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Stadt des Rheinland-Pfalz-Tages 2011 vom 27.- 29. Mai 2011

Touristmus-Nachrichten

Beschneiung in der Wolfsschlucht eingestellt

wolfsschlucht_pruem_350Der ungewöhnliche Temperaturanstieg hat die Unermüdlichen Skicklubaktiven zur Kapitulation gezwungen. „Leider können wir keinen Maschinenschnee mehr machen, da die Temperaturen angestiegen sind,“ so ihre lapidare Feststellung.
Temperaturen von 6° C  am Donnerstag und Dauerregen sind die vorherrschenden Bedingungen..

Auf dem Skihang bei der Skihütte liegt zwar jetzt noch Schnee, regnen soll es aber bis zum Wochenende und die Temperaturen bleiben auch im Plusbereich.

Ob am Wochenende noch gerodelt werden kann, ist fraglich; wenn, dann nur bei der Skihütte. Es ist aber witterungsabhängig.

Die Skihütte ist aber auf jeden Fall am Sonntag ab 11 Uhr geöffnet.
Telefon 06551 4545
Aktuelle Infos auch immer unter www.sk-pruem.de
Foto: Udo Schikora

Warnung der Agentur für Arbeit
Agentur für Arbeit warnt vor unseriösen Job-Angeboten per E-Mail

Seit einigen Tagen erhalten viele Internet-Nutzer E-Mails, die einen lukrativen Job versprechen. Es werden Firmen mit Sitz im Ausland als Ansprechpartner genannt. Die Absender dieser Mails sind nicht zu identifizieren.
In den Mails wird behauptet: „Ihre Kontaktadresse erhielten wir von der Agentur für Arbeit, bei der Sie als Bewerber registriert sind.“
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) weist ausdrücklich darauf hin, dass sie in keinerlei Zusammenhang mit derartigen E-Mails steht. E-Mail Adressen und Telefonnummern werden durch die Agentur für Arbeit nur in Einzelfällen und nach Absprache mit dem Arbeitsuchenden an Betriebe weitergegeben. Bei den derzeit verstärkt vorkommenden E-Mails handelt es sich mit aller Wahrscheinlichkeit um Spams, vermutlich mit dem Ziel, an reale Nutzerdaten zu gelangen.
Möglicherweise enthalten die E-Mails auch Viren oder Trojaner.
Die Bundesagentur für Arbeit rät daher, unaufgefordert erhaltene E-Mails, die eine Arbeit versprechen, ungelesen zu löschen.

Der Winter kann kommen
Eifeljahrbuch 2012 erschienen – Ein Muss für jeden Eifelfreund

EJB_Titel2012_300Wer denkt schon jetzt bei dem herrlichen Altweibersommer an Weihnachten? Offenbar der Eifelverein, denn der hat diesmal sein neues Eifeljahrbuch bereits in den letzten Tagen herausgegeben und empfiehlt es als Weihnachtsgeschenk für jeden Eifelfreund.

Zum 88. Mal nimmt der Eifelverein seine Leser mit auf eine literarische Reise kreuz und quer durch die Eifel. Auf 232 Seiten über Natur, Kultur, Geschichte und das Wandern beschreiben 29 Autoren die Schönheit der Landschaft im Städteviereck zwischen Trier, Koblenz, Köln und Aachen.
Wer hätte gewusst, dass Klausen der meistbesuchte Pilgerort der Eifel ist? Diese und weitere Überraschungen wie die Verehrung des Ritters Philipp von Ottenesch als Partnervermittler „Komm-hol-mech“ deckt Andreas Britz in seinem Beitrag über die Wallfahrtskirche Klausen als Pilgerzentrum der Südeifel auf.

Ob sich Karl-Heinz Zimmer von der aktuellen Finanzkrise hat inspirieren lassen, kann nur vermutet werden angesichts seiner Ausführungen über das Notgeld aus den 1920er Jahren des Eifelvereins Speicher. Damals führte die Ortsgruppe Speicher zu Ehren des Vereinsgründers Adolf Dronke eine Notgeldserie ein, um die Auswirkungen der Inflation abzumildern.

Natürlich darf der Wandervorschlag des Jahres 2012 nicht fehlen, der die Wanderer diesmal auf dem Jakobsweg von Bonn-Bad Godesberg nach Trier führt. Andreas Philippi hat seine Erlebnisse auf der 12-Tagestour in Wort und Bild mit ansprechenden Aquarellen festgehalten; ein wahrer Genuss, deshalb ziert auch sein Bild von der Trierer Porta Nigra den Titel des neuen Jahrbuches.

