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Aktuelle Nachrichten - Ankündigungen - Berichte - Kommentare
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Gesprächskreis „Jugend trifft Rat“ Intensive Gespräche zwischen Mitgliedern des Verbandsgemeinderates Prüm und Jugendlichen aus der Region
Rund 20 Jugendliche konnte Bürgermeister Aloysius Söhngen zum ersten Gesprächskreis „Jugend trifft Rat“ in den Räumen des Konvikt - Haus der Kultur in Prüm begrüßen. Die Veranstaltung, zu der der Bürgermeister im Namen des Verbandsgemeinderates Prüm eingeladen hatte, wurde mit einem informativen und kurzweiligen Impulsreferat zum Thema „Facebook“ durch den Diplom-Pädagogen Daniel Zils, Medien und Bildung - Lernwerkstatt Rheinland-Pfalz, eröffnet. Das Thema „Facebook“ bildete auch einen Schwerpunkt beim anschließenden World-Café. Hier diskutierten die Jugendlichen Teilnehmer in kleinen Gruppen an vier verschiedenen Tischen, ihnen wichtige Themen mit den Vertretern des Verbandsgemeinderates auf Augenhöhe. In den moderierten Gesprächen wurden neben dem Thema „Facebook und soziale Medien“ verschiedene Themen wie „Angebote für Jugendliche“, „Was gefällt euch bzw. stört euch in der Verbandsgemeinde Prüm“, „Kirche und Jugend in der heutigen Zeit“, „Ärztliche Versorgung auf dem Land“, „Alkoholkonsum und Partys“, „Erneuerbare Energien“ und „Hahnplatzgestaltung in Prüm“ angeregt diskutiert und auch erste Lösungsansätze gemeinsam erarbeitet. Da zwischen den Gesprächsrunden die einzelnen Gruppen neu gebildet wurden, entwickelte sich eine interessante Gesprächsvielfalt zu den einzelnen Themen. Zum Abschluss des ersten Gespächskreises „Jugend trifft Rat“ zogen die Teilnehmer eine positive Bilanz. Bürgermeister Söhngen freute sich über viele neue Impulse und war von der Art und Weise, wie die Gespräche geführt worden waren, begeistert. Ratsmitglied und Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy zeigte sich erfreut über die vielen Gedanken, die sich die jungen Leute gemacht hatten. Die jugendlichen Teilnehmer äußerten sich zufrieden. Sie gingen mit dem guten Gefühl nach Hause, dass die Ratsmitgliedern ihnen auf Augenhöhe begegnet waren. Viele Fragen konnten direkt und ohne Umschweife beantwortet, Probleme aufgedeckt und erste Lösungsansätze teilweise direkt und ohne Berührungsängste angestoßen werden. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und dem Verbandsgemeinderat und den Teilnehmern übermittelt. Bürgermeister Söhngen kündigte einen weiteren Gesprächskreis für den kommenden Herbst an. Hierfür werden weitere Themen gesammelt. Gleichzeitig möchte er eine neue Plattform einrichten, auf der die Jugendlichen zeitgemäß ihre Ideen an die Verwaltung und den Rat übermitteln können. Fotos: Pressestelle VGV Prüm
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CDU-Gemeindeverband Arzfeld tagt
Bei der kürzlich stattgefundenen Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Arzfeld im Eifelsaal in Lichtenborn begrüßte deren Vorsitzender Gerhard Kauth neben den zahlreich erschienen Mitglieder den Bundestagsabgeordneten und Generalsekretär der rheinland-pfälzischen CDU, Patrick Schnieder, den Landtagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden Michael Billen und den Bürgermeister der VG Arzfeld Andreas Kruppert.
In seinem Rechenschaftsbericht ging Gerhard Kauth auf die Arbeit im VG-Rat ein, hier insbesondere auf die vom Land vorgeschriebene abwassermäßige Erschließung aller Anwesen in der VG Arzfeld bis zum Dezember 2015. Das vom Planer entwickelte Konzept zur Erschließung aller bewohnten Anwesen verteilt auf drei Jahre wird seitens der CDU-Fraktion mitgetragen unter der Voraussetzung, dass sich das Land, hier die Umweltministerin, auch an gemachte finanzielle Zusagen hält. Nur dann hält sich die Mehrbelastung für alle Anschlußnehmer im finanziell tragbaren Bereich.
Ein spannendes Feld bleibt auch in diesem Jahr die Erweiterung des Flächennutzungsplanes, Teilbereich erneuerbare Energien. Die in Zusammenarbeit mit einem neutralen Planungsbüro ausgearbeiteten Kriterien für die Nutzung der Windenergie werden von der CDU-Fraktion als sinnvoll erachtet und unterstützt, maßgeblich auch unter dem Gesichtspunkt der angemessenen kommunalen Wertschöpfung. Sollte dieser Gesichtspunkt nicht ausreichend zum Tragen kommen wird eine Erweiterung des Flächennutzungsplanes generell in Frage gestellt.
Ebenso befasste sich der Vorsitzende mit dem Beitritt der VG Arzfeld zum Kommunalen Entschuldungsfonds (KEF). Mehreinnahmen, einhergehend mit einer VG-Umlagen Erhöhung, sind aufgrund des hohen Umlagesatzes für die CDU kein Thema. Der Beitrag zum KEF (knapp 100.000,-€) muß über Einsparungen erbracht werden.
Darauf ging auch BM Andreas Kruppert in seinem Bericht besonders ein, denn die beschlossenen Sparmaßnahmen, u.a. Personalreduzierung, die Abgabe der zentralen Sportanlagen an die jeweiligen Gemeinden, die Einführung einer Tourismusförderabgabe, sind allesamt zwar schmerzlich aber unausweichlich und wurden auch durch die CDU-Fraktion mitgetragen. Dass diese Sparmaßnahmen von der Kommunalaufsicht des Kreises nicht anerkannt werden und damit der Beitritt zum KEF in Frage gestellt wird, ist absolut unverständlich, zumal diese Einsparmaßnahmen andernorts ohne Einschränkungen akzeptiert werden.
Zum Thema Ganztagsschule in Waxweiler zeigte BM Kruppert deutlich auf, dass man sich gemeinsam vor mehr als 1,5 Jahren einstimmig auf ein tragfähiges Konzept geeinigt und dies auf den Weg gebracht habe. Es kann nicht sein, dass vernünftige Konzepte aus nicht nachvollziehbaren Formalitäten von Seiten des Landes blockiert werden! Hier versucht das Land sich auf Kosten der Kinder aus der Verantwortung zu ziehen.
