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 Prüm - Stadt des Rheinland-Pfalz-Tag 2011 vom 27.- 29. Mai 2011

Kultur-News

Raymond Clement stellt in der wARTEhalle aus

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Das Museum in der wARTEhalle (Welchenhausen-Lützkampen) zeigt ab dem 04. September Kunst-Photografien des Künstlers Raymond CLEMENT zum Thema “Bäume der Welt – Holz: Das fünfte Element”.  Der weltweit bekannte Luxemburger Photograf hat seine im Ausland bereits vielfach gezeigte Ausstellung um neue Naturaufnahmen aus dem Arzfelder Land erweitert und dazu jetzt zusätzlich eine Foto-Installation entworfen, die als Groß-Banner-Fotos “open air” / unter freiem Himmel dauerhaft in Welchenhausen präsentiert werden.

Raymond Clement, lange Zeit auch als RTL-Musik-Moderator tätig, ist der Schöpfer der berühmten Foto-Wanderausstellung “Family of Jazz” und Autor zahlreicher Foto-Bildbände.

Zur offiziellen Eröffnung der Ausstellung am Samstag, den 04. September, um 16.30 Uhr sind Gäste herzlich willkommen. Das Museumi ist an allen Tagen geöffnet, der Eintritt ist frei. Dauer der Ausstellung bis Anfang 20. 12. 2010.Weitere Informationen unter: www.artehallewelchenhausen.de

Ausführliche Informationen über Raymond Clement

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Herbstprogramm ist gestartet
Eifel Literatur Festival geht in die zweite Runde - Nur noch wenige Karten

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Auftakt nach Maß: mit rund 1000 Besuchern ist das Eifel-Literatur-Festival am Wochenende in das Herbstprogramm 2010 gestartet.

Eine im Wortsinn “bewegte Sprechstunde” mit Professor Grönemeyer erlebten rund 540 Besucher im ausverkauften Forum Daun am Freitag, dem 27. August. Rückentraining für Jedermann: damit riss Grönemeyer die Besucher von den Stühlen und sorgte für gute Laune.Schlagfertig, witzig, selbstironisch: Susanne Fröhlich präsentierte sich den rund 460 Besuchern im Bürgersaal zu Ulmen in Bestform - am Samstag, 28. August. Da bekam jeder “sein Fett weg”, nicht nur wegen des Dauerthemas “Diät”.

Rege Publikumsfragen und lange Signierschlangen prägten in Daun wie in Ulmen das Schlussbild. Mehr dazu auf der Website ( Fotogalerie, Videoclips).

Die Startwoche in den Herbst hatte furios begonnen: Kaum ein Tag, an dem nicht eine Festalveranstaltung ausverkauft gewesen wäre. Grönemeyer und Kaminer am Dienstag, Fröhlich am Dienstag und Schätzing am Donnerstag: von 15 Herbstveranstaltungen sind bereits 9 ausverkauft.
Positiv ausgedrückt: für 6 Veranstaltungen sind durchaus noch Karten zu haben, allerdings in unterschiedlichen Mengen.

Nummer 1: Rüdiger Safranski, 24.9. in Kloster Steinfeld - mit einem rednerischen Feuerwerk, verständlich und unterhaltsam wird er den Gipfel deutscher Literaturgeschichte, die Klassik, näherbringen und ihr Zentrum: Goethe und Schiller in ihrer beispiellosen Freundschaft.

Nummer 2: Volker Klüpfel und Michael Kobr, 25. 9. in Prüm - der legendäre Allgäu-Kommissar, legendäres Krimi-Comedy: viele Wege und Gründe führen zu Deutschlands erfolgreichstem Autoren-Duo.

Dazu als Nummer 3: Leonie Swann mit dem jüngsten Schafs-Krimibestseller Garou!
Als Nummer 4: Jan Weiler und seine chaotisch-charmante italienische Sippe!
Als Nummer 5: Judith Hermann in Wittlich, das literarische Fräuleinwunder!
Als Nummer 6: Heiner Geißler zum Finale (aktuell schon rund 650 Karten verkauft).

Bitte die Karten sichern im deutlichen zeitlichen Vorfeld der Veranstaltungen! Erst ein paar Tage vorher dran denken - dann sind Enttäuschungen vorprogrammiert. Immerhin sind die Karten seit acht Monaten zu haben...
Foto Privat; Dr. Josef Zierden (links) und Professor Grönemeyer

Einmalige Naturaufnahmen werden ausgestellt

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Vom 01. September bis zum 08. Oktober 2010 stellt der Natur- und Makrofotograf Josef Gaspers aus Scheid bei Hallschlag eine Auswahl seiner besten Fotografien im Konvikt, - Haus der Kultur aus. Aufnahmen des Künstlers, der “den Herzschlag der Natur” im Sucher hat, haben schon häufig die Startseite von “PRUEMNETZ” aufgewertet.

