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Prüm - Stadt des Rheinland-Pfalz-Tag 2011 vom 27.- 29. Mai 2011
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Aktuelle Nachrichten - Ankündigungen - Berichte - Kommentare
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Aus welcher Stadt grüßt unser Fotograf? Gewinnen Sie einen Restaurant-Gutschein
Aus welcher Stadt sendet unser Fotograf Udo Schikora seine Urlaubsgrüße? Sie wissen es? Dann nichts wie weg mit der E-mail an: urlaub@pruemnetz.de.
Unter allen Einsendern, die uns bis einschließlich 15.09.2010 eine Mail mit Udos Urlaubsziel senden, verlosen wir einen Essensgutschein im Wert von 30 € für ein Essen im Restaurant “Zur Alten Abtei” im Herzen von Prüm. Damit Sie auch - nachdem die Urlaubsbilder von der Titelseite verschwunden sind – noch nachschauen können, sehen Sie sie links noch einmal. Nicht nur umfassende Informationen bietet Ihnen PRUEMNETZ, sondern immer wieder auch die Möglichkeit zu gewinnen.
PRUEMNETZ zu nutzen ist immer ein Gewinn.
Im August haben dies 127.159 Menschen in aller Welt getan. PRUEMNETZ ist immer aktuell und interessant!
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Landesweites Special Olympics Radrennen
„Drei, zwei, eins, looos“, jubelten Radler, Zuschauer und Helfer jedem geistig behinderten Athleten vor Beginn des Zeitfahrens beim „3. Special Olympics Radrennen“ im Rahmen des „Lustigen Prümtals“ zu. Am 5. September gehörte der Radweg zwischen Waxweiler und Kinzenburg somit ausschließlich den Radsportlern von Special Olympics Rheinland- Pfalz.
Das Rennen war geprägt von Sonnenschein, engagierten Helfern und ausdauernden Sportlern. Unter Aufsicht des Radsportclubs Lauperath- Scheidchen und der freiwilligen Feuerwehr Wawern rangen 17 Athleten, auf der 4 Kilometer langen Radstrecke auf dem Zwei- und Dreirad um die begehrten Special Olympics Medaillen. In der Zeit von 8:36 Minuten konnte sich Tobias Gillenkirch von der Astrid-Lindgren-Schule in Prüm den Tagessieg auf dem Zweirad sichern. Damit setzte er sich mit einem knappen Vorsprung von nur 6 Sekunden vor Willi Hatz von der Prümer Tafel durch. Das Rennen der Damen konnte Jutta Höfer aus Neuwied mit einer Zeit von 9:46 Minuten denkbar knapp vor Sonja Simon (Betreutes Wohnen, Prüm) für sich entscheiden.
Nach dem erfolgreichen Erreichen der Ziels in Kinzenburg wurden die erbrachten Leistungen im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung mit Medaillen belohnt. Der Bundestagsabgeordnete und Schirmherr Patrick Schnieder ließ es sich nicht nehmen, die Medaillen gemeinsam mit dem Vorsitzenden von Special Olympics Rheinland Pfalz, Karl- Heinz Thommes, zu überreichen
Special Olympics Rheinland- Pfalz blickt auf eine überaus gelungene Veranstaltung zurück und bedankt sich besonders beim Radsportclub Lauperath-Scheidchen, der freiwilligen Feuerwehr Wawern sowie Herrn Patrick Schnieder für die erneute engagierte Unterstützung des Special Olympics Radrennens. Foto: Special Olympics
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Lustiges Prümtal – 15.000 waren dabei
Strahlend blauer Himmel, angenehme Temperaturen – Herz was willst du mehr beim Lustigen Prümtal. Schon bevor der offizielle Startschuss um 10 Uhr in Olzheim und Waxweiler gefallen war, tummelten sich schon die ersten Aktiven auf der 27 km langen autofreien Prümtalstrecke. Schnell füllte sich das Prümtal mit Radfahrern, Inlineskatern und sonst auf oft skurile Weise “motorisierten” Teilnehmern. Gegen Mittag schwoll dann die Besucherzahl geradezu an. Tausende waren auf der Strecke, drängten sich an den Getränke- und Imbissständen, oder ruhten sich nur bei den Klägen der an den meisten Orten gebotenen Musik aus. Mittendrin unser Fotograf Udo Schikora, der mit einem E-Bike vom Hotel “Goldener Stern” unterwegs war, das Event für Sie im Bild festzuhalten. Große Begeisterung herrschte zwischen Kinzenburg und Waxweiler, wo Special Olympics Rheinland-Pfalz ein Einzelzeitfahren für Geistigbehinderte ausrichtete unter dem Motto “In jedem von uns steckt ein Held”. Polizei und Rettungsdienst verzeichneten einen ruhigen Verlauf bis auf eine Ausnahme, die aber auch glimpflich verlief. Kurz vor 17 Uhr kam es in Watzerath zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern, als ein 54-jähriger Radfahrer eine 39-jährige Radfahrerin überholte. Die Radfahrerin wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus nach Prüm verbracht. Auch im 14. Jahr begeisterte das “Lustige Prümtal” wieder die Massen. Mitorganisator Manfred Schuler äüßerte sich zufrieden über Beteiligung und Verlauf der Veranstaltung. (rg); Fotos: Udo Schikora
Fotostrecke
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Verbandsbürgermeister Andreas Kruppert und Aloysius Söhngen grüßen alle Gäste
Das “Lustige Prümtal” geht am Sonntag, 5. September, bereits in die vierzehnte Runde. Neben “Happy Mosel” und “Saar Pedal” hat sich das “Lustige Prümtal”, als eine der ersten Veranstaltungen dieser Art in der Region, längst etabliert und erfreut sich größter Beliebtheit weit über die Grenzen der Eifel hinaus.
Zwischen Olzheim und Waxweiler bedeutet das: Autofreie Bahn für Radfahrer und Wanderer, für zahlreiche Aktionen und Attraktionen in den 15 Orten entlang der 27 km langen Strecke. Die gastgebenden Verbandsgemeinden Prüm und Arzfeld rechnen auch in diesem Jahr mit zahlreichen Besuchern.
Besonders erfreut zeigen sich die beiden Bürgermeister der ausrichtenden Verbandsgemeinden, Aloysius Söhngen (Prüm) und Andreas Kruppert (Arzfeld), darüber, dass auch in diesem Jahr wieder behinderte Menschen in die Veranstaltung integriert werden. Special Olympics Rheinland-Pfalz wird zum dritten Mal einen Familientag zum “Lustigen Prümtal” und ein Radrennen für Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung auf dem Radweg von Waxweiler nach Kinzenburg veranstalten, der landesweit ausgeschrieben wurde. Für die beiden Bürgermeister gehören Familien mit behinderten Sportlern selbstverständlich zu diesem Event dazu und sie begrüßen bereits heute die anreisenden Sportler mit ihren Familien herzlich in der Eifel.
ie beiden Bürgermeister werten das umfangreiche Gesamtprogramm auch in diesem Jahr als Beweis dafür, dass die Veranstaltung auch im 14. Jahr nach wie vor kreativ und attraktiv sei.
“Die Region als Erlebnis vermitteln, viel Spaß und Freude an einem beschwingten Tag in der Eifel bereiten - das ist unser Ziel” so die einhellige Meinung der beiden Bürgermeister. “Die Veranstaltung auf der romantischen, kind- und familiengerechten Strecke biete jede Menge Natur, Kultur und allerorts tolle Aktionspunkte.” so Söhngen und Kruppert weiter. “Auch in diesem Jahr präsentieren sich die einzelnen Orte entlang der herrlichen Strecke wieder von ihrer schönsten Seite und bieten jede Menge regionale Leckereien, Speisen und Getränke, Musik, Kinderanimation und viele weitere Attraktionen. Schon jetzt danken wir all den zahlreichen örtlichen Helferinnen und Helfern, die diesen Tag mit Sicherheit wieder zu einem echten Erlebnistag werden lassen.” Foto: Udo Schikora
Rückblick “Lustiges Prümtal” 2009 (Fotostrecke)
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Kunst für Ruanda - Benefizausstellung in der Volksbank Eifel Mitte
Aller guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Die drei, das sind das Regino-Gymnasium, die Volksbank Eifel Mitte und die Künstlerin Elfi Sklepik, die in diesen Wochen eine große Gemeinsamkeit haben: Sie engagieren sich für den rheinland-pfälzischen Ruandatag 2010, der am 18. September in Prüm stattfindet. Schule, Künstlerin und Bank haben sich zusammengetan und eine Benefizausstellung organisiert, um Gutes für Ruanda zu tun. Bis Freitag, 17. September, stellt Elfi Sklepik in der Hauptstelle der Volksbank Eifel Mitte über 50 ihrer Bilder aus. Die Acryl- und Aquarellmalereien reichen von Landschaftsbildern, Stillleben, figürlichen Darstellungen bis hin zu abstrakten Motiven. Und sie stehen zum Verkauf. Damit möglichst viele Kunstwerke über die Schaltertheke gehen, werden sie preisgünstig und teilweise gerahmt angeboten. Der Erlös geht an die ruandische Partnerschule des Regino-Gymnasiums.
Die Organisatoren sind sich einig: Der Kauf der Bilder schafft doppelte Freude, für den neuen Besitzer und für Kinder in Afrika. Rainer Berlingen, Vorstandssprecher der Volksbank Eifel Mitte, würdigte das Regino-Gymnasium, das wie viele andere Schulen seit 25 Jahren die Partnerschaft fördert: “Ihr Antrieb ist nicht Ruhm und Ehre, sondern der Partnerschule in Ruanda zu helfen. Trotzdem ist es richtig, dass jetzt das großartige Engagement mit der Ausrichtung des Ruandatages in Prüm gebührende Ehre und Anerkennung findet.” Berlingen eröffnete gemeinsam mit Elfi Sklepik und Schuldirektor Peter Pelz die Ausstellung, der der Bank für ihre Unterstützung dankte: “Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die uns dabei helfen, Hilfe für Kinder in Afrika zu ermöglichen”.
Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8:30 bis 16:30 Uhr geöffnet. Bis Freitag, 17. September, können die Kunstwerke besichtigt und gekauft werden. Wer sich bis dahin nicht recht entscheiden kann, der hat während einer Auktion im Regino-Gymnasium am 18. September nochmals die Chance, eines der Kunstwerke zu erstehen. (red); Foto: Voba
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Philipp Holper mit Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet
Dieser Tage wurde Philipp Holper aus Prüm für sein langjähriges, uneigennütziges Engagement im Dienste der Allgemeinheit die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz durch Ministerpräsident Kurt Beck verliehen. Im Auftrag des Ministerpräsidenten nahm Landrat Dr. Joachim Streit die Auszeichnung im Gebäude der Kreisverwaltung vor.
Philipp Holper ist vielen Bewohnern des Prümer Landes aus seiner 48jährigen Tätigkeit im öffentlichen Dienst - zunächst beim ehemaligen Landratsamt Prüm und danach als Leiter des Kreiswasserwerkes Prüm - bekannt. Darüber hinaus stellte er aber auch viele Jahre seine Schaffenskraft und Fachwissen ehrenamtlich der Allgemeinheit zur Verfügung.
Lange Jahre war er Geschäftsführer des Volksbildungswerkes Prüm, aus dem dann die Volkshochschule hervorging. 22 Jahre versah er im Museum der Stadt Prüm an Sonn- und Feiertagen seinen Dienst. “Der Kontakt mit den Besuchern hat viel Spaß und Freude gemacht. Das war nicht nur Kartenverkauf und Aufsicht. Vielen Besuchern konnte ich mit Erklärungen und Erzählungen die Prümer Geschichte an den einzelnen Exponaten nahe bringen,” so Holper. 20 Jahre Vorsitzender der “Behinderten Sportgruppe der Kriegsversehrten”, über 10 Jahre Pressewart der Eifelvereins Ortsgruppe Prüm, heute noch Vorstandsarbeit bei den Ruhestandsbeamten. Er war Mitglied im Vorstand des ehemaligen SV Prüm. “Ich habe noch den Verkaufsvertrag von Erich Maas an den Bundesligaclub 1. FC Saarbrücken mit unterschrieben. Damals ging es noch nicht um Millionenbeträge. Es waren 4500 DM.” Außerdem war er über Jahre Mitglied im Verwaltungsrat der katholischen Pfarrgemeinde Prüm. In diese Zeit fiel die Entscheidung über die Farbe des neuen Außenanstrichs und die Sanierung der Kirchtürme. Zusammenfassend sagt der Geehrte: “ Es gab bei allen Ämtern viel Freude, aber auch viel Ärger, wobei die Freude weitaus überwog.”
Die Geehrten, betonte Landrat Dr. Joachim Streit in seiner Laudatio, hätten ihre Kenntnisse und ihre Zeit großzügig ganz konkreten Dingen gewidmet. Sie hätten Orte des Zusammenseins geschaffen und andere dazu angeregt, ihre Umwelt oder auch nur einfach sich selbst besser kennen zu lernen. Sie gäben etwas, von dem sie selbst begeistert seien, an andere weiter. Die Geehrten hätten sich nicht damit abgefunden, dass es etwas nicht gäbe, was sie für nötig hielten - sie hätten es selbst auf die Beine gestellt oder dabei mitgeholfen. Mit ihrem Engagement hätten sie Gemeinsamkeit geschaffen und Vertrauen gestiftet. Und Vertrauen sei die Ressource, die aktuell in Deutschland am meisten gebraucht würde. Kurzum: sie hätten ein Ehrenamt übernommen, weil es mit Aufgaben verbunden war, die ihnen wichtig erschienen. Uneigennütziges Engagement, so Landrat Dr. Joachim Streit, sei gesellschaftlich unverzichtbar. Die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz sei ein öffentliches Zeichen des Dankes und der Anerkennung, so Landrat Dr. Streit. Und sie solle eine Ermunterung sein - für die Geehrten selbst, aber auch für andere, die sich von diesem guten Beispiel anstecken lassen würden. Ein Ehrenamt zu übernehmen sei selbstverständlich eine Frage der Ehre und nicht des Zwangs, aber auch eine Frage der Wertschätzung und Anerkennung durch die Gesellschaft.
Die rheinland-pfälzische Ehrennadel hat eine lange Tradition: Sie wurde durch Erlass vom 7. August 1974 des damaligen Ministerpräsidenten Dr. Helmut Kohl gestiftet.
Und letztendlich soll ein Engagement des 85jährigen nicht unerwähnt bleiben: Seit 50 Jahren kegelt er noch jeden Dienstag aktiv im Club “Hal drup”, den er selbst mitbegründete.
(rg); Foto KV: Landrat Dr. Joachim Streit, 1. Kreisbeigeornete MdL Monika Fink, Philipp Holper mit Gattin, Stadtbürgermeisterin Mahilde Weinandy und Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen (v. l. n. r.)
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Von Ballonwettbewerb bis Steak - es wird viel geboten
Freuen können sich tausende Radfahrer, Skater und Wanderer aufs kommende Wochenende. Petrus wird es gut mit ihnen meinen. Sonne, etwas Wolken und angenehme Temperaturen um die 20o sind angesagt, also ideales Wetter.
Es lohnt sich für Fahrradfahrer, Skater und Wanderer, nicht einfach an den Orten einfach vorbeizufahren, sondern Einkehr zu halten. Gönnen Sie sich in den vielen “Aktionszonen” eine Pause zur Stärkung des leiblichen Wohles, lassen Sie sich vom Rahmenprogramm überraschen und unterhalten, und nehmen Sie am Gewinnspiel der Volksbank Eifel Mitte eG teil. Teilnehmerkarten erhalten Sie an allen Stationen der teilnehmenden Orte und dort können diese auch abgegeben werden. Wer mindestens sieben Stempel von verschiedenen Stationen auf der Rückseite seiner Karte besitzt, nimmt an der großen Verlosung teil. Die Volksbank Eifel Mitte eG in Prüm stiftet Preise im Wert von über 500 EURO! Die Auslosung erfolgt später in der Volksbank Eifel Mitte in Prüm.