Das vierfarbige Eifeljahrbuch 2012 mit 150 Fotos kostet 13,50 € und ist über die Hauptgeschäftsstelle Eifelverein, Stürtzstr. 2-6, 52349 Düren, Tel. 02421/13121, Fax. 02421/13764, E-Mail: info@eifelverein.de und im Buchhandel erhältlich.
Illustration: Titel des Eifeljahrbuchs von Andreas Philippi aus seinen Schilderungen zur Jakosweg-Wanderung

Alles neu macht der Mai...
..oder der Rheinland-Pfalz-Tag

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Nicht nur die Stadt Prüm putzt sich heraus, auch die Versorgung der Besucher aus allen Teilen Deutschlands und des Auslands mit Informationen rund um die Eifel ist gewährleistet. In den Reigen der vielen Veröffentlichungen gesellt sich auch das Gästejournal "Eifel".

Frisch, einladend, chic - so bietet sich das Journal "Eifel" an. Ein freudliches "Entree", viele sachliche Informationen und jede Menge Eifelfotos: "Eifel" wurde soeben aktuell vor dem Rheinland-Pfalz-Tag in die Tourist-Informationsstellen verschickt. Mit einer Auflage von 85.500 Stück bietet "Eifel" eine Fülle an Lesestoff, wichtige Informationen, Adressen und Kontaktstellen.

Neben "Tatort Eifel", der Bundesgartenschau, "Sommerheckmeck" und dem NRW-Tag in Bonn hält das Gästejournal eine Fülle an Informationen zum Rheinland-Pfalz-Tag in Prüm bereit.

Weitere Schwerpunkte der neuen Eifelzeitung sind die Bereiche Sport, Natur, Kulinarisches, Veranstaltungshinweise, Ausflugsziele, Gesundheit und Wellness. Die moderne Aufmachung ist attraktiv ind macht Appetit aufs Stöbern, Lesen, Planen und Mitmachen. Ein Eifel-Quiz ergänzt das Gesamtpaket, das sicherlich beim Landesfest groß nachgefragt werden wird.

Erhältlich ist das 60-Seiten-Journal in der Tourist-Info im Haus des Gastes in Prüm.
Joachim Schröder

Radbus nimmt Betrieb am 1. Mai wieder auf

radlbus_350Am Sonntag, 01.05. um 10 Uhr startet der Radbus vor der Abtei zum ersten Mal in dieser Saison wieder Richtung St. Vith. Um 16 Uhr geht’s dann wieder zurück nach Prüm.

Zunächst war es noch zweifelhaft, ob er überhaupt in diesem Jahr fahren sollte. Erst kräftige Zuschüsse der Verbandsgemeinden Arzfeld und Prüm ermöglichten seine weitere Existenz.

Hauptsächlich ist er gedacht zur Unterstützung von Radlern und Wanderern entlang des Eifel-Ardennen-Rad-
weges Prüm-St. Vith.
Der Fahrpreis für eine Fahrt Von Prüm nach St. Vith (40 km) beträgt für Erwachsene 7 Euro, Kinder bis
14 Jahre zahlen 4 Euro. Der Preis beinhaltet den Transport eines Fahrrads.

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Flyer “Radbus” mit Fahrplan und Telefonnummern zum Ausdrucken
RG

Radwanderland “Eifel” zum Zweiten

Radurlaub in der Eifel im Trend": Erfolgreicher Auftritt der Eifel Tourismus GmbH bei der ADFC Radreisemesse in Bonn

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Auf der 13. ADFC Radreisemesse in Bonn, der größten Radreisemesse in Nordrhein-Westfalen präsentierte sich auch die Eifel Tourismus (ET) GmbH. Mehrere tausend Besucher zählte der Veranstalter und auch am Stand der Eifel Tourismus GmbH galt es, zahlreiche Fragen rund um das Radreiseangebot der Eifel zu beantworten. Ob Genussradler oder sportlich ambitionierter Radfreund, ob Individual- oder Gruppenreisender – die Fragen waren vielfältig. Bereits auf der Messe konnten sich die Besucher davon überzeugen, dass sich das aktuelle Radmagazin Eifel als ideale Planungshilfe nutzen lässt. Die neu integrierte Faltkarte im Radmagazin wurde sehr gut angenommen: “Ideal für die Satteltasche”, erklärten einige Messebesucher. Insbesondere zum Thema “Radfahren auf Bahntrassen” gab es eine große Nachfrage. Auch hier informiert das Radmagazin Eifel ausführlich: Neben einer kurzen Beschreibung der Bahntrassen-Radwege wie z.B. dem Eifel-Ardennen-Radweg, dem Maare-Mosel-Radweg und dem Maifeld-Radweg werden darüber hinaus fahrradfreundliche Betriebe entlang der Radwege aufgelistet sowie Kontaktdaten der Tourist-Informationen für weiterführende Auskünfte genannt.

