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 Prüm - Stadt des Rheinland-Pfalz-Tages 2011 vom 27.- 29. Mai 2011

Aktuelle allgemeine Nachrichten aus der Region

Strahlender Rosenmontag in Prüm

rosenmontag_350Petrus meinte es gut mit den Prümern.  Strahlender Sonnenschein ließ auch die Jecken   strahlen, die zu Tausenden nach Prüm gekommen waren, um den Rosenmontagszug des Prümer Landes zu erleben.
Sie konnten sich wahrlich nicht beklagen, genau so wenig wie die über 1300 aktiven Karnevalisten in 60 Gruppen mit 50 großen und großartigen Wagen, hatten doch noch am Vortrag kräftige Schneeschauer das Narrentreiben im Umland zeitweise gestört.
Viel Applaus vom Publikum, das zwei Stunden lang  einen prächtigen und farbenfrohen,  närrischen Lindwurm durch das Eifelstädtchen bewundern konnte.
Märchenfiguren, Sciencefiction, Fremdländisches, Traditionelles und dazu ein lustiger Blick auf das aktuelles Zeitgeschehen – für jeden war etwas dabei. „Kamellen“, sonstige nahrhafte oder lustige Wurfgeschosse für die Kleinen, Rosen und Tulpen für die Erwachsenen trugen selbstverständlich auch zur guten Atmosphäre beim närrischen Treiben bei.
Eine gute Organisation war dazu das i-Tüpfelchen, dass den Umzug für alle zu einem fröhlichen und stimmungsvollen Erlebnis ohne Zwischenfälle werden ließ.
RG; Fotos: Udo Schikora

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1902_Bued_350"Büdesheim Ahoi!"
Kleiner, aber feiner Karnevalzug im Westen des Prümer Landes

Ungefähr 140 Jecken auf 9 einfallsreich gestalteten Motivwagen und in 5 bunten Fußgruppen waren am Sonntag in Büdesheim unterwegs. Mehrere Hundert Zuschauer säumten die Hauptstraße bis zum Gemeindehaus bei teilweise sonnigem Wetter - unterbrochen von heftigen Schneeschauern - und jubelten den närrischen Zugteilnehmern vom Straßenrand aus zu.
Das närrische Treiben fand seine feucht-fröhliche Fortsetzung anschließend im Gemeindehaus, wo noch lange mit zünftiger Narrenmusik gefeiert wurde. Organisiert wurde der Umzug wie immer vom Angelverein Büdesheim.

Udo Schikora, Fotos Udo Schikora

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190212_Bores_KatzeMario vermisst Speddy
7 Monate altes Kätzchen im Eulenrech entlaufen

Mario Bores aus dem Prümer Eulenrech vermisst sein 7 Monate altes Kätzchen Speddy. Das Tier ist sehr zutraulich und sehr aktiv.

Wer etwas weiß, soll sich an Mario Bores, Eulenrech 24 in 54595 Prüm wenden.
Telefon: 06551 – 4469;
E-Mail: mario.bori@gmx.de

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Die Schneifeljecken im Fastnachtsfieber
Fastnachtsumzug ist Höhepiunkt der Bleialfer Straßenfasenacht

190212_BleialfEine tolle Kulisse bot der Schneifelort beim diesjährigen Fastnachtsumzug, den etwa 2500 Menschen in bester Feierstimmung bereits am gestrigen Samstag erlebten.

Bleialf ist seit Jahren eine feste Größe im Narrenkalender der Region. Nach Arzfeld und vor Olzheim und Prüm - diese "Terminlage" fügt sich bestens in den Plan der Jecken, die an den Straßen und auf dem neu gestalteten Marktplatz einen farbenfrohen und ideenreichen Umzug verfolgten. 

50 Motivwagen und Fußgruppen aus dem gesamten Umland waren vertreten: Von Prüm über Auw, von Pronsfeld über Hallschlag bis hin zu den belgischen Nachbarn gab es eine bunte Schau schön gestalteter Motivwagen, origineller Fußgruppen und einzelner "Solisten"

Besonders erfreulich in diesem Jahr: Die Sicherheit war zu jeder Minute gewährleistet. Zugbegleiter, DRK, Polizei und freiwillige Helfer der Feuerwehren sorgten für einen rebungslosen Ablauf. 

Im Anschluss an den Umzug gab es im Saal Zwicher-Scheer ein Großkonzert mit den Dompiraten.
JS; Fotos: Joachim Schröder

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Alkohol und Gewalt – Fastnacht feiern ohne Folgen

Kopfschmerzen, Übelkeit und vielleicht sogar ein Filmriss – dies sind üblicherweise die Folgen einer durchzechten Partynacht mit reichlich Alkohol. Neben diesen Auswirkungen übermäßigen Alkoholkonsums und der eventuellen „Gefahr“, als Betrunkener einen peinlichen Auftritt hinzulegen, besteht das weit folgenreichere Risiko, Opfer einer Gewalttat oder sogar selbst gewalttätig zu werden. Schlägereien in oder vor Kneipen, sexuelle Gewalt, Gewalt in engen sozialen Beziehungen auch und oft genug zu Hause sind Delikte, die häufig in Verbindung mit Alkoholkonsum auftreten.

Der Anteil der Tatverdächtigen, die bei Körperverletzungsdelikten unter Alkoholeinfluss standen, ist in den letzten fünf Jahren um 2,3%-Punkte auf 29,4% angestiegen. In den letzten beiden Jahren haben heranwachsende Tatverdächtige fast jede zweite und Jugendliche mehr als jede fünfte Körperverletzung in alkoholisiertem Zustand begangen. Auch bei anderen Gewalttaten, wie beispielsweise den Raubdelikten, standen die Tatverdächtigen bei fast jeder fünften Tat unter Alkoholeinfluss. Bei den Vergewaltigungen war es beinahe jede fünfte Straftat und bei den Totschlagsdelikten mehr als jeder dritte Fall.

Alkoholkonsum als Ursache für ein erhöhtes Aggressionspotenzial spielt allerdings nicht nur auf der Täterseite, sondern auch auf der Seite der Opfer von Gewaltdelikten eine Rolle. Schnell fühlt man sich im alkoholisierten Zustand dazu verleitet, durch Beleidigungen einen tätlichen Angriff zu provozieren. Für Frauen besteht zudem das Risiko, dass sie auf Grund verminderter Selbstkontrolle sexueller Gewalt zum Opfer fallen können. Opfer von Gewalttaten leiden nicht nur unter den körperlichen, sondern auch unter den möglichen traumatischen Folgen, die sich unter anderem in Form von Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Erschöpfungszuständen und Depressionen bis hin zu Suizidversuchen äußern können.

Auch wenn viele Fastnachtsbegeisterte mit der fünften Jahreszeit eine ausgelassene Stimmung und einen erhöhten Alkoholkonsum assoziieren, kann das bunte Treiben folgenschwere Konsequenzen haben. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz empfiehlt daher:

- Gehen Sie maßvoll und verantwortungsbewusst mit Alkohol um!
- Seien Sie sich auch Ihrer Vorbildfunktion bewusst: Sie müssen nicht völlig auf Alkohol verzichten, sollten jedoch Kindern und Jugendlichen einen maßvollen Alkoholkonsum vorleben.
Presse Polizei

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Jupiter Jones” bei Nestwärme
Jupiter Jones als „Herzenssache“-Botschafter 2012 unterwegs

Über eine andere Seite der 4 Chartstürmer aus unserer Region berichtet die Internetzeitung 16vor aus Trier.

110212_JJ-NestAnlässlich des Tags der Kinderhospizarbeit besuchten drei Mitglieder der Band “Jupiter Jones” erstmals das Projekt Nestwärme in Trier. Die Musiker sind in diesem Jahr Botschafter der SWR-Aktion “Herzenssache”.

“Wir kommen alle aus der Region Trier/Eifel und freuen uns besonders, in dieser Region ein so wichtiges und tolles Projekt unterstützen zu können”, sagt Band-Gitarrist Sascha Eigner.

Der Besuch bei Nestwärme war für die Männer Auftakt ihres Engagements als “Herzenssache”-Botschafter im Jahr 2012. “Herzenssache” unterstützt den Verein Nestwärme beim Aufbau eines ambulanten Kinderhospizdienstes. Mit ihrem deutschsprachigen Song “Still”, einer berührenden Auseinandersetzung mit dem Thema, haben die vier Musiker aus der Eifel den Durchbruch in die deutschen Charts geschafft. Doch die Band möchte nicht nur darüber singen, sondern auch etwas bewegen, und das quasi vor ihrer Haustür, in der Region Trier.

“Wir wissen, dass der Tod zum Leben gehört, doch die betroffenen Familien brauchen viel Kraft und Unterstützung, um diesen oft beschwerlichen Weg zu gehen. Sie sollten trotz der schwierigen Situation ein möglichst alltägliches Leben führen können, das noch Ideen und Lebensziele beinhaltet”, werben die Musiker für die gute Sache. Die Band will dazu beitragen, dass die Nestwärme-Familien jede mögliche Unterstützung bekommen, um diesen Weg im familiären Umfeld gehen zu können.

Zu einem ersten Kennenlernen besuchten einige Bandmitglieder am Donnerstag einige der schwerstkranken Kinder und ihre Familien zu Hause sowie in den Räumen von Nestwärme in Trier. Anna K. (20 Jahre), Daniel M. (14) und Corinna G. (16) konnten es kaum erwarten, die populären Musiker hautnah zu erleben. Sie konnten nach Herzenslust Fragen stellen, bekamen Autogramme und gemeinsame Fotos mit den Musikern. Zum Abschluss gab es für alle Anwesenden noch ein exklusives “Ständchen”, und gemeinsam sangen sie das Lied “Still”.
Wir bedanken uns bei den Kollegen von 16vor für die Erlaubnis Foto und Text nutzen zu dürfen

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Ordnung für Karnevalsumzüge

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Die Karnevalszeit nähert sich ihrem Höhepunkt und die Jecken bereiten sich auf die Umzüge vor – Höhepunkt des örtlichen Narrentreibens. 

Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung während der Karnevalsumzüge wurden auch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und DRK Auflagen für die Veranstalter der großen Umzüge in der Region vorgegeben. Folgende Vorgaben gelten somit auch für die an den Umzügen teilnehmenden Vereine und Gruppen:

  • Kein Ausschank von Alkohol an Jugendliche während des
     Umzuges
  • Zur Absicherung des Wagens müssen auf jeder Wagenseite
     mindestens zwei Ordnungskräfte (mit Kennzeichnung durch Warnweste) eingesetzt werden
  • Für Fahrzeugführer und Ordnungskräfte gilt ein striktes Alkoholverbot
  • Zum Schutz der Zuschauer dürfen seitens der Zugteilnehmer keine Wurfgeschosse, wie z. B. Getränkedosen
     verwendet werden (Verletzungsgefahr)
  • Im Rahmen des Anmeldeverfahrens für den Umzug ist eine Ansprechperson (Mindestalter 21 Jahre) zu benennen, an
     die sich Polizei, Feuerwehr oder DRK  wenden kann – die Person hat sich in der Nähe des Wagens bzw. der Gruppe
     aufzuhalten

Für alle Umzüge im Bereich der Verbandsgemeinde gilt, dass Gruppen, die mit einem Zugwagen am Karnevalsumzug teilnehmen, die Regelungen des „Merkblattes über die Ausrüstung, und den Betrieb von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen für den Einsatz bei Brauchtumsveranstaltungen“ zu beachten haben. Es wird des weiteren darauf hingewiesen, dass der Halter sein Versicherungsunternehmen darüber informieren sollte, dass mit dem Fahrzeug am Karnevalsumzug teilgenommen wird, damit der Versicherungsschutz im Schadenfall nicht entfällt. Das o. g. Merkblatt kann im Internet unter www.pruem.de – Rubrik „Verbandsgemeinde Prüm“ heruntergeladen oder telefonisch bei der Verbandsgemeindeverwaltung Prüm, Ordnungsamt, unter
Tel: 06551 / 943-104 angefordert werden.

Die Verbandsgemeine bittet die Zugteilnehmer, die genannten Vorgaben zu beachten.
Foto: Joachim Schröder

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Bundesverdienstkreuz am Bande für Willi Wehrhausen aus Prüm-Weinsfeld

wwehrhausenWilli Wehrhausen aus Prüm-Weinsfeld konnte aus der Hand der Innenstaatssekretärin Heike Raab das Bundesverdienstkreuz am Bande in Empfang nehmen. Bundespräsident Christian Wulff verlieh Herr Wehrhausen die hohe Auszeichnung für seinen großen Einsatz und seine Verdienste um das Gemeinwohl.

Willi Wehrhausen hat in über 20 Jahren mit großem Engagement und persönlichem Einsatz beim Kampfmittelräumdienst an vorderster Stelle Dienst geleistet, um Schaden von der Allgemeinheit abzuwehren. Einsatzbereitschaft, Besonnenheit, Mut und herausragende Fachkenntnisse zeichneten Herrn Wehrhausen in seiner Tätigkeit, insbesondere als verantwortlicher Kolonnenführer auf der Räumstelle Hallschlag, aus. Bei der erfolgreichen Beseitigung Tausender gefährlicher Munitionskörper stand er dort im besonderen Augenmerk der Öffentlichkeit und erarbeitete sich hohes Vertrauen bei der Bevölkerung und allen beteiligten Stellen. Bei zahlreichen Bombenfunden in Prüm und im Prümer Land war Herr Wehrhausen mit großem persönlichen Einsatz erfolgreich tätig.

Zusätzlich stellte er sich von 1993 - 2010 in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Weinsfeld, in der er von 2001 - 2008 als stellvertretender Wehrführer wirkte. Wir gratulieren Herrn Wehrhausen herzlich zu der ehrenvollen Auszeichnung und danken ihm für seinen wertvollen Einsatz im Dienste der Bürgerinnen und Bürger im Prümer Land.
Foto VGV

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Regionalmarke EIFEL GmbH mit Vollgas in die Zukunft
Die Qualitätsmarke steht komplett auf eigenen Füßen

100212_ET_350Als vor ca. 10 Jahren der Bundeswettbewerb „Regionen Aktiv“ vom Eifelkreis Bitburg-Prüm gewonnen wurde, konnte niemand ahnen, wie positiv sich die Entwicklung und Etablierung der Regionalmarke EIFEL darstellen würde. Begünstigt wurde die Ausbreitung der Qualitätsmarke in den letzten 4 Jahren in die gesamte Eifel auch durch finanzielle und ideelle Unterstützung aller Eifeler Landkreise  - als gemeinsame regionalpolitische Massnahme wurde zum Wohle der Landwirtschaft, des Tourismus, des Handwerks und des Naturschutzes vorbildlich an einem Strang gezogen. Doch ab 2012 muss sich die Regionalmarke EIFEL GmbH als eigenständiges Unternehmen am Markt behaupten – es gibt keinen Zuschuss mehr – alles muss durch Leistung am Markt erwirtschaftet werden. Das war so geplant – das Ziel ist erreicht. Ein öffentlich gefördertes Projekt zum Wohle der Region geht in ein ökonomisch tragfähiges Geschäftsmodell zum Nutzen der regionalen Unternehmen über. Eine Eifeler Erfolgsstory. Die Unternehmer müssen nun eine für die Region entwickelte Marke aktiv und erfolgreich nutzen. Dies soll nach wie vor in den Bereichen Lebensmittel, Holz und Tourismus erfolgen.