Der Sozialverband VDK organisiert auf dem Kirchplatz in Pronsfeld einen Luftballonflugwettbewerb. An den Ballons werden Karten angebracht, die zurückgesandt werden müssen. Gewinnen wird der Ballon mit der weitesten Flugdistanz. Der erste Preis ist eine Ballonfahrt über die Eifel, der zweite Preis ein Erlebnistag im Schwimmbad Cascade. Der dritte Preis ist ein Gutschein für den Kletterpark Irrhausen. Die Anzahl der Ballons ist auf 200 Stück begrenzt.
In Lünebach findet ein offizielles ADAC-Geschicklichkeitsturnier statt. Hier können die Kinder auf dem aufgebauten Fahrradparcours ihre Fähigkeiten beweisen.
Eine Hochburg für Events ist wieder der Parkplatz bei Merlscheid-Kinzenburg. Drei Fahrräder werden verlost. Special Olympics Rheinland-Pfalz veranstaltet zum 3. Mal ein landesweit ausgeschriebenes Einzelzeitfahren für Geistigbehinderte.
Aber auch in den anderen Orten wird viel geboten. Kalorien in allen Darreichungsformen. Mühsam Abgestrampeltes lässt sich mühelos in doppelt und dreifacher Ration ersetzen, sei es in fester oder flüssiger Form.
Sehen Sie doch selbst, was die einzelnen Dorfgemeinschaften aufbieten werden:
OLZHEIM: Offizieller Start “Lustiges Prümtal” am Heinz Schuler Haus, Essen- und Getränkestände, Kaffee und Kuchen, “Minibaggerfahrten” für Kinder, Kinderhüpfburg WILLWERATH: Getränkestand, Würstchen, Erbsensuppe, Steaks, Pizzabrötchen, Rührei mit Speck, Pfannekuchen, Kaffee und Kuchen, Kinderhüpfburg HERMESPAND: Essen- und Getränkestände, Kaffee und Kuchen, lustige Kinderspiele, Kinderschminken und Kicker PRÜM: Basilikaführung, 11.30 Uhr Frühschoppenkonzert mit dem Musikverein Rommersheim, 13.30 Uhr Aktionsbühne “Kultur-Aktiv-Pitstop” mit dem Sportstudio Fit inn, 15.00 Uhr Live-Musik - “Jive Joes”, Essen- und Getränkestände, Eifeler Spezialitäten, Biergarten, Kaffee und Kuchen, Rad-Service-Station, Pannenhilfe, Spendenaktion vom Getränkestand und Sponsoring durch den RSC Schneifel Prüm zugunsten der Lebenshilfe Prüm NIEDERPRÜM: Essen- und Getränkestände, Spanferkel, Kuchen- und Waffelstand, Kaffee und Kakao, Brunnen- und Skulpturenpark, Zweiradschau, 17.00 Uhr Konzert Musikverein Niederprüm B 410 ABFAHRT WEINSFELD: Kulinarische Spezialitäten aus Weinsfeld mit Buchweizenknödel, Bratkartoffeln, Kaffee und Kuchen, Getränkestand WATZERATH: Essen- und Getränkestände, Spezialitäten vom Grill, Kaffee und Kuchen, Schießstand PITTENBACH: Getränke- und Essensstände, Backfisch, Schwenkbraten, Pommes Frites, belegte Brötchen, Kaffee, Kuchen, Waffeln PRONSFELD: Gottesdienst (10.45 Uhr), Frühschoppen mit dem Musikverein Pronsfeld, 13.00 Uhr Brassband “Der schöne Thomas Meier”, 14.30 Uhr “Prümtal-Tanzorchester”, 16.00 Uhr Alleinunterhalter Dirk Bernhard, VDK-Infostand mit Luftballon-Wettbewerb, Essen- und Getränkestände, Kaffee und Kuchen LÜNEBACH: Essen- und Getränkestände, Fleischkäse nach alter Backart, Zwiebelkuchen und Federweißer, Gyros mit Beilagen, Gegrilltes vom Rost, Kaffee, Kuchen und Waffeln, Frühschoppenkonzert Musikverein Lünebach, Fahrradparcours für Kinder - offizielles ADAC-Geschicklichkeitsturnier, Kinderhüpfburg, Verlosung MERLSCHEID KINZENBURG PARKPLATZ L 12: Essen- und Getränkestände, Reibekuchen aus der großen Pfanne, Pizza, Waffeln und Kaffee, Eis, Verlosung von 3 Fahrrädern, Pannendienst, 15.00 Uhr Siegerehrung des Einzelzeitfahren auf dem Radweg Waxweiler-Kinzenburg, Veranstalter: Special Olympics RLP, Infos: Tel. 06551-147682 HEILHAUSEN: Gastronomie im alten Mühlengebäude und auf der Terrasse, Kaffee, Kuchen und Eis WAXWEILER: Offizieller Start “Lustiges Prümtal” am Dechant-Faber-Haus, 11.00 Uhr Radfahrergottesdienst Essen- und Getränkestände, Radler-Frühstück (ab 9.00 Uhr), Kaffee und Kuchen, Eis, Eifeler Gerichte, Salate, 16.00 Uhr Musikalische Unterhaltung durch den Musikverein Waxweiler, Start des Einzelzeitfahren auf dem Radweg Waxweiler-Kinzenburg, Veranstalter: Special Olympics RLP, Infos: Tel. 06551-147682, Pannendienst
Programmflyer zum Ausdrucken
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Tollwütige Fledermaus biss Frau
Vor vier Tagen, am Freitag, den 27.04., berichteten wir über den Fund einer tollwütigen Fledermaus. Eine Frau hatte das kranke Tier gefunden und war von der Fledermaus gebissen worden. Sie wandte sich an den Fledermausexperte Markus Thies, der im rheinland-pfälzischen Teil der Eifel wohnt und bei Führungen die Fledermäuse in der Kakushöhle vorstellt. Die Kakushöhle (auch Kartsteinhöhle genannt) ist eine Karsthöhle in Dreimühlen bei Mechernich im Kreis Euskirchen und zählt zu den größten offenen Höhlen in der Eifel. Sie befindet sich im Kartstein (Naturschutzgebiet), einem bis 20 m hohen und ca. 300.000 Jahre alten Kalkfelsen, und hat einen maximalen Durchmesser von ca. 150 m. Markus Thies brachte dann die Lawine ins Rollen.
Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der “Kölnische Rundschau-online” von Dienstag 31.08.
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Friedens- und Arbeitseinsatz auf den Kriegsgräberstätten Dahnen und Eschfeld
Außerordentliche Pflegearbeiten wurden vom 24. bis 30. August auf den Kriegsgräberstätten in Dahnen und Eschfeld, Eifelkreis Bitburg-Prüm, durchgeführt. Vertreter der Ortsgemeinde Dahnen sowie der Reservistenkameradschaft Vorholz und der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) kamen bei einem Ortstermin im Frühjahr diesen Jahres überein, die Kriegsgräberstätte Dahnen mit zusätzlichen Pflege- und Instandsetzungs- maßnahmen aufzuwerten. Von Seiten der ADD und der Orts- gemeinde wurden die Aufgaben mit der ehrenamtlichen Reservistengruppe definiert und abgestimmt.
So wurden nunmehr bei dem vom 24. bis 30. August durchgeführten Arbeits- und Pflegecamp eine Vielzahl von Arbeiten auf der Gedenkstätte in Dahnen erledigt, beispiels- weise Begrenzungsmauern gereinigt und konserviert, Kameradensteinkreuze aus rotem Sandstein gereinigt sowie die an den Ehrenfriedhof angrenzende Kapelle mit Unterstützung des Gemeindearbeiters, Dieter Lux, komplett neu gestrichen.
Daneben wurden die Sandsteinkreuze auf der Kriegsgräberstätte auf dem kirchlichen Friedhof im benachbarten Eschfeld ebenfalls einer Reinigung unterzogen und mit einer Konservierung versehen.
Die Reservistenkameradschaft Vorholz unter der Führung von Kurt Möllstätter setzt mit ihrem Engagement an den Kriegs- gräbern gemeinsam mit der an diesem Arbeits- und Friedensprojekt eingebundenen Ortsgemeinde Dahnen, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) sowie der ADD ein besonderes Zeichen für den Frieden.
Raimund Schneider von der für die Kriegsgräberfürsorge im Rheinland-Pfalz landesweit zuständigen ADD erklärte: “Kriegsgräberfürsorge ist ein fortwährender, dauerhafter und aktiver Dienst für den Frieden. Jeder einzelne Mitbürger kann sich bewusst für ein friedliches Miteinander einsetzten. Kriegsgräberfelder, so auch diese in Dahnen und in Eschfeld, führen anschaulich vor Augen, warum sich das Engagement für eine friedliche Zukunft lohnt. So sehen sich alle an diesem Arbeits- und Friedenscamp Beteiligten auch als Mahner für den Frieden”. Ortsbürgermeister Peter Philippi, Verbandsbürgermeister Andreas Kruppert, Günter Jakobs vom VDK sowie Raimund Schneider bedankten sich bei den Teilnehmern des Camps für ihren Einsatz. Philippi unterstrich den großen Umfang der verrichteten Arbeiten und das großartige Engagement der Reservistengruppe.
Mit Blumenbouquets wurde anschließend durch ADD, Orts- und Verbandsgemeinde, VDK und der Alzeyer Reservistengruppe der auf dem Ehrenfriedhof ruhenden 62 Kriegstoten des 2. Weltkriegs gedacht. (rg) Foto: ADD
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Strecke frei für Radler und Wanderfreunde
Am Sonntag, den 5. September, geht das “Lustige Prümtal” in die 14. Runde! Zwischen Olzheim und Waxweiler bedeutet das an diesem Tag: Autofreie Bahn für Radler und Wanderer; für zahlreiche Aktionen und Attraktionen in den 14 Orten entlang der 28 km langen Strecke. Die gastgebenden Verbandsgemeinden Arzfeld und Prüm rechnen nach den großen Erfolgen der vergangenen Jahre wieder mit zahlreichen Besuchern. Der Startschuss für den autofreien Sonntag fällt um 10 Uhr in den beiden Ausgangs- und Zielorten Olzheim und Waxweiler. Dazwischen schlängelt sich die wunderschöne Strecke durch das Prümtal über Willwerath, Hermespand, Dausfeld, Prüm, Niederprüm, Weinsfeld, Watzerath, Pittenbach, Pronsfeld, Lünebach, Merlscheid, Kinzenburg und Heilhausen - aus Richtung Olzheim gesehen. Von welchem Startpunkt aus man das Prümtal erleben möchte, ist natürlich jedem freigestellt. In allen Orten lohnt sich jedenfalls ein Stopp. Denn Gemeinden und Vereine werden auch in diesem Jahr wieder für ein sattes Programm rund ums Radeln sorgen, und “Volksfest-Atmosphäre” schaffen. Zahlreichen Spaß gibt es auch für Kinder - von der Springburg bis zu “Minibaggerfahrten”. An vielen Orten geht es ”live” zur Sache, egal ob mit Jazz- oder Blasmusik. Auch die Imbiss- und Getränkestände mit herzhaften hausgemachten Eifeler Leckereien tragen dazu bei, dass das Durchgangstempo der Fahrer in keinem Ort allzu hoch sein wird. Für die Sicherheit und den reibungslosen Ablauf tragen wieder zahlreiche Feuerwehren, Polizei und DRK Sorge. Sie werden gerne den anreisenden Autofahrern zeigen, wie sie die einzelnen Orte erreichen können, und wo sich die zahlreichen Parkmöglichkeiten befinden. Zwischen Olzheim und Waxweiler ist ein mobiler Pannendienst des Radsportclubs Schneifel (RSC) eingerichtet. Wer einmal auf der Strecke Hilfe braucht, kann diese per Telefon in der Tourist-Information Prümer Land (06551/505) anfordern. Dort erhält man auch das detaillierte Programm und alle weiteren Informationen zum “Lustigen Prümtal 2010”. Foto: Udo Schikora
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Tollwut bei Fledermaus im Eifelkreis festgestellt Erstmals Fledermaus-Tollwut in Rheinland-Pfalz - Richtiges Verhalten schützt
“In Rheinland-Pfalz ist zum ersten Mal die Fledermaus-Tollwut nachgewiesen worden. Das erkrankte Tier wurde im Eifelkreis Bitburg-Prüm flugunfähig aufgefunden und im Landesuntersuchungsamt (LUA) untersucht.” teilte heute, 27.08., das Landesuntersuchungsamt mit. Da Fledermäuse nachtaktiv sind und aufgrund ihrer versteckten Lebensweise mit Menschen nur selten in Kontakt kommen, besteht kein Grund zur Sorge, wenn einige Verhaltensregeln beachtet werden.
Tollwutkranke Fledermäuse sind desorientiert, oft flugunfähig und liegen meist am Boden. Ohne unmittelbaren Kontakt zum Beispiel durch Bisse geht weder von infizierten Tieren noch von ihrem Kot eine Gefahr aus. Tote, flugunfähige Fledermäuse oder solche, die sich abnorm verhalten, sollten aber grundsätzlich nicht angefasst werden. Das LUA rät, in solchen Fällen die zuständige Veterinärbehörde bei der Kreis- oder Stadtverwaltung zu informieren. Dort weiß man, was zu tun ist.
Wer von einer Fledermaus gebissen wurde und den Verdacht hat, sich infiziert zu haben, sollte die Wunde sofort gründlich mit viel Wasser und Seife ausspülen und mit hochprozentigem Alkohol desinfizieren. Danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Kurze Zeit nach der Übertragung kann ein Ausbruch der Erkrankung beim Menschen durch eine nachträgliche Impfung sicher verhindert werden. Die heutigen Impfstoffe sind sehr gut verträglich.
Personen, die regelmäßig Umgang mit Fledermäusen haben, sollten sich unbedingt vorbeugend gegen Tollwut impfen lassen.
Diese Verhaltensregeln sollten insbesondere die Teilnehmer der “Bat-Night” beachten, die am Wochenende bundesweit startet. Auch in Rheinland-Pfalz werden dabei bis Anfang September viele Exkursionen zu Fledermaus-Quartieren angeboten.
Hintergrund 1: Was ist Tollwut? Tollwut ist eine lebensgefährliche Infektionskrankheit für Säugetiere und für den Menschen. Sie wird durch ein Virus hervorgerufen, das sich im Speichel infizierter Tiere befindet. Auf den Menschen wird Tollwut hauptsächlich durch Bisse übertragen oder wenn Wunden und Hautabschürfungen mit dem Speichel infizierter Tiere in Kontakt kommen. Die Inkubationszeit reicht in der Regel von zehn Tagen bis drei Monate. Anfangssymptome sind Brennen oder Jucken an der Bissstelle, sowie Fieber, Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen. Später treten Krämpfe auf. Die Erkrankten sind lichtscheu und haben eine Abneigung gegen Wasser. Auch Lähmungserscheinungen sind möglich.