Ausgestellt werden speziell In-
sektenmakros und auch Land-
schaftsaufnahmen in Formaten bis zu 125cm Seitenlänge. Einige Tierportraits werden natürlich auch zu sehen sein. Zum Teil sind sie aufwendig auf Alu-Trägerplat-
te aufgezogen und mit Premium-Acrylglas versiegelt.
Den Besucher erwarten ca. 30 Aufnahmen in den Größenordnungen 30x45 bis zu 125x60cm. Ein Tourguide mit allen Informationen zu den einzelnen Bildern macht die Ausstellung besonders für Tier und Naturliebhaber, sowie für Kinder interessant. So kann der Verlauf der Geburt einer großen Königslibelle genau so verfolgt werden wie die Schönheit verschiedener, einheimischer Schmetterlinge in einer Darstellungsgröße von einem halben Meter und mehr!

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Meine Vorlieben sind Natur und Makroaufnahmen,”sagt Josef Gaspers. “Die Natur bietet einzigartige Motive in unzähligen Varianten, allein die Tierwelt umfasst mehr als eine Million Arten, da ist Spannung garantiert! Die Auswahl reicht von winzig kleinen Lebewesen bis hin zu riesigen Bergen.
Gerade der Makrobereich beinhaltet Details, die mit bloßem Auge gar nicht zu erkennen sind. Die Faszination für die Pflanzen, Insekten und Tiere wächst.
Meine bevorzugten Motive sind Vögel, Pflanzen und Insekten, jedoch fotografiere ich auch alles andere, was die Natur an Schönheiten bietet.
Alle anderen Bereiche der Fotografie wie Architektur, Portrait, HDR, Langzeitbelichtungen ect. stehen ebenfalls in meinem Aufgabengebiet.
Natürlich ist ein dementsprechendes Equipment an Objektiven, Stativen und anderer Hilfsmittel erforderlich.
Meine Aufnahmen entstehen mit Kameras von Nikon, mit verschiedenen Objektiven unterschiedlicher Brennweiten - je nach Bedarf.
Foto: Josef Gaspers;

BORDER CROSSING geht in die 4. Runde

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Am 29.08. startet der Schönecker Kulturkreis zur 4. und letzten Etappe seiner Ausstellungsreihe  BORDER  CROSSING  im Kultursommer Rheinland-Pfalz.
Parallel in vier Gebäuden des Burgfleckens und auf der Kunststation des Prümer Krankenhauses zeigen sieben Künstler/innen aus Belgien, Deutschland und Island Malerei, Skulpturen und Installationen:
Gerdi Haas aus Prüm und Tom Krey aus Mechernich im Alten Amt und in der Alten Kirche,  Marina  Ballnus-Leonhard aus St. Ingbert und Christine Santema  aus Köln in der Blauen Galerie, Chantal Hardy aus Thimister ( B ) und Birgit Sommer aus Euskirchen in der Burgkapelle und die isländische Malerin Gudrun Benedikta  Eliasdottir im Prümer Krankenhaus.
Die Ausstellungen gehen bis zum 3. Oktober und sind wie folgt geöffnet: in Prüm täglich von 10:00 – 18:00 Uhr, in Schönecken sonntags, montags, dienstags von 14:30 – 16:30 Uhr mit kostenloser Führung durch alle Ausstellungen ab dem Alten Amt, sowie täglich nach Vereinbarung (Tel. 06553 – 3389).
Zum Abschluss des diesjährigen Kultursommers veranstaltet der Kulturkreis erstmalig am  3. Oktober einen Kunstmarkt mit Künstlern aus seinen Kultursommerausstellungen.

Zum 15. Mal Kronenburger Kunst- und Kulturtage vom 10. – 12. Sept. 2010

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Wieder öffnen sich am “Tag des offenen Denkmals” Kronenburger Türen und geben der gestaltenden Kunst für drei Tage eine Heimstatt. Die Kunst- und Kulturtage sind für den mittelalterlichen Ort schon zu einer festen Institution geworden. Schon früh haben die Künstler diesen malerischen Ort entdeckt. Seit 1996 öffnen die Bürger des Ortes ihre Häuser, um Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihre Werke zu präsentieren.
In den ersten Jahren waren es vorwiegend Maler aus der näheren Umgebung. Schnell hatte sich die besondere Atmosphäre herumgesprochen, sodass die “KKK” bald in weitem Umkreis bekannt wurden. Wir freuen uns auch in diesem Jahr, viele neue Künstler begrüßen zu dürfen.
Das Angebot der rund 55 aktiven Aussteller umfasst wieder alle Sparten künstlerischen Gestaltens. Die Künstler sind persönlich anwesend und die Kunstwerke können zumeist erstanden werden. So werden unterschiedliche Töpferwaren, Malereien und Plastiken in verschiedenster Darstellungsform gezeigt. Zusätzliche Veranstaltungen wie Musikvorführungen und Lesungen bereichern das Angebot.
Die Ausstellungen erstrecken sich von Häusern vor dem Nordtor über den Burgbering bis zum Burghaus. In der Bildungsstätte und im Haus des Gastes, die sich beide unterhalb der Burganlage befinden, stellen ebenfalls Künstler aus.
Viele Besucher werden auch in diesem Jahr wieder den Weg nach Kronenburg finden und nicht nur zahlreiche Kunstwerke bewundern, sondern auch den Musik- und Tanzdarbietungen Auge und Ohr schenken und den wunderschönen Ort bewundern.
Alle Veranstaltungen sind für Besucher kostenlos.
Infos und das Programm unter www.kkk-kronenburg.de
Foto: TI OK

Programmflyer zum Download

Eifel-Literatur-Festival
Start in den Literaturherbst

Ende August ist es wieder so weit: Das Eifel-Literatur-Festival verwandelt einmal mehr die Eifel in eine große Literaturbühne. 14 Autoren und 15 Lesungen in neun Landkreisen der Eifel stehen auf dem Programm.