Apropos Erfolgsstory: symbolträchtig präsentierten die Gesellschafter der Regionalmarke EIFEL GmbH, Michael Horper (Vors. Kreisbauernverband Bitburg-Prüm), Jan Lembach (Geschäftsführer Naturpark Nordeifel), Dirk Kleis (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft MEHR) und Klaus Schäfer (Geschäftsführer Eifel Tourismus GmbH) zusammen mit ihrem Geschäftsführer Markus Pfeifer, eine neue Imagebroschüre mit dem Titel „Regionalmarke EIFEL – eine Erfolgsstory“ und den komplett neuen Internet-Auftritt der Qualitätsmarke. Mit der wirtschaftlichen Eigenständigkeit soll hiermit gleichzeitig im Außenauftritt deutlich gemacht werden, dass die Regionalmarke EIFEL am Markt angekommen ist und sich über die ca. 320 Mitgliedsunternehmen beim Verbraucher und bei den Gästen durchsetzen und bewähren muss. Die Zeichen stehen gut: Regionalität ist absoluter Trend – beim Konsument, im Handel und im Tourismus. Aus diesem Grund kann vermeldet werden, dass sich ab 2012 erneut 26 neue EIFEL Gastgeber zertifizieren lassen.
Foto: ET Gmbh: v.r.n.l.: Klaus Schäfer, Michael Horper, Jan Lembach, Dirk Kleis, Markus Pfeifer

 

 

Prüm erlebte kälteste Nacht des Jahres - minus 20,4 Grad

eifel_winter_2012_2_350Eisige Temperaturen ließen in den letzten Tagen und Nächten Prüm und das Prümer Land  frieren und sorgen für Rekordwerte im Minusbereich.

Gärtnermeister Roland Münz musste heute Morgen bei der Kontrolle seiner Treibhäuser feststellen, dass die Meteorologen mit ihrem Versprechen der kältesten Nacht mit -20,4 °C Recht behalten hatten. Nach -18,8 °C am Sonntag und  gestern -18,1 °C nun der bisherige Rekord für dieses Jahr.

Am Mittwoch sollen die Temperaturen leicht ansteigen, und vereinzelt kann es dann zu leichten Schneefällen kommen. Am Wochenende sollen die Temperaturen dann wieder in den Keller fallen.
Udo Schikora hat seine Sicht des eisigen Winters in Foto und Video eingefangen.
RG; Foto: Udo Schikora

Video          Fotostrecke

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Heiße Hintern, kalte Nasen in der Wolfsschlucht
4. Backblechrennen findet großen Anklang

040212_bb_Bmeister_350
Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich trotz knackiger 10 Grad minus rund 1000 Zuschauer zum einzigen Backblechrennen Deutschlands am Samstag, dem 04. Februar, in der Prümer Wolfsschlucht eingefunden. Nadja und Kunze vom Radiosender RPR 1 hatten gerufen und viele waren gekommen.
Bereits zum vierten Mal trafen sich Rodel- und Skibegeisterte auf der Rodelpiste im beliebten Wintersportgebiet „Wolfsschlucht“, um die schnellsten Backblechrodlerinnen und -rodler auf der 170 m langen Piste zu küren.
Eröffnet wurde der „Showdown in der Wolfsschlucht“ mit dem Bürgermeisterrennen zwischen Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy und Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen, aus dem beide als Sieger hervorgingen.

In den folgenden Rennen „mit dem Backblech unterm Hintern“ kam es neben ausgefeilter Technik, Fahrergewicht, Tuning des „Sportgeräts“ aber auch auf Einfallsreichtum an, um sicher und als Erster am Ziel anzukommen.
Die Rennen wurden im K.O.-System durchgeführt, und am Ende hatte sich bei den Kindern war Maxi Oster aus Höhr-Grenzhausen als glücklicher Sieger behauptet.
Bei den Damen konnte sich Steffi Funk aus Prüm mit einer Zeit von 26,7 Sekunden als Siegerin behaupten.
Schnellster Mann auf der Piste war Heinrich Meyer aus Ahrweiler mit 16,4 Sekunden.

Der Pistenrekord von 15 Sekunden aus dem Jahr 2010 vom zweimaligen Sieger Ralph Winkel konnte nicht eingestellt werden.
Alles in allem ein gelungener Auftakt für die späte Skisaison und wertvolle Werbung für das beliebte Skigebiet.
RG

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Aktuelles vom Eifel-Literatur-Festival

"Festival aktuell" erschienen

Das ist neu in der Geschichte des Eifel-Literatur-Festivals: ein Extra-Blatt mit Neuigkeiten rund um das Frühjahrsprogramm des Festivals und vielen Festivaltipps von Besuchern.

Das Extra-Blatt ist bereits 5000fach an Stammgäste des Festivals versandt worden. Es liegt an vielen bekannten Vorverkaufsstellen aus. "Festival aktuell" kann gratis angefordert werden per e-Mail (
info@eifel-literaturfestival.de) oder Telefon (06551/ 2489). Von den 27 Veranstaltungen, die am 20. April beginnen, sind drei bereits ausverkauft, zu weiteren gibt es nur noch wenige Restkarten, darunter Joachim Gauck und Thilo Sarrazin.
Weitere Infos unter
www.eifel-literatur.festival.de

zierden_brf_300Eifel-Literatur-Festival in Fernseh-Talkshow

"Treffpunkt" heißt die beliebte Fernsehtalkshow des Belgischen Rundfunks (BRF) in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Kürzlich war Festivalorganisator Dr. Josef Zierden zu Gast in St. Vith, wo die Talkshow aufgezeichnet wurde. 

Die Moderatoren
Emmanuel Zimmermann und Olivier Krickel. waren interessiert an Fragen wie: Warum haben Sie ein solch hochkarätiges Festival in der Eifel etabliert? Wie gelingt es, so prominente Autoren in die Eifel zu locken.

Die Fernsehsendung wird ausgestrahlt am Montag, 18 Uhr, auf BRF-TV, mit stündlicher Wiederholung. Gleichzeitig wird die Sendung ins Internet eingestellt und kann dort angeschaut werden. 

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DRK-Bildungswerk Eifel geht an den Start!
Zwei DRK-Kreisverbände gründen gemeinsame Bildungseinrichtung in der Eifel

0102_vorstand_drk_400Am 26. Januar 2012 wurde im Ratssaal der Verbandsgemeinde Prüm das DRK-Bildungswerk Eifel e.V. auf den Weg gebracht. In der 18. Mitgliederversammlung des DRK-Bildungswerkes Bitburg-Prüm e.V. entschieden die Mitglieder die Satzung zu ändern und das Betreuungsgebiet auch auf den Landkreis Vulkaneifel auszudehnen.

Durch eine Satzungsänderung wurden die beiden DRK-Kreisverbände Bitburg-Prüm e.V. und Vulkaneifel e.V. offiziell ins DRK-Bildungswerk aufgenommen. Jede DRK-Gliederung ist fortan mit sieben Interessensvertretern in der gemeinsamen Bildungseinrichtung aktiv. In den jeweiligen Grußworten betonten auch die beiden Ehrengäste –die rheinland-pfälzische DRK-Vizepräsidentin Sieglinde Schmitz, als auch der DRK-Bezirksvorsitzende Herbert Schneiders- die Wichtigkeit der „Bildung in unserer Gesellschaft“, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Roten Kreuzes.

Die Vorstandsneuwahlen hatten folgendes einstimmiges Votum: Vorsitzender Michael Billen, MdL (Kaschenbach), stv. Vorsitzender Norbert Kreten (Daun), weitere Vorstandsmitglieder: Ernst Hitzges (Arzfeld), Moritz Petry (Holsthum), Harald Igelmund (Prüm), Dieter Demoulin (Oberbettingen), Martin Schneider (Boxberg), Stefan Forster (Gerolstein). Geborene Mitglieder sind: DRK-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Rieder (Bitburg-Prüm), der kommissarische Kreisgeschäftsführer Sascha Singh (Vulkaneifel), sowie der Leiter der Bildungseinrichtung Rainer Hoffmann (Arzfeld). Als Kassenprüfer wurden gewählt: Werner Annen (Boos) und Willi Schabo (Holsthum).

Leitmotiv des neuen DRK-Bildungswerkes Eifel ist die einheitliche Organisation und Durchführung aller Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote des Deutschen Roten Kreuzes im Einzugsgebiet der beiden Landkreise: Eifelkreis Bitburg-Prüm und Landkreis Vulkaneifel, mit dem Ziel die gesamte Palette der DRK-Bildungsangebote anzubieten, auszuweiten und weiterzuentwickeln.

„Rotkreuzbildung aus einer Hand“ - unter diesem Leitsatz will das motivierte Team des DRK-Bildungswerkes Eifel zukünftig der „gesamten Eifel“  ein ebenso interessantes, wie bedarfsgerechtes Bildungsprogramm des Roten Kreuzes unterbreiten, so der Leiter des Bildungswerkes, Rainer Hoffmann.

Die Struktur des DRK-Bildungswerkes Eifel gliedert sich in einzelne Fachbereiche, die jeweils zentral gesteuert und örtlich betreut werden (in den beiden DRK-Kreisgeschäftsstellen Bitburg und Daun). Dabei ist es uns wichtig, so Hoffmann, dass die Vernetzung und die Strukturen des Roten Kreuzes vor Ort weiter intensiv genutzt werden; denn Bildungsarbeit ist und bleibt eine Schwerpunktaufgabe des Roten Kreuzes in der Eifel.

Durch ein einheitliches Management- und Abrechnungssystem, gemeinsame Vermarktungsstrategien und die Nutzung eines gemeinsamen Dozenten- und Ausbilderpools lässt sich die Bildungsarbeit des Deutschen Roten Kreuzes zielgerichtet weiterentwickeln.

Besonderen Wert legt der Leiter des DRK-Bildungswerkes Rainer Hoffmann darauf, dass das DRK-Bildungswerk, als professionelle DRK-Bildungseinrichtung auch interner Dienstleister für die Ortsvereine, Rotkreuz-Gemeinschaften und Einrichtungen des Roten Kreuzes ist und auch die interessierte Bevölkerung Wünsche ans neue Bildungswerk richten kann. Die Rotkreuzstrukturen sollen auf ihre Bildungseinrichtung stolz sein und hierauf zurückgreifen können.

Wer Interesse hat im Team des DRK-Bildungswerkes Eifel als Dozent oder Ausbilder mitzuarbeiten, kann sich gerne mit dem Leiter Rainer Hoffmann unter Telefon 06561-602020 oder via Email: rainer.hoffmann@bildungswerk.drk.de in Verbindung setzen.

Foto DRK: (v.l.n.r.): Wolfgang Rieder, Dieter Demoulin, Herbert Schneiders, Michael Billen, Ernst Hitzges, Sieglinde Schmitz, Rainer Hoffmann, Norbert Kreten, Sascha Singh, Martin Schneider und Harald Igelmund

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Willi Husch führt Männer- und Frauenchor weiter
Klara Husch für 50 Jahre aktive Chorgesang ausgezeichnet .

Bei der Jahreshauptversammlung des Prümer Männer- und Frauenchores standen neben den üblichen Regularien in diesem Jahr auch die turnusmäßigen Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Sie brachten folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender   Wilhelm Husch (Wiederwahl)
2. Vorsitzender   Jürgen Knie
Schriftführer      Günter Reichertz (Wiederwahl)
Kassiererin         Margret Spoo (Wiederwahl)
Chorleiterin        Alena Grams (kraft  Satzung)
Beirat               Rita Dewald,  Marlene Schaal (Wiederwahl),  Maria Schreiber (Wiederwahl),  Walter Welling (Wiederwahl), Notenwarte       Helma Biermanski (Wiederwahl), Angelika März (Wiederwahl), Manfred Sahler (Wiederwahl), Resi Sahler (W)
Archivarin         Maria Tarnow (Wiederwahl)
Musikausschuss  Alena Grams, Kathrin Großklaus, Wilhelm Husch, Günter Reichertz, Resi Sahler, Maria Tarnow
K

Abschied_Baur_200h

 

Ehrung_Gruppe_200

assenprüferinnen Kathrin Großklaus (Wiederwahl), Klara Husch. (Wiederwahl)












Eine besondere Freude war es dem Vorsitzenden Wilhelm Husch, in seiner gleichzeitigen Funktion als Vorsitzender des Kreis-Chorverbandes Bitburg-Prüm vier Sängerinnen für ihre langjährige Singetätigkeit auszuzeichnen:

    Die Silberne Ehrenbrosche des Chorverbandes Rheinland-Pfalz für 25-jähriges Chorsingen konnte er an Chorleitern Alena Grams sowie an Elvira Reichertz und Resi Sahler überreichen.

    Doppelt so lange ist bereits Klara Husch im Chorgesang aktiv. Ihr wurde von ihrem Ehemann die Goldene Ehrenbrosche des Deutschen Chorverbandes mit Ehrenurkunde und einem Ehrenausweis des Chorverbandes Rheinland-Pfalz ausgehändigt.

Mit seiner Ehrung verband der Vorsitzende einen großen Dank an die Jubilarinnen für ihr Wirken im Dienste des Chorgesangs und gleichzeitig  seinen Wunsch, dass sie mit ihren schönen Stimmen bzw. ihrem Engagement als Chorleiterin den Männer- und Frauchenchor Prüm noch über viele Jahre hinweg  bereichern mögen.

Traurig, aber voller Verständnis reagierten die Sängerinnen und Sänger, als Erich Baur offiziell bekannt gab, wegen gesundheitlicher und altersbedingter Beschwerden nun schweren Herzens aus dem aktiven Chorleben ausscheiden zu müssen. Seit 1974 hat der verdiente Sänger seine gute Bass-Stimme, aber ebenso sein handwerkliches Geschick und seinen Humor in den Dienst der Chorgemeinschaft gestellt. Als kleinen Dank dafür schenkte ihm der Vorsitzende namens aller Chormitglieder ein Wein-Präsent und wünschte ihm in seiner kurzen Abschieds-Laudatio einen möglichst langen und gesunden Sänger-Ruhestand.
Foto Abschied Baur: links Vorsitzender Wilhelm Husch, rechts Erich Baur; Foto Ehrung Gruppe: von links: Resi Sahler, Klara Husch, Wilhelm Husch, Elvira Reichertz, Alena Grams
Text und Fotos: Günter Reichertz

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Bundespolizeiorchester München spielte 1942 Euro Spenden ein

120122pruemneujahrskonzert_Am Sonntagabend spielte das Bundespolizeiorchester aus München zum sechsten Mal ein Neujahrskonzert in der Waldstadt Prüm. Die Stadt Prüm und die Bundespolizeiinspektion Trier hatten das Konzert gemeinsam organisiert. Der Einladung von Stadtbürgermeisterin Mat-
hilde Weinandy und Inspektionsleiter Polizeirat Ralf Gnüchtel waren rund 460 Gäste gefolgt. Das Orchester präsentierte als musikalischer Botschafter der Bundespolizei bekannte und beliebte Melodien und intonierte auch "An der schönen blauen Donau" und unter dem Klat-
schen der begeisterten Zuhörer als letzte Zugabe den Radezkymarsch.

"Wir Prümer freuen uns immer wieder, das neue Jahr mit diesem Konzert anfangen zu können", sagte Weinandy. Als kleines Dankeschön offerierte sie den 40 Musikerinnen und Musikern mit ihrem Dirigenten Stefan Weber Eifeler Spezialitäten für den langen Heimweg nach München.

Inspektionsleiter Polizeirat Ralf Gnüchtel lobte das gute Verhältnis zwischen der Stadt Prüm und der Bundespolizei. "Als ich vor kurzem den Dienst in Trier aufgenommen habe, erzählten mir die Kollegen von den freundlichen Prümern, die uns Bundespolizisten auch gerne mal zuwinken, wenn wir in der Stadt unterwegs sind. Hier fühlen wir uns willkommen", sagte Gnüchtel.