Das Radmagazin Eifel 2011 kann kostenlosbei der Eifel Tourismus GmbH, Tel.: 06551-96560,
info@eifel.info angefordert werden.

Eifel unter TOP 10 der beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands

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Laut der ADFC-Radreiseanalyse 2011, die im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse 2011 in Berlin Anfang März vorgestellt wurde, gehört die Eifel auch im Jahr 2011 zu den beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich die Eifel sogar um einen Platz verbessern, und ist auf ihrem neunten Platz Radreiseregionen wie dem Bodensee, der Ostsee oder Baden-Württemberg dicht auf den Fersen.

“Die erneute Platzierung unter den zehn beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands freut uns sehr. Sie spricht einmal mehr für das gut ausgebaute Radwegenetz der Eifel und für die Angebotsvielfalt sowie Angebotsqualität unserer fahrradfreundlichen Betriebe entlang der Radwege – sowohl für den Genussradler, als auch für Radfreunde, die “höhere” Herausforderungen suchen.”, erklärt Wolfgang Reh, Produktmanager bei der Eifel Tourismus GmbH.

Die ADFC-Radreiseanalyse kam darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass der Markt für Elektrofahrräder weiter wächst. Ein Trend, den man in der Eifel bereits erkannt hat und mit dem Angebot von Pedelecs nachkommt. Das Netzwerk von Verleih- und Akkuladestationen deckt bislang den nördlichen Bereich der Eifel, rund um den Nationalpark Eifel sowie die Vulkaneifel ab, der Ausbau zu einem eifelweiten Netzwerk wird allerdings stark fokussiert.

Auch die Medien-Nutzung zur Planung von Radreisen wurde im Rahmen der Analyse untersucht: Neben dem Internet spielen Broschüren und Karten hierbei eine große Rolle. Diesen Aspekt hat die Eifel Tourismus GmbH bereits in ihrem aktuellen Radmagazin Eifel berücksichtigt: Erstmals wurde dem Radmagazin eine herausnehmbare Faltkarte beigelegt.

Die ADFC-Radreiseanalyse wurde zum 12. Mal bundesweit vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) durchgeführt. Weitere Ergebnisse der ADFC-Radreiseanalyse 2011 können hier nachgelesen werden: www.eifel.info/adfc-radreiseanalyse2011.htm

Das Radmagazin Eifel 2011 kann kostenlos bei der Eifel Tourismus GmbH, Tel.: 0049-6551-96560, E-Mail: info@eifel.info oder unter www.eifel.info angefordert werden.
Foto: ET

Neuer Eifelblick bei Duppach

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Seit einiger Zeit ist der neue Eifelblick “Auf Heilert” auf dem Duppacher Rücken fertig gestellt.
In 612 Metern Höhe bietet er einen faszinierenden Blick bis zur Nürburg und über die Vulkaneifel. Verantwortlich für die Einrichtung war der Naturpark Nordeifel. In seinen Händen lag die Planung des EifelblicksDie praktische Anlage wurde von der Gemeinde Duppach durchgeführt – Anbringen der Panoramatafel, Anbringen einer Metallplatte Auschilderung zum Aussichtspunkt und die Metallplatte mit Anzeige der Himmelrichtungen und Entfernungen zu den markanten Punkten.
RG; Foto: Udo Schikora  

Hotel zum Goldenen Stern ist fahrradfreundlicher Gastbetrieb

Diese Auszeichnung verleiht Bett+Bike, die radtouristische Initiative des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Zusammenarbeit mit der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH.

Goldstern_350Die schöne und abwechslungsreiche Landschaft der Eifel macht die Region für viele Radtouristen zu einem idealen Ziel. Für einen perfekten Fahrradurlaub muss nur noch angenehmes Wetter dazukommen – und eine Unterkunft, die ihren Service genau auf die Bedürfnisse der Radtouristen angepasst hat.