Prof_Dietrich_GroenemeyerMit Deutschlands populärstem und angesehenem Mediziner Professor Grönemeyer startet das Festival sein Herbstprogramm: im Forum Daun am 27. August. Ein Arzt mit Herz ist dort zu Gast, aktuell mit einer neuen "Rückenschule" für jedermann. Mit starken Konzepten für schwache Rücken. Motto: Haltung bewahren. Neben alltagstauglichen Tipps, die Spaß machen und helfen, wird aber sicher auch der medizinische Querdenker und Visionär deutlich werden. Der immer wieder für eine neue Medizin plädiert, für die technologischer Fortschritt und menschliche Zuwendung kein Widerspruch sind. Ein medizinischer Querdenker ist Grönemeyer, der bei allem Hightech in seinen Patienten immer den Menschen sieht.

Einen Tag später, am 28. August, wird Bestsellerautorin Susanne Fröhlich im Bürgersaal zu Ulmen einmal mehr über Schlanksein und Dickwerden erzählen. "Und ewig grüßt das Moppel-Ich" heißt ihr neuester Bucherfolg, das dem ständigen Auf und Nieder der Diät gewidmet ist. Warum müssen Frauen eigentlich so dünn sein, dass man mit ihnen Mikado spielen kann, fragt Fröhlich. Und: Wieso werden wir immer dicker, obwohl wir dauernd Diät machen? Weshalb ist Fett böse, dick, doof, und stimmt es überhaupt, dass Dünnsein das Paradies ist? Susanne Fröhlich war mal kurz dort und ist nun zurückgekehrt. Im Gepäck hat sie jede Menge neue Erfahrungen. Gewohnt schonungslos und mit einer XXL-Portion Selbstironie berichtet sie von ihren Begegnungen mit öffentlichen Waagen, hungrigen Prominenten und Mitmenschen, die bei einer Frau nur eines interessiert: Passt sie ins Handschuhfach? Ihr Fazit: Es gibt ein Leben jenseits von Konfektionsgröße 40. Und könnte sogar ziemlich glücklich sein, würde die Diätpolizei nicht nachts wach liegen und sich immer neue Gründe ausdenken, weshalb Frauen nicht mit sich zufrieden sein dürfen.

Grönemeyer und Fröhlich machen Ende August den Auftakt zu einem Literaturreigen, der erst am 6. November enden wird: mit Heiner Geißler in der Stadthalle Bitburg. Ebenfalls dabei im Festivalherbst: Jan Weiler in Daun, David Safier in Heimbach und Bitburg, Wladimir Kaminer in Adenau, die Krimi- und  Thrillerstars Simon Beckett, Volker Klüpfel und Michael Kobr, Frank Schätzing und Leonie Swann in Monschau, Prüm und Bitburg sowie Rüdiger Safranski im Kloster Steinfeld und Pater Anselm Grün im Kloster Himmerod.

Infos und Tickets unter www.eifel-literatur-festival.de . Ebenso in mehr als 300 Vorverkaufsstellen von  Ticket Regional und zahlreichen Buchhandlungen eifelweit.
Foto: Veranstalter: Professor Grönemeyer

Festliche Konzert Gala 2010
Don Kosaken Chor Serge Jjaroff
 
Leitung:Wanja Hlibka

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Dieser Weltklasse-Chor, bekannt aus unzähligen Fernsehsendungen und CD Einspielungen, wird am 21. Oktober zum 1. Mal in Schönecken gastieren.
Durch eine langjährige Gastspieltätigkeit hat gerade dieser Chor unter seinem künstlerischen Leiter Wanja Hlibka überall unzählige begeisterte und treue Zuhörer. Die Konzerte sind inzwischen wohl mit dem Begriff “Kult” zu umschreiben und werden überall mit stehenden Ovationen gefeiert. Viele Fernsehanstalten haben ausführlich über den Chor und seine künstlerische Arbeit berichtet.
Es handelt sich um ein hochkarätiges Spitzenensemble. Wanja Hlibka, der Leiter und Dirigent des Chores, hat viele Jahre als jüngster Solist im weltberühmten Chor von Serge Jaroff gesungen und hat die Original-Arrangements als Ausgangsbasis seiner künstlerischen Arbeit nutzen dürfen. Die übrigen Sänger kommen von großen osteuropäischen Opernhäusern und begeistern mit zum teil sensationellen Stimmen in einem oft überirdischen Klang ihr Publikum auf allen Stationen der Tournée.
Die stimmgewaltigen Solisten werden von der Fachpresse immer wieder als “russisches Stimmwunder” bezeichnet. Sie begeistern ihr Publikum mit ihren einmalig kraftvollen, herrlich timbrierten Stimmen und vermitteln den ganzen Zauber und auch die eigene Melancholie der russischen Musik in höchster Vollendung. Ihr außergewöhnliches Repertoire reicht von den festlichen Gesängen der russ.-orth. Kirche über die immer wieder begehrten Volksweisen bis hin zu großen, klassischen Komponisten.
Es gibt inzwischen viele unterschiedliche sog. Kosaken-Formationen, aber nur einen Don Kosaken Chor Wanja Hlibka