Unter den Ehrengästen waren auch Manfred Lohrbach, Präsident der Bundespolizeidirektion Koblenz und Lothar Schömann, Polizeipräsident in Trier. Den Eifeler Musikfreunden hat das Konzert offensichtlich gut gefallen. Bei freiem Eintritt spendeten sie 1942 Euro. Die kommen in diesem Jahr drei sozialen Zwecken zu Gute: den Kindertagesstätten in Prüm und Niederprüm sowie der Porta Nigra Schule in Trier.
Foto: Bundespolizei

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„33. Jahre Weinsheimer Karnevalsverein“
Weinsheimer Narren feiern mit großer Jubiläums-Prunksitzung

220112_kv_weinsheim_300Einige hundert kostümierte, stimmungsgeladene Narren hatten sich zur Geburtstagsparty in der Weinsheimer Turnhalle eingefunden, als Klaus Keil in einem launigem Vortrag die 33jährige Vereinsgeschichte Revue passieren ließ.
Danach ging es dann Schlag auf Schlag weiter mit einer Prunksitzung, die ihrem Namen alle Ehre machte. Tanzeinlagen, Büttenreden und Gesang sorgten für gute Laune und rissen das Publikum wiederholt zu stürmischem Applaus mit.

Gekonnt und mit viel Witz führten die Moderatoren Klaus Keil und Georg Roggendorf durch das Programm.
Ein Höhepunkt gleich zu Beginn des Abends: Ein gemeinsamer Gardetanz der drei ältesten Garden des Vereins setzte einen furiosen Auftakt. Ein „Wengshemer Bauer“, ließ es sich ebenso wenig wie ein „Computerfan“  nehmen, seine Erlebnisse gekonnt zu erzählen. Der „Montagsclub“ als arg lädierter Fußballverein trat zur Gratulation mit Wort und Musik an. Das besondere an dieser Gruppe: Auch sie feierten dreiunddreißigjähriges Bestehen. Eigene Tanzgruppen, Showtanzgruppen aus Niederprüm und Winterspelt sowie das knackige Weinsheimer Männerbalett sorgten für den obligatorischen Augenschmaus.
Für den musikalischen Kehraus zeichneten die Hofnarren verantwortlich.
Fotos: Udo Schikora

Extra:  Mitwirkende
Moderatoren: Klaus Keil und Georg Roggendorf, die drei ältesten Garden des Karnevalsverein, der Montagsclub, en Wengshemer Bauer (Heinz Peter Johanns), die Roten Fünkchen (älteste Garde), der Computerfan (Michael Kill), Beitrag ohne Worte mit Johannes Meyer und Marcel Meyer), Karnevalsgesang (Georg Roggendorf, Jürgen Schalz und Peter Dederichs), die Mädchengarde, Rede mit Pitter, Michel und Klaus (Peter Dederichs, Michael Kill und Klaus Keil), Sketch der sieben Zwerge (Weinsheimer Jugend), Tanzgruppe Wengshemer Spassvögel, Show Tanz Winterspelt unter Leitung von Maria Alff, Rote Fünkchen Show, das Männerbalett sowie die Hofnarren.

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Bildungsangebote für Jeden von 0 bis 110 Jahre
Roten Kreuzes stellt das neue Programm 2012 für die Eifel

170112_BW-Team_300„Familienbildung, Erste Hilfe, Pflegekurse und Seniorengymnastik, sind nach wie vor die Klassiker und Schwerpunktbereiche der Bildungsarbeit des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Eifel“, so Rainer Hoffmann der pädagogische Leiter des DRK-Bildungswerkes Bitburg-Prüm bei der Vorstellung des über 200 Seiten umfassenden neuen DRK-Bildungsprogramms 2012.

Neu ist beim 2012´er DRK-Programm aber, das die Bildungsangebote für die Eifelregion der beiden Landkreise Eifelkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifel in 2012 angeboten werden. „Durch eine sehr enge Kooperation, die im Januar 2012 in ein gemeinsames DRK-Bildungswerk Eifel münden soll, wollen wir der Eifelbevölkerung: Bildung aus einer Hand anbieten“, so Hoffmann weiter.

Unter dem Leitmotiv des „Lebenslangen Lernens“ hat das Bildungswerk des DRK auch für das Jahr 2012 ein sehr umfangreiches Bildungsprogramm erarbeitet. Über 150 verschiedene Seminarangebote wurden im neuen Programm zusammengestellt, so der pädagogische Leiter des DRK Rainer 170112_Titel-300Hoffmann, etwas stolz auf die 2012`er Planungen. Mit unseren über 300 Dozentinnen und Dozenten des Roten Kreuzes in der Eifel, haben wir wieder ein sehr vielfältiges, interessantes und abwechslungsreiches Seminarprogramm für die interessierte Bevölkerung vorbereitet, so Hoffmann. Von A, wie Autogenes Training, über S, wie Spiel- & Kontaktgruppen, bis hin zu Z, wie Zeit- und Selbstmanagement, Sie werden die verschiedensten Seminarangebote im DRK-Programm finden.

Das Bitburg-Prümer Rote Kreuz setzt bereits seit Jahren, neben den Bereichen des Rettungsdienstes und dem Sozialen Service, einen Schwerpunkt auf die Bildungsarbeit. Wie erfolgreich das DRK dabei ist, beweisen die Ausbildungszahlen für das Jahr 2011: waren es im Jahre 1998 noch ca. 5.000 Personen, die an den DRK-Kursangeboten in beiden Landkreisen teilgenommen haben, konnten im vor kurzen abgelaufenen Jahr 2011 bereits über 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Rotkreuz-Bildungsangeboten verzeichnet werden. Meilensteine der erfolgreichen DRK-Bildungsarbeit der vergangenen Jahre waren dabei unter anderem die Anerkennung als Familienbildungsstätte durch das rheinland-pfälzische Familienministerium, die Erste Hilfe Zertifizierung, ein Jugendintegrationsprojekt, welches durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die Stadt Bitburg anerkannt wurde und ganz neu das Themenfeld der Schulsozialarbeit. Beim letzteren konnten wir, über das Jugendamt des Eifelkreises Bitburg-Prüm, zwei Schulsozialarbeiterstellen (Teilzeitstellen zu 50%) in den beiden Grundschulen in Prüm und Bitburg-Süd zu Jahresbeginn einrichten, so Rainer Hoffmann. Hierauf sind wir sehr stolz, zeigt es doch, das die Vernetzung der verschiedensten Professionen sehr wichtig, für eine gute präventive Arbeit ist.

Wir wollen uns auch in Zukunft auf die inhaltlichen Themenfelder rund um die Familie mit unseren Bildungsangeboten fokussieren, so Hoffmann in der Vorausschau für das neue Jahr. „Bildungsangebote von 0 bis 110 Jahre“, steht beim DRK nicht nur auf dem Titelblatt des neuen Bildungsprogramms, sondern ist gelebte Praxis. Mit Seminarangeboten rund um die erste Lebensphase neuer Erdenbürger, bis hin zum wöchentlichen Treffen der Bitburger Silver Surfer, dem Internetclub des DRK, wird die gesamte Lebenspalette abgedeckt.

Wer mehr Details erfahren möchte, kann gerne bei der Ausbildungshotline des DRK in Bitburg unter Telefon 06561-602060, in Daun unter Telefon 06592-9500-23 oder unter www.bildungswerk.drk.de kostenlos anzufordern.
Foto DRK:
Das 2012´er Team des DRK-Bildungswerkes bei der Präsentation des DRK-Bildungsprogramms 2012 (v.l.n.r. stehend: ) Nina Bowert, Andrea Kalkes, Sascha Singh, Rainer Hoffmann, Manuela Neyses (kniend:) Cornelia Fontane, Carmen Breuer, Tamara Funk und Sascha Mertes

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Bombe entschärft - Entwarnung

140112_bombe_bleialf„Die Bombe in Bleialf ist entschärft. Die angeordneten Sperrungen und die Evakuierung sind ab sofort aufgehoben,”  meldete das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde um 14:15 Uhr.
Rund 100 Einsatzkräfte von Ordnungsamt, Polizei, DRK, THW Prüm, der Straßenmeisterei und der Feuerwehren Bleialf, Brandscheid, Großlangenfeld, Sellerich, Winterscheid und Prüm waren in Bleialf vor Ort um die Evakuierung von rund 400 Bewohnern Bleialfs zu organisieren und die Sicherheitsabsperrungen durchzuführen.
In Großlangenfeld war die Einsatzzentrale eingerichtet und im dortigen Gemeindehaus wurden einige Evakuierte vom DRK betreut und verpflegt.
Sechs Mitarbeiter des KMRD waren ebenfalls vor Ort und konnten in kurzer Zeit die Zünder der Bombe abschrauben.
Foto Ordnungsamt: Frank Bender (Entschärfer vom KMRD) mit den abgeschraubten Zündern an der entschärften Bombe in Bleialf

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Weibliches Dreigestirn regiert Niederprümer Narren
Niederprümer Karnevalsfreunde feierten 25jähriges Jubiläum mit Prunksitzung

1606npruem_300Ein mit gut gelaunten Narren voll besetzter Saal bildete die Kulisse für die Prunksitzung der Niederprümer Karnevalsfreunde. Mit viel Beifall wurde das Niederprümer Dreigestirn mit Prinzessin Katharina Diederichs, Jungfrau Nadine Wilcek und Bauer Kristina Peschtrich vom närrischen Publikum und Sitzungspräsident Hans-Peter Fuchs und seinem Elferrat empfangen. Weiblich ist das Dreigestirn in diesem Jahr wegen des Schaltjahrs. Viel Beifall und Raketen gab es nun am laufenden Band für die Akteure in der Bütt und die Tanzgarden. Viel Beifall aber auch für Prinz Robert Trierweiler aus Sellerich mit Gefolge, der den Niederprümer Narren seine Aufwartung machte.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Alois Tomaschko, Wolfgang Hiedels, Hans-Josef Fiedler und Hans Peter Fuchs durch Vereinspräsident Paul Lamberty. Seit 25 Jahren gestalten sie aktiv Mitwirkung das Niederprümer Narrentreiben von der ersten Stunde an mit.
Alles in allem wieder einmal ein gelungener Abend in der närrischen Tradition Niederprüms.

Akteure:
Frauen-Dreigestirn, Sitzungspräsident Hans-Peter Fuchs, Vereinspräsident Paul Lamberty, Tanzgarde Watzerath unter der Leitung von Manuela Diederich, Showtanzgruppe Dandelion unter der Leitung von Nina Hontheim, Büttenrede des Feuer-
wehrmannes (Gerd Simon), die Schneefelsjongen aus Sellerich, Büttenrede Dorfarzt (Patrik Bormann), die Karnevalsfrauen aus Niederprüm, Tanzgarde Niederprüm unter der Leitung von Anika Etteldorf, „Bekow’s Paul und Mehlen Pitter“ (Udo Ziwes aus Prüm und Peter Öffling aus Obermehlen), „Hip Hop Potpori“ mit 15 Tänzerinnen unter der Leitung von Ramona Braun, Sketche mit den Karnevalsfreunden, Prinzengarde der KG Blau Weiss Udenbrett unter der Leitung von  Christel Pützer, Tanzgruppe Obwinnidi (Oberlauch-Winnringen-Niederlauch-Dingdorf) unter der Leitung von Valia Clemens und Sonja Funk-Haas.
Fotos: Udo Schikora

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Erfolgreiche Theaterpremiere in Sellerich

160112_SellerichDer Musik- und Theaterverein Sellerich lud ein und viele kamen.
Ein volles Gemeindehaus verfolgte die Premiere des lustigen Dreiakters „Prassel auf dem Prosselhof“ der Erfolgsautorin Beate Irmisch aus Salmtal und natürlich wieder präsentiert in Eifeler Platt.
Jungbauer Max (Peter Sohns) ist ein Hypochonder der Extraklasse. Ständig fühlt er sich krank und matt, hütet die meiste Zeit des Tages das Bett und glaubt schließlich durch eine Verwechslung sogar, dass sein letztes Stündlein bald schlagen wird.

Ausbaden darf diese Lethargie natürlich der Rest der Familie auf dem Prosselhof. Allen voran Max‘ Frau Rosa (Premiere für Lydia Schminnes) weiß vor Arbeit kaum noch ein und aus. Auch Vater Franz (Günter Alff) , Tante Irma (Elli Schellen) und Hilfskraft Bruni (Monika Meyer) sind durch den Ausfall von Max gefordert.

Den scheinbar nahen Tod vor Augen, plant Max die Zeit nach ihm. Gemeindeschwester Agathe (Ingrid Reusch), die sowohl für Mensch als auch für Tier zuständig ist, und auch Pastor Ritzenhoff (Robert Ennen) können anscheinend nicht helfen.

Ehe  es schließlich zu einem glücklichen Ende kommt, sorgen Verwechslungen, Irrungen und Wirrungen für so manche Überraschung. Welche Rolle der hinterlistige Viehhändler Anton (Herbert Meyer) hierbei spielt, wird natürlich noch nicht verraten.

Die Akteure um Regisseur Robert Ennen und als „gute Geister“ im Hintergrund Margret Lenz und Marianne Schuler trafen wie gewohnt den Geschmack des Publikums voll und ganz.
Lachsalven, Szenenapplaus und ausgiebiger Schlussbeifall waren Beleg für ein begeistertes Publikum.

Für die nächsten Aufführungen am nächsten Wochenende (Samstag und Sonntag jeweils um 20.00 Uhr) gibt’s nur noch einzelne Restkarten; Infos werden gerne erteilt unter Tel. 06551/70111.
Fotos: Stefan Hillen 
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Schulsozialarbeit jetzt auch an der Bertrada-Grundschule
Rotes Kreuz übernimmt Trägerschaft in Bitburg und Prüm

Schulsozialarbeiter-2012-30Der Eifelkreis Bitburg-Prüm richtet die Schulsozialarbeit an zwei ausgewählten Grundschulen, der Grundschule Bitburg-Süd und Bertrada-Grundschule Prüm, ein. Aus zusätzlichen Mitteln des Bildungs- und Teilhabepakets der Bundesregierung konnten zwei 50%-Stellen mit entsprechenden Fachkräften besetzt werden. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Bildungswerk Bitburg-Prüm übernimmt die Trägerschaft dieses auf zwei Jahre befristeten Projektes. Innerhalb dieses Zeitraumes wird die Schulsozialarbeit in den Grundschulen konzeptioniert und aufgebaut.

Zum Jahresbeginn stellte der pädagogische Leiter des DRK-Bildungswerkes Bitburg-Prüm, Rainer Hoffmann, die beiden neuen neuen Schulsozialarbeiterinnen Annette Schürmann (Auw) und Ulrike Meul (Ormont) offiziell vor. "Wir sind froh und dankbar, dass wir durch diese beiden Fachkräfte unsere bestehenden Netzwerke und Verbindungen zu beiden Schulen, zum Wohle der Kinder und Eltern, weiter ausbauen können", so Hoffmann bei der Einführung der neuen Mitarbeiterinnen.

Annette-Schürmann_150
Frau Annette Schürmann, 47 Jahre alt, verheiratet, 4 Kinder, Erzieherin, Diplom-Sozialpdagogin mit jahrelanger Berufserfahrung als sozialpdagogische Familienhilfe und Referentin für Klassengemeinschaftstage mit dem Schwerpunkt der Förderung von Sozialkompetenz konnte ihre Arbeit an der Bertrada Grundschule in Prüm aufnehmen. Das Motto von Frau Schürmann ist, in Achtsamkeit gegenüber ihren Mitmenschen und der Umwelt zu leben.