Ein solcher Gastbetrieb ist das Hotel zum Goldenen Stern in Prüm. Seit vielen Jahren erfüllt das Drei-Sterne-Haus die Bett+Bike-Kriterien des ADFC für fahrradfreundliches Übernachten in vorbildlicher Weise.
Der Bett+Bike-Mindeststandard – das sind eine sichere Unterbringung für das Rad über Nacht, eine Trockenmöglichkeit für nasse Kleidung, Leihwerkzeug, touristische Informationen und die Zusage, dass kein Gast abgewiesen wird, weil er nur für eine Nacht bleiben möchte. Außerdem muss morgens ein reichhaltiges Frühstück bereitstehen: Im Bett+Bike-Hotel des Monats können Fahrradgäste am Buffet mit Müsli, Obstsalat und frischem Gemüse ausreichend Vitamine und Kohlenhydrate für die Tagesetappe tanken. Fruchtsäfte, Honig, Eier und Milch kommen direkt aus der Eifel.

Seinen hervorragenden Radler-Service erweitert das Hotel zum Goldenen Stern noch durch das Angebot von Lunchpaketen, einen Gepäcktransfer und den Verleih von Elektrofahrrädern. Inhaberin Daniele Haas weiß, dass dies bei Ihren Gästen gut ankommt: “Mit dem E-Bike sind einfach mehr Höhenmeter und insgesamt ein größerer Aktionsradius drin. Wer es einmal ausprobiert hat, ist davon restlos begeistert!”

In unmittelbarer Nähe des Hotels zum Goldenen Stern verlaufen Prümtalweg und der 3-Länder-Rad-
weg, der über Aachen bis nach Belgien und über Trier bis nach Luxemburg führt.

Beliebt sind Gegend und Haus daher auch bei Rad-Gruppen, die hier Tagestouren zwischen 80 und 140 Kilometer fahren und abends mit Sauna und Radfahrermassage die ideale Regeneration finden. Viele dieser Gruppen kommen regelmäßig ins Prümtal, was Daniele Haas und ihr Team natürlich freut: “Wir haben alle Spaß daran, wenn reichlich Besuch im Haus ist – und das merken die Gäste auch!”

Info: Hotel zum Goldenen Stern***, Hahnplatz 29, 54595 Prüm;
www.goldenerstern-eifel.de

Hotelvideo auf youtube

Erlebnis Erdgeschichte:
Vulkangarten am Steffelnkopf verdeutlicht geomorphologische Vorgänge
Beginn der regelmäßigen Mittwochsführungen

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Kurz hinter dem Ortsrand von Steffeln beginnt die Vulkanlandschaft des Steffelnkopfs. Sie öffnet uns ein Fenster in die Vergangenheit: tiefe Erdspalten, bizarres Gestein, rote Schichten aus einer vor-vulkanischen Wüsten- und Saurierzeit, und als Höhepunkt die mächtige, zerrissene Wand halb abgebauten und freigelegten des Steffeln-Vulkan-Schlots. Der Vulkan selbst ist sehr stark in den letzten Jahren abgebaut worden. Der gesamte alte Abbaubereich des Vulkans wurde zm “Vulkangarten” umgestaltet. Die alten Ausbruchsschichten wurden freigelegt, es wurde ein “Schlackenkegel” aufgeschüttet und ein Beispiel “Maar” modelliert. Beide sind von Menschenhand geformt also “antropogenen” Ursprungs, wie der Wissenschaftler sich ausdrückt. Vor wissenschaftlichen Fachbegriffen muß sich jedoch der Besucher nicht fürchten. Die Mitglieder des Eifelvereins in Steffeln führen allgemeinverständlich als “Vulkan-Gärtner” durch dieses versteinerte Erd-Archiv und geben ihr Wissen um das Geo-Erbe der Eifel gern an alle Gäste weiter.

Familien Tip: Von April bis Oktober kann jeder Interessierte mittwochs ab 14.00 Uhr (Treffpunkt Pfarrkirche) Mitwandern. Preis: Erwachsene 3 €, Jugendliche 1,5 €, Familien 7,50 €

Für Geo-Spezial-Exkursionen hält die Tourist-Information Oberes Kylltal die Kontaktadressen zu wissenschaftlichen Führern bereit. Weitere Informationen gibt die Tourist-Information Oberes Kylltal in Stadtkyll unter Tel: 06597-2878