In seiner Rede ging Patrick Schnieder, Bundestagsabgeordneter aus Arzfeld, unter anderem auf Fragen der Wirtschafts- und Steuerpolitik ein: „Die deutsche Wirtschaft zeigt sich nach der tiefen Krise an den Finanzmärkten robust und gestärkt. Rekordzahlen in Beschäftigung und Produktivität sind nur zwei Anzeichen der derzeitigen guten Lage. Die Zahlen sind sehr erfreulich. Damit das auch in Zukunft so bleibt, müssen wir weiterhin für gute Rahmenbedingungen sorgen. Infrastrukturausbau und Bürokratieabbau sind die Aufgaben der Stunde.“ Schnieder zeigte auf, dass gerade der Standort Eifel vom Infrastrukturausbau profitieren könne, Breitbandausbau und Straßenbau könnten die Eifel für die Wirtschaft zukünftig attraktiveren. Beim Thema Steuern zeigte sich Schnieder deutlich enttäuscht von der Haltung der rheinland-pfälzischen Landesregierung: „Die SPD bemüht sehr häufig das Wort Gerechtigkeit und meint damit eigentlich nur die Vermögenssteuer. Wir haben im Deutschen Bundestag ein Gesetz zum Abbau der Kalten Progression auf den Weg gebracht. Dieses Gesetz hätte erhebliche steuerliche Entlastungen für jeden gebracht, die Hauptprofiteure wären Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen gewesen. Das Gesetz wurde aber im Bundesrat blockiert, die SPD-geführten Länder haben sich gegen eine gerechte Steuerpolitik gestellt.“
Bei den anschließenden Neuwahlen des Gemeindeverbandsvorstandes wurde der Vorsitzende Gerhard Kauth bei einer Gegenstimme wiedergewählt. Ebenso wurden seine beiden Stellvertreter Patrick Bormann (Lützkampen) und Michael Horper (Üttfeld) in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer wurden gewählt: Elke Heck (Eschfeld), Bernd Kockelmann (Lichtenborn), Leopold Kockelmann (Olmscheid), Matthias Schares (Niederpierscheid), Rüdiger Schausen (Daleiden), Bernd Schneider (Pintesfeld) und Albert Schweyen (Daleiden) Foto: privat
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Kreisweiter Bürgerpreis 2013 - Engagierte Bürger gesucht Gut! - Für das Ehrenamt, für das Gemeinwohl, für die Gesellschaft im Eifelkreis Bitburg-Prüm Der Deutsche Bürgerpreis startet in ein neues Wettbewerbsjahr - Engagierte können sich auch mit innovativem Video für den Publikumspreis bewerben!
Unter dem Moto "Engagiert vor Ort: mitreden, mitmachen, mitgestalten!" widmet sich Deutschlands größter Ehrenamtspreis in diesem Jahr den Themen Demokratie und Teilhabe. Gesucht werden Personen, Projekte und Unternehmer, die mit ihrem freiwilligen Engagement die Lebensqualität vor Ort verbessern und das Gemeinwohl stärken. Gesucht wird freiwilliges Engagement, das von einem gemeinschaftlichen und demokratischen Prinzip geprägt ist.
Zum vierten Mal wird auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Patrick Schnieder neben dem bundesweiten Wettbewerb auch ein kreisweiter Bürgerpreis 2013 vergeben. Egal, ob es um Mobiliätsangebote, den sanierungsbedürftigen Sportplatz oder den vor dem Aus stehenden Jugendclub geht: gefragt sind Kooperations- und Vernetzungsformen, die verschiedene Gruppen und Akteure dazu bewegen, an einem Strang zu ziehen.
"Wer sich ambitioniert und mit Herzblut für die Mitmachkultur in unserer Region engagiert, hat volle Anerkennung verdient - und gute Chancen auf den Bürgerpreis 2013", so Landrat Dr. Joachim Streit bei der Auftaktpressekonferenz. "Gesucht werden innovative Modelle, die dazu beitragen, die Mitmachkultur vor Ort zu leben und so die Lebensqualität bei uns vor Ort zu verbessern. Ich freue mich auf eine rege Beteiligung am diesjährigen Wettbewerb in unserem Eifelkreis Bitburg-Prüm." "Ehrenamt braucht Öffentlichkeit", betonte der Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder, "daher rufen wir konkret die Menschen in unserem Eifelkreis zur Bewerbung auf. Der Deutsche Bürgerpreis hat sich inzwischen zu einer zentralen Säule der Freiwilligen- und Anerkennungskultur in Deutschland etabliert. Bereits die Nominierung ist wichtig, weil damit das Ehrenamt in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Im Eifelkreis hat sich dieser Preis zudem auf lokaler Ebene als herausragende Auszeichnung einen Namen gemacht, wie die aussagekräftigen Bewerbungen der letzten Jahre beweisen. Die Anerkennung und Wertschätzung, die dieser Preisverleihung zugrunde liegt, wird durch die engagierte Unterstützung und Förderung durch Kreissparkasse und Eifelkreis Bitburg-Prüm unterstrichen. "
"Immer mehr Menschen wünschen sich neue Gestaltungsmöglichkeiten und eine stärkere demokratische Teilhabe vor Ort. Mit dem kreisweiten Bürgerpreis 2013 werden die vielen innovativen Kooperations- und Vernetzungsformen gewürdigt, die Bürgerinnen und Bürger, oft gemeinsam mit ihren Kommunen, entwickeln und umsetzen", so Ingolf Bermes, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm. Die Bewerbungsformulare für den Deutschen Bürgerpreis mit den weiteren Teilnahmebedingungen liegen in allen Geschäftsstellen der Kreissparkasse Bitburg-Prüm aus oder können direkt online auf der Internetseite www.kskbitburg-pruem.de ausgefüllt werden. Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2013.
Der kreisweite Bürgerpreis zeichnet ehrenamtliches Engagement in vier Kategorien aus:
- Die Kategorie "Alltagshelden" richtet sich an vorbildlich engagierte Personen und Projekte unabhängig vom Alter, die sich für ihr Umfeld engagieren und aktiv an dessen Gestaltung und Veränderung mitwirken. Menschen, die im Rahmen ihres Engagements andere unterstützen und das Miteinander fördern. Sie können sich selbst bewerben oder von Dritten vorgeschlagen werden.
- "U21" ehrt junge Engagierte im Alter von 14 bis 21 Jahren. Denn die Zukunft der Ehrenamtskultur hängt ganz wesentlich von den jüngsten Freiwilligen ab - und sie sind es auch, die oftmals ganz neue Impulse geben.
- In der Kategorie "Engagierte Unternehmer" steht die persönliche Verantwortung für die Gemeinschaft von Unternehmerinnen und Unternehmern im Mittelpunkt. Im Idealfall engagiert sich der Unternehmer zusammen mit seinen Mirtarbeitern in Bereichen, die nicht direkt dem Unternehmensbetrag zugute kommen.
- Der Bürgerpreis in der Kategorie "Lebenswerk" wird für mindestens 25 Jahre bürgerschaftliches Engagement verliehen Dieser "Königspreis" würdigt Menschen, deren Einsatz und Erfahrung in hohem Maße wertvoll für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft sind.
Zusätzlich wird mit dem Video Award ein Publikumspreis ausgelobt. Ab August sind ehrenamtlich Engagierte aufgerufen, ihre Projekte in Form eines kurzen Videos, maximal 90 Sekunden lang, auf der Webseite des Deutschen Bürgerpreises zu präsentieren. Die Bewerbung für den Video Award ist ausschließlich online möglich. Der Gewinner wird via Internet-Voting ermittelt. Jeder Internetnutzer kann auf der Webseite www.deutscher-buergerpreis.de für seinen Favoriten abstimmen.