Hintergrund 2: Was ist Fledermaus-Tollwut? Neben der klassischen Fuchs-Tollwut kommt in Europa auch die Fledermaus-Tollwut vor, die durch die Europäischen Fledermaus-Tollwutviren Typ 1 und Typ 2 (EBLV-1 und 2) hervorgerufen wird. Diese Viren sind eng mit dem Erreger der klassischen Fuchs-Tollwut verwandt, stellen aber eigene Virustypen dar. Europaweit wurden in den vergangenen 50 Jahren etwa 1000 Fälle von Fledermaus-Tollwut gemeldet. In Deutschland, wo ausschließlich insektenfressende Fledermäuse vorkommen, waren es rund 200 - die meisten davon im Norden des Landes. In Rheinland-Pfalz war bisher noch keine Fledermaus-Tollwut nachgewiesen worden. Bei einer Übertragung auf den Menschen geht von der Fledermaus-Tollwut die gleiche Gefahr aus wie von der klassischen Fuchs-Tollwut, die in Deutschland allerdings erfolgreich bekämpft wurde. Bisher ist die Fledermaus-Tollwut in Europa nur äußerst selten auf den Menschen übertragen worden. Quelle: LUA Koblenz; Bild: “Die Fledermaus” von Vincent van Gogh (1853-1890)
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Neues vom Basilikadauch und von Prüm aus der Kranperspektive
Wenig ist von der großen Basilika-Sanierung von außen zu sehen. Dazu erklärt Peter Floss: “Aufgrund der unbestänigen Wetterlage muß vor Ort ständig auf - und abgeplant werden, so dass man von außen kaum einen Fortschritt der Arbeiten erkennen kann - auch wenn mit Hochdruck vor Ort gearbeitet wird.
Die Dachkonstruktion über der Apsis ( Chorpolygon ) hat sich duch Ereignisse wie Unwetter / Krieg u. Kraterexplosion soweit verformt und verschoben, dass eine Entlastungskonstruktion aus Stahl eingebaut werden muss. Der barocke Teil des Dachstuhles wird dadurch erhalten und entlastet.
Teile der Sparren können wieder verwendet werden. Zur Lösungsfindung fanden zwischenzeitlich mehrere Besprechungen mit Statiker und Denkmalpfleger vor Ort statt.
Der Dachreiter wird zur Zeit bei der Fa. Rosenbaum in Mayen historisch saniert und repariert und dann später komplett mit dem Kran wieder aufgesetzt. Parallel dazu werden im Betrieb der Fa. Floss in Schönecken 15 neue Dachgauben in Eiche verzimmert und 2 Stück Dachgauben historisch saniert. Fotos: Peter Floss
Fotostrecke “Kranblicke” Fotostrecke “Der Zahn der Zeit hat kräftig genagt”
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Prüm trauert um Hans-Gerd Haas
Prüm trauert um seinen früheren Stadtbürgermeister Hans-Gerd Haas, der gestern seiner schweren Erkrankung erlegen ist. Haas wurde 75 Jahre alt. Diese traurige Nachricht machte Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy gestern vor der Stadtratssitzung den Ratsmitgliedern. “Er hat sich in besonderer Weise für die Belange der Stadt Prüm eingesetzt. Er war ein echter “Prümer Jung”, dem die Stadt am Herzen gelegen hat. Er konnte besonders auf Menschen eingehen,” sagte Mathilde Weinandy. In einer Schweigeminute gedachten die Ratsfraktionen des früheren Bürgermeisters.
Hansgerd Haas gehörte seit 1984 dem Stadtrat an und war seit 1994 erster Beigeordneter. 1999 wurde er mit klarer Mehrheit von den Prümer Bürgern zum Bürgermeister gewählt. Dieses Amt bekleidete er bis 2004. Außerdem gehörte er viele Jahre lang dem Kreistag, dem Verbandsgemeinderat und einer Reihe von Ausschüssen an. In seine Amtszeit als Stadtbürgermeister fielen unter anderem der Umbau des alten Kolpinghauses zum Veranstaltungs- und Kongresszentrum mit Jugendgästehaus und der systematische Ausbau der städtischen Straßen. Ehrenamtlich war er mehrere Jahre lang Vorsitzender des Ski-Klubs Prüm, zuletzt als Ehrenvorsitzender. Für sein jahrzehntelanges Engagement für die Allgemeinheit wurde er mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.
Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen: “Ich habe einen guten Freund verloren, mit dem ich als Ratsmitglied, als Beigeordneter und vor allem in seiner Zeit als Stadtbürgermeister sehr verrtrauensvoll und verlässlich zusamnengearbeitet habe. Er hatte immer das Wohl der Stadt und des gesamten Prümer Landes im Auge.”
Hans-Gerd Haas wird am Freitag in Prüm beigesetzt. Der Gottesdienst in der Basilika beginnt um 14.00 Uhr. (rg); Foto: Archiv PRUEMNETZ – Hans-Gerd Haas bei der Grundsteinlegung zum neuen Veranstaltungs und Kongresszentrum
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Gewinner ermittelt - PRUEMNETZ.DE weiter auf Erfolgskurs
Nach 111.119 Lesern im Monat Juli wurde am 23.08. bereits der 100.000. Leser für den laufenden Monat gezählt. Das heißt also, dass am Tag über 4300 Leser sich auf PRUEMNETZ.DE informieren. Wir bedanken uns und werden weiter so machen. Das leicht veränderte Layout ist der Anfang einer Zahl geplanter Änderungen.
Die Gewinner der Jubiläumsverlosung anlässlich des 100.000. Monatslesers im Juli stehen inzwischen auch fest. Der erste Preis geht an einen Feinschmecker in den Niederlanden. Der zweite Preis bleibt in Prüm und der dritte Preis wandert an die Mosel. Wir wünschen allen Gewinnern “Guten Appetit" im Restaurant “Stiftsklause", im Herzen von Prüm.
Die sieben Gewinner von Fotopostern aus unserer Serie “Das besondere Foto” erhalten in den nächsten Tagen eine Auswahlliste per E-mail. Wir gratulieren allen Gewinnern und bedanken uns bei allen Einsendern für die Teilnahme.
Gewinnen Sie weiterhin täglich Informationen beim Lesen von PRUEMNETZ.DE und demnächst wieder einen Sachpreis bei einem Gewinnspiel, das schon in Planung ist.
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Jahrgang 1940 trifft sich in Prüm
Ein frohes Wiedersehen nach 5 Jahren feierten die mittlerweile 70jährigen Prümer “Jungen und Mädchen” des Geburtsjahrganges 1940. 21 waren immerhin gekommen, als Monika Rolef und Peter Steffen, die Organisatoren vor Ort, zum Treffen gerufen hatten. Gemeinsames Essen, Fototermin, Besuch im Heimatmuseum, Kirchgang mit Gedenken an die schon verstorbenen und gemütliches Beisammensein am Abend. Was ist in den letzten 5 Jahren geschehen, weißt du noch damals 1946 und viele Geschichten und Erinnerungen boten Gesprächsstoff genug. Es war auch eine schlimme und doch auch wieder schöne Zeit – damals im September 1946 als 41 mehr oder weniger begeisterte I-Dötzchen den Ernst des Lebens in Angriff nahmen. 3 Monate Unterricht in der Volksschule am Kavarienberg – heute Bertrada Grundschule -, dann Umzug in das Thielsche Haus am Klosterhof 262 Schüler wurden dort in 3 Räumen über den Garagen unter schwierigsten und ärmlichsten Bedingungen unterrichtet. “Aber trotzdem war es eine schöne und abenteuerliche Zeit, konnte man doch zwischen Trümmern und Ruinen herrlich toben und spielen”, erinnert man sich heute gerne. In 5 Jahren will man sich wieder treffen. (rg); Foto: Udo Schikora weitere Fotos
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Traumhaftes Prümer-Sommer-Finale mit “Superdream”
Pünktlich zum “Prümer-Sommer-Ende” hielt der richtige Sommer wieder Einzug. Ideales Wetter für die vielen Besucher, die dieses Mal schon früher den Platz füllten als gewohnt, stand doch der Höhepunkt des diesjährigen Partyreigens an. Und sie wurden nicht enttäuscht, standen doch mit “Superdream” acht Spitzenmusiker um den Bassisten und Arrangeur Ralf Bienioscheck auf der Bühne, die es von Anfang an verstanden, das Publikum in Ihren Bann zu ziehen und mitzureißen. Perfekter Sound, außergewöhnliche Arrangements, eine tolle Lightshow – die Musik von Supertramp wurde zum Leben erweckt. Dicht gedrängt stand das Publikum vor der Bühne und ging begeistert bei den Superhits wie Dreamer, Give a little bit, Logical Song, Breakfast in America und, und, und ... mit. Der Sound und auch die Stimmung von Supertramp wurden perfekt getroffen. “Wenn man die Augen schließt, meint man, die stehen selbst da oben”, meinte Frans Nidders, ein Urlauber aus den Niederlanden. (rg); Fotos: Udo Schikora
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Kirchensanierung in Büdesheim schreitet zügig voran
Kirchensanierung ist nicht nur in Prüm ein Thema. Auch in den Dörfern des Prümer Landes hat der Zahn der Zeit an den das Ortsbild beherrschenden Gebäuden zum Teil kräftig genagt.
So wird seit ca. dem 25.06.2010 in Büdesheim die Pfarrkirche St. Peter und Paul renoviert. Rendant Stadler von der Rendantur in Niederprüm erklärt: “Die Sanierung war bitter nötig. Hauptsächlich geht es um die Wiederherstellung der stark geschädigten Sandsteingewände z. B. am Turm. Desweiteren muss in diesem Zug auch der Außenanstrich erneuert werden. Durch die Witterung war das Turmkreuz mit Kugel stark korrodiert und in der Befestigung nicht mehr sicher. Regenrinnen samt Abläufen mussten ebenfalls dringend erneuert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 70.000 €. Das Bistum Trier übernimmt davon die Hälfte. Für die andere Hälfte sind teils Mittel beantragt, aber noch nicht bestätigt. Ein Großteil davon wird wohl aus Eigenmitteln gezahlt werden. Ein ganz gewichtiger Faktor dabei ist die große Anteilnahme der Bevölkerung der Pfarrgemeinde. Durch das Pfarrfest im Herbst 2009, ein Konzert des Musikvereins in diesem Frühjahr und diverse Spenden kam schon ein bemerkenswerter Betrag in Höhe von 15.000 € zusammen. Eine 2. Sanierungsmaßnahme ist für später geplant.”
Am Dienstag kehrte das Kreuz mit Kugel aus der Renovierung zurück und wurde mittels Kran wieder auf die Kirchturmspitze gesetzt. Bald wird nun das weithin sichtbare Wahrzeichen des Dorfes nach 8- bis 10wöchiger Renovierung wieder in neuem Glanze erstrahlen. (rg) Fotos: Udo Schikora
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Künstlerin Elfi Slepik malte für Ruanda
Anlässlich des Ruandatags 2010 in Prüm hat die überregional bekannte Künstlerin Elfi Sklepik den Aktionsgruppen über 50 Bilder unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Es sind Acryl- und Aquarellmalereien von hohem künstlerischem Niveau, die inhaltlich sehr vielseitig sind, von Landschaftsbildern, Stillleben, figürlichen Darstellungen bis hin zu abstrakten Motiven. Die Volksbank Eifel Mitte hat ihre Schalterhalle in Prüm für die Ausstellung dieser Bilder zur Verfügung gestellt und unterstützt die Aktion auch mit umfangreichen Werbemaßnahmen. Damit durch den Verkauf vieler Bilder für die Ruanda-Partnerschaft ein möglichst hoher Erlös erzielt wird, werden die Kunstwerke zu sehr geringen Preisen und zum Teil schon gerahmt in der Schalterhalle zum Direktverkauf angeboten. Die Ausstellungseröffnung findet am 30. August um 18 Uhr in der Schalterhalle der Volksbank Eifel Mitte in Prüm statt. Die Künstlerin wird anwesend sein. Die Bilder kann man vorab schon auf der Homepage des Regino_Gymnasiums ansehen und bei Interesse seinen Favoriten wählen. Denn auch hier gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. (rg); Foto: Regino-Gymnasium
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Einladung zur Küchenparty 2010
Weil die erste Küchenparty 2009 bei den Teilnehmern so großen Anklang gefunden hat, lädt der Förderverein des St.Joseph Krankenhauses auch in diesem Jahr wieder zur Küchenparty ein.
Die Benefizveranstaltung findet am Freitag, 10. September 2010, in Küche und Cafeteria des Krankenhauses statt, Beginn 19.00 Uhr. Unter Leitung von Chefkoch Norbert Lochen werden “Promi – Köche” ans Werk gehen. Diesen können die Gäste bei einem Begrüßungstrunk über die Schulter schauen.
Teilnahmekarten zum Preis von 25 € können ab 25.August 2010 bei Frau Thomas, Vorzimmer der Stadtbürgermeisterin im Haus des Gastes , Hahnplatz, erworben werden. (Telefon : 06551/ 6410) Im Preis enthalten sind: ein Begrüßungstrunk, ein reichhaltiges Buffet und eine Flasche Wein pro (Vierer) Tisch. Musikalisch umrahmt wird der Abend durch die Brüder Sonnengrün. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 begrenzt. Die Anmeldungen werden nach Datum berücksichtigt. Der Erlös der Veranstaltung ist für die Arbeit des Freundes-und Förderkreises bestimmt. (rg)
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Große Ereignisse schicken ihre Boten voraus
Erstaunt hat sich wohl mancher die Augen gerieben und noch einmal hingeschaut. Giraffen und ein Gorilla stehen tatsächlich mitten in Prüm auf dem Hahnplatz. Sie sind das Ergebnis einer Projektarbeit von Schülern des Regino-Gymnasiums. Sie sind Vorboten des Ruanda Tages am 18.09. in Prüm.
Anlässlich von 25 Jahren Partnerschaft zwischen Prümer und anderer rheinland-pfälzischer Schulen mit Schulen im Partnerland Ruanda wird am 18.9.2010 der Ruanda-Tag des Landes in Prüm stattfinden. Neben dem Schirmherrn, Landrat Dr. J. Streit, werden Ministerpräsident Kurt Beck, die ruandische Botschafterin Christine Nkulikiyinka, Staatssekretär Lewentz, der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins RLP - Ruanda, Dr. Auernheimer, um nur einige Namen zu nennen, an dieser Veranstaltung teilnehmen. Das Regino - Gymnasium und die Kaiser-Lothar-Realschule sind als Veranstalter mitten in der heißen Phase der Vorbereitungen. Zum ersten Mal werden auch Schüler des Petit Séminaire in Butare, der Partnerschule des Regino – Gymnasiums, nach Deutschland kommen. ”Wir erhoffen uns von diesem großen Tag eine Vertiefung der Beziehungen zwischen den ruandischen und deutschen Partnern ebenso wie die Teilnahme der Menschen des Prümer Landes an den Feierlichkeiten”, so Mechthild Ballmannn vom Regino-Gymnasium. (rg); Foto: Udo Schikora
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90 Jahre Vinzentiner in Niederprüm
Am Samstag, 21.08., feiert die Ordensgemeinschaft der Vinzentiner ihre 90jährige Anwesenheit im Kloster Niederprüm. Mit diesem Gedenken fällt zusammen, dass vor 350 Jahren ihr Ordensgründer, der Heilige Vinzenz von Paul, und die Mutter der Vinzentiner-Schwestern, Luise de Marillac, verstorben sind. Eröffnet werden die Feierlichkeiten am Samstag um 14:30 Uhr mit einem Pontifikalamt in der Prümer Basilika. Zelebriert wird es von Erzbischof Dr. Anton Stres, dem Erzbischof von Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens. Er ist ebenfalls Vinzentiner. Ab 17 Ur schließt sich dann in Niederprüm ein Gartenfest mit Darbietungen von Schülern des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums und verschiedener Musikvereine an.