Donnerstag, 21. Oktober 2010, Kath. Pfarrkirche St. Leodegar; 20 Uhr

Kartenvorverkauf ( 14.-Euro): Kath. Pfarramt 54614 Schönecken, Pfarrgasse 1
Schreibwaren Tipper, Schönecken, Teichstr. 8

Neues Theaterstück vom “Dingdorfer Bühnenspektakel”

Für die neue Theatersaison im November  hat die Theatergruppe “Dingdorfer Bühnenspektakel” die Neuerscheinung: “Ich WG”, Komödie von Andreas Keßner ausgewählt. Die Proben beginnen im September. Die Aufführungen finden in dem Zeitraum vom  20.11. bis 28.11.2010 in Niederlauch statt.
Der Vorverkauf wird rechtzeitig veröffentlicht.

Deutsch-Afrikanischer Künstlertreff

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Eine Woche Kreativurlaub im Schönecker Park verbringen zur Zeit Richmond Ackam aus Ghana / West Afrika, Christel Hägele aus Neuenkirchen – Vörden und Christine Santema aus Köln.
Den Damen hat´s der Kylltaler Sandstein ange.
tan, der Afrikaner hält seine Eifelimpressionen mit der Kamera fest. Nach seiner Rückkehr in die Heimat will er sie in Zeichnungen umsetzen, die er 1012 anlässlich einer erneuten Europareise im Schönecker Kultursommer präsentieren möchte.
Kunstinteressierte Menschen sind herzlich einge-
laden, den Profis bei der Arbeit zuzuschauen, das Gespräch mit ihnen zu suchen und sich von ihrer Kreativität anstecken zu lassen. Den gan-
zen Sommer über besteht noch die Möglichkeit, im Park Baumstämme zu bearbeiten, die von der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Infos beim Kulturkreis Altes Amt Schönecken  Tel. Nr. 06553 - 3389
Foto: Kulturkreis

... er malt und malt und malt …

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Der Maler Helmut Barthel, ein Prümer Künstler der besonderen Klasse feiert am 23.07.2010 seinen 90. Geburtstag.
Geboren in Ostthüringen im Herzen Deutschlands, wie er selbst sagt.
Der begabte Maler begann mit 69 Jahren die Malerei und hat sich zu einer Malerpersönlichkeit entwickelt.  Zahlreiche  Ausstellungen, über die Grenzen hinaus, haben ihn bekannt  gemacht. Die Kraft, die in seinen Bildern steckt überzeugt den Kunstliebhaber und Betrachter.
Seine Bilder sind so lebendig, dass sie zur Betrachtung und Auseinandersetzung herausfordern. Die Frage, wie entstehen diese Werke, die eine so hohe Suggestivkraft besitzen, und trotz ihrer Kraft und Dynamik nicht schwer wirken und sich eine Leichtigkeit bewahrt haben? Nur der Maler Helmut Barthel kann uns diese Frage beantworten.
Erstaunlich ist sein Wille und die Schaffenskraft, die Kunstwerke immer wieder  in einer neuen Form der  Malerei zu präsentieren.
Für seine weiter Zukunft wünschen wir ihm alles Gute, vor allem Gesundheit, damit er  seine Kunstwerke noch viele Jahre uns allen zugänglich machen kann.
Willy Weinandy

Gelungener Kunstgenuss

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Besser hätten die Voraussetzungen nicht sein können! Bei prächtigem Sommerwetter und vor der grandiosen Fassade der St. Salvator-Basilika ging der "Prümer-Sommer-Classic-Reigen" in die 2. Runde.
"Alp-Träume" - so das Motto des Abends. Gemeint war ein ungewöhnliches Konzert mit vier exzellenten Musikern, die das Alphorn beherrschen und zauberhafte Musik verbreiteten.
"Nur nicht rein in die Turnhalle", "Hoffentlich passt das Wetter" - so lauteten die Wünsche der Besucher schon lange im Vorfeld. Denn diese Instrumente gehören in die Natur - oder eben in die besondere Kulisse einer Kleinstadt. Jedenfalls hatte das Team um Organisationsleiter Manfred Schuler wieder beste Arbeit abgelegt und wurde dafür belohnt.
Mit dem Alphornbläser-Quartett "Die Alp-Träume" wurde am Sonntag im Rahmen der "Prümer-Sommer-Classics" Musikalisches der seltenen Extraklasse geboten. Ein sehens- und hörenswerter Auftritt, der für 2 Stunden instrumentale Originalität und Exklusivität auf die Bühne zauberte. Die vier Instrumentalisten, angeführt von Roland Pütz, allesamt Berufsmusiker und von Hause aus Blechbläser in namhaften Orchestern, präsentierten ihre 3,65 m langen Originalinstrumente aus der Schweiz in virtuosen Klangzauber.
Neben traditionellen Alphornmelodien stellten die Vier mit Polkas, Blues, Walzer, Klassik und sogar Jazzmelodien ihre außergewöhnliche Musikalität unter Beweis. Die Zuhörer spendeten den Alphornkünstlern begeisterten, lang anhaltenden Applaus.
Joachim Schröder

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Näher ran an Peter Zirbes

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Vorzüglich gelang es der Eifelerin Autorin Ute Bales, den Zuhörern im vollbesetzten Saal des Cafe's Grube den Eifeldichter Peter Zirbes nahe zu bringen.