Der lokale Bürgerpreis wird von der Kreissparkasse Bitburg-Prüm mit Preisgeldern im Gesamtwert von 5.000 Euro dotiert. Die Sieger des lokalen Wettbewerbs gehen automatisch ins Rennen um den nationalen Deutschen Bürgerpreis. Deren Sieger werden Ende des Jahres in Berlin geehrt. Zusätzliche Informationen sind im Internet veröffentlicht unter www.deutscher-buergerpreis.de oder www.kskbitburg-pruem.de. Presse KV
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Regino-Gymnasium feiert besten Abiturjahrgang seit 161 Jahren
Am Regino-Gymnasium Prüm bestanden 68 Schülerinnen und 34 Schüler, zusammen 102, die höchste Prüfung, die das deutsche Schulwesen zu vergeben hat, nämlich das Abitur an einem humanistischen Gymnasium. Oberstudiendirektor Peter Pelz unterstrich die Tatsache, dass keine Abiturientia seit Bestehen des Regino-Gymnasiums in „ihrer Spitze, in der Anzahl der Bestleistungen, eine solche Leistungsbilanz“ vorzuweisen hat. Die vier besten Abiturientinnen und Abiturienten schnitten mit der Traumnote 1,0 ab: Lena Candels, Ute Gitzen, Michael Simon und Thomas Simon. Je drei weitere Schülerinnen und Schüler haben einen Noten- durchschnitt von 1,2 oder 1,3. Dieser Jahrgang zeichnet sich jedoch nicht nur durch heraus- ragende Leistungen aus, sondern auch durch außerordentliche Reife und Menschlichkeit. Vor fast einem Jahr verunglückte die sehr beliebte Mitschülerin Judith Leuwer bei einem Verkehrsunfall tödlich. Dieses tragische Ereignis riss die gesamte Stufe in tiefe Trauer, aus der sie sich nur allmählich lösen konnten. An jedem Tag der verbleibenden Schulzeit gedachten die Schülerinnen und Schüler ihrer verstorbenen Freundin mit Kerzen und Blumen. Diese Soldidarität und Gemeinschaft, Anstand und Stärke, Trost und Trauer, Klugheit und Können sind Wesensmerkmale dieses Abiturjahrgangs, so der Schulleiter Peter Pelz. Didier Niederprüm, der Sprecher der Abiturientia, betonte, dass trotz der Trauer um Judith, die Oberstufenzeit am Regino die schönste Zeit seines Lebens war wegen des einzigartigen Zusammenhalts der Stufe. Hildegard Alff, die Sprecherin des Schulelternbeirats, wünschte den Abiturienten „Geduld, wenn nicht alles, was man sich erhofft, auf Anhieb klappt; Selbstvertrauen, um als Berufsanfänger zu bestehen; den Mut, für Schwächere einzutreten und eigene Fehler einzugestehen.“ Das Rüstzeug dazu wird ihnen mit viel Liebe vom Elternhaus mitgegeben. Dr. Driller-Jansen, die Vorsitzende des Fördervereins, zitierte das Motto dieser Abiturientia - „Abisolierzange – wir haben nicht gekniffen“ - mit dem Kommentar, dass dieses Motto nicht nur ein Wortspiel sei, sondern die neue Situation der Schulabgänger wider spiegelt: Sie sind befreit vom Schulalltag und seinen Zwängen, aber auch „abisoliert“ von der Unterstützung der Eltern und Lehrer, wenn es um neue Herausforderungen geht. Oberstudiendirektor Peter Pelz hob hervor, dass wir in einer Zeit leben, „in der überall auf der Welt absolutistische, fundamentalistische und autoritäre Denkstrukturen in Politik, Religion und Gesellschaft wider stärker werden.“ Um so wichtiger ist es, sich an die Forderung Immanuel Kants, des großen Philosophen der Aufklärung, zu erinnern, nämlich sich seines Verstandes ohne die Leitung eines anderen zu bedienen. „Sapere aude! – Wage zu denken!“ Diese Aufforderung gab Peter Pelz den Schulabgängern mit auf ihren weiteren Lebensweg. Zu dieser Abiturfeier waren, wie in jedem Jahr, wieder zahlreiche Ehemalige erschienen, die es sich nicht nehmen lassen, ihre „alte Penne“ in regelmäßigen Abständen zu besuchen, so auch die „goldene Abiturientia“ des Jahres 1963. Gisela Burgmer und Josef Heck verließen gar vor 71 Jahren das Traditionsgymnasium mit dem Reifezeugnis. Die Feier wurde musikalisch gestaltet von dem Schulorchester unter der Leitung von Markus Wolsiffer, der Big Band unter der Leitung von Tobias Meyer und dem Oberstufenchor unter der Leitung von Martin Leineweber. Die Abiturienten 2013 (PDF) fotoademes; Presse Regino-Gymnasium
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Verändertes Ortsbild
Die Dorfmitte Pronsfelds zeigt sich "entblößt", ungewohnt. Kürzlich wurden die Pappeln am Kirchplatz und auch der Mammutbaum gefällt. Diese Maßnahme wurde erforderlich, weil die Verkehrssicherheit gefährdet war und Schäden an der Straße und auf dem zentralen Dorfplatz verursacht wurden. So wölbten die Wurzeln an vielen Stellen den Pflasterbelag des Platzes und der Bürgersteige, zudem drangen sie immer mehr in die Entwässerungsleitungen ein. Äußerst unangenehm war auch der jährliche "Wollflug". Die Pappeln wurden in einer großen Pflanzaktion, an der sich auch einige Privatpersonen beteiligten, ebenso wie der Mammutbaum im Frühjahr 1957 gepflanzt und bestimmten so 56 Jahre das Bild in der Dorfmitte. Ein Mammutbaum aus dem Jahr 1957 steht noch auf dem Friedhof. Joachim Schröder: Die Fotos vermitteln Eindrücke von früher und heute.
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Neujahrsgespräch 2013 in Prüm Gut aufgestellt sieht der Prümer Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen das Prümer Land und die Verbandsgemeinde Prüm zu Beginn des Jahres 2013
Beim traditionellen Prümer Neujahrsgespräch verwies der Bürgermeister auf die günstige wirtschaftliche Situation der Verbandsgemeinde und auf das große Engagement der Menschen in ihren Ortsgemeinden und der Stadt Prüm. „Was hier geleistet wird, kann sich weit über die Grenzen des Prümer Landes sehen lassen und darauf können die Menschen stolz sein,“ so der Bürgermeister wörtlich.
Zur wirtschaftlichen Entwicklung verwies Söhngen auf die seit Jahrzehnten anhaltende geringe Arbeitslosigkeit im Prümer Land. „Wer hier arbeiten will, findet seit langem einen qualifizierten Arbeitsplatz. Wir sind, und wer hätte dies vor einigen Jahrzehnten noch gedacht, Arbeitgeber für zahlreiche Menschen außerhalb des Prümer Landes und unsere Firmen agieren weltweit mit großem Erfolg. Das wird auch so bleiben“, sagte der Bürgermeister mit Verweis auf die zahlreichen Investitionen der Firmen aktuell und in der jüngsten Vergangenheit.