Schulsozialarbeit ist die engste Form der Kooperation von Schule und Kinder- und Jugendhilfe mit einer stark präventiven Ausrichtung, die grundsätzlich alle Akteure im Lebensumfeld von Schule als potentielle Zielgruppe mit einbezieht. Schulsozialarbeit kann Menschen bewegen und hilft Kindern, Eltern und Lehrern miteinander im Gespräch zu bleiben. Kinder werden gestärkt und gefördert, damit sie ihre Umwelt aktiv mitgestalten und für Bildung motiviert werden, Eltern können individuell beraten und in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt werden und nicht zuletzt werden Lehrer in ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag unterstützt, um gemeinsam das soziale Klima der Schule und die Chancen der Kinder zu verbessern. Daraus ergeben sich je nach Stärken der Schulsozialarbeiterinnen und Schwerpunkt der Schulen konkrete Aufgaben an den Schulen selbst.

"Die DRK-Schulsozialarbeit will Ansprechpartnerin für Kinder, Eltern und Lehrer bei Sorgen und Wünschen sein, die Sozialkompetenz jedes Einzelnen und von Gruppen fördern, die Organisation und Planung von bedarfs- und interessenorientierten Angeboten und Projekten übernehmen und die bereits vorhandenen Schulnetzwerke weiter ausbauen", so Hoffmann weiter.

Natürlich stehen die Schulsozialarbeiterinnen auch für die Beratungs- und Vermittlungsaufgaben z.B. zu Ämtern, Vereinen, Hilfs- und Informationsangeboten, auch bei besonderen Begabungen und Stärken, zur Verfügung.

Schulleiter Arnold Gierten von der Bertrada-Grundschule Prüm freut  sich über die Möglichkeit und die Chance, die sich für die Kinder, Eltern, Lehrer und das soziale Umfeld der Schule aus der Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin  ergeben können.
Foto: DRK

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Ausbildung für Tagesmütter/-väter

In Kooperation mit den Volkshochschulen Bitburg und Prüm bietet die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm zwei Qualifizierungskurse für Menschen an, die in der Kindertagespflege zukünftig tätig sein möchten.

Inhalte der Qualifikation sind u.a.:

-    Aufgaben und Alltag als Tagesmutter
-    Förderung der Kinder
-    Entwicklung von Kindern
-    Bildungsauftrag in der Tagespflege
-    rechtliche und finanzielle Grundlagen

tagesmutterDas Seminar orientiert sich an dem vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) entwickelten Lehrgang zur Fortbildung von Tagespflegepersonen. Es wird im Rahmen des Programms "Zukunftschance Kinder - Bildung von Anfang an" vom Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen und vom Jugendamt des Eifelkreises Bitburg-Prüm unterstützt.

Die Kosten des Qualifizierungsseminars betragen 160 Euro zzgl. 40 Euro Prüfungskosten und 40 Euro für Material (insg. 240 Euro). Teilnehmer/innen aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm erhalten bei erfolgreichem Lehrgangsabschluss, und wenn sie sich der Tagespflegevermittlung zur Verfügung stellen, einen Kostenzuschuss von 100 Euro.

Der Lehrgang umfasst Grund- und Aufbauqualifizierung mit jeweils 80 Unterrichtsstunden. Die Gesamtqualifizierung endet mit einer Abschlussarbeit und einem Prüfungsgespräch zur Erlangung des Abschlusszertifikates. Der Besuch eines Qualifizierungskurses ist für Tagesmütter und Tagesväter im Eifelkreis Bitburg-Prüm verpflichtend.
 

Der Kurs findet wie folgt statt:

Freitags von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr und samstags von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Start: 13. Januar 2012; Ende: 30. Juni 2012
Ort: VHS der VG Prüm, Tiergartenstraße 54, 54595 Prüm

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Zusammenführung der Kulturen in Prüm
„EVM-Ehrensache“: 1.500 Euro für die gemeinnützige Arbeit im Stadtteil „Am Stadtwald“

021211-EVM-350Mit dem Spenden-Programm „Ehrensache“ unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein GmbH (EVM) die Arbeitsgemeinschaft „Am Stadtwald“ in der Verbandsgemeinde Prüm. Berthold Nick, Leiter Kommunale Betreuung bei der EVM, übergab heute einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro an die Verantwortlichen. „Die Verbundenheit der Initiatoren zu ihren Mitbürgern wird bei diesem Projekt ganz deutlich“, sagte Berthold Nick bei der Spendenübergabe in den Einrichtungen der Arbeitsgemeinschaft. „Regional verbunden ist auch die EVM. Wir stehen nicht nur für eine zuverlässige Energieversorgung, sondern sichern der Region auch Unterstützung in Form von Sponsoring und Spenden zu.“

„Am Stadtwald“: das ist ein Wohngebiet mit mehrgeschossigen Wohnblöcken, im Norden der Stadt Prüm. Hier leben in 72 Wohneinheiten Familien verschiedenster Nationen. Aufgrund der unterschiedlichen Sprachen und Kulturen bestehen Barrieren, die eine Kontaktaufnahme zu anderen Bewohnern, Freizeit- und Hilfsangeboten der Verbandsgemeinde erschweren. Um das gemeinschaftliche Leben zu fördern, die Integration zu den anderen Bürgern voranzutreiben und den gegenseitigen Vorurteilen und Hindernissen Abhilfe zu verschaffen, wurde unter der Trägerschaft des Caritasverbandes Westeifel e.V. die Arbeitsgemeinschaft gegründet. Mit zahlreichen Kooperationspartnern wurden spezielle Aktionen ins Leben gerufen: Eine individuelle Beratung und Unterstützung bei der Bewältigung bürokratischer Hürden und die Förderung der Zukunftsperspektiven. Sowie die Stärkung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens durch interkulturelle Begegnungen. Zudem werden Freizeitangebote vor Ort installiert und mit den Angeboten in anderen Stadtteilen vernetzt.

„Es ist unser Ziel, dass Prüm eine Gemeinschaft ist und wir nicht wegen Kultur- oder Religionszugehörigkeit unterscheiden. Darum haben wir uns für die Unterstützung dieses Projektes entschieden“, erklärt Jakob Weinand, erster Beigeordnete der Verbandsgemeinde Prüm, im Beisein von Helmut Fößel als Vertreter der Stadt Prüm.

Die EVM unterstützt die Projekte in der Verbandsgemeinde Prüm im Rahmen ihres Programms „Ehrensache“. Gemeinsam mit den kommunalen Partnern hat die EVM ihr Sponsoring-Konzept auf eine breitere Basis gestellt: Die Verbandsgemeinden und Städte im Versorgungsgebiet der EVM erhalten jedes Jahr 1.500 Euro. Dieses Geld kann für soziale, gesellschaftliche oder kulturelle Zwecke eingesetzt werden. Die EVM sieht eine ihrer Hauptaufgaben im Engagement für die Region, gemeinsam mit den kommunalen Partnern.
Presse VGV;
von li. nach re.: Peter Hillen, VGV Prüm; Jakob Weinand, VGV Prüm; Winfried Wülferath, Caritas; Berthold Nick, EVM; Michael Faasen, Caritas; Helmut Fößel, Stadt Prüm und Franz Urfels, Caritas

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Andachtsjodler über dem Hahnplatz

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Stimmungsvoll, eine grandiose Basilika-Abtei-Kulisse und viele Menschen auf dem Hahnplatz: Nach dem Abendgottesdienst war die zauberhafte "Arena Hahnplatz" wie schon seit 36 Jahren eine wunderbare Bühne.

Die gute Stube Prüms war herrlich illuminiert. Zwar fehlte wie im Vorjahr der Schnee, aber auch ohne diese "Romantik" war es für viele hundert Menschen ein Herzenserlebnis. Die Bläser des Musikvereins Prüm ließen wie gewohnt aus vier Standorten ihre Musik erklingen - auf dem Hahnplatz herrschte Stille.

Mit den Adventsrufen begonnen - traditionell mit dem Andachtsjodler beschlossen - so wurde auch das 36. Prümer Turmblasen zum einem Erlebnis. Viel Applaus am Schluss für die tapferen Musiker, die der Kälte trotzten.
JS; Foto: Joachim Schröder

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Adventszeit in Prüm ist angebrochen

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Die Adventszeit mit ihren leuchtenden und bunten Lichtern hat heute ihren Anfang genommen - Prüm erwartet seine Besucher mit festlich geschmückten Schaufenstern und Straßen, mit glitzernden Christbäumen und Lichtergirlanden.
Auf dem Johannismarkt erwarteten am Samstag traditionelle Weihnachtsbuden mit verführerischem Duft nach heißem Glühwein, Reibekuchen, Crepes und Bratwurst die Besucher.
Eröffnet wurde der Weihnachtsmarkt von Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy, die allen Besuchern eine schöne Zeit und viel Vergnügen auf den kleinen, aber feinen Weihnachtsmärkten auf dem Johannesmarkt und im Konvikt wünschte.
Auch das "Weihnachtszelt" der Astrid-Lindgren-Schule mit liebevoll geschmückten Adventskränzen, Kerzen, Tassen mit Weihnachtsdekor sowie leckerem Weihnachtsgebäck lud alle zum Kaufen und Verweilen ein.
An allen Samstagen in der Adventszeit dürfen sich die Kinder auf die Süßigkeiten des Nikolaus des Gewerbevereins freuen, der dann in der Stadt unterwegs sein wird.
US; Fotos: Udo Schikora

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Paul Hacken mit Ehrennadel des Landes ausgezeichnet.

Hacken_PaulIn einer Feierstunde überreichte Staatssekretärin Beate Reich die Ehrennadel des Landes an verdiente Per-sönlichkeiten und hob die Bedeutung des Ehrenamtes hervor: „Sie engagieren sich freiwillig und unbezahlt, oft neben Ihrer Berufstätigkeit oder neben anderen Verpflichtungen in der Familie. Wenn es etwas gibt, was ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger       besonders auszeichnet, dann ist es die Tatsache, dass sie nicht gleichgültig gegenüber dem sind, was um sie herum passiert.“
Herr Hacken ist seit mehr als 12 Jahren als ehren-amtlicher Richter am Verwaltungsgericht Trier tätig. Zudem  war  er über viele Jahre Beisitzer des Kreisrechtsausschusses. Von 1990 bis 1994 gehörte er dem Stadtrat von Prüm an und ist seit 2009  3. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Prüm.

Über Jahrzehnte musizierte Herr Hacken im Musikverein „Büdesheimer Musikanten“, war lange Zeit Dirigent und Vorsitzender.  Er war Gründungsmitglied der „Büdesheimer Alphorn- und Büchlbläser e.V.“, in dem er heute noch als Alphornbläser aktiv ist. Im VdK –Ortsverband Prüm engagiert er sich als Kassenwart. Herr Hacken ist stellv. Vorsitzender im Seniorenbeirat des Eifelkreises Bitburg-Prüm und Gründungsmitglied des Vereins „Freunde der Pilgerkapelle – Heiligenhäuschen Büdesheim e.V.“
Foto: Privat

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Der Reigen der Advents- und Weihnachtsbasare ist eröffnet
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Adventsmarkt in Winterspelt; Foto: Joachim Schröder

Gut besucht war wieder der diesjährige Adventsbasar, der zum 13. Mal stattfand und den Reigen der Basare und Märkte in der Region eröffnet.
Das Besondere ist neben dem besonderen Flair im Bürgerhaus immer wieder das gesellige Miteinander, die nette Kommunikation und der Einsatz aller "Teamspieler". Pfarrgemeinderatsvorsitzender Norbert Peters, OB Hubert Tautges und Organisatorin Elke Kickertz sorgen alljährlich mit großem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf, viel Abwechslung und eine sehr angenehme Atmosphäre.
Der Nikolaus beglückte am Nachmittag die zahlreichen Kinder. Jedes Kind durfte sich über einen Adventskalender freuen.
JS

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„Gewichtiger Prümer Neubürger macht sich bald auf dem Weg“

regino2_520Illustre Gesellschaft: Am Prümer Karolingerweg unterhalb der Abtei gesellt sich im Frühjahr 2012 eine große Prümer Persönlichkeit hinzu: Abt Regino wird dann hier seinen Platz finden und sich in der Reihe etablieren. 

Seine Vergangenheit "im wahren Leben" ist jedem bekannt. Regino war mächtiger Fürstabt des großen Karolingerklosters in Prüm, dem er durch sein Wirken einen prägenden Stempel aufdrückte. Besonders bekannt wurde er durch seine Weltchronik, die er mit viel Forscherdrang und immenser Arbeitskraft zu Papier brachte. Bis heute ist diese Chronik eine wichtige Quelle geblieben, an der kein "Frankenforscher" vorbeikommt. 

Um ihm eine würdige Stätte der Erinnerung zu verleihen, hat die "Initiative Frauenschuh" angeregt, ihn in Stein meißeln zu lassen und in den Karolingerweg zu integrieren. Das mächtige Kunstwerk schafft zurzeit der Irhhausener Bildhauer Peter ("Pit") Weiland, der in der Kunstszene längst zu einem großen Meister aufgestiegen ist. Seit dem Frühsommer ist Weiland in seinem Freiluftatelier in Irrhausen mit der immensen Skulptur befasst, die den Abt sitzend am Schreibpult zeigt.

Vier Tonnen wiegt die Großfigur, die aus Eifeler Buntsandstein gefertigt ist und demnächst ihren Abschluss findet. Seine Höhe wird mit 2,30 Meter angegeben.
 

Ein grober Rohling aus Seffern, dazu die filigrane Technik des Meisters - alles verbindet sich in diesem Kunstwerk zu einer gelungen Komposition in Stein. Nach Regino ist Wandalbert, der Prümer Dichtermönch, an der Reihe: Auch ihm widmen Monika Rolef und ihr Team einen Standort am Karolingerweg. Spenden sind herzlich willkommen bei Monika Rolef, das gesamte Projekt kostet schließlich eine Menge Geld.
JS; Fotos: Joachim Schröder

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Skihüttenöffnung in der Wolfsschlucht
Sommerruhe der Skihütte geht zu Ende

Skihütte_300Die Wintersaison 2011/2012 beginnt für den Ski-Klub Prüm am Sonntag den
27.11.2011.
Zu Beginn der Saison ist die Skihütte an den Adventssonntagen und am 2. Weihnachtstag ab 11 Uhr geöffnet.

Die fleißigen Helfer des Ski-Klub Prüm freuen sich auf Einheimische und Gäste und servieren Essen und Getränke sowie Kaffe und Kuchen.
Wenn dann der erste Schnee fällt oder wir die Piste beschneien können, öffnet die Skihütte natürlich auch bei Ski- und Rodelbetrieb in der Woche.
Über die genauen Öffnungszeiten kann man sich
informieren in der Presse und unter
www.sk-pruem.de

Der Ski-Klub Prüm wünscht allen Freunden des Wintersports eine hoffentlich lange und tolle Saison.
Foto: Reiner Schneider

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Bildband „Rheinland-Pfalz-Tag 2011 in Prüm“
Stadt Prüm und Verbandsgemeinde Prüm geben ein Buch über das Ereignis des Jahres 2011 in Prüm heraus.

1611_rlp-tag_buch_20_350Im Beisein von Steffen Bungert, Veranstaltungsreferent der Staatskanzlei Mainz und Kreisbeigeordneten Paul Lentes, als Vertreter von Landrat Dr. Joachim Streit, stellten Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy und Aloysius Söhngen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm, heute der Presse den Bildband „Rheinland-Pfalz-Tag 2011 in Prüm“ vor.