Karin Grube stellte die Autorin aus Lissendorf vor, die inzwischen in Freiburg lebt und lehrt. Sie ist Mitglied im Literaturwerk Rheinland-Pfalz-Saar, im Literarischen Verein der Pfalz und gehört dem Symposion Weißenseifen an. Ihre bisherigen Buchveröffentlichungen "Der Boden dunkel" und "Kamillenblumen" stießen bereits auf großes öffentliches Interesse.

In Gesotz gelang es der 49-jährigen Schriftstellerin Ute Bales eindrucksvoll, dem Publikum Leben und Werk des großen Eifeldichters Peter Zirbes (1825 bis 1901) näher zu bringen. Ihre charmante Art, das große Sachwissen und ihre "Volkssprache" machten es dem Publikum leicht, die bewegte Familiengeschichte von Peter Zirbes nachzuzeichnen. Der wandernde Porzellanhändler aus Niederkail, der es in seiner Heimat nicht leicht hatte, gelangte erst posthum zu großen literarischen Ehren.


Ute Bales gelingt es in ihrem Roman "Peter Zirbes" (erschienen im Rhein-Mosel-Verlag) eindrucksvoll, das packende Schicksal in bildhafte Sprache umzusetzen. Hintergründig werden auch das geschichtliche Umfeld, die sozialen Turbulenzen und die religiösen Umstände in ihrem Werk sichtbar. Der 460 Seiten umfassende Roman, in zwei Jahren durch intensive Recherche "rekrutiert", beschreibt anschaulich das Ringen eines talentierten Dichters um Anerkennung.

Das Auditorium im Landcafe Grube dankte den Gastgebern, Familie Grube, sowie der Autorin mit großem Beifall.
Joachim Schröder

Prüm - Metropole der  Kunst

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Nein, Prüm ist nicht nur  Waldstadt, Abteistadt, Musikstadt: Man wei߸ es seit 52 Jahren: Prüm ist auch die  "Stadt der Künste". In vielerlei Hinsicht machte sich die Kleinstadt in der  Westeifel bereits einen Namen. Im wahrsten Sinne "hervorragend" ist die  alljährlich stattfindende Jahresausstellung der Vereinigung Bildender Künstler  aus Eifel und Ardennen.

Stadtbürgermeisterin  Mathilde Weinandy eröffnete kürzlich die 53. Exposition in der ehrwürdigen  Basilika. Der Veranstaltungsort war in diesem Jahr dem geehrten Johannes Wickert  geschuldet, der in seinen Werken besonders religiöse Motive aufgreift. Dessen  Kunst nährt sich im Besonderen am humanistischen Menschenbild und seinem  standfesten Glauben an die Schöpfung, die es zu schätzen gilt. Unabhängig vom  jeweiligen Zeitgeist entwirft er seine eigenständigen Kompositionen von  Menschen, deren Würde zu achten ihm oberstes Gebot ist.

160 Künstler beteiligen  sich in diesem Jahr an der weithin bekannten Ausstellung mit insgesamt 262  Werken. Wie immer sind die Maler in der Mehrheit, aber auch Werke aus der  Bildhauerei sind zu sehen, zudem fotographische Arbeiten und Grafiken.

Die Konzeption ist in  diesem Jahr eine andere: Die Gesamtschau ist angelegt als "Themenausstellung"  unter dem Motto "Grenzgänger". Nicht verwunderlich - denn Prüm im Dreiländereck  ist in der Tat eine kleine Metropole mit viel Kunsterfahrung. So p präsentieren  sich denn einheimische Künstler wie Christoph Mancke ebenso wie internationale  Größen wie der "malende Poet" Antoine Maro aus Frankreich oder sein  luxemburgischer Kollege Jhemp Bastin (Holzbildhauerei).
Gewagt ist die Kombination  der genannten Themenwerke mit Marie Madeleine Bellenger's Rauminstallation.  Steine und Seemannstau bringen Konstraste in die Schau. Andere "Grenzgänger"  beharren auf ihren Motiven und Inszenierungen und bringen so ein buntes Bild und  reichlich Vielfalt in den barocken Saal der ehemaligen Abtei. Konstrastreich und  provokant ja, aber legitim. Kunst schafft sich eben ihren eigenen Raum und  Künstler ihren eigenen Ausdruck.
Die drei Förderpreise  gingen in diesem Jahr an Karin Cheung, Bernd Keller und Stefanie  Krings.