Dies führe auch dazu, dass die meisten Gemeinden im Prümer Land ausgeglichene Haushalte hätten und auch vor Ort in ihre örtliche Infrastruktur investierten. Dabei könne man sich aber immer wieder auch von dem großen Engagement der Bürgerinnen und Bürger in ihren Ortsgemeinden überzeugen. „Ob jung, ob alt, hier im Prümer Land wird bei Gemeinschaftsmaßnahmen gemeinsam angepackt.“ Dies sei Hinweis auf das intensive, noch vorhandene Gemeinschaftsgefühl in unseren Dörfern und Gruppen; ohne dieses große Engagement wäre vieles nicht möglich. „Manche Gemeinschaftseinrichtung wäre nicht gebaut und würde nicht gepflegt, wenn nicht die Menschen vor Ort sich so stark engagieren würden. Dies ist ein echtes Pfund angesichts des demografischen Wandels, der auch bei uns spürbar ist.“
Das größte Infrastrukturdefizit sieht der Bürgermeister in der immer noch mangelnden bzw. nicht vorhandenen Breitbandversorgung in einigen unserer Ortsgemeinden. In diesem Bereich hoffe er auf deutliche Fortschritte im Laufe des Jahres. „Ohne ausreichende informationstechnische Infrastruktur sind Ortslagen künftig nicht mehr am Leben zu erhalten, weder als Wohnstandort, erst recht nicht als Gewerbestandort. Breitbandnetze sind nun einmal,“ so Söhngen wörtlich, „die Straßen der Zukunft.“
Ebenfalls kräftig investiert wird in diesem Jahr in den Ausbau der Kindertagesbetreuung im Prümer Land. Ob in jedem Ort pünktlich zum Stichtag 01.08. der Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren verwirklicht werden könne, glaubt Söhngen nicht, aber man habe schon heute zahlreiche Angebote, um entsprechend starten zu können. Söhngen, zugleich auch stellvertretender Vorsitzender des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, wies darauf hin, dass die Ortsgemeinden und die Stadt hierbei allerdings eine gewaltige finanzielle Last zu tragen hätten. Er habe sich bei der Realisierung der Kinderbetreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren ab diesem Jahr eine stärkere Unterstützung des Landes erhofft.
Im Anschluss referierte der Moderator, Journalist und Publizist Dr. Winfried Kösters aus Bergheim zum Thema „Schaukelstuhl oder Schaukelpferd - Chancen und Wirkungen des demografischen Wandels in der Eifel“. In seinem fulminanten einstündigen Vortrag belegte er anhand zahlreicher Daten und Fakten zum demografischen Wandel anschaulich und mitreißend, dass unsere Zukunft nicht durch eine weitere Verlängerung der Vergangenheit gestaltet werden kann. Getreu seinem Leitfaden „Weniger – Bunter – Älter“ beleuchtete Kösters die Fragen „Wie wollen wir 2030 auf dem Hintergrund einer völlig anderen Bevölkerungsstruktur leben?“ oder „Wie stellen wir uns das Miteinander der Generationen und Kulturen vor?“ und gab tiefgreifende Denkanstöße zu diesen Themen. Die 200 anwesenden Zuhörer im Ratssaal der Verbandsgemeinde belegten mit lang anhaltendem Applaus und großem Zuspruch, dass Kösters sie ansprechend unterhalten hatte und jedem einzelnen Zuhörer mit seiner Aufforderung mit mehr Mut aus bestehenden Denksystemen herauszutreten, erreicht hatte.
Ein weiteres Highlight des diesjährige Neujahrsgespräches war die musikalische Umrahmung durch Karsten Hoffmann aus Schwirzheim und Julian Dockendorf aus Bitburg. Die beiden jungen Musiker, Sieger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2012, brillierten am Horn und am Klavier auf eindrucksvolle Weise und erhielten ebenso lang anhaltenden Applaus der faszinierten Zuhörer. Fotos: Manfred Schuler
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Erweiterungsbau der Kindertagesstätte Lasel feierlich eingewiehen
Lasel. In einer Feierstunde wurde der Erweiterungsbau der Kindertagesstätte Lasel eingewiehen. Ortsbürgermeister Helmut Thielen konnte unter den zahlreichen Gästen den Kreisbeigeordneten Paul Lentes in Vertretung von Landrat Dr. Streit, Bürgermeister Aloysius Söhngen, die Leiterin der Kindertagesstätte Brigitte Wanken-Leibisch sowie die Kinder und deren Eltern begrüßen. Zu Beginn der Feier segnete Pastor Johannes Schuligen die neuen Räumlichkeiten ein. Die Feier wurde musikalisch vom Benno Raabe Trio und von den Kindern selbst umrahmt.
Das Gebäude in Trägerschaft der Ortsgemeinde Lasel wurde aus Mitteln des Konjunkturprogramm II energetisch saniert. Die Kosten in Höhe von 148.000 € wurden mit 52.300 € aus dem Konjunkturprogramm bezuschusst.
Um die Kindertagesstätte für die Aufnahme von Kindern unter 3 Jahren zukunftsfähig zu machen, war eine Erweiterung unumgänglich. Neben einem neuen Gruppenraum wurde ein Schlafraum, ein Wickelraum und ein Geräteraum neu gebaut. Das Nebenraumkonzept wurde optimiert. Die Bewegungsflächen im Außenbereich werden bei entsprechender Witterung im kommenden Frühjahr neu gestaltet.
Die Erweiterungs- und Umbaukosten werden nach Abschluss der Maßnahme ca. 208.000 € betragen. An diesen Kosten beteiligt sich das Land Rheinland-Pfalz mit 87.000 € und der Eifelkreis Bitburg-Prüm mit 44.800 €. Für die energetische Sanierung und die Erweiterung der Kindertagesstätte verbleibt somit ein Eigenanteil von rd. 172.000 €, der von der Standort- gemeinde Lasel und den Einzugsgemeinden Feuerscheid, Lasel und Nimshuscheid aufzubringen ist.
In seinem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Söhngen ausdrücklich bei den betreffenden Ortsgemeinden für ihre Unterstützung bei der Bewältigung dieser gewaltigen Aufgabe. Weiterhin erläuterte Söhngen, dass zur Umsetzung des weiterführenden Betreuungsangebotes für kleine Kinder erhebliche Anstrengungen erforderlich sind. Zur Erfüllung des Rechtsanspruches auf Kindergartenplätze für Kinder unter 3 Jahren bis zum 1.August 2013, werden in der Verbandsgemeinde Prüm in den Kindertagesstätten, sowohl in kirchlicher als auch in kommunaler Trägerschaft, insgesamt 4,5 Millionen Euro investiert. Hierbei haben die einzelnen Ortsgemeinden und die Stadt Prüm erhebliche Eigenanteile aufzubringen. Fotos VGV
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Solidarpakt Windenergie in der Verbandsgemeinde Prüm unterzeichnet
Prüm. In einer besonderen Feierstunde im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Prüm haben die Staatsministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, Frau Ulrike Höfken und der Verbandsbürgermeister der Verbands- gemeinde Prüm, Herr Aloysius Söhngen, sowie die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister der verbandsangehörigen Gemeinden den vorher ausgehandelten „Solidarpakt Windenergie“ für den Bereich der Verbandsgemeinde Prüm unterzeichnet.
Dieser Solidarpakt kam nach intensiven Abstimmungen mit allen beteiligten Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde und dem Land Rheinland-Pfalz zustande. Er regelt die Verteilung und Verwendung möglicher Pachteinnahmen aus der Verpachtung neu auszuweisender Windnutzungsstandorte auf gemeindeeigenen bzw. landeseigenen Flächen. Foto: Staatsministerin Ulrike Höfken und Bürgermeister Aloysius Söhngen bei der Unterzeichnung des Solidarpaktes Windenergie.
Foto: Im Anschluss unterzeichneten alle Ortsbürgermeis-terinnen und Ortsbürgermeister den Solidarpakt.