Geschichtlicher Rückblick (mit interessanter Fotostrecke) Gegründet wurde das Kloster Niederprüm Ende des 12. Jahrhunderts als Benediktinerinnenkloster, eine Schenkung des Klosters Prüm. 1802, mit der Säkularisation und dem Einmarsch der Franzosen, endete diese 600jährige segensreiche Aera und die Klostergebäude gingen in Privatbesitz über. 1920 erwarben die Vinzentiner die maroden Gebäude und eröffneten 1925 nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen eine Missionschule mit 18 Schülern. Während der NS-Zeit diente das Kloster von 1939 an zunächst als Schülerheim und später als Lazarett. 1946 wurde nach Rückkehr der Vinzentiner und Vinzentinerschwestern der Missionsschulbetrieb wieder aufgenommen. 1965 wurde die Schule staatlich anerkannt und in Vinzenz-von-Paul-Gymnasium umbenannt. Von nun an stiegen die Schülerzahlen von 100 kontinuierlich bis heute auf 203 Mädchen und Jungen an. Maßgeblich dafür war zum einen die 1967 erfolgte Öffnung für externe Schüler und zum anderen die Öffnung für Schülerinnen im Jahr 1978. 2003 verließ die letzte Schwester das Kloster. Heute gehören dem Konvent noch ein Bruder und sieben Patres an. Diese sind in der seelsorglichen Versorgung der Region ein nicht mehr wegzudenkender Faktor. (rg)
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Maria Himmelfahrt – Krautwischtag Ein traditioneller Segenstag der Kath. Kirche
Am morgigen Sonntag wird wieder in vielen Kirchen der Region der “Krautwischtag”, das Fest der Kräuterweihe gefeiert. Als Hochfest der katholischen Kirche ist der Tag noch im Saarland, Bayern aber auch bei unseren Nachbarn in Belgien und Luxemburg gesetzlicher Feiertag. Um 745 n. Chr. wurde erst die Kräuterweihe verboten, dann unter den Segen Marias gestellt, seitdem feiert man die Kräuterweihe an Maria Himmelfahrt. So erzählt es die Legende: Als am dritten Tage nach dem Begräbnis Mariens die Apostel ihr Grab besuchten, schlug ihnen eine Woge köstlichen Wohlgeruchs entgeben. Das Grab war verlassen, dafür aber angefüllt mit Rosen und Lilien, rings aber um die Grabstätte sproßten und blühten all die bescheidenen Heilkräuter, die die Gottesmutter in ihrem Leben geliebt hatte. Seitdem werden am Tage des Heimgangs der Gottesmutter in der Kirche die Kräuter geweiht. Besonders in ländlichen Gegenden ist der Brauch der Kräuterweihe an Mariä Himmelfahrt noch sehr lebendig. Blumen aus dem Hausgarten, Heilkräuter, Getreideähren und Früchte werden zu einem Strauß gebunden, in die Kirche mitgenommen und dort mit einem Segensgebet geweiht. 7 Kräuter müssen es mindestens sein; man kennt auch den 9er, 12er, 15er und 19er Strauß, ja mit der Zeit erhöhte sich die Zahl gar auf 66, 72, 77 oder 99. Es sind immer “magische” Zahlen! Die Dreizahl ist seit alten Zeiten und bei vielen Völkern heilig.; die 9 ist eine vestärkte 3, die 7 ist vor allem in der jüdisch-christlichen Tradition gebräuchlich. Durch die Klimaveränderung sind heute allerdings manche der überlieferten Pflanzen die in den Bund gehören schon verblüht. Viele Pflanzen sind aber auch schon Opfer des modernen Ackerbaus geworden. “In der Westeifel sind es meist 13 bis 19 Arten, von denen folgende genannt werden sollen: Dill, Hartheu, Kornblume, Fruchtähren, Kamille, Liebstöckel, Knoblauch, Möhren, Kümmel, Rainfarn, Storchenschnabel, Tausendguldenkraut, Salbei, Zwiebel, Wermut und Petersilie. Nach erfolgter Weihe wurde zumeist die Möhre herausgenommen und den Kindern zu essen gegeben. Die Zwiebel versah man mit einem Kreuzschnitt und hängte sie im Viehstall auf, um Krankheiten und Seuchen zu verhindern. Die Fruchtähren wurden ausgekörnt und dem Kornvorrat beigemischt, um das tägliche Brot und die künftige Saat zu '"segnen". Der Krautwisch wurde gewöhnlich auf dem Speicher aufgehängt und der vorjährige im Herd verbrannt. Früher legte man Teile unter das Haupt eines Verstorbenen, nach dem Begräbnis räucherte man die Leichenstube mit dem Rest des Bündels aus. Bei Krankheit und schwerem Leid wurden geweihte Kräuter auf glühende Kohlen gestreut und das kranke Glied zur Heilung darüber gehalten. Diese Beräucherung wurde auch angewandt beim Vieh, namentlich wenn Kühen das Euter schwoll. Kam in Luxemburg eine neue Kuh in den Stall oder ging das Vieh zum ersten Mal wieder auf die Weide, so wurde ein in Weihwasser getunktes Stückchen Brot oder etwas vom geweihten Krautbüschel dem Futter beigemengt. Bei nahendem Gewitter warf man bis in die 6oer Jahre in der Westeifel gesegnete Kräuter in das Herdfeuer und betete den Rosenkranz.” So schreibt Joachim Schröder u. a. zum Krautwischbrauchtum in unserer Region in “Brauchtumslandschaft Eifel”.
EXTRA: Kräuterweihen sind in diesem Jahr in unserer Region (soweit uns bekannt): Büdesheim: 15.08. um 11:00 Uhr; Fleringen: 15.08. um 20:30 Uhr; Gondelsheim: 14.08. um 19:00 Uhr; Gondenbrett: 15.08. um 09:15 Uhr; Niederprüm: 14.08. um 19:00 Uhr; Olzheim: 15.08. um 10:30 Uhr; Prüm: 15.08. um 10:30 Uhr; Rommersheim: 15.08. um 10:30 Uhr; Schönecken: 14.08. um 19:00 Uhr; Weinsheim: 15.08. um 09:15 Uhr; (rg); Foto: Tizian, Mariä Himmelfahrt, 1516-1518
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Ministerin Ahnen wünscht guten Start ins neue Schuljahr
Vor knapp 550.000 Schülerinnen und Schülern in Rheinland-Pfalz liegt das letzte Ferienwochenende und für etwa 34.000 Mädchen und Jungen steht Anfang kommender Woche sogar der allererste Schultag überhaupt vor der Tür. "Ich wünsche den etwa 584.000 Schülerinnen und Schülern sowie den mehr als 41.000 Lehrkräften im Land einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr”, sagte Bildungsministerin Doris Ahnen heute. Etwa 34.000 Mädchen und Jungen werden in der nächsten Woche eingeschult. Schulträger, Schulaufsicht und das Ministerium hätten viel dafür getan, dass dies auch in diesem Jahr gut gelinge. Nach aktuellem Stand seien so von der Schulaufsicht für das kommende Schuljahr rund 840 Lehrerinnen und Lehrer neu eingestellt worden. 89 dieser Einstellungen seien bereits im Februar und Mai im Vorgriff auf das jetzt beginnende Schuljahr erfolgt. Zudem hätten die Schulträger die zum neuen Schuljahr erstmals in den Klassenstufen 5 bis 10 startende Schulbuchausleihe nach vorliegenden Meldungen rechtzeitig umgesetzt. Insgesamt seien die Schülerzahlen zum kommenden Schuljahr rückläufig, hielt Doris Ahnen unter Hinweis auf die neuesten Prognosen der Statistiker fest. So sinke die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler in den knapp 1.600 allgemeinbildenden Schulen landesweit voraussichtlich um rund 7.700 Kinder und Jugendliche auf etwa 451.600 Schülerinnen und Schüler; dabei falle der diesjährige Einschulungsjahrgang mit etwa 34.000 Erstklässlerinnen und Erstklässlern um rund 600 Kinder kleiner aus als im Vorjahr. Bei den berufsbildenden Schulen hingegen, deren Schülerzahlen noch bis in den Spätherbst von den weiteren Entwicklungen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt für junge Menschen beeinflusst würden, werde derzeit mit etwa gleichbleibenden Schülerzahlen und etwas mehr als 132.000 Schülerinnen und Schülern gerechnet. Genauere Angaben zu den konkreten Entwicklungen insbesondere zur Unterrichtsversorgung in den einzelnen Schularten ermögliche die amtliche Schulstatistik, deren Daten im Herbst erhoben werden, so die Ministerin. Presse RLP; Foto: Staatskanzlei
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“Das ging ab wie ein Zäpfchen”
“Das geht ab wie ein Zäpfchen”, so meinte ein jugendlicher Besucher der vorletzten Prümer Sommerparty gestern Abend mit “Wildbach” aus Tirol. Den 5 Tiroler Jungs gelang es, das Publikum innerhalb kürzester Zeit mit ihrer guten Laune anzustecken. Die vielseitige Formation und hervorragenden Musiker verstanden es, sich im Handumdrehen auf ihr Publikum einzustellen. Von Volksfeststimmung, Mordsgaudi, Schlager, NDW, Stimmungs- und Partymusik, dem guten alten Rock über aktuelle Charttitel und natürlich ihre fetzigen Eigenkompositionen bot die Power-Band eine enorme musikalische und künstlerische Bandbreite. Durch eine Licht- und Soundshow vom Feinsten, und natürlich durch das gebotene Live-Musik-Erlebnis haben es die 5 Tiroler Burschen - Balthasar, Robert und Tom aus Ebbs bei Kufstein, Christian aus Ramsau im Zillertal und Hannes aus Kramsach - geschafft, das Publikum auf Ihre Seite zu bekommen und dort auch zu behalten.
Eine prall gefüllte “Partymeile” mit fröhlich feiernden Gästen, passendes Wetter und das “glückliche Händchen” von Manfred Schuler und dem Programmausschuss – das ist das Geheimnis des diesjährigen Super-Prümer-Sommer.
Wer das bisher noch nicht miterlebt hat, kann das nur noch am nächsten Donnerstag, wenn mit “Superdream” die Musik von “Supertramp” wieder zum Leben erweckt wird! Außergewöhnliche Arrangements und acht exzellente Musiker ermöglichen es, eine authentische Band zu kreieren, die den Sound und auch die Stimmung von Supertramp trifft. Auf zur letzten Prümer-Sommer-Party 2010! (rg); Fotos und Videos: Udo Schikora
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Neue mikrochirurgische Technik am St. Joseph-Krankenhaus Prüm: Neuromonitoring Risiko einer Stimmstörung bei Schilddrüsenoperationen durch Neuromonitoring erheblich verringert
Die Ärzte der chirurgischen Abteilung des St. Joseph-Krankenhaus Prüm freuen sich über die Anschaffung eines neuen Gerätes zum Neuromonitoring des Stimmbandnerven. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren zur genaueren Lokalisierung des Stimmbandnerven bei Schilddrüsenoperationen, sodass die Verletzungsgefahr mit Heiserkeit und im schlimmsten Falle Luftnot minimiert werden kann. Dieses ist insbesondere bei den nun zunehmend endoskopisch durchgeführten Schilddrüsenoperationen wichtig. Dabei handelt es sich um Schilddrüsenoperationen, bei denen aufgrund einer nicht zu starken Vergrößerung der Schilddrüse nur sehr kleine Schnitte von circa 2 cm Breite möglich sind. Mit dem neuen Neuromonitoring-Gerät ist es nicht mehr nötig, Elektroden in den Stimmbandmuskel einzubringen. So wird die Möglichkeit der vorübergehenden Funktionsstörungen des Stimmbandnerven, die aufgrund von Blutergüssen im Stimmbandmuskel auftraten, nahezu ausgeschlossen. Die OP kann dann in Schlüssellochtechnik durchgeführt werden. Das kosmetische Ergebnis ist hierbei deutlich besser als bei den meisten konventionellen Operationen. Hässliche große sichtbare Narben werden vermieden. Hierzu – und auch aufgrund der anderen in zunehmender Zahl in Schlüssellochtechnik durchgeführten Operationen im Bauchraum (wie z.B. Gallen-, Blinddarm-, Dickdarm- und Leistenbruchoperationen, Lösungen von Verwachsungen) – wurde im vergangenen Jahr ein neuer Endoskopieturm angeschafft. Dieser hat Full HD (High Definition) Technologie mit einer 3 Chip Kamera und einem 16:9 Monitor. Dank dieser hochmodernen Technologie ist es nun noch besser möglich, alle wichtigen Strukturen wie hauchdünne Nerven, winzige Gefäße oder Organgrenzen besser zu identifizieren und somit sicher zu schonen
(red) Foto: Oberarzt Dr. med. Eric Pflips (li.), Oberärztin Ursula Josupeit (Bildmitte) und das OP-Team bei einer Schilddrüsenoperation im Prümer Krankenhaus unter Einsatz von Neuromonitoring
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“Die Kirmes ist super gelaufen”
“Die Kirmes ist super gelaufen”, so Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy zu PRUEMNETZ. Überall habe ich positive Stimmen zum Programm gehört. Groß war der Andrang und die Begeisterung am Samstagabend bei ”RoxxBusters” und dem Gitarristen Frank Rohles. Auch “Rock´n`Run” am Sonntag muss als großer Erfolg verbucht werden. Das Feuerwerk am Montag war sicher ein weiterer Höhepunkt dieser Kirmes. Die vielen tausend Menschen auf dem Hahnplatz sprechen für sich. Danken möchte ich dem Publikum für die angenehme Atmosphäre. Sicherlich gibt es noch Kleinigkeiten zu verbessern. Wir denken daran, die Bühne auf dem Hahnplatz besser zu nutzen. Angedacht ist, dass der Musikverein vielleicht am Sonntagmorgen konzertiert. Der Fassanstich sollte samstags zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Dann haben mehr Leute Zeit , um zum Hahnplatz zu kommen und dabei zu sein. Noch einmal: Die Kirmes ist gut gelaufen, überall herrschte eine positive Stimmung.” Das bestätigte auch Festwirt Werner Arens. “Es war die beste Kirmes, seitdem sie wieder in der Stadt ist. wir sind rundum zufrieden. Besonders der Samstagabend ist sehr positiv angekommen. Die Leute waren begeistert von der Band, und wir haben “Frank Rohles und die Roxxbusters” schon für nächstes Jahr gebucht. Auch am Sonntag war reger Besuch, da ja zwischendurch immer wieder die Sonne schien und die Leute zum Kirmesbesuch verlockte. Auch Rock`n`Run war ein wichtiger Anziehungspunkt. Das Feuerwerk am Montagabend war sehr gut besucht.” Auch die Veranstalter des Benefizlaufs am Sonntag zeigten zufriedene Mienen, hatte sich doch die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr glatt auf 260 verdoppelt. Zufriedene Gesichter auch bei der “Aktion Frauenschuh”. Ihre Frontfrau MoniKa Rolef: “ Der Kuchenverkauf am Sonntag lief sehr gut. 800 Stück Kuchen wurden in nur 4 Stunden verkauft. Das sind rund 600 Euro für die Basilika. Ein Baustein in der Gesamtsumme von geschätzten 4500 Euro Jahresergebnis aller Aktionen. Überrascht hat uns der Ansturm von mehr als 200 Kindern am Montagmittag beim Luftballonwettbewerb, den wir in diesem Jahr zum 1. Mal durchgeführt haben. 200 Ballons mit Gas befüllen, 200 Anhängezettel ausfüllen, und das in so kurzer Zeit, war schon eine echte Herausforderung für uns. Das bedeutete aber auch für Giovanni di Stefano vom Prümer Eiscafé Stella D’Oro 200 Eis für die teilnehmenden Kids fertig zu machen. Die 20 Ballons, die am weitesten fliegen, werden von ihm mit einem weiteren Eis-Gutschein belohnt. Es war schon ein tolles Bild als die 200 bunten Ballons gemeinsam in den Himmel stiegen.”