Eisenmuseum Jünkerath wieder geöffnet

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In der bewegten Geschichte der Eifel spielte lange Zeit die Eisenindustrie eine wichtige Rolle. In ihrer Blütezeit, zwischen dem 15. und dem 19. Jh. prägte sie Landschaft und Menschen.
Die Nutzung ihrer geologischen Gegebenheiten durch den Menschen machte die Eifel zu einem der Zentren der europäischen Montanindustrie.
Bereits für das 7. Jh v. Chr. lässt sich Eisen-
gewinnung und -verarbeitung in dieser Region nachweisen. Im Spätmittelalter  stammten rund 10% des insgesamt in Europa  produzier-
ten Eisens aus der Eifel. Damit bildete die Eisenindustrie einen wesentlichen Faktor für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Eifel. Es wurden neue Wege nicht nur des handwerklichen und gewerblichen, sondern auch des künstlerisch-kreativen Schaffens beschritten, die ihren Ausdruck in der Her-
stellung von diversen Poteriewaren, Herdguß-
platten, Öfen und Grabkreuzen fanden.


Der Landkreis Daun hat der Geschichte der Eisenindustrie am historischen Ort in Jünkerath ein Denkmal gesetzt und präsentiert die Entwicklung der Eifeler Eisenverhüttung in einem eigenen Museum. Das Museum zeigt ausgewählte Produkte der Eifeler Eisenindustrie sowie die Geschichte dieses Industriezweiges von der Antike bis in unsere Tage.
Besondere Exponate sind Sammlungen  von Ofenplatten, Herden und Öfen, Potteriewaren und sonstige Gebrauchsgegenstände aus Gußeisen.

Öffnungszeiten:
15. März - 31. Oktober: Dienstag bis Freitag: 13 – 16.30 Uhr. Sonn- und Feiertag: 13 – 16.30 Uhr; Führungen nach Voranmeldung

Eisenmuseum, Römerwall 12, 54584 Jünkerath; Tel.: 06597-1482 oder 2878 Fax: 4871
e-mail: info@obereskylltal.info; Internet: www.obereskylltal.de

Regionalmarke EIFEL GmbH zertifiziert
Kunden begeistern und Mitarbeiter motivieren: Regionalmarke EIFEL GmbH ist zertifizierter Qualitätsbetrieb der Stufe I der “ServiceQualität Deutschland”

eifelmarke0211_400Bei der Auszeichnung der Qualitätsbetriebe der “ServiceQualität Deutschland” aus Rheinland-Pfalz am 14. Februar 2011 im Margaretenhof in Schwabenheim/Rheinhessen, wurde die Regionalmarke EIFEL GmbH von dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Hendrik Hering als Qualitätsbetrieb der Stufe I ausge-
zeichnet.

Gefördert vom Wirtschaftsministerium und angesiedelt bei der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, hat die “ServiceQualität Deutschland in Rheinland-Pfalz” das Ziel, bei Gastgebern und Tourismus-Dienstleistern im Land den Service aus Gast-Perspektive systematisch zu verbessern. Die Regionalmarke EIFEL GmbH gehört nun zu den inzwischen 442 touristischen Dienstleistungsunternehmen in Rheinland-Pfalz, die sich durch ihre Zertifizierung mit  der “ServiceQualität Deutschland” für ein konsequentes Qualitätsmanagement entschieden haben. Zu den Aufgaben von Markus Pfeifer und den Qualitäts-Coaches gehört es, Verbesserungsprozesse anzustoßen, die Mitarbeiter darin einzubinden und deren Dienstleistungsorientierung kontinuierlich zu fördern. Die Verinnerlichung des Servicegedankens begeistert dabei nicht nur Kunden und Gäste, sondern motiviert auch die Mitarbeiter.

Info: Regionalmarke EIFEL GmbH · Kalvarienbergstraße 1 · 54595 Prüm, Tel.: 06551 – 98 109 0 ·
Fax: 06551 – 98 109 10,
E-Mail: info@regionalmarke-eifel.de; Netz: www.regionalmarke-eifel.de

Foto: Wirtschaftsminister Hendrik Hering (1.v.l.)Regionalmarke Eifel GmbH GF Markus Pfeifer, 2.v.l, der Aufsichtsratsvorsitzende der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, Bürgermeister Werner Klöckner (3.v.r.), der Geschäftsführer des DEHOGA-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Ralf Landoll (1.v.r.) sowie der Vizepräsident des DEHOGA-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Herbert Boller (2.v.r.). Pressebild Juraschek

