fokus der Weltöffentlichkeit.
Materielle Kulturerben sind gemeinhin bekannt: Auch die Burg Eltz gehört dazu. Handelt es sich jedoch um Traditionen, Bräuche, Literatur oder mündliche Überlieferungen, so spricht man in der UNO von "Immateriellen Kulturerben".
Einzigartig als Glaubensform und Ausdruck der Verehrung ist die so genannte Echternacher Springprozession. Sie könnte auch "Prümer - Waxweiler Springprozession" heißen. Denn sie hat ihren Ursprung eindeutig und nachweisbar im Prümtal. Echternach ist das Ziel mit dem Grab des heiligen Willibrord, des großen Eifelmissionars, der vor etwa 1350 Jahren das Kloster Echternach gründete und wo er 739 n. Chr. starb und bestattet wurde.
Die Springprozession hat eine lange Tradition. Immer an Pfingsten ist es soweit: Dann nimmt die Fußwallfahrt in Prüm ihren Lauf, bewegt sich am ersten Tag bis Waxweiler, wo springend in die Pfarrkirche gehüpft wird. "Beten mit Füßen" nennt dies der Volksmund. Am nächsten Tag begibt sich die Pilgerschar auf den langen Weg nach Bollendorf, ehe es am Pfingstdienstag in Echternach so richtig originell zugeht: Menschen in Fünferreihen - mit weißen Tüchern untereinander verbunden - springen nach einer einfachen Volksweise bis zum Grab des Heiligen in der Echternacher Basilikakrypta. Traditionell führen die Pilger aus der Eifel die Prozession an. Tausende von Menschen verfolgen das einzigartige Ritual vor der imposanten Basilika.
Die Erhebung in den Rang eines Weltkulturerbes ist eine gewaltige Aufwertung der Traditionsveranstaltung. Die Prozession ist und bleibt in erster Linie ein Fest des Glaubens. Daran wird sich in Zukunft auch nichts ändern. Dennoch ist der neue Titel auch eine Ehre, der der ganzen Region Nutzen bringt. Nicht nur touristisch, aber auch. Doch am wichtigsten - so der Trierer Bischof Stefan Ackermann - sei "die Verbindung von Gebet, Gesang und Gemeinschaft". Js; Foto: Joachim Schröder, Springprozession in Waxweiler
Springprozession 2010 Video Fotostrecke
|
|
|
|
|
Zentralbücherei Prüm ist online
“Welche Medien hat die Zentral- bücherei? Was ist verfügbar?” All diese Fragen und noch viel mehr bekommt der Interessierte im neuen Online-Auftritt der Zentralbücherei im Prümer Konvikt beantwortet. So erfährt er zum Beispiel, dass zur Zeit 22.153 Medien dort zur Aus- leihe zur Verfügung stehen. Aktuelle Informationen und Veranstaltungen werden angekündigt genauso wie die Neuzugänge im Bestand. Informationen zum Inhalt eines Buches sind in gleicher Weise verfügbar wie die Spieldauer einer DVD. Online-Suche nach Autor, Titel, Genre oder Medium – alles ist möglich.
Medien reservieren lassen ist ebenso wie die Ausleihzeit verlängern zu lassen inbegriffen. Um diese persönlichen Dienste nutzen zu können, ist allerdings eine Leserkontonummer nötig, die man problemlos in der Bücherei erhält.
In der ersten Oktoberhälfte wurde bereits 1330 mal vom neuen Online-Angebot der Prümer Bücherei Gebrauch gemacht. (rg)
Hier gehts zum Angebot: pruem-opac.customer.findus-internet-opac.de/cgi-bin/findus.fcgi.pl?customer=pruem
|
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
© 1999-2011 Computer-Ecke
|
|
|