* Die Ausstellung ist zu sehen täglich bis 8. August im Abteigebäude Prüm.  Öffnungszeiten: 9.30 bis 18 Uhr.
Joachim  Schröder
Fotos: Holger Klein

Fotostrecke

Neue Innenhofgestaltung im Konvikt-Haus der Kultur

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Das Garten- und Landschaftsbauteam der EuWeKo –Europäische Werkstätten Kooperation GmbH- Weinsheim hat im Konvikt Prüm eine neue ansprechende Innenhofgestaltung geschaffen.
Das fleissige Team, an der Spitze mit Frau Keil, hat sich hier mit einer fachlichen Arbeit präsentiert. Der Besucher des Konvikts sollte es nicht versäumen, den Blick einmal in die Innenhofanlage zu richten.
In der Anlage  steht ein Kunstwerk mit dem Namen “ Hauswächter” welches uns Diplom Designer Hubert Kruft aus Niederprüm als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hat.
“Hierfür gilt unser besonderer Dank”, so Willy Weinandy, der ehrenamtliche Chef des Hauses.

Foto Privat: Auf dem Bild links das EuWeKo Team mit Markus Marondel, Gruppenleiter, Wilfried Staudenmayer, Alex Schreder und Lena Ripp. Auf dem rechten Bild der “hauswächter” (willy Weinandy :-) )

Sommerausstellung in Stupbach
Werke aus dem »Prümer Atelier

houbaDas ”Haus der Landschaft und Geschichte” in Lützkampen-Stupbach zeigt auch in diesem Sommer wieder Werke aus Kunstkursen der Dreiländer-Region Belgien/Deutschland/Luxemburg - diesmal aus dem ”Prümer Atelier”, das seit Mai 2007 als fester Bestandteil zur Kulturszene in Prüm gehört.
Kunstinteressierte und talentierte Laien arbeiten dort unter der Leitung von Diplom-Designer Rüdiger Chr. Houba und haben schon mehrfach beachtliche Ausstellungen gestaltet.
Gezeigt werden jetzt Öl- und Acrylbilder, Druckgrafiken und Aquarelle.
Eröffnung (mit Einführung und Umtrunk) ist am Samstag, den 17. Juli, um 16.30 Uhr in Stupbach.
Die Ausstellung kann bis zum 12. September 2010 besucht werden. An allen Tagen durchgehend geöffnet. Der Eintritt ist frei.

www.kult-our-tal-museum.de
Foto: Veranstalter

Johannes Wickert erhält den Kaiser-Lothar-Preis der Stadt Prüm

Der Kaiser-Lothar-Preis der Stadt Prüm wird in diesem Jahr an den Künstler Johannes Wickert vergeben.
Prof. Dr. Johannes Wickert ist Dozent im Fach Psychologie an der Kölner Universität und lebt in Leykaul, an der deutsch belgischen Grenze. Johannes Wickert legte nach dem Studium der Malerei in Stuttgart, Nürnberg und Florenz sein Abitur als Externer ab und studierte Physik und Psychologie in Frankfurt am Main, Freiburg und Basel. Seine Dissertation schrieb er über Albert Einstein. 1980 habilierte er sich im Fach Psychologie an der Universität Tübingen.
In seinen Gemälden setzt der vom Vatikan berufene italienische Kirchenmaler sich meist mit der religiösen Dimension des Menschseins auseinander und versucht den biblischen Inhalten ein zeitgemäßeres Gesicht zu geben.
Neben dem herausragenden künstlerischen Werk wird gleichzeitig auch das persönliche Engagement ausgezeichnet, mit dem sich der Künstler für die Integration des europäischen Gedankens einsetzt hat. Diese Ziele sind in der Satzung der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler e.V. für Eifel und Ardennen e. V. (EVBK) festgelegt.
Der Kaiser-Lothar-Preis wird ihm anlässlich der Eröffnung der 53. Jahresausstellung der EVBK von der Stadt Prüm überreicht.
Die Laudatio hält der Kunsthistoriker Koeraad DE Wolf.

Neben dem Kaiser-Lothar-Preis werden die Förderpreise der Kreissparkasse Bitburg-Prüm in diesem Jahr an Karin Cheung, Bernd Keller und Stefanie Krings vergeben.

Der Titel der 53. Jahresausstellung der EVBK lautet dieses Jahr zum ersten Mal: GRENZGÄNGER

Die Ausstellung ist vom 10. Juli bis zum 8. August 2010 im Abteigebäude Prüm täglich von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr zu besichtigen.(8.8.bis 15 Uhr)

Die Vernissage findet am Samstag, den 10. Juli um 15.00 Uhr in der Basilika Prüm

Zur Ausstellung gibt die EVBK einen 132 seitigen Katalog heraus.

Die Sonderausstellung heißt dieses Jahr WO. Seit 11 Jahren kommen die Themen der Sonderausstellung aus Vapakulenien.
Foto: Veranstalter, Gemälde von Johannes Wickert

Die “Schafskälte”  – der “Schafskrimi” geht weiter

Haben wir gefroren die letzten Tage! Nachts und morgens Temperaturen im unteren einstelligen Bereich, tagsüber näher an 10 als an 20 Grad. Dazu Wolken verhangener Himmel und Schauer.
Damit geht es ab heute, Montag 21.06., zu Ende. Heute ist genau um 13:28 Uhr offizieller Sommeranfang. Ab Mitte der Woche soll es wieder sommerlich warm werden.