Radmagazin Eifel 2011

radkatalog_300hIm neuen, 64 Seiten umfassenden, Radmagazin Eifel 2011 werden die Hauptradwege der Eifel und in einem Sonderteil das Radwegenetz “Velo Tour Hohes Venn-Eifel” in den belgischen Ardennen vorgestellt.
Neu ist eine eingeklebte Faltkarte, die einen schnellen Überblick zum Verlauf der Radwege gibt. Auf der Rückseite der Karte findet man neben den Kurzporträts zu den Radwegen auch die Kontaktdaten zu den Tourist-Informationen.
Eine weitere Neuerung: Das Radmagazin informiert kompakt zum Thema Pedelec (movelo Netz), also das Nutzen von Fahrrädern, die mit Elektromotor und Muskelkraft betrieben werden. Neben Hintergrundinformationen zu den Pedelecs, die technische Daten umfassen und auch Verleihkonditionen beleuchten, wird im Radmagazin das Netz an Verleihstationen und Akku-Ladestationen innerhalb der Eifel abgebildet.
Darüber hinaus werden im Radmagazin die Hauptradwege der Eifel mit Streckencharakteristika (Höhenprofile, Kartenausschnitte, Kurzporträts) sowie einer Übersicht zu den fahrradfreundlichen Betrieben vorgestellt. Neu ist in diesem Zusammenhang die Entfernungsangabe vom Betrieb zum Radweg. Zur Beschreibung der Hauptradwege gehört auch ein wertvoller Tipp: Zum Beispiel erfährt der Leser, dass es auf dem Maare-Mosel-Radweg gleich vier beleuchtete Tunnels gibt, dass auf dem Kylltalradweg eine Krimipause auf ihn wartet oder, dass der Erft-Radweg quasi an Heinos Café in Bad Münstereifel vorbeiführt – die ideale Gelegenheit für eine Rast.
Ergänzende Informationen zu Fahrradverleih-Stationen und -Reparaturwerkstätten, zu den Raderlebnistagen 2011 sowie zu den ÖPNV-Verbindungen entlang der Radwege runden das Informationsangebot des Radmagazins Eifel 2011 ab.
Das Radmagazin Eifel 2011 ist in deutscher und niederländischer Sprachfassung erhältlich.

Rheinland-pfälzische Jugendherbergen verbessern Angebot für Gäste mit Behinderung
Das Jugendgästehaus in Prüm gehört zu den bereits für behinderte Gäste ausgerüsteten Herbergen.

Am 22. Juni unterzeichneten die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz e.V. eine Zielvereinbarung, in der sich die Gäste-
häuser dazu bereit erklären, zukünftig noch mehr auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen einzugehen und somit im Sinne des Bundes- und Landesgleichstellungsgesetzes zu mehr Barrierefreiheit beizutragen. Vereinbarte Ziele sind beispielsweise die Planung und Umsetzung des Neu-, Um- und Ausbaus von Jugendherbergen unter Berücksich-
tigung des barrierefreien Bauens, die Beachtung des “Zwei-Sinne-Prinzipes”, bei dem Informationen für mindestens zwei der drei Sinne Hören, Sehen und Tasten zugänglich gemacht werden, oder aber die Bereitstellung eines Bettes für pflegebedürftige Besucherinnen und Besucher.
Die in der Selbstverpflichtung festgelegten Maßnahmen und Ziele sollen innerhalb von fünf Jahren umgesetzt werden. Hierbei besteht die Möglichkeit, den Vertrag um weitere fünf Jahre zu verlängern. Um den aktuellen Stand der Umsetzung der Zielvereinbarung auszuwerten, trifft sich einmal jährlich eine Expertengruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern beider Vertragspartner. Diese sind “Die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland” und die “Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz e.V.” (LAG Selbsthilfe), ein landesweit tätiger Behindertendachverband.
“Eine Jugendherberge war schon immer ein Ort der Vielfalt und des Zusammentreffens. Umso mehr freut es uns, dass wir gemeinsam mit dem Verband der Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und mithilfe der abgeschlossenen Zielvereinbarung einen Weg gefunden haben, dass Menschen mit und ohne Behinderungen die Gästehäuser gleichermaßen nutzen können”, erklärt Elke Klink, stellvertretende Vorsitzende der LAG Selbsthilfe. Auch der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Ottmar Miles-Paul, begrüßt die Entwicklung. “Mit dem Abschluss dieser Zielvereinbarung wird in Rheinland-Pfalz ein weiterer Schritt zur Verbesserung des barrierefreien Tourismus getan. Die Jugendherbergen spielen hierbei eine wichtige Rolle, um die Teilhabe behinderter Menschen zu stärken.”
 “Schon jetzt sind landesweit 27 Jugendherbergen der insgesamt 38 Häuser barrierefrei gestaltet”, so Jacob Geditz, Vorstandsvorsitzender der Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland, der zusammen mit Präsident Detlef Bojak die Vereinbarung unterschrieb.Mit dem Abschluss der Zielvereinbarung sind die rheinland-pfälzischen Jugendherbergen bundesweit Vorreiter und das erste “Unternehmen im Beherbergungs-
bereich” das eine solche Zielvereinbarung geschlossen hat.
Das Prümer Jugendgästehaus gehört zu den 27 barrierefreien Häusern und verfügt über fünf behindertengerecht ausgestatte Zimmer. Diese bieten zum Beispiel überbreite, schwellenfreie Türen und entsprechend ausgestattete Sanitärbereiche.