Stadtbürgermeisterin Weinandy lud auch im Namen von Landrat Dr. Streit und Bürgermeister Söhngen die Leserinnen und Leser ein, sich anhand des Bildbandes die schönen Tage des Rheinland-Pfalz-Tages 2011 nochmals in Erinnerung zu rufen. „Erfreuen Sie sich an den Bildern und Texten beim Blättern und Lesen! Lassen Sie Ihren Rheinland-Pfalz-Tag in Prüm und der Eifel wieder lebendig werden!“

Die Stadtbürgermeisterin bedankte sich herzlich bei allen Personen, die zum Gelingen dieses ansprechenden Werkes beigetragen haben - insbesondere bei Joachim Schröder und Manfred Schuler, die die Entstehung des Buches federführend betreut haben.

Mathilde Weinandy nutzte die Buchvorstellung auch, um nochmals allen Sponsoren, den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie den Organisatoren für die große, breitgefächerte Unterstützung zu danken.

rlp-tag_buch_07_350Der Bildband „Rheinland-Pfalz-Tag 2011 in Prüm“ zeigt auf 132 Farbseiten einen bunten Querschnitt durch die Veranstaltungsvielfalt des Landesfestes. Kurze, ansprechend Erläuterungen zur Eifel und zur Stadt Prüm in Wort und Bild runden das Buch ebenso ab, wie interessante Informationen von der Vorbereitung bis hin zum Helferfest.

Die Konzeption des Bildbandes und die Koordination bei den Arbeiten lag in den bewährten Händen von Manfred Schuler. Die informativen Texte im Buch wurden von den Autoren Joachim Schröder, Elke Dahm und Manfred Schuler, Verbandsgemeindeverwaltung Prüm geschrieben.

Exakt 355 Fotos für den Bildband „schossen“ überwiegend die Fotografen Herbert Piel (P!EL media, Boppard), Udo Schikora (Schikora Foto- und Mediendesign Büdesheim) und Joachim Schröder, ergänzt von weiteren 12 Personen und Institutionen, die dankenswerter Weise Fotos zur Verfügung stellten.

Das Buch mit vierfarbigem Hardcover und Fadenbindung wurde bei der heimischen Druckerei Anders in einer Auflage von
1.500 Stück hergestellt und ist ab 26. November in den Prümer Buchhandlungen, im Büro der Stadtbürgermeisterin und in der Tourist-Information Prümer Land, Hahnplatz 1, zum Preis von 9,90 € erhältlich.
Fotos: Udo Schikora

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Staatsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für Chefarzt Dr. med. Karl-Georg Hermans

1511_Staatsmedaille_350gifDr. med. Karl-Georg Hermans, Chefarzt der Chirurgie und Unfallchirurgie des St. Joseph-Krankenhauses Prüm, wurde in einer Feierstunde für sein Engagement durch Frau Ministerin Malu Dreyer, Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, mit der Staatsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz geehrt. Die Ministerin lobte in ihrer Laudatio den unermüdlichen Einsatz von Dr. Hermans, durch den die Versorgung der Bevölkerung auf hohem Niveau gewährleistet ist und sich ein überregionaler Schwerpunkt Unfallchirurgie bilden konnte. Zudem würdigte sie, dass Dr. Hermans darüber hinaus Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten, die das Friedensdorf vermittelt, ehrenamtlich versorgt. Seit dem Jahr 2000 werden regelmäßig Kinder im St. Joseph-Krankenhaus Prüm unentgeltlich behandelt und therapiert. Verletzungen der Füße und Beine, teilweise mit schweren Entzündungen, werden über lange Zeit versorgt. In seiner Danksagung betonte Dr. Hermans, dass es dabei nicht alleine auf die ärztliche Kunst ankomme: „Beteiligt sind alle Mitarbeiter, insbesondere der Pflegedienst“, so der Mediziner. Das St. Joseph-Krankenhaus ermöglicht die Behandlung, indem es die Ressourcen zur Verfügung stellt. „Es freut doch zu sehen, wie vorher verkrüppelte und nicht mehr gehfähige Kinder bei der Entlassung wieder laufen und am normalen Leben teilnehmen können“, sagte der kaufmännische Direktor des St. Joseph-Krankenhauses, Andreas Fidelak.

Bereits 2009 wurde Hermans mit dem Gesundheitspreis ,,pulsus" als ,,Arzt des Jahres 2009" ausgezeichnet. Dieser Gesundheitspreis der Techniker-Krankenkasse und der Bild am Sonntag möchte die ,,heimlichen" Helden der Gesundheit ehren, die kein großes Aufsehen um sich machen und sich still und engagiert für andere einsetzen.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren
Foto CTW: v. L. n. r.: Frau Hermans, Dr. Hermans, Ministerin Malu Dreyer, A. Söhngen, A. Fidelak

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Das Jahr der Baustellen geht zu Ende

141111_tiergarten_350
Das letzte und auch das meist diskutierte Bauprojekt in der Stadt Prüm war nach gut einem Tag beendet und bereitet seit Samstag den motorisierten Verkehrsteilnehmern Freude – gemeint ist die Einrichtung des Probekreisels am Hahnplatz. Der Verkehr ist flüssiger geworden.

Fast gleichzeitig fertig wurde die Gestaltung des Tiegartenplatzes Die letzten Pflastersteine sind gelegt, das Denkmal hat wieder seinen alten Platz eingenommen. Sehr positiv fällt auch auf, dass der Platz hinter dem Steinheuer-Haus mit in die Gestaltung einbezogen und vergrößert wurde.

Eine Ampel wird noch für kurze Zeit den Verkehrsfluss stören, während der äußerst schmale Bürgersteig am einzigsten Barockhaus der Stadt verbreitert und auf der gegenüberliegenden Seite vor dem Modehaus Kausen verschmälert wird.
Danach müssen dann nur noch die Parkbuchten entlang der Tiergartenstraße und die Straße selbst in kleinen Bauab-
schnitten fertiggestellt werden.
RG; Foto: Udo Schikora

Fotostrecke: “Geburt” des Hahnplatzkreisels

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Soldatenschicksal aufgeklärt

MatthiasHecker_35066 Jahre nach Kriegsende ist das Schicksal des verschollenen Pittenbacher Soldaten Rudolf Hecker aufgeklärt. Er starb im jungen Alter von 17 Jahren im Kessel der Festung Schneidemühl (heute Pila) in Pommern. 

Bewegende Momente: Matthias Hecker (86) schaut auf die Galerie seiner fünf Brüder, die allesamt Soldaten waren. Peter und Georg, 1921 und 1923 geboren, starben beide im Zweiten Weltkrieg. Peter fiel in Russland, Georg in Italien. Matthias Hecker, der selbst im Krieg gedient hat, weiß die genaue Daten und Orte - nichts hat ihn je mehr interessiert als seine bewegte Familiengeschichte. Nur das Schicksal des jüngeren Bruders Rudolf blieb ungeklärt, er galt als verschollen. Eine letzte Nachricht von ihm datiert vom 27. Januar 1945 an seine Eltern, die zu dieser Zeit aus Pittenbach nach Nimshuscheid geflüchtet waren. 

30 Jahre dauerte das Suchen - vorerst. Er wurde weder als "gefallen" noch als "vermisst" erklärt. Mit Schreiben vom 1. November 2011 wurde der Todestag von Rudolf mitgeteilt. Er starb am 1. Februar 1945 bei den Kämpfen der Deutschen mi den vorrückenden Truppen der Russen im Osten Deutschlands und wurde in einem Feldgrab beigesetzt. Die sterblichen Überreste wurden vor wenigen Jahren auf den polnischen Soldatenfriedhof Stare Czarnowo umgebettet.

Voraus gingen umfangreiche Nachforschungen durch Matthias Hecker und dessen Sohn Rudolf aus Lünebach. Auch die Eltern stellten schon früh einen Suchantrag - ohne greifbares Ergebnis. Durch Recherchen im Internet schuf Rudolf Hecker Kenntnissicherheit. Er stieß auf die Hecker- Söhne und fand auch seinen Onkel Rudolf. Nunmehr bestätigte auch der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Angaben. Traurige Gewissheit: Auch der dritte Hecker-Junge aus Pittenbach wurde als junger Soldat Opfer des Krieges.
Joachim Schröder; Foto: Joachim Schröder: Matthias Hecker zeigt ein Foto seines gefallenen Bruders
Hintergrund_Informationen

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"Such und hilf" am Schwarzen Mann                                                                                                          Vorlesen
Internationale Rettungshundeteams trainieren am „Schwarzen Mann“

2610_rettungshund_300Auf Einladung der Rettungshundestaffel des Hundeverein Arzfeld haben sich Rettungshundeteams aus verschiedenen Europäischen Ländern zu Übungswochenenden am „Schwarzen Mann“ angemeldet.
„Such und Hilf“ lautet das Kommando, mit dem die Hundeführer die Hunde zur Trümmer- oder Flächensuche auf dem Gelände der ehemaligen US Air Station los schicken. Die Gebäude auf dem 150.000 qm großen Areal sind mittlerweile verfallen, das Gelände verwildert und somit ideal für die praxisnahe Ausbildung der Rettungshunde. Dabei haben die Hunde versteckte Personen in Häusern, Hallen, Trümmern und in schwierigem Gelände zu suchen.
Die Rettungshundeausbildung ist, wenn man sie ernsthaft betreibt, eine der schwersten Ausbildungssparten. Es gibt - wie bei den bekannten Hundesportarten - kein Schema, nach dem der Einsatz abläuft. Es gibt also auch kein Schema, nach dem man trainieren kann.
Ziel dieser Wochenenden (29./30. Oktober und 5./6. sowie 12./13. November) ist es, das Üben mit den Hunden auf unbekanntem Gelände, mit unbekannten „Versteck-Personen“.   Darüber hinaus ist die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch der meist ehrenamtlichen Hundeführer untereinander gegeben. Angemeldet sind Staffeln aus Dänemark, Luxemburg,den Niederlanden und Deutschland.
Zuschauer sind nach vorheriger Anmeldung herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
(Tel.: 06550-9299842 oder 06561-4500; Mobil: 0151-41627390 oder 0172-7426871; oder per Mail an
eifelinfo@t-online.de bzw. an dem Übungsgelände direkt am Eingangstor). Ausrichter ist die Rettungshundestaffel des Hundeverein Arzfeld
www.hundeverein-arzfeld.de

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74 hatten keine Angst vorm “Schwarzen Mann”                                                                                          Vorlesen      
Wanderreitertreffen wieder eine Werbung für die herrliche Eifellandschaft

rvpl_350Bei herrlichem Oktoberwetter waren 74 Pferdefreunde am Wochenende der Einladung des Reitvereins “Prümer Land e. V.” zum traditionellen Wanderreittreffen “Wer fürchtet sich vorm Schwarzen Mann” gefolgt. Aus dem Hochsauerland, dem Westerwald, dem Ruhrgebiet und Luxemburg waren sie unter anderem in die Waldstadt Prüm angereist oder sogar auch angeritten, um die herrliche Eifellandschaft um Prüm zu erreiten. Auch zahlreiche unberittene Interessenten hatten sich eingefunden.

Bereits am Freitagnachmittag trafen die ersten beim Prümer Jugendlager ein, das ein hervorragendes Domizil für das erlebnisreiche Wochenende bot. Einige unentwegte  Mitglieder des RVPL hatten alles bestens vorbereitet: Paddocks und Futter für die Vierbeiner, Speis und Trank für die zweibeinigen Gäste. Am Abend traf man sich am Lagerfeuer zu erstem Kennenlernen und Klönen.

Am Samstagmorgen ging es dann auf zum ersten Wanderritt in Richtung Weinsheim zum neuen Aussichtsturm. In kleinen Gruppen wurden die 58 Reiter von ausgebildeten Beritt- und Gästeführern begleitet. Zwei Kutschen beförderte 16 unberittene Gäste zum mittäglichen Rastplatz am Aussichtsturm, wo es einen herzhaften Erbseneintopf zur Stärkung der menschlichen Gäste gab, nachdem die Pferde versorgt waren. Einige nahmen die Mühen einer Turmbesteigung auf sich und genossen den Blick übers schon herbstlich gefärbte Prümer Land. Andere genossen es ganz einfach, in herbstlicher Sonne den vom Ritt strapazierten Körperteilen Erholung zu gönnen. Am Abend sorgte dann Claude am Lagerfeuer bei köstlichem Spanferkel vom Grill mit Live Musik für die richtige Stimmung. Mit dabei auch Willy Wildens neuester Song „Mit dem Pony durch die Eifel“, der es sogar in die Münchner Oktoberfestzelte geschafft hat. Willy Wilden ist selbst begeisterter Wanderreiter, war schon mehrmals bei diesem Ritt dabei, ist Amateur-Reitlehrer und Mitglied der Kölner Gesangsgruppe „3 Colonias“. Bei Musik saß man dann noch lange beisammen, bis so nach und nach sich ein jeder in seinen Schlafsack in einer der  Köhlerhütten verkroch.

Am Sonntag  ging es dann nach einem ausgiebigen Frühstück noch auf einen kurzen Ritt. Bevor sich die Reiterfreunde auf die Heimreise begaben, bedankten sie sich noch beim RVPL mit dem Vorsitzenden Werner Arens für das gut organisierte und gestaltete Wochenende bei herrlichstem Wetter.
RG

Mit unserer Fotostrecke wollen wir Ihnen einen kurzen Einblick in das Freizeitabenteuer “Wanderreiten” bieten.

Fotostrecke

Genießen Sie hier den Rundblick vom Aussichtsturm in Weinsheim, fotografiert von Peter Bambach
Weinsheim_panorama_774

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Erntedankfest der Kinder

Ernte_Kinder_350Bereits am letzten Schultag vor den Herbstferien feierten die Kinder der Grundschule und der Kita Pronsfeld einen gemeinsamen Erntedankgottesdienst.

In der Pfarrkirche begrüßte Pater Norbert Tix die große Schar der Kinder, aber auch viele Angehörige nahmen am Gottesdienst teil. Gedankt wurde in Liedern und Gebeten für die Früchte der Erde, das Brot und das Wasser. In den Fürbitten brachten die Kinder besonders die Not der Bedürftigen in allen Kontinenten zum Ausdruck.

"Jeder gibt was er kann" - unter diesem Motto brachten die rund 160 Schul- und Kindergartenkinder ihre Gaben zum Altar. Empfänger ist die "Prümer Tafel", für die Manfred Sohns ein herzliches Wort des Dankes sagte.
Joachim Schröder; Fotos: Jooachim Schröder
ErntedankPruemerTafel_800

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Fahren wir bald wieder mit PRÜ ?
Hochschule Heilbronn befragt Bevölkerung zur Wiedereinführung des PRÜ – Kennzeichens

prue_350Am Herbstmarkt haben sich 2 Studentinnen nach Prüm auf den Weg gemacht, um durch Befragung herauszufinden, wie die Bevölkerung des Prümer Landes zur Wiederbelebung des alten PRÜ-Kennzeichnung steht. 1970 verschwand es im Zuge der  Auflösung des Landkreises Prüm.
Heute fahren noch etwas über 600 Fahrzeuge mit einem PRÜ-Num-
mernschild, der überwiegende Teil davon landwirtschaftliche Nutz-
fahrzeuge.

Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy von uns nach Ihrer Meinung zur Aktion befragt: „Ich habe Herrn Professor Bochert die Aktion erlaubt. Sicherlich würde eine Wiedereinführung des PRÜ-Schildes für den Tourismus  ein wichtiges Vermarktungspotential bereitsstellen. Aber die Bürger sind gefragt, und die Bürger sollen entscheiden. Ich war eben draußen, und was ich so beiläufig hörte, deutet auf eine positive Einstellung der Bevölkerung  zur Wiedereinführung hin.“
Georg Sternitzke, Chef der Tourist-Info Prümer Land meint gegenüber unserer Internetzeitung: “Aus meiner Sicht als Touristiker wäre die Wiedereinführung des KFZ-Kennzeichens PRÜ ein Riesengewinn. Es wäre ein großer Werbeträger für Prüm und das Prümer Land und würde hohe Kosten ersetzen, die wir so gar nicht mehr aufbringen können. Die Identität und Bedeutung unserer Region würde unterstrichen und gestärkt.”

In der Tat: Die beiden jungen Damen haben mit Ihrer Fragebogen-Aktion bei den meisten Passanten offene Scheunentore aufgestoßen. Diskussionen der Marktbesucher über das Thema sind zu hören, viele sind dafür. Aber auch Ablehnung wie „Es gibt dringendere Probleme“ oder „Das bringt eh nichts,” sind zu hören.
Von den Studentinnen ist kein Ergebnis während der Befragung zu entlocken.

Wir fragten Herrn Professor Bochert, welches Ergebnis er in Prüm erwarte und wie eine Ablehnung durch die Befragten zu werten sei. „Bisher haben in über 100 Städten mit rund 25.000 Befragten 73 % mit einer Befürwortung der Wiedereinführung des alten Kennzeichens reagiert. Warum sollte es in Prüm anders sein?
Wenn es eine mehrheitliche Ablehnung gäbe, würde das für ein zwiespältiges Verhalten der Bürger zu ihrer Stadt oder Region sprechen.“

Sind wir also gespannt, welches Ergebnis die Auswertung der Fragebogen bringt.



Hintergrund:
Die „Heilbronner Initiative Kennzeichenliberalisierung“ widmet sich den Möglichkeiten, auslaufende Kfz-Kennzeichen wieder einzuführen oder durch Gebietsreformen gefährdete Kennzeichen zu erhalten. Um heraus zu finden, wie die jeweilige lokale Bevölkerung zu dieser Idee steht, wurden dazu in den Jahren 2010 und 2011 mehr als 25.000 Personen in 111 deutschen Städten im Rahmen des Projekts, das unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Bochert, Studiendekan des Studiengangs Tourismusmanagement an der Hochschule Heilbronn, steht, befragt. Die Ergebnisse liegen vor: Die große Mehrheit von gut 73 Prozent der Befragten in den Städten äußert den Wunsch zur Rückkehr zu ihrem Altkennzeichen, zwölf Prozent sprechen sich für die Beibehaltung der aktuellen Situation aus.

Auffällig stark ist der Wunsch zur „Reform der Reform“ in den neuen Bundesländern vorhanden. Je kürzer der Kennzeichenverlust zurückliegt, desto mehr Befürworter gibt es. „Diese Ergebnistendenz in den neuen Bundesländern war zu erwarten.

Überraschend ist jedoch, dass zwei Drittel der Befragten in den alten Bundesländern, wo die Gebietsreformen zum Großteil bereits in den 1970er Jahren durchgeführt wurden, ebenfalls zu ihrem Altkennzeichen zurück wollen. Dies zeigt, welche Langfristigkeit und Nachhaltigkeit das Thema hat“, so Prof. Dr. Ralf Bochert. Vor allem die deutliche Zustimmung der jüngsten Altersgruppe von 16 bis 30 Jahren fällt auf: Offensichtlich besteht ein eindeutiger Wunsch bei jungen Menschen nach Verortung in Ihrer Stadt.

„Die eindeutige Zustimmung der Menschen zur Wiedereinführung auslaufender Kfz-Kennzeichen in denjenigen Städten, die früher durch ein solches repräsentiert wurden, zeigt politischen Handlungsbedarf auf“, erläutert Bochert. „Insbesondere die auch für uns erstaunlich große Resonanz nicht nur regionaler Medien hat zur Wahrnehmung unseres Projekts sowie zu einer positiven Sichtweise der Idee beigetragen. Die Chancen, die sich daraus ergeben, liegen in den Vermarktungspotenzialen für die betroffenen Städte. Darüber hinaus ist das Ergebnis als Appell an die Landkreise zu deuten, deren Akzeptanz sich durch eigene Kennzeichen für wichtige Städte in den Landkreisen und die damit gezeigte Bürgernähe verbessern lassen würde.“

Über 140 deutsche Städte haben seit Beginn des Projekts inzwischen durch Stadt-/Gemeinderatsbeschluss sich für das eigene Kennzeichen ausgesprochen bzw. sich eindeutig zugunsten der Idee durch Unterzeichnung von Positionspapieren positioniert. In mehreren Bundesländern bilden die an dem Modell interessierten Städte jetzt Gruppen, um gegenüber den Ländern ihre Interessen zu vertreten. Das Bundesverkehrsministerium hat sich für Änderungen grundsätzlich offen gezeigt und verweist im Wesentlichen auf die Tatsache, dass die Organisation der Kennzeichenvergabe Ländersache ist.
RG

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VG-Rat setzt sich für Katasteramt ein
Resolution für den Erhalt der Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-Pfalz in Prüm

Der Verbandsgemeinderat hat in seiner letzten Sitzung am 27.09.2011 einstimmig eine Resolution für den Erhalt der Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-Pfalz in Prüm beschlossen:

Resolution

für den Erhalt der Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-Pfalz in Prüm

Der Verbandsgemeinderat hat mit Bestürzung von dem Beschluss der Landesregierung, das Vermessungs- und Katasteramt Prüm im Zuge der Neuordnung der Struktur der Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-Pfalz zu schließen,
Kenntnis genommen.

Der Verbandsgemeinderat lehnt diese Entscheidung ab.

  1. Der Verbandsgemeinderat Prüm kann nicht nachvollziehen, wie durch diese Entscheidung Finanzmittel eingespart werden sollen. Erst in den letzten Jahren ist das Behördenhaus in Prüm mit einem Aufwand von rd. 2 Millionen Euro in Stand gesetzt worden. In diesem Jahr wurden nochmals rd. 300.000 Euro in Baumaßnahmen investiert zur Aufnahme der Außenstelle Bitburg zum 01.August 2011 im Vermessungs- und Katasteramt Prüm. Hiermit wurden optimale technische Voraussetzungen geschaffen.
  2. Mit der Schließung des Vermessungs- und Katasteramtes setzt sich die Schwächung des Behördenstandortes Prüm koninuierlich fort. Erst mit dem Umzug des DLR Eifel von Prüm nach Bitburg sollte durch den Erhalt des Vermessungs- und Katasteramtes ein Ausgleich geschaffen werden. Die durch den Ministerrat beschlossene Neuorganisation der Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-Pfalz führt zu einer weiteren und nachhaltigen Schwächung des ländlichen Raumes.
  3. Der geplante künftige Amtsbezirk Westeifel-Mosel ist der mit Abstand flächengrößte Amtsbezirk. Für die Bürgerinnen und Bürger entstehen weite Wege zu ihrer Vermessungs- und Katasterverwaltung, die weitesten Wege im ganzen Land. Gerade für die Bürgerinnen und Bürger in der Westeifelregion ist Prüm zentral gelegen und gut erreichbar.
  4. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der gesamten Westeifelregion entstehen künftig sehr lange und weite Fahrten zu ihrem Arbeitsplatz. Auf Grund der schlechten Versorgung mit informationstechnischen Dienstleistungen (kein schnelles DSL in weiten Bereichen der Westeifel) können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch nicht auf Telearbeitsplätze verwiesen werden.

Aus diesen Gründen ist die Entscheidung, das Vermessungs- und Katasteramt in Prüm zu schließen, eine Verletzung der vorgegebenen Grundsätze von Sozialverträglichkeit und Sparsamkeit der öffentlichen Haushalte.

Wir fordern den Erhalt der Vermessungs- und Katasterverwaltung in Prüm

Resolution im pdf_Format
Quelle: VG Prüm

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Leserzahl schätzen und gewinnen

2809_Hahn_2_350Die Leser von PRUEMNETZ haben gestern sicher wieder regen 2809_Hahn_3_350Gebrauch davon gemacht, das Geschehen am Hahnplatz live mit unserer Web-
cam zu verfolgen

Da bekannt war, dass in dieser Woche die Ein-
bahnstraßenre-
gelung aufgeho-
ben werden sollte, wollten viele sehen, wann und ob es schon geschehen würde, oder gar schon sei.

Bereits am Montag war unsere durchschnittliche Besucherzahl am Tag um rund 60 % auf 8.600 gestiegen.
Am Dienstag wollten 11.600 Besucher live verfolgen, wie die die spektakuläre Dachsanierung mittels Kran an den Turmspitzen der Basilika vorgenommen wurde.

Wie viele Leser gestern, Mittwoch, Interesse bei PRUEMNETZ am Abschied der von vielen ungeliebten Verkehrsführung zeigten, wissen wir auch erst ab ca. 18 Uhr.

Wer bis heute, 29. September, 18 Uhr die beste Schätzung per e-mail an die Redaktion abgibt, gewinnt einen Bildband über den Rheinland-Pfalz-Tag in Prüm, der demnächst erscheinen wird.
 
Einsendungen an: info@pruemnetz.de
RG; Foto: Udo Schikora

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Alte Verkehrsführung wieder da

2809_Hahn_1_350Gestern am  späten Nachmittag floss der Verkehr wieder in alten Bahnen
Seit dem späten Nachmittag ist am Prümer Hahnplatz wieder alles beim Alten. Die vielfach kritisierte Einbahnregelung wurde gestern aufgehoben.
Schon am frühen Vormittag begannen Arbeiter mit der Entfernung von „Mäusetunnels, Baken und Beschilderungen.
Jetzt kann in den nächsten Wochen der Verkehr zunächst fließen wie in den Jahrzehnten zuvor.
Mitte bis Ende Oktober geht es aber dann richtig rund am Hahnplatz. Aber auch das nur versuchsweise.
Aufgabe der zuständigen Fachgremien es ist es nach Versuchsende, die für Prüm beste Lösung zu finden und nach Absegnung durch den Rat auf den Weg zu bringen.
RG; Foto: Udo Schikora

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Mit PRUEMNETZ immer live dabei
Mit unserer Webcam die letzten Stunden der Einbahnstraßenregelung am Hahn erleben

hahnplatz_18.08._350Zwei Monate wurde er alt - der Versuch den Verkehr am Hahnplatz anders zu regeln. In seiner letzten Sitzung hatte der Stadtrat beschlossen, den Versuch mit dem Einbahnring vorzeitig zu beenden, da von Seiten der Bevölkerung und des Handels massive Kritik gekommen war.
Heute sollen die Markierungen und die Beschilderung rückgebaut werden und der Verkehr zunächst wieder fließen wie in den letzten Jahrzehnten.
In den nächsten Wochen wird der Landesbetrieb Mobilität zusammen mit der Stadt einen richtigen, provisorischen Kreisverkehr einrichten, der in der Folge dann auch einige Monate getestet wird.
Mit der Webcam von PRUEMNETZ werden Sie in den nächsten Monaten das Experiment aus der Nähe beob- und begutachten können.

Es war schon immer ein Fehler, nicht bei PRUEMNETZ – der ältesten und traditionsreichsten Internetzeitung für Prüm und das Prümer Land – Leser zu sein.
RG; Foto: Udo Schikora

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Puppelche matten am Duerfzentrum ausgesat ginn
RTL - 27.09.2011, 06:16 | Fir d'lescht aktualiséiert: 27.09.2011, 06:19

Zu Prüm heivir an Däitschland ass e Méindeg de Mëtteg matten am Zentrum vun der Uertschaft e Puppelchen fonnt ginn, deen do ausgesat gouf.

Wahrscheinlech ass de klenge Béifchen réischt e Méindeg op d'Welt komm. D'Kand war an eng bloer Decken agewéckelt an ass vum Rettungsdéngscht an eng Klinik bruecht ginn, wou lo no ëm gekuckt gëtt. D'Police huet eng Enquête opgemaach a sicht natierlech no den Elteren.

So meldete RTL den Säuglingsfund von Montag auf seiner Homepage.

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Mit PRUEMNETZ  immer live dabei
Unsere Webcam ist in schwindelnder Höhe dabei

2709webcam_350Am Prümer Kirchturm sind Sanierungsarbeiten nötig. Mit Hilfe eines Krans werden die Dachdecker an ihre Arbeitsstelle in fast 60 Meter Höhe gehievt. Durchgeführt werden Reparaturen an der Schiefereindeckung.

Morgen, Mittwoch werden wir unsere Webcam selbstverständlich auf den Abbau der Beschilderung und Markierung der Einbahnstraßenregelung richten. Dieser Versuch wird nach zwei Monaten – einen Monat früher als geplant – beendet.

Mit PRUEMNETZ – schon seit 1999 die erste Internetzeitung für Prüm und das Prümer Land – sind sie immer bestens und aktuell informiert.

Empfehlen Sie uns bitte weiter, damit auch Ihre Verwandten und Bekannten immer bestens informiert sind.

PRUEMNETZ - originaler und origineller geht fast nicht!

Fotostrecke Sanierung der Kirchtürme 2005 mit Blick über ddie Stadt aus der Vogelperspektive
RG

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Mit Erntekranz, Volkstanz und Trachtenkapelle
So feierte man vor 50 Jahren Erntedank 

Erntedank1961_Prons_1_as_30Das Erntedankfest war in der Pfarrei Pronsfeld immer tief verankert. Dank sagendem Schöpfer  für das "täglich Brot", die Früchte und die Heilpflanzen - darin liegt der tiefe Sinn dieses Festes.

Schon vor 50 Jahren wurde in der Pfarrkirche St. Remigius dieses Erntefest feierlich begangen. Neben der Segnung der Brote und der Früchte gab es "rund um das Fest" auch viel Folklore, Musik und Geselligkeit.
In einer Quelle von 1961 heißt es: "Die Schuljugend hatte einen großen hübschen Erntekranz errichtet, der vor dem Hochamt im gemeinsamen Umzug auf den Kirchplatz getragen und dort aufgerichtet wurde. Anschließend segnete Pastor Schlich die die Gaben der Ernte".
Ein buntes Bild entfaltete sich im gesamten Dorf. Eine Jugendgruppe in Trachten führte einen Volkstanz auf, der Kirchenchor und ein Chor der Erntedank1961_Prons_2_as_30Schulkinder umrahmten die Veranstaltung mit Darbietungen. Im Saal Zwicker konzertierte der Musikverein Pronsfeld in seiner neuen Tracht. Schulkinder mit Ährenkränzen und Broten umringten die Trachtenkapelle.
Neben der Musikkapelle beeindruckte die Trachtengruppe um den großen Erntekranz, den ein Junge trug und vom dem, symbolhaft für den allen Menschen zuteil werdenden Erntesegen, bunte Bänder zu der den Erntekranz umringenden Trachtengruppe der Mädchen reichten. Viele Ortsbewohner und Gäste standen beim bunten Umzug Spalier. Lieder der Schulkinder, Volkstänze und Reigen gaben der Erntedankfeier das äußere Gepräge.

Erntedankfest 2011:
Am Wochenende 1./2. Oktober findet in diesem Jahr das Erntedankfest in Pronsfeld und Umgebung statt. Eröffnet wird es mit einem Gottesdienst für die Grundschul- und Kita-Kinder in Pronsfeld am Freitag, 30. September um 10 Uhr. In Lünebach ist das Amt am Samstag, 1. Oktober, um 19 Uhr, in Habscheid am Sonntag, 2. Oktober, um 9.30 Uhr und in Pronsfeld um 10.45 Uhr.