Hintergrund:
Die Verbandsgemeinde Prüm ist die derzeit noch flächengrößte Verwaltungseinheit in Rheinland-Pfalz, umfasst neben der Stadt Prüm noch 43 Ortsgemeinden und liegt landschaftlich/topografisch in einer Höhenlage zwischen rd. 300 und 700 m. Dadurch bedingt sind mehrere Bereiche vorhanden, die sich für die Windenergienutzung besonders eignen. Im Rahmen des derzeit gültigen Flächennutzungsplanes und in Übereinstimmung mit dem gültigen Raumordnungsplan der Region Trier sind im Bereich der VG Prüm derzeit rd. 110 Anlagen in sogenannten Vorrangebieten installiert, wovon zwei Anlagen auf gemeindeeigenen Grundstücken stehen.
Im Rahmen der politisch beschlossenen Energiewende wird eine Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramm IV (LEP IV) für den Bereich erneuerbare Energien erfolgen. Hierdurch werden die Verbandsgemeinden als Träger der Flächennut- zungsplanung gefordert, weitere Flächen als Vorranggebiete für Windenergienutzung auszuweisen, da landeseinheitlich die Ausweisung von 2 % der Landesfläche angestrebt wird. Zudem ist vorgesehen, dass auch 2 % der Waldfläche für die Windenergienutzung bereit gestellt wird (bisher waren die Waldflächen weitestgehend von der Windenergienutzung ausge- nommen). Nach weiteren Aussagen im LEP IV sollen zur Vermeidung einer sogenannten Verspargelung der Landschaft Konzentrationen auf besonders windertragsstarke Lagen erfolgen.
Die Ausweisung neuer Vorrangflächen hat zur Folge, dass zu den bereits vorhandenen Windkraftanlagen weitere errichtet werden können. Es ist absehbar, dass nach den Vorgaben des LEP IV (Konzentrationswirkung, Windhöffigkeit der Standorte) eine Vielzahl der Gemeinden in der VG Prüm nicht für die Ausweisdung von Vorrangflächen in Betracht kommen wird. Gleichwohl entstehen durch den Betrieb von Windrädern insbesondere optische Belastungen und negative Empfindungen, die von nahezu allen Einwohnern der Verbandsgemeinde wahrgenommen werden. Zudem werden durch die absehbar geplante Konzentration auf wenigere Vorrangflächen gewisse Gemeinden in besonderen Lagen bevorteilt. Das führt dazu, dass diese Gemeinden möglicherweise Pachteinnahmen aus der Aufstellung von Windrädern erzielen während andere Gemeinden leer ausgehen. Es ist erstrebenswert, diese unterschiedlichen Ansätze möglichst auszugleichen.
In die neue Ausweisung von Windnutzungs-Vorrangflächen sind nach landesrechtlichen Vorgaben erstmals Waldflächen einzubeziehen. Da auch das Land Rheinland-Pfalz Eigentümerin größerer Wald- und Forstflächen ist, ist es auch ein möglicher Akteur auf dem Gebiet der Windkraftnutzung durch die Verpachtung von Standorten. Nach den Grundsatzvereinbarungen der zuständigen Landesministerien ist das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch die Landesforstverwaltung, bereit, Teile ihrer Pachteinnahmen aus der Verpachtung von Vorrangflächen in einen gemeindlichen Solidarpakt einzubringen. Das Land unterstützt damit eine menschen- und naturverträgliche Umsetzung der Windenergie in einer geregelten Entwicklung mit Konzentration der Windenergieerzeugung auf gut geeignete, windertragreiche Standorte, die zumeist abseits der vorhandenen Bebauung liegen.
Sowohl die Gemeinden, die nunmehr Standorte zur Verpachtung bringen können, als auch das Land geben einen Teil ihrer Pachteinnahmen ab. Der Solidarpakt regelt -nur- die Verteilung und Abführung dieser Erträge unter allen Beteiligten. Hiernach fließen von den Pachteinahmen anteilige Sätze -i.d.R. 30 %- für alle neu abzuschließenden Verträge in den Haushalt der Verbandsgemeinde zur eigenen Aufgabenerfüllung bzw. zur Minderung der Verbandsgemeindeumlage. Somit haben durch diese Entlastungswirkung indirekt alle Bewohner in der Verbandsgemeinde Prüm einen Vorteil von den Einnahmen aus der Aufstellung von Windrädern.
Nicht berührt von diesem Solidarpakt ist das mögliche eigenwirtschaftliche Engagement bzw. eine Beteiligung der Gemeinden an konkreten Projekten.
Ansprechpartner: Verbandsgemeindeverwaltung Prüm Ewald Dockendorf Leiter Fachbereich Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen Tiergartenstraße 54 . 54595 Prüm Tel.: 06551/943-305 . Fax.: 06551/943-50-305 Email: ewald.dockendorf@vg-pruem.de Internet: www.pruem.de
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Vielfältige Aktionen der Prümer Gewerbetreibenden im Advent Sterntaler-Aktion, Weihnachtsmarkt und weihnachtliche Plätze
Prüm. Wie in den Vorjahren bedanken sich die Mitgliedsunternehmen des Gewerbevereins Prüm mit der Sterntaler-Aktion bei ihren Kunden für ihre Treue und wünschen ihnen frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr.
Ab sofort erhalten die Kunden in allen teilnehmenden Geschäften kostenlos Karten, auf denen sie bei ihrem Einkauf die Stempel von 4 verschiedenen Geschäften sammeln sollen. - Liste der teilnehmenden Geschäfte zum Ausdrucken - Die vollständig ausgefüllte und abgestempelte Karte geben Sie in einem der Geschäfte ab und nehmen am 23.12.12 an der großen Verlosung teil. Als erster Preis winkt ein perfektes Wochenende für die ganze Familie, unterstützt vom Autohaus Eifel-Mosel und dem Prümer Reisebüro Tücks. Der zweite Preis ist ein e-book-Reader Iriver Story HD Wi-Fi, gesponsert von der Buchhandlung Hildesheim. Jahreslose der Aktion Mensch sind der dritte bis fünfte Preis. Darüber hinaus sind noch viele, viele Einkaufsgutscheine der Prümer Geschäfte zu gewinnen. In den Medien der Region werden die Gewinner veröffentlicht. Außerdem werden sie schriftlich benachrichtigt.
Als besonderes Nikolausgeschenk erhalten die Teilnehmer, die ihre erste vollständig ausgefüllte Karte bis zum 06.12.12 in der Buchhandlung Hildesheim abgeben, einen Original-Prüm-Bleistift!
An allen Adventswochenenden lädt die Initiative Frauenschuh zum weihnachtlichen Basar in die Basilika ein.
Am Samstag, 1. Dezember, findet vor dem Hotel “Goldener Stern” der traditionelle Adventsbasar der Astrid-Lindgren- Schule statt.
Abends, um 20 Uhr, erfreuen die Bläser des Musikvereins Prüm beim 37. Adventsblasen wieder die Zuhörer.
“Weihnachtsstimmung” auf dem Johannismarkt herrscht am 1. Dezember mit dem Musikverein Prüm. Am 8. Und 9. Dezember lädt der “Tiergartentopf zur “Weihnachtsstimmung” auf den Tiergartenplatz ein. Hier sorgt der Musikverein Niederprüm für den musikalischen Rahmen. Beiden Veranstaltungen wird der Nikolaus einen Besuch abstatten.
Am 2.12. findet der Prümer Weihnachtsmarkt im Konvikt ab 11:30 Uhr - statt.
Zuvor wird um 11 Uhr in der Kapelle des Konvikts eine Krippenausstellung des Verbandes der Krippenfreunde Belgiens im Konvikt eröffnet. Die Ausstellung wird bis zum 16. Dezember zu sehen sein.