Also kann man zusammenfassend sagen: Nur zufriedene Stimmen zur diesjährigen St.-Salvator-Kirmes zeigt, dass die Prümer Kirmes in der Innenstadt auf einem guten und richtigen Weg ist. (rg) Fotos: Udo Schikora
Genießen Sie noch einmal den bunten Kirmesausklang bei unserer Fotostrecke
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Realschulrektor Hugo Stolz leitet auch die neue Realschule plus in Prüm
Mit dem Schulbeginn am kommenden Montag verschmelzen in Prüm die Wandalbert - Hauptschule und Kaiser - Lothar - Realschule zur Realschule plus. Der neue Schulleiter wird der bisherige Realschulrektor Hugo Stolz sein. Sein Stellvertreter bleibt wie bisher Realschulkonrektor Thomas Lauxen. 88 Kinder sind für die 4 neuen 5. Klassen angemeldet. Die Fünftklässler werden im ehemaligen Gebäude der Hauptschule untergebracht. Klassenleiter der 5a wird Herr Hackenberger sein. Die 5b wird von Herr Bischoff, die 5c von Frau Lamberty und die 5d von Frau Breit geleitet werden. Insgesamt wird es an der neuen Schule 591 Schüler in 28 Klassen geben. Unterrichtet werden sie von mehr als 40 Lehrern. 349 Schüler besuchen die weiterführenden Realschulklassen, 154 die weiterführenden Hauptschulklassen. Das an der Realschule im vergangenen Jahr mit Erfolg eingeführte Modell der sogenannten Sportklassen mit einem erhöhten Sportstunden-Angebot wird mit den 6. Realschulklassen fortgeführt. Der Unterricht für die ehemaligen 6. Bis 10. Klassen werden in den gleichen Gebäuden wie vor den Ferien unterrichtet. (rg); Foto : Realschul- (1) und Haupschulgebäude (2)
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“Rock `n`Run” – 2100 km für guten Zweck
Petrus hatte ein Einsehen mit den 260 Teilnehmern und den Zuschauern des 3. “Rock n`Run”-Projekts. Für die Zeit des Laufs schaltete er seine Dusche ab. In diesem Jahr ist der Erlös für Markus Rabe aus Schönecken bestimmt, der bei einem tragischen Verkehrsunfall beide Unterschenkel und Hände verloren hat.
Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy bedankte sich bei den Organisatoren Waltraud Holper und Detlev Papkalla, bei den Sponsoren und den zahlreichen Läuferinnen und Läufern aller Altersstufen für ihren Einsatz. Mit 260 Teilnehmern vom 2jährigen Kleinkind- bis zum 80jährigen Senior habe sich die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr verdoppelt, bestätigte Christine Kausen, die Chefin von “PRÜM eifelstark” - City Marketing und Gewerbeverein, das mit der Stadt Prüm, Veranstalter des Projekts ist. Der Erlös soll der Beschaffung hochwertigerer Prothesen für Markus Rabe dienen.
Zwölf Teams waren neben zahlreichen Einzelkämpfern am Start. Die größte Gruppe stellten der Ski-Club Prüm und seine Handballer (unser Foto) mit 51 Leuten. Besonders erwähnenswert sind die Kameraden der Feuerwehr Prüm, die die 700 Meter lange Runde über Hahnstraße, Altenmarkt und Spiegelstraße mit dem 18 kg schweren Atemschutzgerät auf dem Rücken absolvierten. Eine weitere Läufergruppe kam von der VGV Prüm mit Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen, dem prominentesten Teilnehmer der Runde. Das Prümtal war mit Teams der Laufgemeinschaft Pronsfeld - Lünebach und der Feuerwehr Waxweiler stark vertreten. Teams von “Fit Inn” Prüm, “St. Juppes” Krankenhaus, der Volksbank Westeifel, die B-Jugend Olzheim und die “5 Ahnungslosen und “JSA Prüm B2” waren ebenfalls dabei. Entlang der Strecke sorgten verschieden Musikgruppen für Stimmung beim Publikum und Ansporn bei den Läufern.
Insgesamt kamen mehr als 3000 Runden, also über 2100 km gelaufene Strecke, und damit mindestens 1500 Euro - dabei noch nicht berücksichtigt die Spendengelder - zusammen, so Detlev Papkalla.
Bei der abschließenden After-Run-Party auf dem Hahnplatz sorgte die heimische Band ”Detrime” für eine rockige Atmosphäre und die Teilnehmer konnten die von den Kirmeswirten gestifteten Getränkebons einlösen.
“Rock `n`Run” ist sicherlich ein Projekt von Stadt Prüm und “PRÜM eifelstark” - Stadtmarketing und Gewerbeverein, das nächstes Jahr wiederholt werden sollte. (rg); Fotos: Udo Schikora
Fotostrestrecke Video
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Prümer Kirmes startet sonnig
Mit dem Fassanstich durch Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy, assistiert von den Festwirten, wurde am Samstagnachmittag bei sonnigem Wetter die Prümer Kirmes offiziell eröffnet. Schon vor dem “großen Ereignis” hatten sich viele Einwohner und Touristen auf dem Hahnplatz, der “guten Stube” von Prüm eingefunden. Sie wollten den entscheidenden Schlag live erleben. Und sie wurden nicht von der Stadtchefin enttäuscht. Pünktlich um 15 Uhr begann nach zwei kurzen, präzisen Schlägen der Gerstensaft zu fließen und wie es Tradition ist den Anwesenden als Freibier ausgeschenkt. Stadtchefin Mathilde Weinandy zapfte bis das erste Faß keinen Tropfen mehr her gab. Die ersten Euros des Kirmesgeldes wurden vor allem von den Kiddies in die Fahrgeschäfte investiert. Und so mancher Euro wird noch bis Montagabend, wenn das große Feuerwerk den Abschluss bildet, auf den Kirmesplätzen rund um die Abtei den Besitzer wechseln. Prüm ist gut für die Kirmes gerüstet. Ein abwechslungsreiches Programm wurde von den Festwirten, der Stadt und verschiedenen Gruppierungen vorbereitet. Um 19:30 Uhr wird der Musikverein Prüm auf der Bühne am Hahnplatz mit einem Konzert den musikalischen Reigen eröffnen. Ab 21 Uhr rockt es dann in der City. Die “RoxxBusters”, die Band um den Eifeler Gitarristen Frank Rohles, wird sicher ihr Publikum finden und begeistern. Am Kirmessonntag findet ab 8.00 Uhr ein Kuchenverkauf der Initiative Frauenschuh” vor der Basilika statt. Es werden Kirmes-Zopf, “Karolinger”-Kringel, “Bertrada”-Törtchen, “Lothar”-Kränzchen und viele andere Spezialitäten angeboten. Der Erlös ist für die Basilika bestimmt. Um 17 Uhr starten die Teilnehmer zum dritten Benefizlauf “Rock ‘n Run”, der dieses Mal zugunsten des bei einem Unfall schwer verletzten Markus Rabe aus Schönecken ausgerichtet wird. Zeitgleich findet am Samstag und Sonntag auf dem Ausstellungsgelände ein Antik- und Trödelmarkt statt. Am Montag ist von 8 Uhr bis 15 Uhr wieder der Kirmesmarkt in der Innenstadt. Um 15 Uhr steigen beim der Luftballon-Wettbewerb der Initiative “Frauenschuh” für Kinder hoffentlich viele bunte Ballons in den Himmel. Auch hier ist der Erlös für die Sanierung des Prümer Wahrzeichens gedacht. Zum geselligen Umtrunk trifft sich derweil die Bevölkerung rund um den Pavillon der Festwirte. Von 16 Uhr bis 17 Uhr kosten dort beim “Firmentreff” Bier und alkoholfreie Getränke einen Euro. Höhepunkt und Abschluss bildet dann gegen 22 Uhr das große Feuerwerk. (rg) Fotos: Udo Schikora
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“Prümer Sommer” trifft Karibik
Was Petrus nicht so recht vermochte, bewirkten die 12 Musiker von “Los Dos y Compañeros” ruckzuck – dem Publikum wurde warm. Als die ersten Salsa-Takte erklangen und Don Michon, der Front- und Showmann par excellence, mit seiner Truppe loslegte, begannen die ersten schon unruhig mit den Füßen im Takt zu wippen. Die 12 Oberpfälzer aus Amberg und Umgebung “kämpften tapfer und unerschrocken für «die gerechte Sache».” Die gerechte Sache hieß in diesem Fall: SALSA! Von den kubanischen Rhythmen infiziert wogte und tanzte das Publikum begeistert mit. Vergessen war schnell das einzige Manko, der für Eifeler Ohren schwer zu verstehende bayerische Slang – aber Musik kennt keine Grenzen. Ab 21 Uhr war dann - wie auch bei den vorhergehenden Parties - der “Prümer-Sommer-Platz” proppenvoll. Für die Festwirte und Organisator Manfred Schuler Bestätigung dafür, dass sie mit der Auswahl dieser Supergruppe wiederum eine glückliche Hand hatten. “Los Dos y Compañeros” werden in diesem Jahr noch drei Fernsehauftritte bei der ARD (1) und Dritten Programmen (2) haben. Am nächsten Donnerstag werden die fünf Jungs von “Wildbach” aus Tirol Volksparty-Power pur auf den Platz bringen und sicher die Erfolgsstory des diesjährigen Prümer Sommer fortschreiben. rg; Fotos: Udo Schikora
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111.119 Leser im Monat Juli bei PRUEMNETZ
111.119 Leser im Monat Juli bei PRUEMNETZ. Das ist der absolute Rekord im über 11jährigen Bestehen der Internetsite.
Das ist einerseits für uns die Bestätigung dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind und andererseits Ansporn weiter an der Verbesserung der Site zu arbeiten.
- Wie Sie sicherlich schon bemerkt haben, ist auf der Eröffnungsseite eine Rubrik mit Einschränkungen im Straßenverkehr dazu gekommen - immer direkt auf kurzem Weg zu erreichen.
- Kurznachrichten - und auch Schlagzeilen von den Themenseiten “Prümer Land für ...” finden Sie jetzt ebenfalls auf Seite 1.
- Not- und Sonntagsdienste gibt´s ebenfalls ab Seite 1.
- Kurze Videos zu Veranstaltungen werden in Zukunft verstärkt zum Einsatz kommen.
- Großen Anklang findet auch “Das besondere Foto” bei Ihnen. Sicherlich haben auch Sie Fotos, die es wert sind, hier zu erscheinen. Senden Sie die Fotos einfach an info@pruemnetz.de mit dem Betreff “Titelfoto”. Sie müssen allerdings eine Mindestbreite von 800 Pixel haben.
- Die Fotostrecken werden wir noch ausbauen.
- Ganz wichtig: Wir können nur darüber berichten und das veröffentlichen, wovon wir Kenntnis haben. Informieren Sie uns.
- Was können wir verbessern? Was sollten wir vielleicht noch aufnehmen? Lassen Sie es uns bitte wissen.
Herzlichen Dank auch für Ihre Treue in der Zeit, als die Berichterstattung aus gesundheitlichen Gründen eingeschränkt war.
Wir laden Sie herzlich ein, an unserer Verlosung anläßlich der Überschreitung der 100.000er Marke bei der monatlichen Leserzahl teilzunehmen. Gewinnen Sie einen Verzehr-Gutschein im Restaurant “Stiftsklause” im Herzen von Prüm oder ein Fotoposter aus unserer Galerie.
Und das eine versprechen wir Ihnen schon jetzt: Wenn die Schwesterzeitung WWW.EIFELNETZ.DE im Netz ist, erhalten Sie bei PRUEMNETZ wie bisher die vollständigen Informationen fürs PRÜMER LAND.
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Bleialfer Nacht auf der Baustelle
Noch ist der Marktplatz in Bleialf nicht fertig, dennoch ließen die Veranstalter die traditionelle "Bleialfer Nacht" nicht platzen. Viel Organisation und Improvisation war vonnöten, um das Spektakel gut über die Bühne zu bringen.
Gaudi, Spaß und viel Unterhaltung - das sind die Markenzeichen der einzigartigen Veranstaltung in der Schneifelmetropole. Wenn es zu dämmern beginnt, füllen sich im Nu die Dorfstraßen mit Menschen, die Musik spielt auf und das muntere Treiben nimmt seinen Lauf. Geboten wurde wieder das bewährte Programm mit dem Alftal-Blasorchester, der Volkstanzgruppe des Eifelvereins, dem Kirchenchor und den Bergmännern. Natürlich geht es den zahlreichen Besuchern, darunter vielen Touristen, auch um's gute Essen und Trinken. Viele lukullische Feinheiten warteten auf die vielen hundert Gäste, so etwa eine Cocktailbar und eine Hähnchenbräterei. Gelungene Darbietungen und Vorführungen sorgten auch dieses Mal für gute Unterhaltung. Leider wurde die Veranstaltung mehrfach durch starke Regengüsse unterbrochen, was die Arbeit der freiwilligen Helfer sehr erschwerte. Auch die Akteure auf der Bühne hatten es nicht leicht. Schließlich musste die Veranstaltung kurz vor 23 Uhr ganz abgebrochen werden. Für die Besucher ergaben sich jedoch viele "Nischen" zum Ausweichen, so dass fröhlich weitergefeiert werden konnte. Joachim Schröder
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Zischen, dampfen, knattern...
Auf dem Ausstellungsgelände in Prüm pulsierte bereits am Samstag das Leben. Nostalgie pur, Geschichte zum Anfassen, ja auch ein echtes Stück Kulturgeschichte. Denn was hier aufgeboten wurde an historischem Gerät und vor allen was demonstriert wurde, war eine Zeitreise in das Arbeitsleben von früher. Am heutigen Sonntag werden noch einmal viele Besucher erwartet, die sicherlich genau so begeistert sein werden.
Der Verein historischer Fahrzeuge Eifel-Ardennen hat zum achten internationalen Oldtimertreffen nach Prüm eingeladen. Rund 400 Aussteller sind zum traditionellen "Bulldogstreffen" in die Eifel gekommen. Neben der Oldtimer- Ausstellung gibt es jede Menge landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte zu sehen. Vorführungen "am laufenden Band", von Brotbacken bis Dresch- und Dampfmaschinen lassen die Besucher staunen - ein wahres Stück "Geschichte vom Land". Für Kinder werden kostenlos Rundfahrten mit zwei Dampftraktoren angeboten. Der Schmiedeclub aus Weltersburg mit einem starken Team demonstriert seine Schmiedekunst. Einer der vielen Höhepunkte ist eine Hebevorführung, bei der ein Tonnen schwerer Stein von einem "Dampflokomobil" bewegt wurde. Früher wurden diese Maschinen unter anderem für den Antrieb von Dreschmaschinen und Mühlen eingesetzt. Neben Oldtimern gibt es auch in diesem Jahr einen Teilemarkt für Automobile, Motorräder, Ackerschlepper, Stationärmotoren und Dampfmaschinen. Leider muss man, wie der Vereinsvorsitzende Josef Drückes aus Duppach mitteilt auf den "Star der Ausstellung , einen 20 Tonnen schweren Traktor der amerikanischen Marke "Hart-Parr" aus den 20er Jahren, der extra aus Süddeutschland mit einem Spezial-Tieflader gebracht werden sollte, wegen Problemen mit dem Tieflader, verzichten . Die zahllosen Besucher sind begeistert ob des riesigen Angebotes und der Vielfalt der Vorführungen. "Das war ja geradezu eine Reise zurück in Zeiten, die ich nicht erlebte. Aber diese Eindrücke bleiben haften", so Ernst Kolf aus Rheinbach. Extra aus Berlin angereist war Uwe Schreiner. Sein Kommentar: "Klasse! Meine Eifelreise hat sich gelohnt, ich komme in zwei Jahren wieder!" Bericht und Foto: Joachim Schröder
Zu diesem Event waren unsere beiden Fotografen Udo Schikora und Joachim Schröder vor Ort. Jeder dokumentierte die Ausstellung mit seinen Augen.