Im Anschluss an den Erntedankgottesdienst in Pronsfeld lädt der Pfarrgemeinderat alle Pfarrangehörigen zu einem musikalischen Frühschoppen ins Bürgerhaus ein. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, musikalisch unterhalten die "Jungen Alten". 

"Jeder gibt was er kann" - nach diesem Motto gibt es in den Pfarreien im Bereich der Prümer Tafel wieder eine große Sammelaktion. Lange haltende Lebensmittel können zum Gottesdienst mitgebracht werden. Die Gaben werden hier gesegnet und der Prümer Tafel zur Verfügung gestellt.
Joachim Schröder;
Fotos: Archiv Joachim Schröder

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Prümer Männer- und Frauenchor „on Tour“

Da man im Männer- und Frauenchor Prüm nicht nur schön singen kann, sondern auch gerne regelmäßig die Kameradschaft pflegt, begaben sich die Sängerinnen und Sänger am ersten Septemberwochenende auf ihre diesjährige Chorfahrt.

Am frühen Samstagmorgen starteten sie, begleitet von ihren „besseren Hälften“, mit dem Bus vom Hahnplatz durch die malerische Frühnebel-Landschaft in Richtung Koblenz.
An der dortigen Anlegestelle der Köln-Düsseldorfer am Konrad-Adenauer-Ufer erwartete den Chor bereits das legendäre Schaufelradschiff „RMS Goethe“ – ausgestattet im stilvollen Ambiente der goldenen Zwanziger mit großen, komfortablen, detailgetreu im Stil des Art déco ausgestatteten Salons. Nun hieß es: Alle an Bord zur Burgenfahrt nach Rüdesheim-Assmannshausen!
Kaum waren die Anker gelichtet, zeigte die Sonne ihre Macht über die Nebelschwaden des spätsommerlichen Morgens. So genoss die Reisegruppe bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen die Schifffahrt durch die Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal.
Nicht weniger als 40 Burgen, Schlösser und Festungen entlang des Rheines bildeten immer wieder imposante Anblicke und abwechslungsreiche Panoramen – so beispielsweise die Festung Ehrenbreitstein, Burg Stolzenfels, die Marksburg, die Feindlichen Brüder, die Zwillingsburgen Katz und Maus, Burg Stahleck oder auch der Mäuseturm.
Selbstverständlich ließen es sich die Sängerinnen und Sänger nicht nehmen, beim Erreichen der berüchtigten Rheinbiegung am sagenumwobenen Loreleyfelsen  das weltweit bekannt Loreleylied anzustimmen. Gegen Ende der Burgenfahrt waren sich alle darüber einig, dass diese Landschaft mit Fug und Recht in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen wurde. Nach dem Verlassen des Schiffes in der Rotweingemeinde Assmannshausen bei Rüdesheim bestand die Gelegenheit, bei einem Schoppen Rebensaft die Geselligkeit zu pflegen oder aber während einer Panoramafahrt mit der Niederwald-Seilbahn hoch zum Jagdschlösschen den herrlichen Blick aufs Rheintal zu genießen.
Die letzte Tagesetappe führte per Bus zum Hotel nach Schlangenbad, einem der wohl kleinsten Kur- und Badeorte Deutschlands. Dort gestärkt am leckeren kalt-warmen Büffet, stand nun den Aktivitäten zum „bunten Abend“ nichts mehr im Wege. Musik aus der Konserve, Selbstgesungenes aus dem choreigenen Liederheft sowie zahlreiche Sketsche und Witze der Aktiven und ihrer Angehörigen sorgten dafür, dass die Stimmbänder und Lachmuskeln bis in die Nacht hinein nicht zur Ruhe kamen.

Der Sonntag begann mit einem gemeinsamen, ausgiebigen Frühstück am Hotelbüffet.
Im Anschluss daran brachte Busfahrer Achim die gut gelaunte Reisegruppe zur Bundesgartenschau nach Koblenz. Angesichts der Ausdehnung des BUGA-Geländes und der unterschiedlichen Interessen der Sängerinnen und Sänger bildeten sich schon bald kleinere Gruppen, die individuell ihre Rundgänge durch die Gartenschau machten.
So hörte man immer wieder ein fröhliches „Hallo“, wenn sich Prümer Sängerinnen und Sänger im Gelände der Festung Ehrenbreitstein, im Park des Kurfürstlichen Schlosses oder im Blumenhof am Deutschen Eck begegneten.
Zwischendurch war es immer wieder eine Wohltat, sich vor einer der zahlreichen Bühnen niederzulassen, um sich an den vielfältigen musikalischen Darbietungen von Ensembles aus den Kreisen Germersheim und Südliche Weinstraße zu erfreuen und dabei den Füßen eine Weile Erholung zu gönnen.
Geschafft von den langen zurückgelegten Wegstrecken und der Hitze des Tages, doch voller wunderschöner Eindrücke und mit bester Stimmung starteten die Ausflügler am frühen Abend in Richtung Heimat.
Doch was wäre ein richtiger Vereinsausflug ohne eine gemeinsame Einkehr zum Abschluss?! Dank der vorausschauenden Planung des Orga-Teams (Kathrin Großklaus, Wilhelm Husch und Walter Welling) erwartete die Ausflügler in der Berlinger Mühle ein leckeres Abendessen sowie der eine oder andere labende Trank. Gerne nutzte man die Gelegenheit, das sehr eindrucksvolle, harmonische Wochenende Revue passieren zu lassen und zwischendurch ein paar schöne Lieder erklingen zu lassen.
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Möchten auch Sie gerne am nächsten Ausflug des Prümer Männer- und Frauenchores dabei sein?
Dann sollten Sie vor allem Freude am Singen in netter Gesellschaft haben und zunächst einmal ganz unverbindlich eine der nächsten Proben besuchen (montags, 19:45 Uhr, derzeit im Sälchen des Kurcenter-Cafés). You can do it!
Text u. Foto: Unser Leser Günter Reichertz

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Redaktionsbesuch in der "Museumskech"

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Kürzlich war die "Eefeler Museumskech" in Pronsfeld Gastgeberin für ein großes Kochspektakel mit Dinner.

Die Redaktion von "Liebes Land", eine international bekannte Fachzeitschrift für Gartenbau, Kochen und ländliche Tradition, war eigens aus Stuttgart angereist, um ein Monatsrezept zu realisieren.

Im alten Ambiente der nachgestellten Küche mit vielen hundert Relikten aus Omas ehemaliger Arbeitsstelle wurde fleißig reportiert, fotografiert und arrangiert. Auf dem Kochzettel stand "Speckknödelsuppe". Der alte Küppersbusch, Baujahr 1951, war der Mittelpunkt des Kochgeschehens, des Weiteren eiserne Pfannen und Töpfe, ein alter "Bohnenschnippler" und der gute alte Fleischwolf.

Gastgeberin Gertrud Schröder hatte alle Zutaten vorbereitet, so dass Redakteurin Dr. Dorea Dauner und Starfotografin Beate Armbruster leichtes Spiel hatten. Dennoch dauerte es Stunden, bis alle Fotos "in trockenen Tüchern", die Vorgänge notiert und das Interview "auf Band" war.

Zu sehen ist der Monatsbeitrag in der kommenden Oktober-Ausgabe von "Liebes Land"
Internet:
www.liebes-land.de

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tiergartenplatz_sep_400Bauende in Sicht am Tiergartenplatz

Die “unterirdischen Schätze” sind geborgen und nun geht es im geplanten Tempo weiter.
Die Teerschicht ist aufgebracht, die Abstufungen und die Brunnenanlage sind anglegt. Jetzt fehlt nur noch das Pflaster, und bald ist der Platz fertig.
Danach werden die Parkplätze an der Tiergartenstraße angelegt - zum einen die Parkbuchten entlang der Geschäfte aus Richtung Tafel kommend, zum anderen die Parkbuchten entlang des oberen Platzes.
Die Verbreiterung des Bürgersteigs am Haus Steinheuer und die Sanierung der Tiergartenstraße bilden den Abschluss.
Ende des Jahres soll das Projekt abgeschlossen sein.
RG; Fotos: Udo Schikora

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Karolingerweg erhält neuen Bewohner
Eine Skulpur des bedeutenden Prümer Abtes Regino wird demnächst den Karolinger weg bereichern 

regino_400h)Im Jahr 1994 wurde die Initiative " Frauenschuh" gegründet. Die Initiative hat sich die  Aufgabe gesellt, die Geschichte der Stadt Prüm, die Traditionen und Bräuche lebendig zu halten.
" Frauenschuh" setzt sich in besonderem Maße auch für den Tourismus ein. Sie organisiert seit der Gründung Stadt- und Basilikaführungen, führt wöchentliche Gästebegrüßungen in der Tourist- Information durch und hat mit mehreren Projeken die Historie der Stadt Prüm erlebbar gemacht.

In diesem Jahr ist die Neuanlage eines Geschichtsweges " Karolinger in Prüm" um die ehemalige Abtei und Basilika geplant. Zu den  bereits vorhandenen Sandstein- Figurn Pippin III., Gründer des 2. Klosters  in Prüm im Jahre 752 und Karls des Großen soll nun als nächste Maßnahme der bedeutende Prümer Abt Regino aufgestellt werden.

Der Irrhausener Künstler Peter Weiland ist derzeit mit der monumentalen Arbeit in seinem Atelier berschäftigt. Aus einem riesigen Sandsteinblock ist bereits die markante Figur Regino's zu erkennen, der an einem Pult sitzend die Weltchronik schreibt.
"Pit" Weiland steht in den kommenden Wochen vor einer mächtigen Herausforderung, doch wie man ihn kennt, wird ihm auch dieses Werk überzeugend gelingen.

Da der Verein "Frauenschuh" sich ausschließlich aus Spenden bzw. Beiträgen der Gäste und Stadtführungen finanziert, ist die Bevölkerung aufgerufen, sich durch Spenden aktiv zu beteiligen. Der Verein bedankt sich für jedwede Mithilfe.
Bericht und Foto: Joachim Schröder; Foto: Karl und Pippn: Udo Schikora

karolingerweg_karl_der_grosse_2011_01

Karl der Große

karolingerweg_pippin_2011_01

Pippin der Kleine


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Freiheit in schwindelnder Höhe
Sendeturm am Schwarzen Mann wurde rückgebaut

F_Turm_350Die Freiheit in meinem Beruf möchte ich nicht tauschen gegen einen Arbeitsplatz in einer Fabrikhalle“, erklärt uns Richtmeister Heinz Krämer von der Berliner Firma TSN (Turmbau Steffens und Nölle GmbH).

Seit 4 Wochen ist Heinz Krämer mit 4 Mitarbeitern dabei, den 224 m Meter hohen Sendeturm auf dem Schwarzen Mann zu demontieren.  Der Sendeturm wurde 1965 errichtet und strahlte bis zum 12. November 2008 die Sendungen von ZDF und SWR Fernsehen Rheinland-Pfalz aus. Von 2004 an kam noch das UKW-Programm des Deutschlandfunks hinzu.

Bereits im November wurde der 25 Meter hohe GFK-Zylinder an der Spitze des Turms per Hubschrauber demontiert.
Jetzt wird der mit Seilen abgespannte Stahlrohrmast bis zu einer Höhe von 102 Meter abgebaut.
Der Abbau erfolgt dabei von innen her. Im Inneren des Stahlriesen wurde ein Montageturm eingebaut Dieser dient dazu, einen äußeren Arbeitskorb mit Windenbetrieb zu installieren. „Damit sind wir in 7 bis 8 Minuten an der Turmspitze, und das ohne Kraftanstrengung. Ohne dauerte es 40 Minuten bis der Aufstieg per Leiter geschafft war,“ sagt Richtmeister Heinz Krämer, der seinen Beruf schon seit 1978 ausübt. „Das hier ist aber noch ein relativ kleiner Turm. Ich war auch 1998 dabei, als wir das höchste Bauwerk Deutschlands, den 360 Meter hohen Funkturm am Berliner Alexanderplatz um 4 Meter erhöht haben.“
Nicht lange mehr wird er die klare Schneifelluft genießen dürfen. Denn die Höhe von 102 Metern ist erreicht. In mühsamer und harter Arbeit wurden 100 Meter Stahlrorturm mit Abspannseilen in Einzelteilen demontiert. „Jetzt muss nur noch der Deckel drauf. Die nächste Baustelle wartet schon,“ sagt der 58jährige aus Güsen, in der Nähe von Burg bei Magdeburg. Wir wünschen ihm „Hals- und Beinbruch“ und bedanken uns für die Informationen und die Fotos.

Der einst 225 m hohe Sendemast ragt jetzt noch 102 m über die Schneifelhöhen hinaus, und Heinz Krämer und seine Männer errichten zur Zeit einen “nur” 96 m hohen Stahlgitterturm für den Seefunk auf der Nordseeinsel Borkum.
RG; Fotos: Heinz Krämer

Fotostrecke

Hintergrund
Die Firma „Turmbau Steffen und Nölle wurde 1893 gegründet. Das Unternehmen plant und baut freistehende Türme, abgespannte Maste und Sonderbauwerke aus Stahl für Rundfunk, Fernsehen und Telekommunikation, bietet auch Inspektionen und Wartung.
Zu ihren Projekten gehörten unter anderem der Bau des Berliner Funkturms (138 m) von 1924 -26, das BAYER-Logo in Leverkusen (wissen Sie, dass die Haltetürme 120 m hoch sind?) und viele andere.
Auf der Hompage des Unternehmens finden sie viele bebilderte Projektvorstellungen.

www.turmbau-berlin.de

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Dausfeld und Hermespand ohne Wasser
THW Prüm baute Notwasserversorgung auf

THW_Dausfeld_350Ein Rohrbruch an einer Hauptleitung schnitt am Wochenende die Bevölkerung der Gemeinden Hermespand und Dausfeld von der Wasserversorgung ab.
Im Auftrag des regionalen öffentlichen Trinkwasserversorgungsunternehmens baute der THW-Ortsverband Prüm eine Notwasserversorgung auf und betrieb diese.

Im Rahmen der Örtlichen Gefahrenabwehr verfügt der THW-Ortsverband Prüm über einen 14.000 Liter fassenden Trinkwasseranhänger, der zum Eisatz kam.
Die
Fachgruppe Infrastruktur installierte für die Versorgung zwei Entnahmestationen. Von dort konnte die Bevölkerung das Wasser aus mobilen Trinkwasseranhängern mit einem Fassungsvermögen von bis zu 14.000 Litern entnehmen.
THW/Hans-Jürgen Büsch Foto: THW

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Mit Lesespaß ins erste Schuljahr
Zentralbücherei Prüm beteiligt sich an landesweiter Leseförderaktion „Schultüte“

buecherei-sams_300Der weitverbreiteten Leseunlust bei Kindern und Jugendlichen schon von Anfang an entgegenwirken will auch die Zentralbücherei Prüm. Antworten wie „Was ist das?“ auf die Fragen nach Büchern oder Lieblingsbuch in sozialen Netzwerken sollen vielleicht einmal der Vergangenheit angehören.  Fernsehen und andere Medien verführen geradezu „das Fernsehen im Kopf“ – da mit Anstrengung verbunden – erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Schon von Anfang an wollen die Bibliotheken in Rheinland-Pfalz bei den neuen ABC-Schützen den Spaß am Lesen wecken. Unter Federführung des Landesbibliothekszentrums beteiligen sich über 150 Bibliotheken an der „Aktion Schultüte“, unter ihnen auch die Zentralbücherei Prüm.