Am Mittwoch, 05.12. findet der Weihnachtskrammarkt in der Innenstadt statt.
Am Freitag, 14.12., ist langer Einkaufsabend bis 21 Uhr. Die Geschäfte bieten Glühwein und andere Überraschungen an.
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„RS plus Bleialf … attraktives Profil in neuem Glanz!“ Einweihungsfeier der Realschule plus Bleialf am 25.11.2012
Bleialf. Das umfangreiche Neu- und Umbauprojekt an der Realschule plus Bleialf hat seinen Abschluss gefunden und die Ergebnisse können sich sehen lassen.
Die Einweihungsfeier ist am Sonntag, den 25. November 2012 um 13.00 Uhr.
Die Schule möchte die Gelegenheit nutzen, allen Interessierten sowohl die neuen Räumlichkeiten als auch ihr pädagogisches Konzept zu präsentieren. Gleichzeitig findet die Einweihung des Schulgartens und des Naturlernhauses satt.
Besonders interessant ist der Termin auch für die zukünftigen Fünftklässler und ihre Eltern, die sich einen Überblick über das Angebot verschaffen können und wichtige Informationen für die Schullaufbahnentscheidung ihres Kindes erhalten.
Hintergrund: Zählte man Anfang der neunziger Jahre noch rund 220 Schüler an der damaligen Hauptschule Bleialf, stieg die Zahl der Schüler mit der Einrichtung der Regionalen Schule rasant an auf bis annähernd 440 Schüler in der Spitze. Das besondere Konzept, bestmögliche Abschlüsse Wohnort nah zur Verfügung zu stellen, fand volle Anerkennung bei den Eltern der Region und darüber hinaus. In den letzten Jahren pendelte sich die Schülerzahl bei 400 ein. Mit Einführung der Ganztagsschule und der Realschule Plus war dann endgültig der Zeitpunkt gekommen, an dem gehandelt werden musste. Es war nicht mehr hinzunehmen, dass Klassen an die Grundschule ausgelagert werden mussten, zudem fehlte eine Mensa für die Ganztagsschule.
Für 3,2 Millionen Euro wurden ein dreigeschossiger Anbau und eine grundlegende Sanierung des Altbaus unter Umsetzung neuer energetischer Standards und Berücksichtigung der neuesten Amokrichtlinien geschaffen. Die Bauzeit betrug ca. drei Jahre.
Im Neubau fanden zwei Werkräume mit neuer Ausstattung, ein Kreativraum für Bildende Kunst und für kreative Projekte im GTS-Bereich, vier neue Klassenräume und eine Mensa für maximal 200 Personen mit Ausgabeküche ihren Platz. Dabei ist die Mensa zur Zeit voll ausgelastet. Das kommt durch den hohen Anteil an Ganztagsschülern von rund 50 Prozent durchgängig durch alle Klassenstufen. Erreicht wird die hohe Annahme auch in den höheren Klassen unter anderem durch Zielgruppen spezifische Angebote und durch die Möglichkeit des Erwerbs von schulexternen Zertifikate z. B. in Fremdsprachen Englisch und Französisch und im IT-Bereich.
Durch die Sanierung und den Umbau des Altbaus konnten ein neuer Musikraum, ein neuer Fachraum für Biologie mit interaktiver Tafel und ein neues Lehrerzimmer geschaffen werden. Der Verwaltungsbereich und Toiletten wurden umgebaut bzw. erneuert. RG; Fotos Ursula Schaffer
weitere Infos: www.realschule-plus-bleialf.de
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20 Preisträger erhalten den RWE Klimaschutzpreis RWE Deutschland ehrt Preisträger im Prümer Land
In den Verbandsgemeinden Arzfeld und Prüm geht der RWE Klimaschutzpreis 2012 an insgesamt 20 Preisträger aus der Region. Michael Arens, Leiter der Region Trier von RWE Deutschland, überreichte am Dienstag im „Hotel Eifelbräu“ in Bitburg Urkunden und Preisgelder in Höhe von insgesamt 8.250 Euro an 33 Gewinner im Eifelkreis, darunter 20 aus den Verbandsgemeinden Arzfeld und Prüm.
Die Palette der prämierten Projekte reichte von der Pflege von gemeindlichen Grünanlagen über die Umrüstung von Leuchtmitteln bis hin zur energetischen Sanierung von Wohnhäusern. „Bei der Bewertung war uns wichtig, dass nicht nur finanziell aufwendige Projekte im Vordergrund stehen. Mit dem RWE Klimaschutzpreis würdigen wir Initiativen, die in besonderem Maß Energie effizient einsetzen oder die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder verbessern“, erläuterte Michael Arens. Zufrieden zeigte er sich mit der Beteiligung: „Die eingereichten Vorschläge haben gezeigt, dass die Bürger des Eifelkreises Bitburg-Prüm offen für den Klimaschutz sind und gerne bereit sind, mit gezielten Maßnahmen dieses Anliegen nach vorne zu bringen. Und das fördern wir von RWE Deutschland natürlich gerne.“
Der RWE Klimaschutzpreis wird jährlich von den Gemeinden und RWE verliehen. Sinn des Preises ist auch, über die Öffentlichkeit "Nachahmungstäter" zu finden, die den jeweils Geehrten bei seinem Tun und Handeln um die Umwelt als Vorbild sehen. Das Preisgeld stellt RWE, die Kommune wirbt bei ihren Bürgern für eine Teilnahme an dem Wettbewerb. Foto: RWE; Die Gewinner nach der Verleihung der Urkunden durch Michael Arens, Leiter der Region Trier von RWE Deutschland
Die Preisträger:
- Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dackscheid (energetische Sanierung des Mehrzweckgebäudes in Eigenleistung)
- Die Elterninitiative der Ortsgemeinde Dasburg (Errichtung einer Grün- und Erholungszone im Bereich des Kinderspielplatzes)
- Peter Weber aus Dingdorf (Pflege und Unterhaltung der gemeindlichen Grünanlagen)
- die Mitglieder der Elterninitiative Eilscheid (Pflege der Grünanlagen, insbesondere das Gelände des Kinderspielplatzes)
- Christian Bretz aus Emmelbaum (Umbau seines Wohnhauses sowie Umrüstung auf Wärmeerzeugung durch Erdwärme)
- Jugendfeuerwehr Eschfeld (Bepflanzungsaktion im Bereich des Ortswappens sowie umfassende Abfallsammelaktion im Bereich der Grünanlagen und Wanderwege)
- Bruno Holper aus Fleringen (Umrüstung zweier Ölheizungen auf eine Hackschnitzelanlage)
- Dorfjugend der Ortsgemeinde Harspelt (Pflege und Instandsetzung der gemeindlichen Grünanlagen und Randstreifen)
- Freiwillige Feuerwehr Kesfeld (Müllsammelaktion im Bereich der Panzerhöckerlinie)
- Elke Meyer aus Kickeshausen (energetische Sanierung ihres Wohnhauses)
- Familie Herbert und Johanna Dingels aus Lasel (energetische Sanierung ihres Wohnhauses)
- Familie Thomas und Silvia Benz aus Lasel (e
nergetische Sanierung ihres Wohnhauses)
- Die Gruppe ortsansässiger Senioren aus Leidenborn (Pflege und Instandsetzung der Grünanlagen und Erholungsflächen)
- die Dorfgemeinschaft des Ortsteiles Stahlbach/Lichtenborn (Teilsanierung ihres Mehrzweckgebäudes und Errichtung einer angrenzenden Erholungszone)
- Bürgerverein Lierfeld (Errichtung Grün- und Erholungszone im Bereich der gemeindlichen Grillhütte)
- Förderverein Lünebach e.V. (Anlegen Grün- und Erholungszone im Bereich der gemeindlichen Grillhütte)
- Jugendgruppe der Ortsgemeinde Olmscheid (Reinigung des Vorfluters unterhalb der Ortslage)
- Harald Geimer und Alexander Thieltges aus Plütscheid (Errichtung und Pflege einer Grünanlage innerhalb der Ortslage)
- Freiwillige Feuerwehr Reiff (energetische Sanierung des Feuerwehrhauses in Eigenleistung)
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Es wurde wieder an der Uhr gedreht
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde wieder an der Uhr gedreht. Um 3 Uhr endete die mitteleuropäische Sommerzeit und die Uhr wurde um eine Stunde zurück gedreht, und die Winterzeit begann. Das bedeutete für die einen, eine Stunde länger schlafen oder eine Stunde länger feiern zu können, für die anderen aber auch eine Stunde länger arbeiten zu müssen.