Das Eifel-Literatur-Festival aber geht nicht mit “Schafskälte” sondern einem “Schafskrimi” weiter. Dazu schreibt der Initiator des Festivals Dr. Josef Zierden:

“Der Sommer naht oder verabschiedet sich auf Zeit: meteorologisch blickt man aktuell kaum durch. Massiver Schneefall auf der Zugspitze, Dauerregen mit Überschwemmungsgefahr in Oberbayern, das kann schon irritieren. Immerhin: das Feuilleton überschwemmt uns mit Lektüretipps für die anstehenden Sommerferien.
Da ist, selbst bei bescheidenstem Sommerwetter, Lesefreude vorprogrammiert. Rechtzeitig zur “Schafskälte” des Wochenende ist der langerwartete Schafs-Thriller von Leonie Swann erschienen: “Garou”, Fortsetzung des Schafskrimi-Bestsellers “Glennkill”, im August 2005 erschienen. “17. Juni 2010” ist der offizielle Erscheinungstag gewesen.

2008 war Leonie Swann mit “Glennkill” Gast des Eifel-Literatur-Festivals, im Sudhaus der Bitburger Brauerei. Die ganze ermittelnde Schafsherde, allen voran Miss Maple, vielleicht das klügste Schaf der Welt, dazu Maude, Sir Richfield, Mopple the Whale oder Othello: Schafe, die gut riechen können, ein besonders gutes Gedächtnis haben oder besonders viel Wolle - und die alle dem Mörder ihres Schäfers George Glenn auf der Spur sind.
 “Glennkill” sorgte in den vergangenen fünf Jahren international für Furore und wurde in zwanzig Länder verkauft. Die Autorin bekam “den Glauser” für das beste Krimidebüt des Jahres.
2010 hat das lange Warten auf die Fortsetzung, hat “das Schweigen der Lämmer” ein Ende: In “Garou” erkunden die Schafe von Glennkill Europa. Im Schatten eines französischen Schlosses beziehen sie mit ihrer neuen Schäferin Rebecca ihr Winterquartier. Dann sterben plötzlich im Wald Rehe eines unnatürlichen Todes. Ein Werwolf, murmeln die Ziegen von der Nachbarweide. Ein Loup Garou! Oder doch nur ein Hirngespinst. Doch spätestens, als ein Toter unter der alten Eiche liegt, ist klar, dass auch Hirngespinste tödlich sein können. Die Schafe heften sich auf die Spur des Garou und versuchen, mit Schafslogik, Mut und Kraftfutter, sich selbst und ihre Schäferin zu retten.
Mit dem Erscheinen von “Garou” hat sich in den letzten Tagen der Karten-Vorverkauf für die Veranstaltung mit Leonie Swann verstärkt. Am Freitag, 8. Oktober, ist sie in der Wandalbert-Hauptschule zu Gast: mir ihrer ganzen literarischen Schafsherde. Da, wo wir zuletzt Roger Willemsen oder Herta Müller erleben konnten. Mit der Lektüre von “Garou” können Sie, aller Schafskälte zum Trotz, einen spanennden Lesesommer in ihr Herz zaubern.
Leonie Swann und “Garou”: das ist nur eine Buchneuerscheinung, die im Festivalherbst live auf Sie wartet. Weitere Tipps folgen in künftigen Newslettern, die weiterhin wöchentlich erscheinen sollen. Aktuell steht die Arbeit am Festivaljournal Nr. 2 auf dem Programm: mit fotogetränktem Rückblick auf das prallvolle Frühjahrsprogramm und Vorblicken auf das spannende Herbstprogramm, mit zahlreichen aktuellen Autoreninterviews.
Bleiben Sie dem Festival gewogen auch zur Sommerzeit mit gelegentlicher Schafskälte und Schafskrimis, die paradoxerweise “Gänsehaut” verursachen können.”
Titelfoto: Joachim Schröder; Übrige: Veranstalter des Festivals

Sehr positive Bilanz zur Halbzeit beim Eifel-Literatur-Festival

“Es hätte nicht besser laufen können!” so Dr. Josef Zierden aus Prüm, der Initiator und Hauptorganisator, in einem ersten Fazit zur Halbzeit des diesjährigen
Eifel-Literatur-Festivals. “Wir sind sehr zufrieden.”

13 Veranstaltungen an fünf Orten der Eifel, rund 6500 Besucher im Frühjahr: der große Zustrom stimmt uns alle zufrieden. Ebenso der große geographische Radius der Besucher: Berlin, München oder Hamburg findet sich auf jeder Ticket-Bestellliste, Anreisen von mehreren hundert Kilometer sind keine Seltenheit. Und eifelintern: von Monschau nach Prüm zu fahren, von Welschbillig nach Bitburg oder Wittlich: das ist schon längst eine Selbstverständlichkeit.

Positiv 2010 auch: die große Vielfalt der Veranstaltungen. Immer wieder anders und immer wieder schön! Die musikalische Lesesshow mit Katja Riemann zu Deutschland, der Multimedia-Vortrag von Willemsen zu Bangkok, der freie Erzählvortrag von Rafik Schami und Richard David Precht, das moderierte Gespräch und die Duett-Lesung von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder: Jede Lesung sorgte aufs Neue für anregende Kurzweil. Ein unumstrittener Höhepunkt im Frühjahr: die Lesung mit der Nobelpreisträgerin für Literatur 2009, Herta Müller. Da fanden sich Kamerateams von sat.1 und BRF ein, da wurde die dpa-Meldung hinterher online verbreitet von bedeutenden bundesdeutschen Medien wie Focus, Stern, Süddeutsche Zeitung oder Frankfurter Rundschau. Eine Hörfunkreportage brachte lebendig den Stolz der Eifeler “rüber”, die Nobelpreisträgerin in der Eifel begrüßen zu können. Aber auch die tiefe Ergriffenheit angesichts des Themas und der Sprachmacht der Autorin.