Fotostrecke 1 (Schikora) Videos (Schikora)
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Feiern Sie mit uns den 100.000ten Leser im Monat Juli
Am Dienstag, den 27. Juli war es soweit: Zum ersten Mal im über 11jährigen Bestehen von PRUEMNETZ.DE wurde die Leserzahl von 100.000 im Monat überschritten – es waren bis dahin genau 100.700 Besucher.
Gerne würden wir den 100.000ten persönlich nachträglich auszeichnen. Aber einen bestimmten Leser zu ermitteln lässt unsere anonyme Statistik nicht zu. Deshalb soll jeder unserer Leser die Chance zum Gewinn erhalten.
Wir verlosen unter allen Lesern, die uns bis zum 15.August 2010 eine mail an club100.000@pruemnetz.de senden, folgende Preise:
Im Betreff der Mail sollte folgendes stehen: “100.000”. Falls Sie uns darüber hinaus noch Anregungen und Kritik zur ältesten Internetzeitung für das Prümer Land mitteilen, freut uns das besonders und wird auch für die Zukunft unsere Arbeit bereichern.
Wer macht denn nun überhaupt die Arbeit und gehört zur Redaktion von PRUEMNETZ.DE?
Da ist zunächst Robert Geister, der PRUEMNETZ.DE im Februar 1999 zum ersten Mal ins Netz stellte und allein Redakteur und Gestalter war. Zur damaligen Zeit existierte noch keine Homepage, die das Prümer Land gebührend repräsentierte. Er ging dieses Unternehmen aus Liebe zu seiner Geburtsstadt an. Ab 2001 erweiterten die Nachrichten des “Trierischen Volksfreund” für einige Jahre das Angebot von PRUEMNETZ.DE. Er ist heute immer noch für Technik, Gestaltung und Ideen zuständig. Im Jahr 2008 vergrößerte sich die “one-man-show” um Joachim Schröder, der das Team Anfang 2010 verließ. Auch Sie, liebe Leser sind aufgerufen, durch Beiträge und Fotos Ihre Veranstaltung, Ihren Verein oder Ort über PRUEMNETZ bekannt zu machen.
2009 stieß dann Udo Schikora zum Team. Er ist als Eifel-Fotograf mit Leib und Seele dabei. Von ihm stammen ein Großteil der Fotostrecken und alle Videos. Er stammt aus dem hohen Norden und ist seit 7 Jahren “Wahleifeler” mit großer Begeisterung und Engagement für seine neue Heimat.
Waren es anfangs nur einige hundert Leser im Monat, stieg die Zahl über 15000 im Jahr 2007 bis heute auf nun um die 100000 pro Monat.
Und so ganz nebenbei verraten: WWW.EIFELNETZ.DE ist in der Mache.
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Udo Schikora und Robert Geister beim Lokfest in Pronsfeld, nachdem sie Termine in Schönecken und Winterspelt Wahrgenommen haben.
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Country-Musik lockte viele Fans an
Jim Everett & Band begeisterten die Fans der Country-Musik am Donnerstagabend. Viele waren dem Event entsprechend gekleidet und hatten unter den weiten Krempen ihrer Westernhüte Schutz vor dem gegen 9 Uhr einsetzenden Regen. Aber auch der konnte der guten Stimmung keinen Abbruch bereiten. Jim Everett, Sänger und Gitarrist aus Georgia/USA und sein Partner “Boomer” H. Welker, seit über 25 Jahren gemeinsam in Sachen Country unterwegs, verstanden es das Publikum mit ihrer Musik mitzureißen. Komplettiert wurde die Band durch den Bassisten Harald Landsrath und Alf Breuer an der Pedal Steel Guitar. Wellen der Begeisterung gingen jedes Mal durchs Publikum wenn “Boomer” die “Fiddel”, die er meisterhaft beherrschte, ans Kinn legte. In den Pausen erfreute die Tanzgruppe “Crazy International” mit fetzigen Tanzeinlagen. “Crazy International”, das sind junge Mädchen und Frauen aus 5 Nationen zwischen 11 und 34 Jahren. Sie tanzen seit 18 Monaten aus Spaß an der Freude und wollen mit diesen Auftritten zum einen ihr Können zeigen, zum anderen aber auch für Nachwuchs werben. Anmeldungen bei Ramona Braun unter Telefon 06551-965090. Zum Mittanzen vor der Bühne (unsere Videos) wurde das Publikum durch die Linedance-Gruppe aus Jünkerath animiert. Auch sie warben für Nachwuchs. War das Publikum anfangs eher aus der mittleren Altersgruppe, trafen mit nachlassendem Regen auch die jüngeren Gäste ein, denen es hauptsächlich um das Feiern und Treffen mit “Prümer-Sommer-Feeling” geht.
Am nächsten Donnerstag, dem 5. August, werden “Los Dos y Compañeros” mit Salsa- und Merenguerhythmen - mit bayrischem Einschlag - das Publikum bestimmt durch Authentizität und Lebensfreude, die absolut ansteckend wirkt, mitreißen. Ab 18 Uhr wird “Leonardo” die kleinen Gäste bezaubern und begeistern. (rg) Fotos und Videos: Udo Schikora
Fotostrecke
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“Ruanda-Tag” – City-Marketing unterstützt das Event
Anlässlich von 25 Jahren Partnerschaft zwischen Prümer und anderer rheinland-pfälzischer Schulen mit Schulen im Partnerland Ruanda wird am 18.9.2010 der Ruanda-Tag des Landes in Prüm stattfinden. Neben dem Schirmherrn, Landrat Dr. J. Streit, werden Ministerpräsident Kurt Beck, die ruandische Botschafterin Christine Nkulikiyinka, Staatssekretär Lewentz, der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins RLP - Ruanda, Dr. Auernheimer, um nur einige Namen zu nennen, an dieser Veranstaltung teilnehmen. Das Regino - Gymnasium und die Kaiser-Lothar-Realschule sind als Veranstalter mitten in der heißen Phase der Vorbereitungen. Zum ersten Mal werden auch Schüler des Petit Séminaire in Butare, der Partnerschule des Regino – Gymnasiums, nach Deutschland kommen. “Wir erhoffen uns von diesem großen Tag eine Vertiefung der Beziehungen zwischen den ruandischen und deutschen Partnern ebenso wie die Teilnahme der Menschen des Prümer Landes an den Feierlichkeiten. Deshalb möchten wir auch Sie als Vertreter/in der Geschäftswelt von Prüm dazu einladen, an der Bekanntmachung der großen Veranstaltung mitzuwirken, in dem Sie z.B. die Schaufensterdekoration ab Mitte August auf Afrika/Ruanda ausrichten Dabei sind wir gerne bereit, Ihnen afrikanische Gebrauchs- und Deko - Artikel auszuleihen (Tommeln, Kalebassen, Körbe). Wie Sie sich sicherlich denken können, verursacht die Vorbereitung des Ruanda – Tages Kosten, die unsere Schulen nicht in der Lage sind, alleine zu schultern. Mit Hilfe einer großen Tombola versuchen wir, die Kosten für den Besuch der ruandischen Schüler und einiger Lehrer aufzubringen. Darüber hinaus haben Schüler der Ruanda – AG des Regino - Gymnasiums und einzelne weitere Schülerinnen afrikanische Tiere konstruiert, die als Blickfang auf dem Hahnplatz platziert werden sollen. Auch dabei sind Materialkosten aufgelaufen, für die wir noch Sponsoren suchen. Wenn Sie sich angesprochen fühlen und hierzu einen Beitrag leisten können und wollen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Wir sind für jedwede Unterstützung dankbar.” Schreibt Oberstudienrätin Mechthild Ballmann an die Prümer Geschäftswelt.
PRÜM eifelstark - Stadtmarketing und Gewerbeverein bittet seine Mitglieder dieses Event zu unterstützen. Selbstverständlich ist aber auch Unterstützung von jedem anderen herzlich willkommen.
Kontaktadresse: Mechthild Ballmann Tel.: 06551-4551 oder e-mail: ball.me50@googlemail.com (rg) Foto: Regino-Gymnasium
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“Gooseflesh” & Prinzenpaar – einfach mitreißend
Die jungen Musiker waren einfach überzeugend und rissen das Publikum von Anfang an mit. Wenn auch – wie immer – anfangs die Massen sich in Grenzen hielten, füllte sich der Prümer-Sommer-Platz doch zusehens bis fast zum letzten PLatz. Nette Leute, tolle Partystimmung, gute Musik von Bon Jovy bis zu Pink, was will man mehr. Aber auch Spannung war angesagt bis kurz vor 9 Uhr. Das Prinzenpaar der KG Prüm für die kommende Session stellte sich der Bevölkerung vor: Prinzessin Marion I. und Prinz Josef II. Beide sind im Prümer Karneval keine Unbekannten. Marion I. (Heller) entstammt einer echten Prümer Karnevalsdynastie. Von Ihrer Oma und Ihrer Mutter hat sie die Rolle der trauernden Witwe bei der Berdigung des Karnevals am Veilchendienstag in dritter Generation übernommen. Ihr Vater war als Prinz Wolfgang I. eine Session lang Herrscher über das närrische Prüm. Von Kindsbeinen an tanzte sie in den verschiedenen Balettgruppen, zwei Mal war sie Funkenmariechen. Prinz Josef II. (Arnoldy) – auch im richtigen Leben ihr Ehegesponst - stammt aus Strickscheid und ist schon seit 16 Jahren in der Garde für die Sicherheit des Prinzen mitverantwortlich. Das Wissen, dass die Ausgaben eines Jahrgangs des “Trierischen Volksfreund” für Prüm 10,5 kg wiegen, brachte 3 Besuchern Glück.
Ab 18.00 Uhr war es bereits auf der Kinderbühne unter dem Motto "Die Welt ist bunt", einem Lieder- und Mitmachkonzert für Kinder, mit Alex Schmeisser so richtig rundgegangen . Am nächsten Donnerstag gehts “Country”-mäßig mit Jim Everett & Band weiter. Nicht nur Countryfans werden von der “Fiddel” begeistert sein. Für die Kinder wird "Die kleine Weltbühne" das Stück "Der verrückte Obstkarren" ab 18 Uhr präsentieren. (rg) Fotos & Videos; Udo Schikora
Fotostrecke
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Basilikasanierung – packen wir´s an Mitnageln - Mithelfen - Solidarität beweisen!
Er ist unübersehbar - egal von wo man sich der Stadt nähert: Ein riesige Kran ist auf dem Schulhof des Regino-Gymnasiums aufgebaut und bereits fleißig im Einsatz. In schwindelnder Höhe sind die Arbeiter dabei das Dach abzudecken, damit später die maroden Balken ersetzt werden können. Durchgeführt werden die Arbeiten von den Zimmererfirmen Floss, Schönecken und Rosenbaum, Mayen. Die Arbeitsgemeinschaft beider Firmen hat bereits bei der Turmsanierung ihre Leistungsfähigkeit bewiesen.
Wer sind nun diese beiden Firmen? Heute möchten wir Ihnen die Firma Floss aus dem Nachbarort Schönecken vorstellen.
Mit Jochen Floss ist bereits die 5. Generation in der Firma tätig. Firmenjunior Jochen ist als Zimmer- und Dachdeckermeister zum einen als Praktiker und als Dip.-Ing. Holzbau auch mit dem nötigen theoretischen Fachwissen für die Leitung dieser Baustelle prädestiniert. Rückhalt findet er dabei bei seinem Vater, Dipl.Ing. (FH) Peter Floss. Begonnen hat die Firmengeschichte aber mit dem Ururgroßvater des heutigen Nachwuchsmeisters. Er war im Sommer als Zimmermann in der Region tätig und ernährte im Winter seine Familie vom kargen Lohn des sogenannten Winterlehrers. Er brachte den Kindern in der Grenzregion das Rechnen bei. Sein Enkel Anton ist vielen Prümern noch aus der Nachkriegszeit bekannt. Half er doch tatkräftig mit, das zwei Mal zerstörte Prüm wieder aufzubauen. 1962 erbaute er das erste Floss-Blockhaus. Er schuf damit eine Möglichkeit, die qualifizierten Zimmerleute in den Wintermonaten in Lohn und Brot zu halten. Seither wurden bereits über 250 Häuser in dieser Bauweise gefertigt. Mit jedem Blockhaus sammelte Floss viel Erfahrung und Know-how, das heute den besonderen Wert der Architekten-Häuser ausmacht.
Im nächsten Bericht stellen wir Ihnen den Partner, die Firma Rosenbaum aus Mayen, vor.
Ein Wichtiger Partner für das Gelingen des Werks aber sind auch die Basilikafreunde um Klaus Peters, die 200.000 Euro zum Werk beitragen wollen. Dazu sammeln sie fleißig mit vielfältigen Aktionen Spenden ein.
Auch Sie, unsere Leser, können ein Scherflein dazu beitragen.
Über die folgenden Kontonummern sind Spenden jederzeit willkommen: Förderkreises der Basilikafreunde Volksbank Eifel Mitte, Kto. 6881785 BLZ 586 915 00 KSK Bitburg-Prüm Kto 50029990 BLZ 586 500 30 (Wenn Sie den Zusatz “PRUEMNETZ” machen, können wir uns hinterher verraten lassen, wie viele Spezialnägel wir, die Redaktion und Leser von WWW.PRUEMNETZ.DE beigesteuert haben. Ein Nagel kostet ca. 2 Euro.).