Zur Einschulung erhielten alle Erstklässler in den Schulen der Verbandsgemeinde Prüm  kleine Schultüten, die neben einem Gutschein für die kostenlose Nutzung der Zentralbücherei auch einen Stundenplan mit dem „Bücherei-Sams“ enthielten. Außerdem fanden sich darin auch noch Bleistift, Luftballon, etwas Süßes sowie ein Brief für die Eltern, um diese über die Aktion zu informieren.

Landesweit wurden etwa 14.000 kleine Schultüten verteilt. Ziel der Aktion ist es zu vermitteln, dass Kinder den Umgang mit Büchern von Anfang an als etwas Wertvolles erleben und dass sie erfahren, wie spannend, lustig und befriedigend das Lesen sein kann. Die Bibliotheken sehen sich dabei als Bildungspartner für Schule und Elternhaus und hoffen mit dieser Aktion viele Erstklässler als neue Leserinnen und Leser zu gewinnen.

Die Leseförderaktion wird vom Land Rheinland-Pfalz im Rahmen der Landesinitiative „Leselust in Rheinland-Pfalz“ gefördert und vom Landesbibliothekszentrum in Kooperation mit den öffentlichen Bibliotheken durchgeführt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.lbz-rlp.de oder in der Zentralbücherei Prüm.
RG; Grafik: “Bücherei-Sams”

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Oberes Kylltal wird verschönert
Internationales Workcamp in der Verbandsgemeinde Obere Kyll

workcampok_350Sechzehn Jugendliche aus sechs verschieden Ländern sind vom 30. Juli bis 21. August an der Verbandsgemeinde Oberen Kyll zu Gast, um freiwillig gemeinnützig zu arbeiten. Workcamp nennt sich eine solche Aktion. In der Verbandsgemeinde Obere Kyll findet ein Workcamp das erste Mal statt.

Die Teilnehmer sind im Alter von 17 bis 24 Jahren und kommen aus Spanien, der Ukraine, Argentinien, Weißrussland, Deutschland  und Südkorea. 

Für fünf Stunden gemeinnützige Arbeit am Tag haben sie im Waldjugendcamp Wirfttal in Stadtkyll freie Kosten und ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. Die Jugendlichen müssen  die Kosten für die Anreise nach Stadtkyll, sowie eine Teilnahmegebühr, die an die „Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste“ zahlen.

Bürgermeisterin Diane Schmitz, Ortsbürgermeister Harald Schmitz Stadtkyll und Ortsbürgermeister Werner Schweißthal Steffeln  begrüßten die Teilnehmer in Steffeln am Eichholzmaar. Diane Schmitz lobte das Engagement der Jugendlichen und meinte: „Ich freue mich wirklich sehr das ihr euch so engagiert, um das Obere Kylltal zu verschönern und ich muss sagen, ich hätte mich das nie getraut in einem fremden Land gemeinnützig zu arbeiten. Ihr könnt wirklich stolz auf euch sein!“

Alles was man benötigt ist ein  grundlegendes Interesse an der Natur. Denn auf dem Programm der Teilnehmer steht die Pflege des Eichholzmaars in Steffeln, ein neuer Anstrich für die Hütten im Waldjugendcamp Stadtkyll und Arbeiten auf den Ehrenfriedhöfen  in Esch und Stadtkyll. Trotz der ganzen Arbeit kommt bei den Jugendlichen das Freizeitprogramm nicht zu kurz. Harald Schmitz hat Karten zur Kirmes in Stadtkyll spendiert, am 14 August unternimmt Bürgermeisterin Diane Schmitz und der Eifelverein mit den Teilnehmern einen Ausflug an die Maare, und zur Poolparty im Freibad Wirfttal in Stadtkyll am 20. August ist die Gruppe auch recht herzlich eingeladen. Die beiden Campleiterinnen Anita Sekyra und Nele Deters sorgen für einen reibungslosen Ablauf des Workcamps.

Hintergrund:
Was ist denn überhaupt ein Workcamp?
In einem Workcamp treffen junge Leute aus den verschiedensten Ländern und Kulturen der Welt, um gemeinsam zwei bis vier Wochen zusammen zu leben und sich für ein sinnvolles Projekt zu engagieren. Die TeilnehmerInnen setzen ihre Arbeitskraft für ein gemeinnütziges Projekt ein, wofür sie keinen Arbeitslohn, jedoch freie Unterkunft und Verpflegung erhalten.
Die Gruppe besteht aus 10 bis 20 TeilnehmerInnen und zwei CampleiterInnen. Sie sind für bestimmte Aufgaben wie z.B den Kontakt zum Kooperationspartner oder zum betreuenden Büro, formale Dinge und die Unterstützung einer selbstorganisierten Gruppenlebens zuständig.
Übrigens: Die Campsprache ist fast immer Englisch.
Die Arbeitsprojekte unterstützen Umweltschutzorganisationen, Städte, Gemeinden und Forstämter, alternative Bildungsstät-
ten, Nationalparks, Vereine etc. Alle Projekte dienen dem Gemeinwohl. Gearbeitet wird in der Regel 25 Stunden in der Woche

Presse VGV OK

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Prümer Abtei und Kirche bedeutsam für Geschichte Europas
Bundestag und Denkmalamt genehmigen 210.000 Euro für Basilika-Renovierung

basilika_3014_300Die Veröffentlichung von Studien namhafter Historikerin den letzten Jahren belegen, dass die Benediktinerabtei und die Kirche in Prüm eine besondere Bedeutung für die Geschichte Europas haben. Zum einen haben diese Forschungen Gründe für eine weitere nicht unerhebliche finanzielle Förderung durch die öffentliche Hand geliefert, zum anderen aber auch zu leichten Änderungen der Prümer Geschichtsschreibung geführt.

Pstor Robert Lürtzener schreibt dazu Folgendes im letzten Pfarrbrief der katholischen Pfarrgemeinde Prüms:

Die Kirche der Salvatorabtei Prüm
In den letzten Jahren sind von namhaften Historikern Studien veröffentlicht worden, die der Salvator-Kirche von Prüm und der dazugehörigen Benediktinerabtei eine besondere Bedeutung für die Geschichte Europas beimessen. Das ist wohl auch der Grund, dass auf Vorschlag des Landesdenkmalamtes Mainz der Deutsche Bundestag für die noch laufende Baumaßnahme an der Salvatorbasilika einen Zuschuss von 150.000 € genehmigt hat, den das Denkmalamt um 60.000 € erhöht hat. Ohne diese Unterstützung hätten wir große finanzielle Probleme bekommen.

pippin_200Die Königserhebung Pippins
Bisher stand fest, das Pippin der Jüngere zusammen mit seiner Frau Bertrada die Benediktinerabtei in Prüm gegründet hat. Unsicher war man über das Motiv und zum Teil über das Gründungsjahr.
Vor einigen Jahren hat der Herder – Verlag ein umfangreiches Werk mit dem Titel „Die Geschichte des Christentums“ herausgegeben. In Band I. „Mittelalter, Bischöfe, Mönche und Kaiser“ wird im Kapitel III. „Auf dem Weg zu einer neuen christlichen Ordnung“ beschrieben, dass Pippin auf Drängen des Papstes Zacharias die Königswürde erlangte. Im Jahre 751 schien für Pippin III. die Zeit gekommen, der Fiktion der merowingischen Monarchie ein Ende zu setzen.

Dann heißt es wörtlich auf S. 666 f:
In dieser Situation beschlossen Pippin III und seine Freunde, sich an den Papst zu wenden. Dem Hausmeier und seinen Bischöfen war es bereits zur Gewohnheit geworden, den Papst Zacharias in Fragen der Kirchenzucht zu konsultieren. Weshalb also nicht in einer politischen Frage dessen Meinung einholen?
So sandte Pippin (Abt) Fulrad von St-Denis und (Bischof) Burchard von Würzburg nach Rom. Die beiden Gesandten fragten in Pippins Namen bei Papst Zacharias an, „über die Könige im Frankenreich – ob es gut sei oder nicht, dass ein König ohne Macht regiere“.
Bei der Beantwortung dieser Frage stützte sich der Papst auf die augustinische Auffassung von der Ordnung der Gesellschaft und führte aus, „es sei besser, jener heiße König, der die Macht habe, als jener, der ohne königliche Macht sei, damit die Ordnung nicht gestört werde“.
Vermutlich vertraute Papst Zacharias den beiden Gesandten ein Schreiben an, worin er kraft seiner apostolischen Gewalt anordnete, dass Pippin zum König erhoben werde“.
Gestützt auf die päpstliche Autorität, versammelte Pippin im November 751 die Großen des Landes und ließ sich zum König wählen; damit wurde der Dynastiewechsel durch das fränkische Volk legitimiert.
Um sich gegen den möglichen Widerstand von Merowingeranhängern zu schützen, entschloss er sich zu einem weiteren für die Geschichte der Karolinger und des abendländischen Königtums wichtigen Akt: Er ließ sich von den Bischöfen salben, möglicherweise von Bonifatius, dem Vertreter des Papstes im Frankenreich.

Sandalenschrein_300Der Papst schenkt Pippin die Christusreliquie
Die besondere Wertschätzung des Papstes Zacharias gegenüber Pippin zeigte sich darin, dass er dem gesalbten König eine der wertvollsten Reliquien des Mittelalters schenkte: Teile der Sandalen des Herrn. Papst Zacharias ist im Frühjahr 752 gestorben, sodass ein späterer Zeitpunkt für die Schenkung nicht in Frage kommen kann.
Pippin gründete das Prümer Kloster neu mit Benediktiner Mönchen und ließ zur Aufbewahrung und Verehrung der Christusreliquie die Abteikirche erbauen. Abtei und Kirche hatten von Anfang an den Christustitel „Sankt Salvator“  (Zum Allerheiligsten Erlöser).
Der Prümer Mönch, Pater Servatius Otler, schreibt in seiner „Geschichte der Prümer Abtei“ von 1623: Die Kirche mit den Zellen der Mönche wurde vor allem dem heiligen Erlöser geweiht; denn ein besonders prachtvolles Gotteshaus, das durch seine Heiligkeit und seinen Reichtum andere übertraf, sollte auch den Heiligen der Heiligen als Hauptpatron haben; zudem weihte man sie ihm wegen der Reliquien von den Sandalen unseres Erlösers Jesus Christus, die Pippin als außerordentliches Geschenk und als Beweis der Zuneigung von Papst Zacharias erhalten und die er dann zu ihrer Verehrung dieser neuen Kirche geschenkt hatte.
Die „Reliquie von den Sandalen unseres Erlöser“ ist über die Zeit von über 1250 Jahren erhalten geblieben. Zum Glück hatten die Mönche dafür gesorgt, dass ihre kostbarste Reliquie neben einigen anderen in einem stabilen Kasten auf die andere Rheinseite gebracht worden war, als 1794 ein französisches Revolutionsheer die Prümer Abtei plünderte und alle Kostbarkeiten raubten.
1810 wurde der Kasten zurückgebracht und im Sakristeischrank abgestellt. Dechant Christa, seit 1855 Pfarrer von Prüm, entdeckte ihn und meldete dies dem Bischof von Trier. Dieser ließ den Kasten von dem Fachmann für Reliquien, Domkapitular von Wilmowsy, öffnen und den Inhalt begutachten.

In seinem ausführlichen Bericht schreibt Wilmowsky:
Aus der Beschaffenheit der Reliquie geht hervor, dass sie aus zwei Teilen der Sandalen des Erlösers zusammen gesetzt ist. Dann, dass diese keine Teile der eigentlichen Sohle, d.i. des festen unteren Leders, welches die Erde berührte, sind, sondern Teile des Futters, des dünneren inwendigen Leders, worauf unmittelbar der Fuß des Erlösers ruhte. – Die einfache antike Sandale bestand nämlich gewöhnlich aus drei Teilen: der Sohle aus leichtem Holz oder Leder, dem Futter und den Riemen zur Befestigung am Fuße.
Diese Teile, die vergoldet sind, sind nach Wilmowsky eingearbeitet in zwei Hälften eines Prachtschuhes, wie solche im Mittelalter von Fürsten und Bischöfen getragen wurden.

salvator_200Die Weihe der Salvator-Kirche vor 1250 Jahren
Bisher haben wir bei Führungen durch die Basilika mit etwas Stolz erklärt, diese Kirche ist von einem Papst konsekriert worden. So steht es auch in unserem Kirchenführer: „Im Jahre 799 weihte Papst Leo III. (795-816) in Anwesenheit Karls des Großen die „Goldene Kirche“, so genannt wegen ihrer Schätze.“ Januarius Zick hat im Auftrag des Klosters ein großes Gemälde von diesem Ereignis geschaffen, das zur Zeit über dem Grab von Kaiser Lothar hängt.

Prof. Dr. Andreas Heinz schreibt in dem Artikel „Die Weihe der Salvator-Abteikirche in Prüm vor 1250 Jahren“ im Prümer Landboten Nr. 108, Heft 1/2011:
Inzwischen gilt es als sicher, dass es die angebliche päpstliche Konsekration der „Goldenen Kirche“ von Prüm nicht gegeben hat. Als Papst Leo III. das erste Mal ins Frankenreich kam, war die Abteikirche von Prüm tatsächlich schon geweiht, und zwar seit mehr als drei Jahrzehnten.

In seinen 2005 erschienen „Studien zur Geschichte der Abtei Prüm (721-855)“ hat Bernd Isphording dargelegt, dass die Weihe der „Goldenen Kirche“ bis zum Jahr 800 erfolgt sein muss. Er hat zutreffend darauf hingewiesen, dass die „Dedicatio“ einer so bedeutenden Kirche, zumal einer Kirche mit dem Salvator-Patrozinium, höchstwahrscheinlich nicht an einem beliebigen Wochentag stattfand. Vielmehr erfolgte die Weihe gewöhnlich an einem Sonntag, dem „Herrentag (dies dominica)“, oder einem Festtag. (Das Fest „Verklärung des Herrn“, an dem die Kirmes unserer Pfarrkirche (ehemalige Abteikirche St. Salvator) gefeiert wird, war damals am 26. Juli.) Der 26. Juli, an dem die „Goldene Kirche“ von Prüm geweiht worden war, fiel in der Zeit zwischen dem Baubeginn (752) und dem spätest möglichen Weihejahr (800) in den Jahren 761, 767, 772, 778, 789 und 800 auf einen Sonntag.
Von diesen Sonntagsterminen hat der erste die größte Wahrscheinlichkeit für sich. Wenn nämlich die neue Abteikirche am 26. Juli 761 konsekriert worden ist, liegen das Ereignis der Kirchweihe und die abschließende große Dotation des Klosters durch das königliche Stifterehepaar Pippin und Bertrada zeitlich nicht weit auseinander und erscheinen sinnvoll aufeinander bezogen.
Ein Kirchweihedatum etwa zehn Jahre nach Baubeginn passt gut in den Zeitrahmen, den wir von anderen vergleichbaren Kirchenbauten aus der zweiten Hälfte des achten Jahrhunderts kennen.

Andreas Heinz gibt in dem Artikel für den Weihetermin 26. Juli 761 weitere eindeutige Beweise, sodass wir ohne Bedenken in diesem Jahr das stolze Jubiläum 1250 Jahre Salvator-Abtei-Kirche und heute Salvator-Basilika feiern können.
RG; Quelle: Pfarrbrief der Katolischen Gemeinde Prüm vom 07.08.2011 – 48. Jahrgang, Nummer 31 - 32
Fotos: Udo Schikora und Joachim Schröder (Sandalenschrein)

Fotostrecken: Renovierung des Basilikadachs

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