Überhaupt die Autoren und Verlage, deren Zufriedenheit schon in der Vergangenheit ein wichtiger Erfolgsgarant des Festivals war: Stärker denn je bedanken sich die renommierten Verlage für die professionelle Organisation und den Rundum-Verwöhnservice für die Autoren. Und sie machen gleichzeitig deutlich, dass dies keineswegs selbstverständlich sei im heutigen Literaturbetrieb. Wo wird schon ein Autor von Tür zu Tür mit VW Phaeton und Chauffeur gefahren? Wo ist schon die Küche einer Gaststätte für Festivalautoren bis weit nach Mitternacht offen? Beim Festival sorgt das für beste Autorenlaune, das Publikum profitiert.”

Das Festival macht, rechtzeitig zur Fußball-WM, Sommerpause. Der Kartenvorverkauf geht natürlich weiter. Schon sind fast 4000 Karten vom Herbstprogramm vorverkauft.
Foto: Veranstalter

“Stille” trifft Burg

Am Sonntag gab es für Bürger des Burgfleckens gleich zwei Anlässe zum Feiern. Zum ersten die offizielle Übergabe der Großskulptur “Stille” des gebürtigen Schönecker Künstlers Werner Bitzigeio an die Ortsgemeinde, und zum anderen die Besitznahme des liebevoll in vielen Arbeitsstunden aufgehübschten Parks mit Mehrzweck-Spielfeld durch die Bürger.

In einer kleinen Feierstunde – musikalisch umrahmt vom Jugendorchester des MV Schönecken unter Leitung von Hanna Maria Alff – übergab der Vorsitzende des Kulturkreises Altes Amt “Dr. Erdal Dogan”,  die Metallskultur “Stille” an Ortsbürgermeister Matthias Anthony. Er bedankte sich bei dem Schöpfer des Kunstwerks Werner Bitzigeio. “ Wir bedanken uns für die Metallskulptur, die Sie extra für unseren Park an der Nims geschaffen haben. Sie scheint mit der imposanten Silhouette der Schönecker Burg und der Parklandschaft in harmonischem Dialog zu stehen.”  Ebenso ging sein Dank an die langjährigen Sponsoren. Der Kulturbeauftragte des Eifelkreises Herbert Fandel fand anerkennende Worte für den Kulturkreis, dem es schon seit langer Zeit gelinge, der Bevölkerung einer Region, die moderner Kunst eher distanziert sehe, immer wieder hochkarätige Ausstellungen zu bieten, was die Auswahl der Künstler und deren Echo auf die Expositionen bestätigten. Der Künstler betonte, dass er für seine Metallskulpuren Draht verwende, der normal in der Rüstungsindustrie verwendet werde, um damit einen Gegenpol zu setzen.
Bürgermeister Anthony bedankte sich für das großzügige Geschenk, das eine Bereicherung für Schönecken und den Park sei. Er bedankte sich aber auch bei den ehrenamtlichen Helfern und den Männern des Bauhofs, die in vielen Stunden den Park mühevoll auf Vordermann gebracht hätten.
Im Anschluss an die Feierstunde nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, am Bierstand des Handwerkervereins gemütlich beieinander zu sein, aber auch um durch den neu gestalteten Park zu schlendern und das neue Mehrzweck-Spielfeld in Augenschein zu nehmen.
Fotos: Udo Schikora

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Konzert der King´s Singers in der Basilika Prüm

Sie sind die unangefochtenen Stars der A-cappella-Welt: The King's Singers aus Großbritan-
nien. Ihre unglaubliche Vielseitigkeit, ein perfekter Zusammenklang und der sympathische britische Humor sind die Markenzeichen der sechs Sänger, die seit über vierzig Jahren und mittlerweile in der dritten Generation ihr Publikum rund um den Globus in Begeisterungsstürme versetzen. Die King's Singers singen alles, was man zu sechst singen kann. Ob klassisch oder modern, ob geistlich oder weltlich, ob alt oder neu, sie machen alles und können alles. Diese Vielseitigkeit macht sie einzigartig und zu einem der besten Ensembles der Welt, was der Gewinn des Grammy-Awards im letzen Jahr, der vergleichbar mit dem Oscar der Filmbranche ist, unterstreicht.
In derPrümer Basilika präsentieren die King´s Singers am 16. November ab 20 Uhr Vokalmusik aus fünf Jahrhunderten, von den Madrigalen eines Orlando di Lasso über Motteten von Heinrich Schütz und Chansons von Claude Debyssy bis hin zu Arrangements von modernen Pop-Songs.
Ermöglicht wird dieses Konzerthighlight in der Prümer Basilika durch den Verein der Ehemaligen und Freunde des Regino-Gymnasiums und das Kulturamt des Eifelkreises Bitburg-Prüm. Karten sind erhältlich im Internet unter www.kingssingers-am-regino.de.

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