Fünf Monate – bis zum 31. März 2013 gilt nun die Zeit, in der es zunächst früher hell, aber abends auch früher dunkel wird. Dies lässt die Zahl der Unfälle, aber auch der Einbrüche ansteigen. Bis zu 14 Tagen haben viele Menschen zu kämpfen, bis sich ihre innere Uhr der neuen Zeit angepasst hat.
Vor 32 Jahren, 1980, wurde wegen der damaligen Energiekrise die Sommerzeit eingeführt. Die Politiker in Europa glaubten, dadurch am Abend wegen des längeren Hellseins Energie einsparen zu können.
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Es tut sich was bei „Sankt Juppes“ Neuer Chefarzt – neue Intensivstation
Im Prümer St. Joseph-Krankenhaus stehen wichtige Neuerungen an.
Zum einen wird in einer kleinen Feierstunde Dr. med. Thomas Beyer (Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie) als neuen Chefarzt der Abteilung für Chirurgie eingeführt und den führenden Leuten aus Politik und öffentlichen Institutionen sowie den Ärzten des Prümer Landes vorgestellt. (Wir werden berichten). Dr. Beyer hat am 1. September 2012 die Nachfolge von Herrn Dr. med. Karl-Georg Hermans, der 26 Jahre diese Funktion inne hatte, angetreten.
Zum anderen wird am Freitag kommender Woche Richtfest am neuen Anbau gefeiert. Auf unserem Foto ist links der Turm für den neuen Bettenaufzug zu sehen. Rechts, der eingeschossige Anbau, wird die neue Intensivstation, die direkten Zugang zum OP-Bereich hat aufnehmen. Hier ist inzwischen bereits mit dem Innenausbau begonnen worden. So wird in absehbarer Zeit die Notfall-Versorgung der Bevölkerung noch besser gesichert sein. Foto: Joachim Schröder
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Regionalmarke EIFEL Fisch aus Schönecken
Mindestens 2 Mal pro Woche Fisch essen. So lautet die Empfehlung vieler Ernährungsexperten. Fisch aus der Region und nachhaltiger Erzeugung legt keine großen Transportwege zurück und kommt deshalb frisch auf den Tisch.
Nun ergänzt die Fischzucht Kauth aus Schönecken als erster Produzent die Sortimentspalette der Regionalmarke EIFEL mit dem Produkt „EIFEL Fisch“. Das Besondere: Die Fischzucht Kauth ist ein reiner Produktionsbetrieb. „Alle Bachforellen, Regenbogenforellen und Saiblinge die verkauft werden, stammen aus eigener Erzeugung und von eigenen Laichfischen. Hier wird nichts aus anderen Regionen oder gar Ländern zugekauft“, betont Michael Kauth. Verkauft wird dann z.B. an Gastronomen, wie die Heidsmühle in Manderscheid, welche die Tiere in eigenen Zuchtteichen heranwachsen lassen und dann selbst schlachten. Tobias Stadtfeld, Chef der Heidsmühle, ist ein begeisterter Kunde: „Die Fische entwickeln sich prima und liefern mir die Qualität, die meine Gäste gewohnt sind. Als Regionalmarke EIFEL Kulinarisch Betrieb lege ich größten Wert auf Produkte anderer Markennutzer. In diesem Verbund arbeiten wir alle Hand in Hand zum Wohle der Region.“
„Wir freuen uns“, so Arndt Balter von der Regionalmarke EIFEL GmbH, „dass wir nun einen weiteren wichtigen Produzenten an Bord haben. Ziel soll es sein, dass jeder EIFEL Gastgeber die Möglichkeit bekommt, echte Eifeler-Bachforellen aus kontrollierter Zucht auf der Speisekarte zu haben. Und wer weiß, vielleicht werden wir in Zukunft ja auch mit dem ein oder anderen Veredler zusammenarbeiten, sodass es den EIFEL-Fisch auch in ausgewählten Verkaufsstellen gibt, z.B. als EIFEL-Räucherforelle.“
Zur Zertifikatsübergabe gratulierten Roswitha Biwer (Eifelkreis Bitburg-Prüm), die auch die besten Grüße von Landrat Dr. Joachim Streit überbrachte, Peter Feinen von der VG Prüm, Ortsbürgermeister Matthias Antony und Tobias Stadtfeld von der Heidsmühle in Manderscheid.
Produzenten, die das Logo der Regionalmarke EIFEL tragen, lassen sich regelmäßig von unabhängigen Prüfinstituten kontrollieren. Sie sichern Herkunft, Qualität und Transparenz. Somit lässt sich auf kürzesten Wegen zurückverfolgen, woher die Rohwaren kommen und wie sie verarbeitet wurden. Die Regionalmarke EIFEL ist somit Gütesiegel und Herkunftszeichen zugleich. Der Verbraucher kann sich am Logo orientieren, wo er garantierte Frische aus der Region erhält.
Foto (RME GmbH): Peter Feinen (VG Prüm), Roswitha Biwer (Eifelkreis Bitburg-Prüm), Arndt Balter (RME GmbH), Michael Kauth, Petra Kauth, Tobias Stadtfeld (Heidsmühle Manderscheid) (felhlt im Bild: Matthias Antony (Ortsbürgermeister Schönecken))
Weitere Informationen unter:
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Am Brunnen „vor der Julia“ … Gewinner der Restaurant-Gutscheine stehen fest
Am Brunnen „vor der Julia“ …, so lautete der abgewandelte Liedvorschlag, den uns ein Teilnehmer des Gewinnspiels um die Restaurant-Gutscheine des „Kölner Hofs“ machte. „Am Brunnen vor dem Tore“ ist aber der auch der Vorschlag, der Favorit unserer Leser ist. Ihn werden wir dem Musikverein fürs Repertoire des Kurkonzertes vorschlagen. Aber auch andere Titel wie „Jetzt gang i ans Brünnele“ oder das Kinderlied „Ist ein Mann in Brunnen fallen“ waren dabei. „so passt auch seine 2. Zeile: "trink aber nit" auch gut. Er funktioniert ja noch nicht. HA!!“ schrieb uns Ingrid L. zu ihrem Liedvorschlag „Jetzt gang i ans Brünnele“. Diese Teilnehmerin aus dem Saarland ist auch die Gewinnerin des ersten Preises. Die beiden anderen Gewinner – Stefanie H. und Josef S. – wohnen beide in Prüm, und das auch noch in einer Straße - der Langemarck, in unmittelbarer Nähe zum “Kölner Hof” und dem “Biergarten am Tiergarten”.