Tunnel in Bleialf ist wieder geöffnet

Seit dem 15.04. können Radfahrer und Wanderer den Tunnel auf dem Eifel-Ardennenradweg in Bleialf wieder benutzen. Die Winterruhe der Fledermäuse ist beendet, der Tunnel gereinigt und wieder beleuchtet.
Der Bleialfer Tunnel  hat für den Eifel-Ardennenradweg von Prüm nach St. Vith eine besondere Bedeutung, da er einerseits den Weg vom Alfbachtal zum Ihrenbachtal um rund 2 km verkürzt und andererseits dem Radfahrer und Wanderer einen steilen Anstieg auf dem Weg erspart.
Der Eifel-Ardennenradweg gehört zu den Premiumradwegen von Rheinland-Pfalz und erfreut sich, da er auf der ehemaligen Bahntrasse durch eine wunderschöne Landschaft verläuft, großer Beliebtheit bei Touristen und Einheimischen.
Näherer Auskünfte erhalten Sie bei der Tourist-Information Prümer Land, Hahnplatz 1, 54595 Prüm, Tel. 06551-505, Fax: 06551-7640, E-Mail:  und auf der Internetseite www.pruem.de

Neue Info-Tafeln (Für größeres Bild vom Schild bitte hier klicken)

An vier markanten Stellen der Abteistadt wurden kürzlich neue Informationstafeln für Besucher der Stadt, aber auch für die Stadtbewohner aufgestellt.
Am Hahnplatz (siehe Foto), am Johannismarkt, am Altenmarkt und am Tiergarten. Hier können sich die Prümer selbst und die zahllosen Touristen einen Überblick über die Stadt, die Besonderheiten der Plätze und die Geschichte bestens informieren. Bericht über Flurnamen Prüms folgt.

Der Altenmarkt (auch Alter Markt, mundartlich Aalemaart)
Der Altenmarkt war Prüms Mittelpunkt in karolingischer Zeit. Schon immer wurden hier Märkte abgehalten. Hier stand auch der Pranger, in preußischer Zeit wurden Rathaus und Pranger dann auf den Hahnplatz verlegt. Die Altstadt bestand überwiegend aus kleineren Häusern von Handwerkern, Händlern, Ackerbauern und Gastwirten. Hier befanden
sich vor allem auchzahlreiche adelige Lehnshäuser der Burgmannsfamilien von Schönecken und anderer adliger Familien, die ebenfalls Hofgüter der Abtei zu Lehen hatten. Überlieferte Namen sind von Prim, von Printhagen, von Wiltberg, von Portzenheim, von Enschringen, von Belderbusch, von Benzrath, Vehlin und May. Der Bannbackofen hatte hier seinen festen Platz. Der Altenmarkt versank im Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche. Gerettet wurde von Matthias Mathony das Fußfallkreuz aus dem Jahre 1680, das sich heute am Giebel von Familie Niesen befindet. Zur Erinnerung an die alte Zeit wurde die zerstörte Pumpenanlage durch die Bürgergemeinschaft "Altenmarkt" neu hergerichtet. Die "Aalemaarter" feiern alle zwei Jahre ein Bürgerfest. Auch das Glockenspiel an der Hauswand Niesen ist der Bürgerinitiative zu verdanken, die es im Jahre 1988 neu anbringen ließ.