Nageln Sie mit! (rg) Foto: Udo Schikora
Fortsetzung der Fotostrecke zur Basilika-Sanierung
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Trotz 800 Veranstaltungen für 13.000 Teilnehmer droht Schließung Bevölkerung unterstützt Protestaktionen
Trotz 800 Veranstaltungen für 13.000 Teilnehmern im vergangenen Jahr droht der KEB Außenstelle in Prüm wegen der Sparmaßnahmen des Bistums die Schließung. Im vergangenen Jahr hat die Fachstelle Prüm der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) mit 822 Veranstaltungen 12.888 Menschen in der Westeifel erreicht. Das hat die KEB in Prüm am 21. Juli mitgeteilt. In einer Umfrage hat die KEB auch mehr über die Teilnehmer an ihren Angeboten erfahren und zudem die Qualität der Angebote bewerten lassen. Ergebnis: 97 Prozent der Teilnehmer beurteilen die Bildungsangebote der KEB mit sehr gut oder gut. Die Umfrage zeigt, dass der der Altersdurchschnitt der Teilnehmer bei 50 Jahren liegt. 24 Prozent sind jünger als 35 Jahre. Die älteste Teilnehmerin war 83 Jahre alt, die jüngste 20. Überwiegend werden die Angebote der KEB in der Westeifel von Frauen genutzt: Rund 80 Prozent der Menschen, die zur KEB kommen, sind Frauen. Nach Angaben von Fachstellen-Leiter Wolfgang Vierbuchen kann dies mit der großen Zahl der Eltern-Kind-Gruppen im KEB-Angebot zusammenhängen, die überwiegend von Müttern und weniger von Vätern besucht werden. Von den Teilnehmern haben 41 Prozent einen Hauptschulabschluss, 26 Prozent die Mittlere Reife und 33 Prozent das Abitur. Die KEB erreiche folglich Menschen aus verschiedenen Milieus und zudem entspreche die Verteilung in etwa der prozentualen Verteilung von Bildungsabschlüssen in der Gesamtbevölkerung, erläutert Vierbuchen. Überwiegend kommen die Teilnehmer aus Orten zwischen 150 und 20.000 Einwohnern. “Auch das ist ein Indiz dafür, dass die KEB ortsnah wirksam ist und viele Menschen wohnortnah erreicht”, sagt Vierbuchen. Die Bevölkerung protestiert mit Unterschriftenlisten gegen die geplante Schließung. Die hundertste Liste erreichte kürzlich die KEB-Fachstelle im Prümer Konvikt. (rg) Foto: Archiv PRUEMNETZ.DE; Die KEB residiert im vorderen Gebäudeteil, also links vom Haupteingang
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Baukran wächst übers Basilika-Dach
Heute begann die Fa. Breuer & Wasel (Köln) einen großen Turmdrehkran (Obendreher) auf dem Lehrerparkplatz des Reginogymnasiums aufzurichten. Der Turm überragte um 15 Uhr bereits das Basilikadach Der Ausleger wird wahrscheinlich erst morgen montiert werden, wie Peter Floss mitteilte. Der Transport mit dem Ausleger blieb auf dem Weg nach Prüm im Stau stecken. Der Kran wird auf dem Klosterhof entladen und dann auf dem Lehrerparkplatz montiert. Der Kran wird eine Hakenhöhe von über 48 m haben und eine Ausladung von über 45 m , damit die Handwerker den größten Teil der Dachfläche erreichen können.
Den Fortschritt des Kranaufbaus und später auch der Arbeiten am Basilikadach können Sie auf den Bildern der Webcam der Fa. Strasser, Wehse und Collegen im Fuhrweg verfolgen. (rg) Foto: Webcam
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Prümer Sommer nicht nur für “Senioren”
Beschwingter Auftakt der “Fidelen Eifelländer Musikanten”. Volkstümliche Blasmusik, Schlager und Evergreens bis hin zu den aktuellen Stimmungs- und Fetenhits erklingen über den Prümer Sommerplatz. Sprache deutsch, nicht Englisch wie an den vorhergehenden Abenden. Begeistert geht das Publikum, zunächst überwiegend “Silver Ager” – um wenigstens etwas Denglisches hineinzubringen – mit. Nach 21:30 Uhr kommt dann auch die Jugend. Aber auch sie lässt sich von der Musik der älteren Generation anstecken und genießt die Prümer-Sommer-Party. Auch im 19. Jahr seines Bestehens zeigt der Prümer Sommer keine Ermüdungserscheinung. Er hat ganz einfach “Kultstatus”. Da muss man hin, da trifft man sich. Auch an diesem Abend mit den der ”Fidelen Eifelländer Musikanten” kam definitiv keiner zu kurz.
Am nächsten Donnerstag gehts wieder rockiger zu mit “Gooseflash”, einer Rockcoverband, mit aktuellen Charts und Top-Hits aus den 80er und 90er Jahren. Im Kinderprogramm dann ein Lieder- und Mitmachkonzert unter dem Motto "Die Welt ist bunt" mit Alex Schmeisser. Robert Geister; Fotos: Udo Schikora
Fotostrecke
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Basilika erhält neues Dach
Jetzt ist es soweit. 1,5 Millionen werden wohl bis Oktober gut angelegt sein für die Renovierung und den Erhalt des Prümer Wahrzeichens, die Basilika. In den letzten Jahren wurde die Renovierung der beiden Türme erfolgreich und fachmännisch vom Zimmererteam Floss, Schönecken und Rosenbaum, Mayen durchgeführt. (siehe unsere Fotostrecke) Diese bewährte Arbeitsgemeinschaft von Fachfirmen wird nun auch die Dachrenovierung des Hauptschiffes übernehmen. Dieses Mal werden es keine 64 m wie bei den Türmen sondern nur höchstens 40 m Höhe sein, in denen die Handwerker ihre Arbeit verrichten werden.
Am Dienstag, 13.Juli fand im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten eine Besichtigung mit der Denkmalpflege des Bistums ( Dr. Busse ), dem Statiker Krubasik ( Ingenieurbüro Bauen ), dem Architekten Peter Berdi mit den beauftragten Fimem statt, und zwar mit den Zimmerleuten der Arbeitsgemeinschaft Floss Holzbau, Schönecken und Rosenbaum Holzbau, Mayen und der Dachdeckerfirma Bohn, Longkamp. Das Gebälk hat faule Stellen, sowohl im historischen als auch an im in der Nachkriegszeit errichteten Teil. Der Reiter, das kleine Türmchen wackelt bedenklich und ist vollkommen marode. Von Seiten der Denkmalpflege wurde festgelegt, dass wieder über jedem Strebepfeiler eine Dachgaube eingebaut wird, insgesamt 9 Stück. Steinmetze werden die Stützpfeiler an beschädigten Stellen ausbessern, bevor dann das Haup- und die Seitenschiffe einen neuen Anstrich erhalten. Weiß oder rot – das ist die Frage? Die Baustelle wird von der Seite der Firma Floss von Jochen Floss (Dipl.Ing. Holzbau, Zimmermeister u. Dachdeckermeister) und von Seiten der Fa. Rosenbaum durch Lothar Rosenbaum (Zimmermeister u. Restaurator im Zimmererhandwerk) betreut.
Am Dienstag, den 20.07. wird die Fa. Breuer & Wasel ( Köln) ab 6.00 Uhr einen großen Turmdrehkran ( Obendreher ) aufstellen. Dazu müssen die Parkplätze am Klosterhof von 6.00 bis ca. 18.00 Uhr frei bleiben. Dort wird der Kran entladen, teilweise montiert, bevor er seine endgültige Position auf dem Lehrerparkplatz einnimmt. Der Kran wird eine Hakenhöhe von über 48 m haben und eine Ausladung von über 45 m , damit die Handwerker den größten Teil der Dachfläche erreichen können. Finanziell gestemmt wird das ganze vom Bistum Trier, dem Landesdenkmalamt, der Kulturstiftung des Landes, der Stadt Prüm, der Kulturstiftung Kreissparkasse und der Stiftung Van Meeteren. Einen ganz erheblichen Beitrag – über 200.000 Euro – bringt der “Förderkreis der Bailikafreunde” auf. Ohne diese Unterstützung wäre die Maßnahme nicht möglich gewesen. Über die folgenden Kontonummern oder über die monatlichen Sonderkollekten sind Spenden jederzeit willkommen. Förderkreises der Basilikafreunde Volksbank Eifel Mitte, Kto. 6881785 BLZ 586 915 00 KSK Bitburg-Prüm Kto 50029990 BLZ 586 500 30 Robert Geister; Fotos. Fa. Floss
Fotostrecke
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Tag des Erinnerns für Prüm
Für mich, damals ein Knirps von 26 Monaten, verlief der 15.Juli 1949 zunächst wohl wie jeder andere Tag auch. Spielen und zanken mit meiner einjährigen Kusine, schlafen und halt die Dinge tun, die kleine Jungs so aushecken zur Freude der Erwachsenen. Papa begrüßen nach Feierabend. Dann ab ins Bett. Doch der Aufenthalt dort sollte nicht lange währen. Mein Vater, unterwegs zur Musikprobe, kam eiligst mit der Meldung “Der Kalleberg brennt! Prüm wird geräumt!” nach Hause. Hastig packten meine Eltern mich, meine Kusine und meine Schwester, damals 5 Monate alt, in Kinderwagen und Sportwagen – heute sagt man wohl Buggy dazu. Das nötigste für die Kleinen noch in den Kinderwagen und ab. Unsere Familie reihte sich in den Pulk der Fliehenden ein. Tiergartenstraße, Hahnplatz, Industriestraße Richtung Weinsheim. Doch bis dahin sollten sie nicht kommen. Als sie in Dausfeld waren, erfolgte die mächtige Detonation. Hinter der Dausfelder Kapelle, damals noch gegenüber dem Gasthaus Stolz, wurde in Deckung gegangen. Vater und Mutter schützten uns Kinder vor den faustgroßen Steinen, die vom Himmel prasselten. Es war 20:30 Uhr. Wohin mit drei Kleinstkindern? In die Stadt zurück war zu gefährlich; denn keiner wußte welche Überraschungen der Berg noch bereithielt. Ab nach Rommersheim zur Oma. An all das kann ich mich nicht erinnern. Ich kenne es nur aus den Erzählungen meiner Eltern. Die Tragik des Unglücks ging an mir vorbei, konnte ich nicht begreifen, lag außerhalb meiner Welt. 12 Tote, 60 Verletzte, das ungeheure Ausmaß der Katastrophe - alles wurde mir erst später bewusst. Lediglich drei der Todessopfer waren für mich existent: die Väter zweier Mitschülerinnen in der Grundschule, die umgekommen waren und Zimmers Kättchen. Sie beeindruckte mich, wel sie es geschafft hatte, an jenem 20. Juli vom Bischof beerdigt zu werden, wie sie es immer gewünscht hatte.
Als Kind war der Kalleberg für uns zunächst einmal ein ein Schrecken, mussten wir doch mit Mutter im Spätsommer im dort gedeihenden Gestrüpp Himbeeren und Brombeeren pflücken, damit Marmelade für den Winter eingekocht werden konnte. Entweder war Ende der 50er Jahre noch kein Angebot in den Lebensmittelgeschäften, oder das Geld fehlte schlicht und einfach.
Später, als sich der Aktionsradius für uns Burschen erweitert hatte, war der Kalleberg ein magischer Anziehungspunkt. Man konnte im Gestrüpp wunderschön Gänge freischneiden und dann im Verborgenen die ersten Zigaretten rauchen. Außerdem lockte ein Teich am Kratergrund zu Fahrten mit selbst gebauten Flößen. Leider forderte der Teich auch seine jugendlichen Opfer.
Was mir geblieben ist vom Kalvarienberg und der Explosionskatastrope sind Erzählungen, einige Bilder und ein Obdachlosenausweis.
Was ist den Prümern geblieben? Erinnerungen an die schreckliche Explosion mit ihren furchtbaren Auswirkungen, eine Kapelle unterhalb des Kraters, ein Basaltkreuz auf dem Gipfel und ein Krater, der wegen des Baum- und Heckenbewuchses als solcher nicht mehr zu erkennen ist.
Die Katholische Pfarrgemeinde feiert heute den Tag des “Ewigen Gebetes”. Um 17.30 Uhr: Eucharistische Anbetung und um 18.30 Uhr: Hl. Messe als Abschlussfeier. Robert Geister Foto und Obdachlosenausweis: Privatarchiv; An dieser Stelle steht heute das Haus, in dem die Redaktion von PRUEMNETZ arbeitet. Zu sehen sind die Überreste der damaligen Jugendherberge.
Was war geschehen?
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Feuerwehren helfen bei Stromausfall
Durch ein kurzes, aber heftiges Unwetter über dem Prümer Land waren am Montag rund 1000 Menschen ohne Strom. Heftige Sturmböen hatten gegen Mittag mehrere Bäume auf die Stromleitungen geweht und so die Stromversorgung für mehrere Orte in der Verbandsgemeinde Arzfeld unterbrochen. Dies ist für Kreisbrandinspekteur Manfred Schuler, Prüm, auf folgendes hinzuweisen:
Wenn es um die Sicherheit und das Wohlergehen der Bevölkerung geht, sind die Freiwilligen Feuerwehren ein unverzichtbarer Ansprechpartner in vielen Bereichen unseres Gemeinwesens. So leisten die Freiwilligen Feuerwehren Hilfe bei Sturmschäden, Bränden jeglicher Art, Verkehrsunfällen usw.. Darüber hinaus sind sie in unserer ländlichen Region eine Stütze des örtlichen Lebens. Sie sind stets präsent, wenn Hilfe nötig ist. Damit die Freiwilligen Feuerwehren bei Schadensfällen effektiv und zeitnah Hilfe leisten können, kommt der Alarmierung eine entscheidende Bedeutung zu. Aus diesem Grunde ist bei jeglichen Schadensereignissen, die die Hilfe der Feuerwehr erfordern, unbedingt die einheitliche Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst zu wählen und ggfls. die örtliche Feuerwehr durch Auslösen der örtlichen Sirene zu alarmieren. Nur das Aus-lösen der örtlichen Sirene per Hand ist in keinem Fall ausreichend. Es hat sich in der letzten Jahren bei Sturmschäden leider zu oft gezeigt, wie abhängig wir heute in unseren fortschrittlichen und modernen Zeiten von einer funktionierenden Technik sind. So fallen bei Stromausfällen viele unserer Infrastrukturen, wie zum Beispiel Telefonnetze aus. Die Funktion der einheitlichen Notrufnummern 110 (Polizei) und 112 ist dann nicht mehr gewährleistet. Hier übernehmen die örtlichen Feuerwehren bei großflächigen und länger andauernden Stromausfällen als Ansprechpartner eine wichtige Aufgabe für die Sicherheit der Bevölkerung.
Nachfolgende Freiwilligen Feuerwehren im Bereich der Verbandsgemeinde Prüm besetzen im Fall eines großflächigen und länger andauernden Stromausfalls ihre Gerätehäuser, um der Bevölkerung von dort aus zu helfen:
- Auw bei Prüm, Lindenweg 12
- Bleialf, Am Markt 12
- Büdesheim, Bahnhofstr. 1-3
- Feuerscheid, Schulstraße 2
- Habscheid, Neustraße (Am Sportplatz)
- Hersdorf, Hauptstraße / Im Haag
- Olzheim, Vennstraße 6
- Pronsfeld, Schulstraße 9
- Niederprüm, St.-Vither-Straße 23
- Prüm, Tiergartenstraße 100
- Rommersheim, Hauptstraße
- Schönecken, In der Spang 6
- Sellerich, Hauptstraße 18
- Wallersheim, An der Feuerwache 1
- Weinsheim, Brückenstraße 2
- Winterspelt, Auf der Buch
Die Kräfte der oben aufgeführten Freiwilligen Feuerwehren können mit den in den Fahrzeugen vorhandenen Funkgeräten Polizei und Feuerwehren, sowie über die Rettungsleitstelle Trier, Ärzte und sonstige Hilfe anfordern.Die Feuerwehren bleiben bis zur Wiederherstellung der Stromversorgung durchgehend vor Ort, um im Notfall Hilfe zu leisten.