Bald wird der Brunnen aber fließen. „Der Architekt hat mir versprochen, dass der Brunnen rechtzeitig zur Kirmes fertig sein wird,“ so Restaurantchefin Julia Peter. Was bisher zu sehen ist, zeigt, dass in Kürze mit dem Tiergartenplatz ein weiteres Kleinod die Stadt zieren wird.
Ermittelt wurden die Gewinner im „Biergarten am Tiergarten“ unter den kritischen Augen von Julia Peter und Helmut Fößel. Für die, die nicht gewonnen haben gilt: Nicht traurig sein, das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt. Allerdings wird es wohl schwieriger zu gewinnen, da mit steigender Leserzahl die Teilnehmerzahl steigt und damit die Chancen sinken. So wurde in diesem Jahr bereits 2.135.652 mal PRUEMNETZ besucht, davon entfallen auf den Monat Juli allein 313.322 Zugriffe. Am gefragtesten war natürlich unser “Postkarten ähnliches” Webcambild, gefolgt von den Polizeinachrichten und den Terminen. Großes Interesse finden aber auch die zahlreichen Dateien, die wir zum Download anbieten. Viele Liebhaber finden auch unsere “Prümer Impressionen” und die zahlreichen Bilder aus der Vergangenheit der Stadt.
Zur Kirmes werden wir ab Mittwoch wieder mit unserer Webcam auf den Kirmesplatz zoomen und Ihnen den Aufbau der Kirmes und das Kirmestreiben “Live und in Farbe frei Haus” liefern.
Den Meinungen und Rückmeldungen unserer Leser werden wir demnächst einen gesonderten Beitrag widmen und dann wieder ein neues Gewinnspiel um Restaurantgutscheine starten. Eine Rätselaufgabe um unsere beliebten, historischen Bilder wird dann das Thema sein. Fotos: 1. Julia Peter und Helmut Fößel bereiten die Ziehung vor; 2. Georg Schug zieht den 1. Preis
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Neue Einsatzzentrale bei der Feuerwehr in Dienst gestellt Prümer Wehrmänner modernisieren zusätzlich zum Tagesgeschehen ehrenamtlich die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) der Verbandsgemeinde Prüm
Rund 300 Stunden arbeiteten die Prümer Wehrleute zusätzlich zum normalen Pensum, um die FEZ der Verbandsgemeinde Prüm an die neuen technischen Gegebenheiten anzupassen.
Die Umstellung des Funkverkehrs, der bisher analog abgewickelt wurde, in Zukunft aber digital erfolgt, machte einen grundsätzlichen Umbau erforderlich. Da der Digitalfunk im nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz bereits probeweise eingeführt wurde, zeitgleich aber auch noch weiterhin analog gefunkt werden muss, waren technische und bauliche Umrüstungen in der Prümer FEZ unumgänglich.
Der vorhandene, aber schon in die Jahre gekommene Einsatzleittisch hätte zwar noch Platz für die Aufnahme der Digitalfunktechnik geboten, aber ein gutes, von Einsatztaktik geprägtes Arbeiten des FEZ-Personals war nicht mehr möglich. Da momentan der Funkverkehr sowohl analog als auch digital abgewickelt wird und in der FEZ im Einsatzfall auch noch zusätzliche Telefonate geführt werden müssen, sind zwei komplett ausgestattete Arbeitsplätze unumgänglich.
Das Team der FFW Prüm, bestehend u. a. aus Elektriker, Informatiker und Fernmelder, erneuerte die technischen Anlagen und stockte diese auf zwei moderne und zeitgerechte Arbeitsplätze auf.
Gleichzeitig wurde auch der gesamte Raum renoviert. Die dabei anfallenden Schreiner-, Maler- und sonstige Arbeiten wurden ebenfalls von der Mannschaft der Feuerwehr Prüm in ihrer Freizeit gestemmt.
Somit sind in der Verbandsgemeinde Prüm die technischen Vorraussetzungen für die Einführung des Digitalfunks bestens erfüllt. Bereits im vergangenen Jahr wurde der neue Einsatzleitwagen (ELW 1) der VG Prüm bei der Feuerwehr Prüm in Dienst gestellt. Im Einsatzfall ist die FEZ als Führungsunterstützung in Verbindung mit dem vor Ort eingesetzten ELW 1 nun mit modernster Kommunikationstechnik ausgestattet. Die FEZ wird sowohl mit Personal der Prümer Feuerwehr als auch mit Kräften aus den verschiedensten Wehren der Verbandsgemeinde besetzt.
„Ohne den freiwilligen Einsatz von ca. 300 Arbeitsstunden wäre es unmöglich gewesen, die Modernisierungsarbeiten so schnell und in einem Zug durchzuführen. Dadurch, dass nur Materialkosten anfielen, konnten wir die Arbeiten schnell und zügig durchführen. Ich bedanke mich recht herzlich bei der Verbandsgemeindeverwaltung Prüm für die Bereitstellung der Mittel und bei den Feuerwehrkameraden der Feuerwehr Prüm für ihren Einsatz“, so Wehrleiter Reinhard Houscht gegenüber PRUEMNETZ. RG; Foto Manfred Schuler:
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Hahnplatz in aller Munde
Der Hahnplatz ist nicht nur der zentrale Platz der Stadt sondern zur Zeit auch zentraler Punkt vieler Gespräche in allen Gruppen der Bevölkerung. Annähernd 24.000 Besucher auf unserer Webcam-Seite an den ersten drei Tagen nach Einführung des Einbahnstraßenrings zeigten, wie stark die Bevölkerung an diesem Thema interessiert ist.
In seiner letzten Sitzung beschloss der Stadtrat einstimmig, den derzeit laufenden Versuch mit der Einbahnstraßenregelung bereits Mitte September vorzeitig zu beenden. Diese Regelung hatte die Gemüter in Stadt und Umland heftig bewegt. Die einen sahen Vorteile im flüssigeren Verkehr und günstigere Gegebenheiten für Fußgänger im Einbahnstraßenbereich der Hahnstraße. Den anderen waren die Umwege und damit verbundene Umweltbelastungen ein Dorn im Auge. Überwogen haben insgesamt aber die Meinungen der Gegner der Regelung.
Nun soll eine Kreisel am Hahnplatz erprobt werden. Einhergehend mit diesem Versuch sollen aber auch Überlegungen und Erprobung von fußgängerfreundlichen Maßnahmen im Hahnstraßenbereich. Auch dieser Versuch wurde durch einen einstimmigen Beschluss des Rates abgesegnet. Die sichtlich erleichterte und erfreute Stadtchefin will nun die nötigen Vorgespräche mit dem Landesbetrieb Mobilität und der ADD führen. „Wir schaffen es nur gemeinsam etwas zu verändern,“ so ihr Fazit.
Und unsere Leser können wieder auf unserer Webcamseite die neue Situation begutachten. PRUEMNETZ ist halt immer nahe am Geschehen.
In der folgenden Bilderstrecke haben wir das Aussehen des Hahnplatzes im Laufe der Jahrzehnte dargestellt. RG
Fotostrecke
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