Der Hahnplatz
Im Jahre 1822 wurden die Stiftskirche und die Dreifaltigkeitskapelle abgebrochen. So entstanden in dem Abteistädtchen ein neuer Platz und eine neue Durchgangsstraße, die später Hahnplatz und Hahnstraße genannt wurden. Diese beiden Namensbezeichnungen sind aber irreführend, sie haben mit dem Federvieh nichts zu tun. Der Prümer sagt in seiner Mundart "Hoahn", was "Hohn" (nach verhöhnen) bedeutet. Wenn ein Hahn gemeint wäre, hieße dieser "Hannen", der Hahnplatz entsprechend "Op jim Hannen".
Früher stand auf den Plätzen der Stadt mit Gerichtsbarkeit der so genannte Pranger oder Schandpfahl. Hier wurden Missetäter, besonders Frauen mit einem losen Mundwerk, öffentlich "ausgestellt". Sie trugen um den Hals ein Schild, auf dem die Vorbeigehenden lesen konnten, warum der Deliquent hier stehen musste. Jeder Passant hatte das Recht, den so Verurteilten zu verhöhnen und zu verspotten. Der Platz war also ein "Hohnplatz", woraus später "Hahnplatz" wurde. Heute ist dieser Platz die Mitte, ja das "Herz" der Stadt - mit wunderschönem Ambiente vor der Kulisse der mächtigen Basilika und des ehemaligen Abteigebäudes (heute Gymnasium). Blumenbeete, alte Bäume, Brunnen, ein Fahnenrondell und Ruhebänke gehören zum "Hahnplatz-Inventar".

Der Johannismarkt
Der Johannismarkt wurde bis zum 19. Jahrhundert "Neuer Markt" genannt. Bis 1802 gab es an dieser Stelle einen bedeutenden Marktplatz. Durch die Säkularisation wurde das Marienstift (Stiftskirche) aufgehoben und abgerissen. Dadurch schuf man Platz für eine neue Straßenführung, die heutige Hahnstraße. Der Johannismarkt verlor seine Bedeutung als Hauptmarktplatz, denn von nun an wurden die Märkte auf dem Hahnplatz abgehalten. Bestehen blieb der Schweine-, Textil- und Gesindemarkt. Letzterer fand bis zum Ersten Weltkrieg am zweiten Weihnachtsfeiertag (Stefanstag) statt. Burschen und Mädchen aus dem Kreisgebiet wurden hier an Bauern und Gutsbesitzer verdingt. Die verdingten Personen mussten am Lichtmesstag (2. Februar) ihre neue Tätigkeit bei dem Dingbauer antreten. Entlang der heutigen Geschäftshäuser (Modehaus Steffen abwärts bis zum ehemaligen "Bäckerkläsjen" oberhalb) standen adelige Lehnshäuser der Burgmannen von Schönecken. Überlieferte Namen sind Drussel, von Boulich, von Hersel, Veling und Alff - alles Personen, die in hohen Beamtenstellungen der Abtei standen. Diese freien Plätze waren Relikte des kirchlichen Asylrechts des Klosters. Der Name "Johannismarkt" entstand zum einen durch die Johannisstatue (Johannes der Evangelist) sowie andererseits durch den am Stadtrand gelegenen Distrikt "Johannisborn", den die Stadt Prüm im Jahre 1878 erwarb. Von hier oben wurde das Wasser von der dort befindlichen Quelle zum Johannismarkt abgeleitet. Im Jahre 1880 wurde am Johannismarkt eine gusseiserne Johannesfigur auf einem hohen Sockel aufgestellt, hinzu kam eine Brunnenanlage. Sie wurde zum Kernstück des Platzes bis zum Zweiten Weltkrieg. Die von den Prümern ins Herz geschlossene Figur verschwand während der Kriegsjahre und tauchte nie wieder auf. So entschloss man sich 1988, eine neue Johannesfigur an gleicher Stelle zu errichten. Der junge Künstler Werner Bitzigeio aus Niederhersdorf hat sie geschaffen.

Der Tiergarten (mundartlich Dierjaarden)
Die Namensbezeichnung kommt nicht von "Tier", sondern von "dürr" und bedeutet somit "dürre Gärten". In Richtung Altenmarkt befand sich der Zehnthof des Liebfrauenstíftes, das 1802 aufgehoben wurde. Dort wurden die Gespanne untergestellt, die den "Zehnten" nach Prüm brachten. Die Tiere erhielten hier ihr "Raufutter", der Fahrer ein "Tafelgedeck". Hinter dem Geschäftshaus Müller befand sich der "Aale Hof", einer der ältesten Teile der Abteistadt. In den 1970er Jahren kam es zum Abriss zahlreicher Häuser an der Tiergarteninsel (kleine Tiergartenstraße). Am unteren Ende des Platzes steht seit 1990 eine bronzene Stele mit Tiermotiven, die darauf verweist, dass die Bürger sich als Selbstversorger auch Tiere wie Ziegen, Kühe, Schweine, Schafe und Federvieh hielten. Geschaffen hat die Stele der Niederkailer Künstler Johann Baptist Lenz.
Joachim Schröder

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