Merkblatt zum Ausdrucken
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“Soulfish” begeisterte die Partygäste
Die Prümer-Sommer-Party ging am Donnerstagabend, 08.07. weiter. Wenn zuerst auch nur zögerlich, füllte sich der Platz später doch zusehends. Wer da war, musste es nicht bereuen. Es war ordentlich Stimmung, Klassemusik und einfach toller Gesang von dem Gesangstrio Weaden - Wuerzer und Specht. Überhaupt brachte die ganze Band eine Spitzenleistung und riss das Publikum förmlich mit. Auch wer nicht Fan von Soul- bzw. Funk-Musik war, wurde zu Begeisterungsstürme hingerissen. Diese Musiker boten eine Live-Performance, die unter die Haut bzw. in die Beine ging. Mit der Auswahl dieser Gruppe hat Manfred Schuler wieder einmal gezeigt, dass er ein Kenner von guter Musik ist – so etwas sieht und hört man nicht jeden Tag in Prüm. Wer gestern dort war, hat einen unvergesslichen Abend erlebt und diesen mit nach Hause genommen. (rg) Fotos: Udo Schikora
Fotostrecke
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Wegekreuz restauriert und aufgestellt Peter Weiland sanierte das Matzerather Kreuz in Pronsfeld - Standort "Kirchdell"
Der Förderkreis "Alte Kirche e.V." widmet sich verstärkt - neben der Instandhaltung der alten Mutterkirche - der Renovierung von Wegekreuzen in Pronsfeld. Nunmehr wurde ein gelungener Anfang gemacht. Nur ältere Bewohner können sich noch an das "Matzerather Kreuz" erinnern. Dieses Kreuz befand sich an einem Wiesenpfad, etwa 500 Meter südöstlich der alten Kirche, Flurname "In der Kirchdell". Diese fußläufige Verbindung von Matzerath durch das Tal der Lünebach und fortführend über die "Finkendell" wird im Volksmund bis heute "Kirchenpaad" genannt. Das schwere Kreuz war wohl Wegemarke, besonders im Winter, aber auch Stätte des Innehaltens und des Gebetes. Das Kreuz wurde wohl mehrfach schwer verschädigt, schließlich verschwand es im Zuge der Flurbereinigung vor etwa 30 Jahren ganz aus der Landschaft. Glücklicherweise wurden die Fragmente gerettet, auch gibt es eine Zeichnung nebst Kurzbeschreibung, die für die Restaurierung von größter Bedeutung war. Dem Irrhausener Künstler Peter Weiland gelang mit der vorzüglichen Sanierung ein wahres Meisterwerk. Dank seiner Kunstfertigkeit und dem handwerklichen Geschick sowie hohem Sachverstand schuf Weiland ein echtes Kunstwerk und konnte sogar die verschwunden geglaubte Datierung herausarbeiten: Der steinerne Zeuge stammt aus dem Jahr 1656. Das Steinmetzzeichen ist ebenfalls auf der Rückseite "lesbar". Ein breiter Sockelstein trägt den schweren Schaftfuß, auf dem eine kniende, betende Frau ausgemeißelt ist. Darüber befindet sich ein Totenkopf. Der Schaft endet in einem wuchtigen Altartisch, auf dem sich nach oben führend eine Nische aufbaut. Auf dem Altartisch wurde bei Flurprozessionen das Sanctissimum abgestellt. Um die Nische herum befinden sich an beiden Seiten Puttenköpfe sowie je eine Vase mit Blumenschmuck. Das massive Kreuz am oberen Ende schmückt ein Corpus sowie die Inschrift "INRI". Das 2,40 Meter hohe Kreuz ist aus Eifeler Rotsandstein gefertigt. Bericht und Foto: Joachim Schröder
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j Furioser Auftakt für Prümer Sommer Super Wetter und Martin Renno & friends ziehen die Massen an
Besser hätten die Voraussetzungen für den Start der Party-Donnerstage nicht sein können. Sommerlich warme Temperaturen deutlich über 20o und heiße Rythmen von Vollblutmusikern. Martin Renno hatte eine illustre Schar von Gästen mitgebracht, u.a. Claus Eisenmann (ehemals Söhne Mannheims), Daniel Stoyanov, sowie allen voran Sebastian Hämer, gerade hochaktuell mit "Wir glauben an Euch!" dem offiziellen Song der DFB-Kampagne "Der 4. Stern für Deutschland". Rockig-fetzige Musik und ein begeistertes Publiküm – die ideale Mischung. Mit dabei auch die Rapper Nagrip Assim und Likkle T., wie auch die Sängerinnen Silke Hauk und Fatma Tazegül, die alle nicht nur die gleiche Begeisterung für Musik mit Martin teilen, sondern die durch ihr unglaubliches Gefühl, sowie ihre Stimmgewalt für Momente sorgten, die sich kaum in Worte fassen lassen. Man merkte, dass dieser Zusammenschluss von Spitzenmusikern alle ein Ziel verfolgt – das Produzieren und Performen echter und guter Musik. Das Publikum fühlte die Gemeinsamkeit, die Verbundenheit, den Spaß und den Zusammenhalt – eben genau dieser – UNION, wie das erste Album der Gruppe heißt. An diesem wunderbaren Sommerabend in Prüm, der Geburtsstadt von Martin Renno, wurde es erstmals live präsentiert. Auch Prüms Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy (unser Foto), gerade erst von der 14. Bundesversammlung in Berlin zurückgekehrt, genoss die Party offensichtlich.
Dieser Abend zeigte, dass der Prümer Sommer auch in der 19. Auflage eine Erfolgsstory ist, an der sich die vielen Nachahmerprojekte messen lassen müssen. Wieder einmal mehr hat Manfred Schuler von der Verbandsgemeindeverwaltung bewiesen, dass er ein Gespür für gute Musik und ein glückliches Händchen bei der Auswahl der Gruppen hat. Viele tausend begeisterte und fröhliche Partybesucher beweisen es immer wieder.
(rg) Fotos: Udo Schikora
Fotostrecke
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Geistig fit – beruflich erfolgreich! Ausbildung zum / zur Gedächtnistrainer / in!
Das Ganzheitliche Gedächtnistraining steigert und stabilisiert wichtige Gedächtnisfunktionen wie Konzentration, fluide Intelligenz, Merk- und Planungskompetenzen aber auch Kommunikationsfähigkeit und das subjektive Wohlbefinden. Flankierende Bewegungs- und Entspannungsübungen steigern die Wirksamkeit. Dabei eignet sich das Training für jede Altersgruppe und kann für jede Zielgruppe individuell zugeschnitten werden. Schüler profitieren von Konzentrations- und Entspannungsübungen, lernen Zusammenhänge schneller herzustellen und bewusster abzurufen. Jugendliche bereiten sich mithilfe von Merktechniken und Lernmethoden optimal auf Prüfungen vor. Berufstätige steigern lösungs- und zielorientiertes Arbeiten und eignen sich effiziente Mentaltechniken an. Älterwerdende erweitern und stabilisieren ihren geistigen Handlungsspielraum. Menschen mit Hirnleistungsstörungen können geistigen Abbauprozessen entgegen wirken. Diese und viele Beispiele mehr zeigen: Die Ausbildung zum/zur Gedächnistrainer/in eröffnet Ihnen nützliche und effektive berufliche Handlungsqualitäten! Sie richtet sich u.a. an Lehrer, Sozialpädagogen, Ergotherapeuten, Mentalcoachs, Firmentrainer. Die Ausbildung ist zudem eine hervorragende Ergänzung für haupt- und ehrenamtlich Tätige in den Bereichen gesundheitlicher Prävention und Rehabilitation. Die Ausbildung startet am 01.- 03. Oktober 2010 im DRK-Mehrgenerationenhaus Bitburg, Erdorferstr. 9, 54634 Bitburg. Sie gliedert sich in drei Abschnitte und wird berufsbegleitend an Wochenenden angeboten. Sie schließt mit Prüfung und Lehrprobe ab und wird vom Bundesverband für Gedächtnistraining zertifiziert. Ausbilderin Claudia Schöpper-Röpke ist Pädagogin und seit vielen Jahren als Referentin und Trainerin des Bundesverbandes für Gedächtnistraining tätig. Info und Anmeldung unter: DRK Bildungswerk Bitburg, Andrea Dahm, 06561-602022.
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Wir Eifeler tun was! Das Internetportal für ehrenamtliche Tätigkeit im Prümer Land geht am 22. April ins Netz
Mehrere tausend Bürgerinnen und Bürger, Kinder und Jugendliche, engagieren sich täglich in der Verbandsgemeinde Prüm in über 230 Vereinen, Organisationen, Gruppen und in 54 Feuerwehren. Sie betätigen sich gemeinsam sportlich, musikalisch, gemeinnützig, organisieren Veranstaltungen oder packen einfach an, wo sie gebraucht werden. Doch wie und wo kann ich mich ehrenamtlich betätigen und wie finde ich den entsprechenden Ansprechpartner? Wo finde ich weitere Informationen über die Tätigkeitsfelder der Gruppierungen? Welche Freizeitmöglichkeiten gibt es in einem Verein in meiner Nähe? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele, insbesondere Neubürger unserer Verbandsgemeinde. Hier soll nun das neue Internetportal “www.wir-eifeler-tun-was.de” Antworten bieten. Die Internetseite www.wir-eifeler-tun-was.de ist eine Initiative der Verbandsgemeinde Prüm und informiert die Bürgerinnen und Bürger über Vereine, Gruppierungen und soziale Einrichtungen, die im Bereich der Verbandsgemeinde Prüm aktiv sind. Die neue Internetseite wird Vereinen, Organisationen und sozialen Einrichtungen eine Plattform bieten, auf der sie sich und ihre Ziele präsentieren können und ihnen auf diesem Wege die Möglichkeit geben, neue Mitglieder zu finden. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern wird die Möglichkeit geboten, über diese Plattform einen Überblick über Vereine und Organisationen im Prümer Land zu erhalten. Bei Interesse besteht die Möglichkeit, Kontakt mit den verschiedenen Gruppierungen aufzunehmen. “Damit interessierte Bürgerinnen und Bürger sich informieren, insbesondere jedoch auch Vereine, Gruppen und Organisationen sich präsentieren können, haben wir die Internetseite www.wir-eifeler-tun-was.de eingerichtet. Hier soll eine Grundlage geschaffen werden, damit Vereine und Gruppierungen ihre Aufgaben und Aktivitäten attraktiv darstellen können, um so weitere Freiwillige für ihre Arbeit zu gewinnen. Bürgerinnen und Bürger, aber auch Kinder und Jugendliche, können sich so über Organisationen und deren Tätigkeiten informieren, um ein passendes Betätigungsfeld zu finden. Wir wollen Vereine und Bürger zusammen bringen.” so beschreibt Aloysius Söhngen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm die Zielsetzung des neuen Angebotes. Die Idee zur Einrichtung des Internetportals war seinerzeit von Rainer Nahrendorf, Autor und Chefredakteur des Handelsblattes, anlässlich des Neujahrsgespräches in der Verbandsgemeinde Prüm angeregt worden. Die Internetseite “www.wir-eifeler-tun-was.de” geht am 22. April ins Netz.
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Abi an der BBS
Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder - zumindest in der Landespolitik: Im dritten Anlauf hat die Berufsbildende Schule (BBS) in Prüm den Zuschlag für ein berufliches Gymnasium bekommen. Das heißt konkret: An der BBS können Schülerinnen und Schüler künftig das Abitur ablegen - eine mächtige Aufwertung der Schule. Möglich wird das durch die Einrichtung eines beruflichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Soziales, das zum kommenden Schuljahr starten soll. "Wir haben jetzt drei Jahre gewartet und sind sehr froh, dass es endlich geklappt hat - auch dank der großen Unterstützung des Schulträgers und der kommunalen Gremien", sagt Schulleiter Rainer Uhlendorf. "Mit dem beruflichen Gymnasium können wir unser Bildungsangebot deutlich verbessern. Das ist eine gute Erweiterung für den gesamten Schulstandort."
Das berufliche Gymnasium umfasst die Klassenstufen elf bis 13. Schüler mit der mittleren Reife können an die BBS wechseln und dort mit einem Schwerpunkt in den Bereichen Pädagogik, Psychologie und Gesundheit ihr normales Abitur machen. In den nächsten drei Jahren kommen so jährlich zwei Klassen hinzu, bis insgesamt sechs zusätzliche Klassen in der Schule unterrichtet werden. Neun oder zehn neue Lehrer sollen deshalb an der BBS angestellt werden. Bauliche Erweiterungen braucht es im Shulgebäude nicht. "Wir sind dabei, die vorhandenen Räume neu zu strukturieren und unser vorbereitetes Raumkonzept umzusetzen", sagt Manfred Stumps, der stellvertretende Schulleiter. Wie überhaupt bereits einiges vorbereitet ist. "Im Prinzip brauchen wir nur unser Konzept, das seit drei Jahren vorliegt, nach und nach umzusetzen", sagt Lehrer Ralf Loskill. "Es ist wichtig, dass die BBS Prüm mit ihren praxisnahen Erfahrungen dazu beiträgt, dass der bundesweit noch zu niedrige Anteil von Hochschulabsolventen gesteigert wird", sagt die Landtagsabgeordnete Monika Fink (SPD). Prüms VG-Bürgermeister Aloysius Söhngen (CDU) sieht eine wichtige Stärkung des Schulstandorts: "Das ist eine gute Ergänzung des bisherigen Angebots und wertet auch die neue Realschule plus auf, weil sie künftig dieses weiterführende Angebot machen kann."
Ab sofort will die Schulleitung für das neue Angebot werben. Interessierte können sich bereits jetzt bei der Schule melden und sich über die Möglichkeiten und Voraussetzungen informieren, Telefon 06551/97105-0. Joachim Schrüder; Foto: Archiv PRUEMNETZ.DE
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"Bin sehr gerne hier in Prüm" Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Besuch in der Abteistadt
Auf die Minute pünktlich traf die Bundeskanzlerin auf dem Basilikavorplatz ein und fand sofort freundliche Worte für das wartende Publikum: "Ich bin dankbar für die Führung durch die herrliche Basilika, hier liegt mit ein Grundstein für unser geeintes Europa". Nach der Begrüßung durch örtliche Kommunalpolitiker und den Präsidenten des EU-Parlamentes in Straßburg, Hans-Gerd Pöttering sowie den CDU-Landesvorsitzenden Christian Baldauf, wurde Angela Merkel von rund 3000 Menschen auf dem Hahnplatz stürmisch begrüßt. Zuvor stattete sie der Landjugend einen kurzen Besuch ab, ehe es durch ein Spalier appplaudierender Menschen auf die große Live-Bühne ging. In ihrer Wahlkampfrede, die durchaus gemäßigt war und auf Angriffe auf den politischen Gegner verzichtete, schlug die Kanzlerin den Bogen von der Entstehung der Bundesrepublik bis zum aktuellen Geschehen in Berlin und Brüssel. Sie würdigte die Verdienste ihrer Vorgänger, sprach aber auch ihre eigene Lebenssituation in der damaligen DDR an. "Unser Europa lebt von Werten, von Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Frieden", sagte die Kanzlerin und erntete lebhaften Beifall. Das Grundgesetz als "Anker der Menschenrechte" und die europäische Verfassung als "Baustein Europas" standen im Mittelpunkt ihrer Aussagen. Mit Blick auf die benachbarte "Steuer-Oase Luxemburg" sagte Merkel: „Jean-Claude Juncker ist ein großartiger Europäer. Und daher ist mancher Tonfall der Sozialdemokraten in den letzten Wochen auch völlig unangemessen“. Damit bezog sich Merkel unter anderem auf eine Äußerung von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD), der Luxemburg mit der Hauptstadt des afrikanischen Staates Burkina Faso verglichen hatte. Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy dankte Angela Merkel für ihren Besuch. Scherzhaft ergänzte sie: "Wenn es Prüm gut geht, geht es auch Rheinland-Pfalz und der Bundesrepublik Deutschland gut". Stürmischer Applaus - nicht nur von den Prümern. Viele waren auch von weither angereist. Kein Regen, dafür ab und zu ein Sonnenstrahl, beste Stimmung unter den Besuchern und die musikalischen Darbietungen des Musikvereins Pronsfeld sorgten für eine heitere Atmosphäre vor der mächtigen Basilika. Die Kundgebung endete mit dem Deutschlandlied. Ein Großaufgebot an Sicherheitskräften, der Polizei und vieler Helfer zeichnete für einen reibungslosen Ablauf verantwortlich. Joachim Schröder; Foto: Sabine Geister
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